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Webtalk: Integrationsgefährder Corona?

Webtalk:Donnerstag, 25.03.21 | 17:30 bis 19:00 Uhr

Integrationsgefährder Corona? Was können Kommunen tun, um Fortschritte bei der Integration zu sichern?

 

Die Corona-Pandemie hat zu bisher nie dagewesenen Einschränkungen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben geführt. Auch wenn die Einschränkungen für alle galten, trafen bzw. treffen deren Auswirkungen gerade Migranten*innen besonders. Sowohl in Hinblick auf den Infektionsschutz, als auch auf dem Arbeitsmarkt und bezogen auf die Bildung sind sie gegenüber anderen Gruppen oft benachteiligt.

Migranten*innen werden häufiger entlassen als Deutsche, da sie in Branchen arbeiten, die vom Wirtschaftseinbruch besonders betroffen sind. Da Migranten*innen häufiger auf beengtem Raum wohnen, ist auch der Infektionsschutz erschwert. Besonders betroffen sind jedoch Kinder, denen durch den Ausfall der Schule der Kontakt zu den Mitschülern*innen fehlt. Da im Großteil der Einwandererhaushalte kein Deutsch gesprochen wird, ist dadurch die langfristige Integration dieser Kinder in das deutsche Bildungssystem schwieriger. Auch Geflüchteten erschwert die derzeitige Situation die Integration, weil Integrations- und Sprachkurse nicht stattfinden können und dies den Spracherwerb sowie persönliche Begegnung einschränkt, die essentiell sind.

Die Kommunen, in denen die Integration stattfindet, sind daher besonders gefordert, die bisherigen Fortschritte bei der Integration zu festigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Was können bzw. sollten Kommunen in der jetzigen Situation tun? Wie sollten der Bund und das Land die Kommunen unterstützen? Welche Lehren lassen sich aus den vergangenen Monaten der Pandemie ziehen? Wie lässt sich die Teilhabe von Migranten*nnen in den Kommunen stärker fördern?

In der Web-Talk-Reihe „Kommunalpolitik in Zeiten von Corona“ möchte die Friedrich Ebert Stiftung diese und andere Fragen mit ihren Gästen erörtern und darüber reflektieren, welche Lehren sich aus der Krise ziehen lassen. Dabei soll ein ebenso kritischer wie selbstkritischer Blick auf die vergangenen Monate gerichtet werden.

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