Methodenmontag: Aufbau einer sorgenden Gemeinschaft
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Früher habe ich immer gedacht, in der Stadt würde ich im Alter einsam sein. Seit ich mich engagiere, habe ich diese Angst nicht mehr. Der Stadtteil ist meine erweiterte Familie.
Sorgende Gemeinschaften (Caring Communities) werden immer wichtiger. Das führen uns der demografische Wandel, knappe Kassen, Einsamkeit und Pflegenotstand vor Augen. Sorgende Gemeinschaften sind unterstützende Netzwerke in Quartieren oder Gemeinden. Sie stärken sozialen Zusammenhalt und Teilhabe. Sie sind gemeinsame Aufgabe von Kommune, professionellen Anbietern sozialer Dienste und uns allen. Sorgende Gemeinschaft lebt von Beteiligung und Engagement. Und es macht Spaß, eine sorgende Gemeinschaft aufzubauen.
Dr. Christine Dörner begleitet und moderiert seit 30 Jahren Beteiligungsprozesse. Wie bedeutsam sorgende Gemeinschaften sind, weiß sie aus eigenem Erleben als pflegende Angehörige. Mit viel Schwung, Beharrlichkeit und Erfolg baut sie zusammen mit anderen Engagierten die sorgende Gemeinschaft in ihrem eigenen Quartier auf. Sie berichtet, wie diese Stück für Stück entsteht: über den Beteiligungsprozess, Herausforderungen, Meilensteine und ein wirkungsvolles Zusammenspiel von Zivilgesellschaft, sozialen Trägern, Verwaltung und Investoren.

