Allianz für Beteiligung

vermitteln – vernetzen – verstärken

Stadt Pforzheim: Nachbarschaftsgespräche Pforzheim – Dillweißenstein
gefördert im Programm: Nachbarschaftsgespräche

Zu Beginn der Nachbarschaftsgespräche wurde eine gemeinsame Begleitgruppe für die Stadtteile Dillweißenstein und Nordstadt eingerichtet. Diese bestand aus Akteuren der Verwaltung, Kooperations- und Netzwerkpartnern sowie aus einem Teilnehmer der Pilotgespräche aus 2017. Die Begleitgruppe wurde von einem externen Moderationsbüro unterstützt und traf sich drei Mal: vor der Auftaktveranstaltung, während der Vor-Ort-Gespräche und vor der Abschlussveranstaltung. Ihre Aufgabe war es den Gesamtprozess zu begleiten.

Vor der ersten Begleitgruppensitzung fand eine Auswahl von Zufallsbürgern statt. Hierzu wurden in der ersten Runde 200 Bürger zufällig aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt und mit einem Schreiben des Oberbürgermeisters zur Teilnahme an den Nachbarschaftsgesprächen eingeladen. Der Rücklauf in Dillweißenstein erfolgte sehr schnell und zeigte großes Interesse. Innerhalb kürzester Zeit erklärten sich 16 „Zufallsbürger“ und vier im Stadtteil bereits Engagierte zur Teilnahme bereit. Die zuvor festegelegte maximale Gruppengröße wurde so erreicht.

Mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung der Stadtteile Nordstadt und Dillweißenstein starteten die Gesprächsrunden. In der Auftaktveranstaltung wurde das Pilotprojekt im Rahmen eines Interviews mit Teilnehmern des Pilots aus 2017 reflektiert. Exemplarisch wurden einzelne Ergebnisse aufgezeigt sowie der Ablauf der Nachbarschaftsgespräche vorgestellt. Im Anschluss fanden sich die Teilnehmer in ihren Stadtteilgruppen zusammen, lernten sich kennen und sammelten bereits erste Themen.

Aus der Erfahrung mit den Nachbarschaftsgesprächen entschied sich die Stadt Pforzheim für ein Projektbudget in Höhe von 3.000 Euro für die Umsetzung von im Rahmen der Gespräche erarbeiteten Projekten. Je Stadtteil wurde ein solches von der Stadt Pforzheim eingeplant.

Im ersten Dillweißenstein-Gespräch fand eine Fortführung der Themensammlung aus der Auftaktveranstaltung satt. Die Teilnehmer brachten weitere Ideen ein und ergänzten die Themensammlung. Im Laufe der Diskussion entstanden bereits erste Projektideen. Zudem hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, anwesende Verwaltungsvertreter zu verschiedenen Themen direkt zu befragen.

Im zweiten Gespräch kam die Themensammlung zum Abschluss. Durch die Bepunktung der Themen durch die Teilnehmer konnte die Gruppe gemeinsam einschätzen, welches die
wichtigsten Aspekte für den Stadtteil sind. Das so entstandene Meinungsbild diente als Grundlage für die Auswahl der Projektideen.

Diese Projektideen wurden in einer dritten Gesprächsrunde weiter bearbeitet. Es wurden Maßnahmen für die Projektideen entwickelt und entsprechend detaillierter bearbeitet. Hierzu wurden Kleingruppen von je zwei bis vier Teilnehmern gebildet. Es wurden sechs Projekte ausgearbeitet.

Nach den Gesprächen vor Ort fand eine gemeinsame Abschlussveranstaltung für beide Stadtteile statt. Es nahmen zahlreiche Amtsleitungen, Verwaltungsvertreter sowie (Ober-)bürgermeister teil. Nach einem kurzen Rückblick auf die gesammelten Themen in den Stadtteilen, wurden die ausgearbeiteten Projekte diskutiert. Die anwesenden Verwaltungsvertreter gaben hierzu eine Einschätzung zur Realisierbarkeit, Zeitplan, Kosten und den notwendigen Ämtern, die zur Umsetzung notwendig sind. Nach der Diskussion wählte die Stadtteilgruppe ihre Projekte für die Weiterarbeit aus.

Anprechpartner: Susanne Wacker
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