Allianz für Beteiligung

vermitteln – vernetzen – verstärken

Stadt Alpirsbach: Von Flüchtlingen zu Bürgern: Integration gestalten
gefördert im Programm: Nachbarschaftsgespräche

An einem belebten Ort wie dem „Haus des Gastes“ diskutierten in Alpirsbach im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche Geflüchtete und die Stadtbevölkerung Perspektiven für ein künftiges Zusammenleben. Bei der entsprechenden Auftaktveranstaltung für alle Interessierte aus Alpirsbach wurden zunächst die örtlichen Herausforderungen bezüglich der Fragen „Wo stehen wir in Alpirsbach?“, „Was klappt gut?“ sowie „Wo besteht Handlungsbedarf“ ausfindig gemacht. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden an verschiedenen Thementischen. Dabei wurden Themen wie „Kindergarten/Schule/Ausbildung/Arbeit“, „Akzeptanz in der Bevölkerung“, „Wohnen“ und „Freizeit“ als Schwerpunkte für die weiteren Diskussionen festgehalten.

In weiteren zwei, geschlechterspezifisch aufgeteilten Abenden hatten zum einen weibliche, zum anderen männliche Geflüchtete die Gelegenheit, in einem kleinen, vertrauten Rahmen ihre Sicht auf ihren Integrationsprozess in Alpirsbach zu reflektieren und vorzustellen. Aufgrund der teils stark voneinander abweichenden Lebenswelten der geflüchteten Frauen und Männer sollten durch die getrennten Abende geschützte Räume für ein offenes Gespräch geschaffen werden.

Nach einem weiteren Workshop für ehrenamtlich Engagierte zur Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation bezüglich des Engagements vor Ort, wurden alle Teilnehmenden zu einer Abschlussveranstaltung eingeladen. An dieser Veranstaltung präsentierten die Teilnehmenden die Ergebnisse der vier Nachbarschaftsgespräche. Es konnten alle Personengruppen über die größeren und kleineren, konkret umsetzbaren Maßnahmen ins Gespräch kommen. Auch der Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder waren bei den Veranstaltungen anwesend.

Anprechpartner: Katharina Kimmerle
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