Allianz für Beteiligung

vermitteln – vernetzen – verstärken

Stadt Rastatt: Gut Zusammenleben in Rheinau Nord
gefördert im Programm: Nachbarschaftsgespräche

Wie funktioniert gutes Zusammenleben im Rastatter Stadtteil Rheinau-Nord? Was bewegt die Bürger im Sinne einer guten Integration?

Um die Gemeinschaft der unterschiedlichen Menschen im Stadtteil zu stärken und um Rheinau Nord noch lebenswerter zu gestalten, wollte die Stadt Rastatt die Bewohner motivieren, sich für ihr Wohnumfeld zu engagieren. Dafür sollten Gespräche gemeinsam mit Vertretern aus Politik und aus Verwaltung stattfinden. Hierbei sollten Vorschläge diskutiert und verbindliche Maßnahmen für das künftige Zusammenleben vor Ort vereinbart werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatten sich sowohl die Voraussetzungen als auch die Umsetzung grundlegend geändert. Es konnte weder eine Großveranstaltung durchgeführt werden, noch waren nach den ersten beiden Treffen der Projektgruppe weitere Präsenztreffen möglich, bei denen sich Projektteilnehmer hätten kennenlernen und niederschwellig austauschen können.

Das Kernteam musste den Plan mehrmals an die aktuellen Gegebenheiten anpassen und einigte sich nach Erörterung aller Möglichkeiten letztlich auf eine digitale Version des Nachbarschaftsgesprächs.

Die Erwartungen mit dem Nachbarschaftsgespräch neue und vor allem auch stille Gruppen zu erreichen wurden somit nur teilweise erfüllt. Es zeigte sich, welche Hürden digitale Veranstaltungen mit sich bringen und dass sie selbst mit unterschiedlichsten Angeboten – technische Unterstützung, betreute Internetplätze – nicht gänzlich aufzuheben sind. Einzelnen Personen konnten durch diese Angebote jedoch eine Teilnahme ermöglicht werden. Die Möglichkeiten, durch vorheriges Kennenlernen Berührungsängste abzubauen und persönliche Kontakte herzustellen, waren jedoch nur sehr eingeschränkt möglich.

Trotzdem waren im Stadtteil persönliche Gespräche mit Bewohnern vor Ort möglich. Unter dem Motto „Mein Herz schlägt für die Rheinau“ waren die Mitglieder der Projektbegleitgruppe mit einem Stand an unterschiedlichen Plätzen im Stadtteil präsent. Außerdem wurden Gespräche bei der Einschulung, nach dem Gottesdienst vor der Kirche sowie bei Stadtteilrundgängen geführt. Die Herzpostkarten ermöglichten einen guten Gesprächseinstieg. Außerdem konnten die Bewohner notieren, welche Themen ihnen auf dem Herzen liegen. 130 Herzpostkarten wurden ausgefüllt im Stadtteiltreff abgegeben und über 200 Gespräche wurden geführt und Interessierte über einen Rundbrief auf dem Laufenden gehalten.

Abschließend wurde ein Online-Nachbarschaftsgespräch durchgeführt, an dem Bewohner des Stadtteils, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Oberbürgermeister mit dabei waren.

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Anprechpartner: Karin Hub
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