Allianz für Beteiligung

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Auf nach Pforzheim!

Begegnungsräume in der Weststadt

Im Oktober besuchten wir die Nachbarschaftsgespräche in der Pforzheimer Weststadt. Bevor wir uns gemeinsam zum Stadtteilspaziergang aufmachten, konnte sich jeder am aufgebauten Buffet stärken. Trotz des andauernden Regens blieben die Anwesenden motiviert – die Regenschirme wurden aufgeklappt und los ging es!

In bisherigen Treffen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Plätze vor Ort angeben, an denen sie gerne etwas ändern würden. Diese waren entsprechend die Stationen, die wir gemeinsam anpeilten. Mit dabei waren auch Ansprechpartner der Stadt Pforzheim, die zum Beispiel zum Thema Verkehr und auch zu Aufgaben der technischen Dienste Auskunft geben konnten.

Stadtteilspaziergang in der Pforzheimer Weststadt

Auf dem Weg zur Station Spielplatz führte uns der Weg an der Enz entlang. Fragen kamen auf wie zum Beispiel: Können wir daraus nicht eine offizielle Grillwiese machen? Die Anwesenden erhielten direkte Rückmeldung von den entsprechenden Ansprechpartnern: Die Pflege von Grillwiesen ist deutlich aufwendiger. Da es vor Ort bereits ein paar offizielle Grillwiesen gibt, wird das Grillen an der Enz zwar in den meisten Fällen geduldet, jedoch ist es nicht erlaubt. Für mich stellte sich die Frage: Wie erreichen diese Antworten noch viel mehr Bürgerinnen und Bürger?

Auch der Aspekt „Müll in der Stadt“ wurde aufgegriffen: Inwieweit ist man selbst dazu bereit, den eigenen Müll mit sich zu tragen? Sehr deutlich wurde die Dimension der Frage als wir bei der Station Spielplatz ankamen. Hier stehen in nicht allzu großer Entfernung gleich mehrere Mülleimer. Selbst diese reichen nicht aus, damit der Müll nicht auf dem Boden landet. In diesem Zusammenhang wurden Ideen bezüglich einer Aufklärung über Social-Media-Kanäle angesprochen.

Daneben kamen an diesem Abend auch Themen auf wie Drogenumschlagplätze sowie Plätze, die zu dunkel sind und/oder Angst machen. Auch Spielgelegenheiten wie eine Insel für Kinder in der Enz wurden angefragt.

Kleingruppen-Phase

Nach dem Stadtteilspaziergang ging es zur Workshop-Phase ins Warme. Nach einem heißen Holunder waren alle wieder aufgewärmt und die Arbeit konnte beginnen: Spontan wurde die Kennenlern-Methode „Speed-Dating“ eingebaut. Hierbei stellen sich zwei zufällig zusammengefundene Personen für ein paar Minuten gegenseitig vor. Nach kurzer Zeit werden die Personen aufgefordert sich mit einer anderen, unbekannten Person zusammenzufinden und sich wieder vorzustellen.

Anschließend begann die Kleingruppenarbeit: Die Anwesenden fanden sich themenspezifisch zusammen und diskutierten Aspekte wie „Kulturelle Angebote schaffen“, „Verkehr“ etc. Auf vorbereiteten Arbeitspapieren konnten Ergebnisse direkt festgehalten werden. Auch war es möglich, seinen Namen darauf zu notieren, wenn beispielsweise Interesse daran besteht, am Thema weiterzuarbeiten.

Wir sind gespannt, wie es in der Pforzheimer Weststadt weitergeht und freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch bei einem Projekt des Förderprogramms „Nachbarschaftsgespräche“.

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