Allianz für Beteiligung

vermitteln – vernetzen – verstärken

GEFÖRDERTE PROJEKTE LISTENANSICHT

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"Forum Energie" in Engstingen

Auf der Schwäbischen Alb gibt es seit Jahren rege Auseinandersetzung mit Windkraftenergie. Die Gegner sind sehr engagiert. Das geplante Beteiligungsprojekt „Forum Energie“ soll ein Lernformat sein, das alle Formen von Erneuerbaren Energien in den Blick nimmt und den Austausch zwischen der Kommune und der Bürgerschaft rund um dieses Thema ermöglicht. Das Format soll auf andere Kommunen übertragbar sein. Der Beratungsgutschein wird zur Entwicklung des Beteiligungs- und Kommunikationsformats benötigt.

"Gegen das Vergessen" von Luigi Toscano

Das soziokulturelle Zentrum Kulturhaus Karlstorbahnhof vereint unter seinem Dach die Vereine Kulturcafé, Theaterverein, Eine-Welt-Zentrum und Medienforum. Die Programmarbeit orientiert sich an den Wirkungsfelder der Soziokultur: Inter- und Transkultur, Teilhabe, Kulturelle Bildung und Erinnerungskultur.
Mit dem Projekt "Gegen das Vergessen" hat Luigi Toscano über 400 Überlebende der NS-Verfolgung besucht und porträtiert. Diese Portraits werden überlebensgroß im öffentlichen Raum auf dem Universitätsplatz in Heidelberg ausgestellt. Diese Ausstellung bietet Anlass eine große Tafel für ca. 20 Personen aufzubauen, an der die Bürger und Besucher der Stadt über ihre kulturellen und religiösen Grenzen hinweg ins Gespräch zu kommen. Dazu sind offene und angeleitete Formate vorgesehen, um durch Impulse in Dialog zu kommen. Zudem sind Gespräche mit dem Künstler geplant sowie ein Diskussionsforum mit verschiedenen Perspektiven vulnerabler Gruppen. Die Gespräche werden entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung analog, hybrid und digital geplant.

"Guter Draht"- Esel

Mit dem "Guten Draht"-Esel, einem Lasten E-Bike, werden Menschen in Böfingen dort aufgesucht, wo sie sich gerne aufhalten. Das Lastenfahrrad dient als "Hingucker" und soll dabei unterstützen, die Leute im Sinne einer aufsuchenden Beteiligung zum Mitmachen zu bewegen. Aufsuchende Plätze sollen zum Beispiel Spielplätze und vor Einkaufsläden sein. Über nette Gesten wie zum Beispiel den Ausschank von Kaffee und Tee kommen die Menschen über vielfältige Themen ins Gespräch. Durch Flyer und Postkartenaktionen wird auf mobile Gesprächsangebote aufmerksam gemacht. Über diese Befragung hinaus werden auch mögliche, digitale Gesprächsrunden eingeplant, die vertiefte Gespräche zulassen.

 

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"Mittelbau Marmorwerk" - Jugend- und Kulturzentrum

Im Projekt „Mittelbau Marmorwerk“ entsteht ein multifunktionaler Veranstaltungsraum für Horb, bei dem durch entsprechende Umbaumaßnahmen die bestehende Infrastruktur vom Bestandsgebäude genutzt werden soll. Die Stadt als Eigentümerin nutzt bisher die Fläche als Lagerraum. In einem Beteiligungsformat mit der Stadt, der engagierten Bürgerschaft und zahlreichen Kooperationspartnern wie der Musikschule, der  Bücherei und ortsansässigen Vereinen wird ein tragfähiges Konzept entwickelt. Dabei werden die Bedarfe ermittelt sowie die Motivation zur aktiven inhaltlichen Mitgestaltung gefördert. Die Beratung erhält die Initiative für den konzeptionellen Aufbau einer Beteiligungswerkstatt.

