Allianz für Beteiligung

vermitteln – vernetzen – verstärken

Stadt Pforzheim: Nachbarschaftsgespräche Pforzheim-Au
gefördert im Programm: Nachbarschaftsgespräche

Im Pforzheimer Stadtteil Au wurden zu Beginn des Projekts 500 Bürger zufällig aus dem Einwohnermederegister ausgewählt und mit einem Schreiben des Oberbürgermeisters zur Teilnahme an den Nachbarschaftsgesprächen eingeladen. In Kooperation mit den Integrationsmanagern wurde das Einladungsschreiben der bereits durchgeführten Nachbarschaftsgesprächsprojekte der zwei weiteren Stadtteile – Dillweißenstein und Pforzheim Nord – überarbeitet, stark vereinfacht und in leichte Sprache übersetzt. Zudem wurden mit Unterstützung des Familienzentrums Au und des Internationalen Beirats der Stadt Pforzheim auch nochmals Menschen persönlich angesprochen. Die zuvor festgelegte Gruppengröße von maximal 25 Zufallsbürger wurde in der Folge zunächst überschritten. Tatsächlich von Anfang bis Ende der Gespräche blieb eine Gruppengröße von etwa 15 Zufallsbürgern bestehen.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Familienzentrum Au wurden die bisher stattgefundenen Nachbarschaftsgespräche reflektiert und exemplarisch Ergebnisse vorgestellt. Dann wurde der Ablauf der Gespräche in der Au vorgestellt. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer kennenlernen und sammelten erste Themen. Aufgrund eventueller Sprachbarrieren wurden hierfür kleinere Murmelrunden als Format gewählt. Nach der Auftaktveranstaltung fanden drei moderierte Veranstaltungen in der Au statt – wechselweise im Familienzentrum Au und im Quartierszentrum Innenstadt. Hier wurden die teilnehmenden Bürger von Netzwerkpartnern unterstützt und es kamen Vertreter von Politik und Verwaltung vor Ort, um ihnen zuzuhören, Themen aufzunehmen und Fragen zu beantworten. Beide Einrichtungen sind zentral und gut bekannt.

Im ersten Gespräch fand eine Fortführung der Themensammlung aus der Auftaktveranstaltung statt. Im zweiten Gespräch fand ein Austausch mit der Bürgermeisterin statt. Nachdem das QuarZ Innenstadt sein Angebot vorgestellt hatte, konnten die Bürger weiter an den erarbeiteten Ideen in Projektgruppen mit Hilfe von Projektblättern weiterarbeiten. Im dritten Nachbarschaftsgespräch richtete sich der Fokus auf den Rückblick bisher zusammengetragener Themen und Projektideen sowie auf die Rückmeldung hierzu aus der Verwaltung. Schließlich fand eine Abschlussveranstaltung mit Amtsleitungen, Vertretern der Verwaltung sowie dem Sozialbürgermeister statt. Unter anderem konnten hier offene Punkte zum weiteren Vorgehen besprochen werden.

Die Ergebnisse wurden aufgrund der Corona-bedingten Situation in Form eines Videofilms von teilnehmenden Bürgern im Gemeinderat vorgestellt. Eine Dokumentation wurde ebenfalls verschickt.

Anprechpartner: Susanne Wacker
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