Allianz für Beteiligung

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Landeshauptstadt Stuttgart: Nachbarschaftsgespräche „Zusammenleben! Aber wie?“
gefördert im Programm: Nachbarschaftsgespräche

Im Stuttgarter Süden wurden Nachbarschaftsgespräche als Fortsetzung des zuvor durchgeführten kommunalen Flüchtlingsdialogs gesehen, in dessen Rahmen Fragen offen blieben, die nun wieder aufgegriffen wurden. Insgesamt sind die Dialogrunden in einen 5-Jahres-Plan eingebettet, der sich der Frage widmet: „Wie entwickeln wir gemeinsam das Zusammenleben im Quartier?“

Begonnen mit Einzel- und Gruppengesprächen an öffentlichen Plätzen wie auf Straßenfesten, Märkten und an U-Bahn-Haltestellen wurden Bürger zum Zusammenleben vor Ort befragt. Hierbei stellte sich heraus, dass vor allem die Aspekte „Armut“ und „fehlende Zugänge für sozial Schwächere“ eine große Rolle im Stadtteil spielen.

Vor diesem Hintergrund wurden fünf Nachbarschaftsgespräche mit unterschiedlichen Fokussen durchgeführt wie: „Diskriminierung – und wie erlebe ich es persönlich?“, „Kulturelle Missverständnisse – welche Erfahrungen habe ich gemacht?“, „Soziale Situation: Zuhören – Teilen – Austauschen“. Das große Ziel dabei war es, einen „Wir-Raum“ zu bieten, um unterschiedliche Personengruppen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammenzubringen. Festgehalten wird in diesem Kontext, dass es im Rahmen der Gesprächsrunden hinsichtlich der jeweiligen Ansprache von Vorteil sein kann, Moderatoren aus der zu beteiligenden Zielgruppe zu wählen.

Eine Begleitgruppe, die sich aus Vertretern der Verwaltung, aus zivilgesellschaftlichen Partnern und der Berater zusammensetzte, unterstützte und koordinierte den Prozess insgesamt.

Anprechpartner: Carola Haegele, Andrea Laux
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