2. Symposium WohnWandel, Lörrach

Die Initiative WohnWandel organisiert in Lörrach Stammtische, Exkursionen und Kinovorstellungen zum Thema gemeinschaftliche Wohnformen. Ein weiteres Format ist das Symposium WohnWandel. Beim zweiten Symposium wird im „Theatersaal Nellie Nashorn“ in Lörrach die praktische Umsetzung von gemeinschaftlichen Wohnformen diskutiert. Interessierte Gruppen erhalten dazu das erforderliche Handwerkszeug zur Umsetzung sowie Ansprechpartner zu Unterstützung für ihre Projektideen. Die Referenten kommen aus den benachbarten Städten Basel und Freiburg und berichten von umgesetzten Beispielen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für die Honorare von Referenten des Symposiums sowie für die Raummiete des Theatersaals anfallen.

3D Druck für und mit Kindern

Eine lokale Gruppe in und um Schönwald im Schwarzwald reagiert auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und fertigt mit Hilfe von 3D-Druck so genannte Face Shields, die Gesichtsschilder zum Schutz vor der Übertragung durch Tröpfchen. Die Gesichtsschilder wurden bisher in Eigenregie hergestellt, zusammengebaut und an Bildungseinrichtungen, Arztpraxen, Kliniken und Altersheime unentgeltlich verteilt. Nach mehreren hundert Schildern übersteigen die Kosten private finanzielle Möglichkeiten, die Nachfrage bleibt aber bestehen. Das Projekt sieht vor, die Kinder in der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe (Schönwald) sowie in den umliegenden Schulen mit der Technik des 3D-Drucks vertraut zu machen. Dies beinhaltet einfaches 3D Zeichnen, Gestaltung, Entwicklung, Druck und Nachbehandlung der Teile. Das Erlernen dieser Technologie und der Druck mit biologisch abbaubarer Maistärke, hilft bei der Herstellung von Schutz- und Schulmaterialien. Außerdem erhöht es die Zukunftsperspektiven bei der beruflichen Orientierung. Die Kinder werden dabei gestärkt und können ihr Wissen direkt praktisch umsetzten.

4netzen

Die studentische Initiative Nachhaltigkeitsbüro hat sich an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Ziel gegründet, die Nachhaltigkeit in allen Leistungsdimensionen der Universität strategisch zu verankern. Dafür entwickelt sie eigene Ideen, bringt sich in den Nachhaltigkeitsdiskurs in Gremien der Universität ein und vernetzt studentisches Engagement. Außerdem beteiligt sich die Initiative an Kooperationsprojekten im Nachhaltigkeitsbereich außerhalb der Universität. 4netzen ist ein Vernetzungsprojekt, bei dem in monatlichen Treffen zivilgesellschaftliche, wissenschaftliche, politische und gemeinwohlorientierte Organisationen zusammenkommen. Ziel ist der Aufbau von kooperativen Netzwerken, um zum gesellschaftlichen Wandel im Sinnen nachhaltiger Entwicklung beizutragen und viele Menschen zum eigenen Handel zu motivieren. 4netzen wird in Kooperation mit dem Haus des Engagements, Eine Welt Forum Freiburg und dem Treffpunkt Freiburg organisiert.

abwARTen!

Der JugendKunstParkour ist ein soziokulturelles Angebot der Projektpartner*innen Kubus und ArTik e.V. für junge Menschen. Die Orga-Gruppe besteht aus kunstinteressierten jungen Erwachsenen, u.a. auch Kunststudierende, die das spartenübergreifende Kunstangebot konzipieren und entwickeln. Von April bis Juli 2021 wird an dezentralen Orten in Freiburg künstlerisch gearbeitet um somit coronakonform zu agieren. Nach einem gemeinsamen Startschuss und der Vernetzungsmöglichkeit der Teilnehmenden wird über drei Monate in den Sparten Videokunst, Musik, Theater, Maskenbau/Maskenspiel und Bildhauerei gearbeitet. Zum Abschluss des Projekts werden die entstandenen Produktionen gemeinsam aufgeführt und die Kunstwerke ausgestellt.

