Allianz für Beteiligung

vermitteln – vernetzen – verstärken

Stadt Rastatt: Das Bahnhofsviertel verändert sich – und wie?!
gefördert im Programm: Nachbarschaftsgespräche

Das Rastatter Bahnhofsviertel verändert sich und wird dies auch weiter tun. Die Frage ist wie?!

Um diesen Veränderungsprozess zu begleiten, Einfluss zu nehmen und unterschiedliche Interessen sowohl von Bewohnern als auch von Gewerbetreibenden aufzunehmen und in Einklang zu bringen, wurden Nachbarschaftsgespräche durchgeführt.

In diesem Zusammenhang wurden Bedarfe vor Ort erfragt. In der Bahnhofstraße sowie an Plätzen im Viertel wurde hierfür zunächst mit einem mobilen Stand Präsenz gezeigt. Die Aktion hatte zum Ziel, den Passanten zuzuhören und möglichst niederschwellig mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Teilweise wurden auch Gespräche an der Haustüre oder über den Balkon durchgeführt. Aus diesen Gesprächen heraus konnten vier Themenbereiche für die weiteren Nachbarschaftsgespräche heraus gefiltert werden: Wohnen und Wohnumfeld, Gewerbe und Dienstleistungen, Sozialer Zusammenhalt und der Bereich Sicherheit.

Aufgrund der Corona-bedingten Situation musste bei der Projektumsetzung immer wieder flexibel geplant werden. Schließlich war es möglich, eine Pop-up Aktion in einem zu renovierenden Ladenlokal durchzuführen und hierbei mit Menschen im Viertel vertieft ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls wurde eine Fotoaktion auf dem „roten Sessel auf der Straße“ angeboten, um den Anwohnern Gelegenheit zu geben, ihre Geschichte zum Bahnhofsviertel zu erzählen und über ihre Themen ins Gespräch zu kommen. Die Bilder sollten beim „großen Nachbarschaftsgespräch“ zum Abschluss gezeigt werden und eine Verbindung ins Viertel herstellen. Dies konnte in der Form nicht durchgeführt werden – die Abschlussveranstaltung musste digital stattfinden.

Während des gesamten Projektes wurden Termine und Zwischenergebnisse stets über die örtliche Presse, die städtische Homepage und soziale Medien kommuniziert. Geworben und eingeladen zu den Gesprächen wurde aber auch ganz klassisch über Plakatierungen, Briefkasteneinwürfe sowie eine persönliche Ansprache.

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Anprechpartner: Matthias Stickl
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