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Projektbesuch in Heilbronn-Böckingen

Ankunft am Kraichgauplatz in Böckingen

Ankunft am Kraichgauplatz 1 im Heilbronner Stadtteil Böckingen: Die Mitarbeiter der Stadt Heilbronn, die des neuen Quartierbüros und die Beraterin sind fleißig am Aufbauen. Gartenzwerge rahmen den Ort des Geschehens. Sie halten alle samt kleine Fahnen mit Fragen zum Quartier auf Deutsch und auch auf Russisch in die Höhe. In der Mitte des Platzes stehen zwei Bierbänke und eine Kanne Tee.

Einblick in die Aktion in Böckingen

Säulen mit unterschiedlichen Botschaften zeigen auf, worum es bei dieser Aktion thematisch geht: Nämlich darum, miteinander über die Vor-Ort-Situation und über den Stadtteil insgesamt ins Gespräch zu kommen. Angrenzend an den Kraichgauplatz befindet sich auf der einen Seite ein Supermarkt, auf der anderen Seite eine Schule. Einige öffentliche Bänke laden zum Verweilen ein. Ich habe den Eindruck, dass dieser öffentliche Platz – so gut es an diesem trüben Herbsttag geht – zu einer Art „Wohnzimmer“ für das „Nachbarschaftsgespräch“ umfunktioniert wurde.

Die ersten Personen bleiben stehen oder werden direkt von den Interviewern vor Ort angesprochen. Da dieses Viertel vor allem von russischen Mitbürgern bewohnt wird, sind auch Personen anwesend, die bedarfsgemäß Gespräche auf Russisch abhalten können.

Mir wird davon berichtet, dass der Kraichgauplatz vor Jahren eine Art Marktplatz war. Jedoch hat mittlerweile das vor Ort ansässige Café geschlossen und auch die Sparkassenfilale sowie eine Postfiliale sind längst passé. Viele der Anwohner bedauern dies sehr und daher ist es der Stadt Heilbronn ein Anliegen genau auf diesem Platz mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Was ist bislang in Böckingen umgesetzt worden?

 

In den vergangenen Wochen wurden an unterschiedlichen Plätzen im Stadtteil solche Aktionen durchgeführt. Immer war es das Ziel, den Bewohnern die Chance zu bieten, ihre Wünsche und Bedürfnisse für das künftige Leben in Böckingen äußern zu können: Was läuft für euch gut? Was passt euch gar nicht?

Verwendete Unterlagen für die Befragung

Anhand eines Fragebogens sowie einer einfachen „Mind-Map“ wurden Ergebnisse festgehalten. Mir wird berichtet, dass die Aktionen an den vergangenen Treffen sehr gut angenommen wurden. Auch am Kraichgauplatz wurde bereits eine Befragung durchgeführt, die bei Sonnenschein bei den Bewohnern gut ankam. Beim Projektbesuch selbst gelingt es in den zwei Stunden, die ich vor Ort bin, nur vereinzelt mit Bewohnern zu sprechen. Es ist sehr trüb, kalt und nass – keine besonders guten Voraussetzungen, dass die Anwohner lange stehen bleiben. Insgesamt sind die Interviewer jedoch, die noch weitere zwei Stunden vor Ort Personen befragen, mit den Gesprächen zufrieden. Die Ergebnisse sollen in einer weiteren Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

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