AK Inklusion - Offensive im Quartier, Freiburg-Vauban

Der AK Inklusion arbeitet im Freiburger Stadtteil Vauban seit 2008 kontinuierlich an einer inklusiven Quartiersentwicklung und einer Vernetzung aller relevanten Akteure zum Thema. Der Arbeitskreis verantwortet verschiedene inklusive Maßnahmen, wie zum Beispiel die Gründung der Arbeitsgruppe "Gute Orte im Quartier". Die Gruppe hat zum Beispiel eine Auflistung von inklusiven Arbeits- und Praktikumsplätzen im Vauban erstellt. Durch den Beteiligungstaler werden einerseits Sachkosten finanziert, die mit der Erstellung neuer Flyer für die Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitskreises anfallen. Dazu wird ein Gebärdendolmetscher finanziert, um verschiedene Arbeitskreissitzungen im Stadtteil inklusiv zu gestalten.

AllerWeltsSpaziergang Unterensingen

Das Ziel des Arbeitskreises ist es, einen öffentlichen Tag mit Rundgängen um Unterensingen zu initiieren, um sichtbar zu machen, wie unterschiedlich Menschen Ihre Stadt erleben. An verschiedenen Stationen können Fragen gestellt, Geschichten erzählt, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse geteilt werden. Der Tag wird kreativ und partizipativ von vielen Unterensingern und Geflüchteten gestaltet, die genaue Form entsteht durch eine breite Beteiligung. Die Aktion wird später visualisiert (z. B. eine Postkarte oder eine Ausstellung). Beratung zu folgenden Themen: Ideenfindung, Entwicklung von Beteiligungsformaten, Projektmanagement und Konzeption.

Alltagsgestalter

Der Nachbarschaftshilfeverein Lauf e.V. verfolgt gemeinsam mit der Gemeinde das Ziel, eine Kommune für alle Generationen zu sein. Zusammen wollen sie vor Ort den demographischen Wandel gestalten. Hierzu gehört die Versorgung älterer Gemeindemitglieder, aber auch die Betreuung und Integration von Flüchtlingen. Beratung erhält die Initiative zu steuerrechtlichen Fragen, zur Betreuung von Flüchtlingen unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten und zur Basisqualifizierung von Alltagsgestalter.

Alt werden in Blochingen

Die Initiative „Alt werden in Blochingen“ engagiert sich für den Verbleib älterer Menschen in ihrer vertrauten Umgebung sowie eine lebenswerte Gemeinschaft von Jung und Alt. Beratung wird zum Thema Kommunikation/Teambildung benötigt, um den Verein zu stabilisieren und weiterzuentwickeln.

Alt werden in Blochingen

Der Bürgerverein arbeitet an dem Auf- und Ausbau eines bürgerschaftlichen Netzwerkes in Blochingen. Dadurch werden die Lebensbedingungen für Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf deutlich gestärkt. Aktuell soll die fehlende Dorfmitte (der Lindenplatz) in Kooperation mit der Gemeinde hergerichtet werden. Außerdem ist die Eröffnung eines offenen Treffpunkts für Jung und Alt im alten Rathaus nahe dem Lindenplatz geplant. Der Beratungsgutschein wird zur Konzeptentwicklung und zur Umsetzung von Projekten genutzt.

