Allianz für Beteiligung

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Stark Machen

Nachbarschaftsgespräche.

ZUSAMMENLEBEN – ABER WIE?

Das Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“ bietet Städten, Gemeinden und Landkreisen in Baden-Württemberg die Möglichkeit, Nachbarschaftsgespräche durchzuführen. Thematisch steht die nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen, Quartieren und Ortschaften im Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders im Vordergrund. Hierzu soll im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche ein Austausch stattfinden und ein Konzept mit Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet werden.

Die Nachbarschaftsgespräche sollen dabei mit Maßnahmen der „aufsuchenden Beteiligung“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass die Gespräche an Orten stattfinden, zu denen viele Menschen einen Bezug haben – oder die sich aus anderen Gründen besonders gut für ein Nachbarschaftsgespräch eignen. Zusätzlich übernehmen zivilgesellschaftliche Partner eine zentrale Rolle und unterstützen die Kommune, den Landkreis bei der Entwicklung und Durchführung des Nachbarschaftsgesprächs.

Die bewilligten Vorhaben mit dem Themenschwerpunkt  „Integration“ setzen ihre Ideen noch bis April 2021 um. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich!

Fördervoraussetzungen waren:

  • Antragsberechtigt sind Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg, die mit Maßnahmen der aufsuchenden Beteiligung Nachbarschaftsgespräche in kleinen Sozialräumen durchführen möchten.
  • Kommunen / Landkreise können sich mehrfach mit bis zu drei unterschiedlichen Stadtteilen / Quartieren bewerben.
  • Der Antragsteller muss bei der Bewerbung einen oder mehrere Partner aus dem zivilgesellschaftlichen Bereich angeben, mit dem das Nachbarschaftsgespräch durchgeführt wird.
  • Das Thema „Integration von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund“ muss ein Teil des Nachbarschaftsgesprächs sein.
  • Zur Konzepterarbeitung des Nachbarschaftsgesprächs soll ein Berater hinzugezogen werden. Dieser darf für den zivilgesellschaftlichen Kooperationspartner tätig sein, nicht aber bei der antragstellenden Kommune beschäftigt sein.

 Art und Umfang der Förderung ist:

  • Pro Nachbarschaftsgespräch können bis zu 15.000 € abgerechnet werden. Diese Mittel sind aufzuteilen in Beratungskosten zur Konzepterarbeitung sowie Sachkosten zur Durchführung.
  • Nach Durchführung der Nachbarschaftsgespräche können Beratungsleistungen zur Umsetzung der erarbeiteten Ideen ebenfalls über das Förderprogramm abgerechnet werden. Sachkosten zur Umsetzung  der Ergebnisse sind hingegen von der Förderung ausgeschlossen.
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