Nachbarschaftsgespräche

ZUSAMMENLEBEN – ABER WIE?

Das Förderprogramm "Nachbarschaftsgespräche" bietet Städten, Gemeinden und Landkreisen in Baden-Württemberg die Möglichkeit, Nachbarschaftsgespräche durchzuführen. Thematisch steht die nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen, Quartieren und Ortschaften im Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders im Vordergrund. Hierzu soll im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche ein Austausch stattfinden und ein Konzept mit Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet werden.

Die Nachbarschaftsgespräche sollen dabei mit Maßnahmen der "aufsuchenden Beteiligung" durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass die Gespräche an Orten stattfinden, zu denen vielen Menschen einen Bezug haben - oder die sich aus anderen Gründen besonders gut für ein Nachbarschaftsgespräch eignen. Zusätzlich übernehmen zivilgesellschaftliche Partner eine zentrale Rolle und unterstützen die Kommune/den Landkreis bei der Entwicklung und Durchführung des Nachbarschaftsgesprächs.


Fördervoraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg, die mit Maßnahmen der aufsuchenden Beteiligung Nachbarschaftsgespräche in kleinen Sozialräumen durchführen möchten.
  • Kommunen/ Landkreise können sich mehrfach mit bis zu drei unterschiedlichen Stadtteilen/ Quartieren bewerben.
  • Der Antragsteller muss bei der Bewerbung einen/mehrere Partner aus dem zivilgesellschaftlichen Bereich angeben, mit dem das Nachbarschaftsgespräch durchgeführt wird.
  • Zur Konzepterarbeitung des Nachbarschaftsgesprächs soll ein/e Berater/in hinzugezogen werden. Diese/r darf für den zivilgesellschaftlichen Kooperationspartner tätig sein, nicht aber bei der antragstellenden Kommune beschäftigt sein.

Art und Umfang der Förderung

  • Pro Nachbarschaftsgespräch können bis zu 15.000 € abgerechnet werden. Diese Mittel sind aufzuteilen in Beratungskosten zur Konzepterarbeitung sowie Sachkosten zur Durchführung.
  • Die Beratung erfolgt durch eine fachlich qualifizierte und erfahrene Person, die vom jeweiligen Antragsteller bei der Antragstellung selbst vorgeschlagen wird.
  • Der maximale Tagessatz pro Beratung liegt bei 800 € (600 € Beratungshonorar zzgl. Mehrwertsteuer und Reisekosten).
  • Nach Durchführung der Nachbarschaftsgespräche können Beratungsleistungen zur Umsetzung der erarbeiteten Ideen ebenfalls über das Förderprogramm abgerechnet werden. Sachkosten zur Umsetzung  der Ergebnisse sind hingegen von der Förderung ausgeschlossen.

Antragsfristen

Eine Bewerbung zur Aufnahme in das Förderprogramm ist fortlaufend möglich.


Antragsberatung

Bitte nehmen Sie gerne unsere Antragsberatung in Anspruch, wenn Sie Fragen haben.

Lisa Weis
Initiative Allianz für Beteiligung e.V.,

Telefon: 0711 / 335 000 82
E-Mail: Lisa.Weis@afb.bwl.de



Bei Fragen:

Lisa Weis
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