Alte Apotheke Grenzach

Das Familienzentrum Rheinfelden e.V. bietet bedarfsgerecht und bedürfnisorientiert Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten, Hilfe zur Selbsthilfe, niederschwellige Beratung, erziehungs- und familienstärkende Bildungsangebote. In den Räumlichkeiten der "Alten Apotheke" entsteht ein Familien- / Generationentreff / Begegnungszentrum im Ortsteil Grenzach-Wyhlen. Die Bürgerschaft wird gleich zu Beginn aktiv in die inhaltliche Gestaltung des Treffs eingebunden. Die konzeptionelle Neugestaltung bietet eine ideale Plattform um selbst aktiv zu werden, mitzugestalten und Ideen einzubringen. Das Begegnungszentrum bietet zentrale Räume zur Beteiligung und Meinungsbildung vor Ort sowie fördert die Vernetzung und Partizipation.

Alte Mühle, Flehingen

Die Initiative „Mühlwerk Sinneswandel“ setzt sich für die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein und wurde von Eltern behinderter Kinder gegründet. Das Sozialwerk Bethesda lässt rund um die Alte Mühle Fleningen ein Seniorenwohnpark und ein Pflegeheim entstehen. Dieses Quartier eröffnet neue berufliche und persönliche Perspektiven für Menschen mit Behinderung. Beratung wird für die Wirtschaftsanalyse sowie für die Öffentlichkeitsarbeit benötigt.

Älter werden in Schuttertal

Der Arbeitskreis „Älter werden in Schuttertal“ möchte vor Ort eine Pflegewohngruppe und eine Tagesbetreuung einrichten, damit Bürger der Gemeinde in vertrauter Umgebung älter werden können. Für dieses Vorhaben soll eine alte Pfarrscheune umgebaut und angepasst werden. Beratung erhält der Arbeitskreis zu den Themen: Klärung der Rechtsform sowie Klärung von Strukturen der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit zur Gründung einer Organisation.

Ankommen – Kennenlernen – Mitgestalten

Das BürgerNetzwerk hat ein Theaterprojekt mit Geflüchteten unter Anleitung einer professionellen Regisseurin umgesetzt. Dabei hat die Gruppe Migranten, die bereits länger in Deutschland leben, in das Theaterprojekt integriert.

Arbeit an der Dorfmitte in Geislingen/ Weiler

Im Frühjahr 2017 fand eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung im Dorf Weiler statt, die sich mit Fragen zur Zukunftsgestaltung auseinandersetzte. Im Projekt zeigte sich, dass sich die Bürger einen Dorfplatz wünschen, der als gesellschaftlicher Treffpunkt fungieren kann. Beratung erhält die Initiative zum Prozessauftakt und zu den Fragen, welche baulichen Maßnahmen von den Bürger angenommen werden. Dazu sollen Maßnahmen identifiziert werden, die den Platz als Treffpunkt fördern.

Arbeit an integriertem Gesamtkonzept in der Seniorenhilfe

Der Seniorenbeirat in Au am Rhein will mit dem Projekt „Pflege und Alltagsbewältigung“ ein integriertes Gesamtkonzept für Menschen im Rentenalter in Au erstellen. Das Konzept dreht sich um die Frage, wie die Teilhabe der Menschen im Rentenalter in der Gemeinschaft vorangetrieben werden kann. Die Gruppe möchte informieren und aufzeigen, wie durch Hilfestellungen wie barrierefreie Einrichtungen das Leben im Alter in den eigenen vier Wänden unterstützt werden kann. Beratung erfolgt zur Konzepterstellung und im Zuge der Unterstützung durch eine professionelle Moderation in Workshops und Arbeitskreisen.

Arbeitskreis "Soziales im Dorf"

Zivilgesellschaftliche Initiativen erarbeiteten in zahlreichen Treffen eine Lösung zur weiteren Nutzung der Pfarrscheune in Schuttertal, die nun auf Beschluss des Gemeinderates umgebaut werden soll. Auf Wunsch der Bürger soll hier vor allem eine selbstverantwortete Wohngruppe für pflegebedürftige sowie Tagesbetreuung für ältere Menschen entstehen - ein Ort der Begegnung. Beratung wird zur Gründung einer Bürgergenossenschaft als Dach für die zivilgesellschaftlichen Initiativen vor Ort benötigt, um eine tragfähige Struktur für diese Initiativen zu entwickeln, sie zu etablieren, um die Lebensqualität im Ort zu erhalten bzw. zu steigern. Als positives Beispiel dient die Eröffnung eines Dorfladens in Form einer Genossenschaft in Schuttertal Schweighausen.

Auf dem Weg zu einer sorgenden Gemeinschaft

Der Verein Lebensqualität beschäftigt sich mit dem Thema „Sorgende Gemeinschaft“. Aufbau einer Dienstleistungsbörse, die nachhaltig die Bedürfnisse von älteren und hilfebedürftigen Menschen und die Interessen der engagierten Bürger*innen berücksichtigt, ist geplant. Beratung wird zur Entwicklung und Umsetzung des Planungsprozesses genutzt.

Auf dem Weg zum DORV- und Begegnungszentrum

Ziel der Initiative ist es, in Herdwangen-Schönach eine umfassende Rundum-Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Güter des täglichen Bedarfs, mit verschiedenen Dienstleistungen sowie sozialen, kulturellen und medizinischen Angeboten zu initiieren. Ein multifunktionales DORV-Zentrum dient als Ort der Kommunikation und der Begegnung. Eine Basisanalyse dazu wurde bereits durchgeführt. Die Beratung erhält die Initiative zur Vorbereitung und Durchführung des Bürgerforums mit Gründung eines DORV-Teams, um die Bürger zu informieren und zu aktivieren sowie um die Ergebnisse der Analyse vorzustellen und das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln.

 

Auf dem Weg zum DORV- und Begegnungszentrum

In Herdwangen-Schönach soll eine umfassende Rundum-Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs, mit verschiedenen Dienstleistungen sowie sozialen, kulturellen und medizinischen Angeboten initiiert werden. Ein multifunktionales DORV-Zentrum dient als Ort der Kommunikation und der Begegnung. Eine Basisanalyse dazu wurde bereits durchgeführt. Ein Bürgerforum zur Information und Aktivierung der Bürger ist geplant, um die Ergebnisse der Analyse vorzustellen und das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Beratung zur Vorbereitung und Durchführung des Bürgerforums mit Gründung eines DORV-Teams.

Auf dem Weg zum DORV- und Begegnungszentrum

In Herdwangen-Schönach soll eine umfassende Rundum-Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs, mit verschiedenen Dienstleistungen sowie sozialen, kulturellen und medizinischen Angeboten initiiert werden. Eine Basisanalyse sowie der 1. Bürgerdialog Nahversorgung zur Aktivierung der Bürgerschaft wurden bereits durchgeführt. Die Beratung erhält die Initiative zur Vorbereitung und Durchführung der aktivierenden Befragung.

Auf- und Ausbau eines Netzwerkes zur Leseförderung

Für den Verein „Lesewelt Ortenau e.V.“ aus Offenburg bedeutet Lesen eine zentrale Grundkompetenz und Schlüsselqualifikation für den späteren Bildungs- und Karriereweg von Kindern. Mehr als 150 ehrenamtliche Vorleser engagieren sich bereits für den Verein. Um die Strukturen weiter auszubauen und ein Netzwerk zur Leseförderung im Ortenaukreis zu etablieren, erhält der Verein Beratung zum Thema Fundraising, Organisationsentwicklung und Datenbankeinführung.

Aufarbeitung des Bürgerentscheids in Nürtingen

Das Forum zukunftsfähiges Nürtingen versteht sich als ein öffentliches Forum, in dem Referentinnen und Referenten vor allem aus der Region und interessierte Bürger aus Nürtingen und Umgebung modellhaft Perspektiven für eine zukunftsfähige Kommune entwickeln. Im Projekt sollen die Erfahrungen des Bürgerentscheids 2017 aufgearbeitet und in einer Erfahrungsgeschichte allen Interessierten zugänglich gemacht werden. Beratung erfolgt zur Prozessplanung und der Vorbereitung und Auswertung der Interviews.

Aufbau einer Begegnungsstätte, Sinsheim-Waldangelloch

Der gemeinnützige Verein Waldangelloch Aktiv umfasst eine Gruppe engagierter Bürger, die sich während des örtlichen Quartiersentwicklungsprozesses gebildet hat. Der Verein wird Träger und Betreiber einer Begegnungsstätte im Dorf Waldangelloch, das zur Stadt Sinsheim gehört. In der Begegnungsstätte werden verschiedene Angebote wie zum Beispiel ein offenes Café oder Spielenachmittage etabliert, um dem dörflichen Wandel und der Abwanderung zu begegnen. Die niederschwelligen Angebote schaffen Begegnungs- und Vernetzungsmöglichkeiten. Um weitere Angebote zu organisieren, finden für die Bürgerschaft offene Planungsworkshops statt. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die durch die Workshops und den Eröffnungstag der Begegnungsstätte anfallen.

Aufbau einer Kommunikationsplattform

In der Stadt Schopfheim gibt es zahlreiche Initiativen, die in Teilaspekten des sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandels aktiv sind, jedoch nicht voneinander wissen. Ein Treffen letztes Jahr zeigte den Bedarf an Vernetzung und an Strukturen, die zum Mitmachen anregen. Folgetreffen sind geplant, um einen Netzwerk zu koordinieren und in der Stadt sichtbar zu machen. Mit der Initiative "fairNETZt Wiesental" soll eine Kommunikationsplattform für bestehende und im Aufbau befinden Initiativen und Projekte geschaffen werden, um diese zum aktiven Mitmachen zu mobilisieren. Der Schwerpunk liegt dabei auf ressourcenschonendem Handeln im regionalen Umfeld. Die Beratung in der Aufbau- und Anfangsphase, nachhaltige Strukturen für eine Plattform zu etablieren.

Aufbau einer Kommunikationsplattform

In der Stadt Schopfheim gibt es zahlreiche Initiativen, die in Teilaspekten des sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandels aktiv sind, jedoch nicht voneinander wissen. Mit der Initiative "fairNETZt Wiesental" entsteht eine Kommunikationsplattform für bestehende und im Aufbau befinden Initiativen und Projekte, um diese zu vernetzen, zu koordinieren, in der Stadt sichtbar zu machen und zum aktiven Mitmachen zu mobilisieren. Der Schwerpunk liegt dabei auf ressourcenschonendem Handeln im regionalen Umfeld. Der Beratungsgutschein wurde in der Aufbau- und Anfangsphase eingesetzt, um nachhaltige Strukturen für eine tragfähige Plattform zu etablieren.

Aufbau einer nachhaltigen Vernetzungsstruktur

Engagierte Bürger haben sich zum AK Leben im Alter in Gomaringen zusammengeschlossen, um sich aktiv in die Gemeindepolitik einzubringen. In einem Workshop hat der Arbeitskreis folgende Handlungsfelder für sich definiert: Selbstbestimmung, Soziale Teilhabe, Versorgung, Mobilität, Wohnen, Interessensvertretung. Mit dem Aufbau einer nachhaltigen Vernetzungsstruktur verfolgt der Arbeitskreis folgende Ziele: Effizientere Kommunikationsstrukturen, Gewinnung weiterer Bürger*innen, Entscheidungsprozess über Organisationsstrukturen initiieren.

Aufbau einer selbstverwalteten Jugendeinrichtung

Initiierung einer selbstverwalteten Jugendeinrichtung in Önsbach. Die Jugendlichen sollen Verantwortung für den Raum und für die Angebote übernehmen. Die Jugendinitiative hat dazu beigetragen, dass das ehemalige Vereinszentrum zum Jugendraum dank Spenden umgebaut wurde. Der Beratungsgutschein wird für den Aufbau einer Struktur, die Organisation eines regelmäßigen Betriebs sowie für das Erarbeiten einer Hausordnung und die Organisation einer Jugendversammlung benötigt.

Aufbau einer selbstverwalteten Jugendeinrichtung, Achern-Önsbach

Eine Gruppe von Jugendlichen nutzt im Acherner Ortsteil Önsbach den umgebauten Jugendraum intensiv. Dazu arbeitet die Gruppe an der selbstverwalteten Führung des Raums in Zusammenarbeit mit der lokalen Verwaltung. Freiwillige können dem Team jederzeit beitreten, um zukünftig selbst Verantwortung im Jugendraum zu übernehmen und das Angebot mitzugestalten. In drei Workshops legt die Jugendgruppe ihre zukünftige Arbeitsstruktur und den geplanten neuen Jugendraumbetrieb gemeinsam fest. Durch den Beteiligungstaler werden zum Beispiel Sachkosten finanziert, die für die Verpflegung an den Workshops und zur öffentlich wirksamen Bewerbung der Workshops anfallen.

Aufbau eines Gesundheits-Zentrums mit Hebammenpraxis, Herrenberg

Die „Projektgruppe Familien-Gesundheits-Zentrum Herrenberg" arbeitet an einem Gesundheitszentrum mit Hebammenpraxis für alle Generationen. Das Zentrum soll eine Reihe von nachhaltigen Gesundheitsangeboten für die Herrenberger Bürger bieten, gerade auch für Alleinerziehende, Migranten oder Pflege-/ und Betreuungsbedürftige. Ein Miteinander leben und lernen aller Generationen und Kulturen im Quartier ist ein weiteres Oberziel der Gruppe. Das Projekt wird mit verschiedenen Akteuren vor Ort ausgearbeitet, zum Beispiel mit Gemeinderäten, Mitarbeitern aus dem Gleichstellungsbüro und dem Gesundheitsamt oder dem Gebäudemanagement der Stadt. Durch die Austauschtreffen will die Gruppe auch Synergieeffekte schaffen, die zur Beteiligung und Kooperation mit weiteren Gruppen vor Ort führen können. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Erstellung und den Druck eines Projektflyers anfallen.

Aufbau eines sozialen Treffpunkts in Steinen

2016 gab es eine erste Veranstaltung in Steinen, um Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg vorzustellen sowie auszuloten, wie groß die Bereitschaft der Bürger in Steinen ist, sich aktiv in ihrer Gemeinde einzubringen. Daraus hat sich die Gruppe „Soziales“ formiert, die sich ein Gemeinschaftshaus mit sozialem Treffpunkt wünscht. Im Projekt sollen der Umbau der alten Weberei zu einem öffentlichen Raum und Wohnraum sowie die Einrichtung einer Zeitbank erfolgen. Beratung erhält die Initiative bei der Projekt- und Prozessberatung.

Aufbau eines sozialen Treffpunkts vor Ort

Der Verein Jung & Alt ist in Stühlingen und in der Umgebung in der Nachbarschaftshilfe aktiv. Dem Verein ist es ein Anliegen, das Dorfleben wieder attraktiver zu gestalten. Die Idee des Projekts ist die Umnutzung einer ehemaligen Gaststätte in einen sozialen Treffpunkt. In diesen Prozess soll die Bevölkerung miteinbezogen werden. Beratung erhält die Initiative zur Konzeptentwicklung, zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie zur Beteiligung der Bürger.

Aufbau multimodaler Mobilität, Schallstadt-Mengen

Das Bürgerforum Mengen ist ein Zusammenschluss von Bürgern, der sich für eine nachhaltige Zukunft des Schallstadter Ortsteils Mengen einsetzt. Die Gruppe arbeitet im Ortsteil an einer umweltverträglichen und autoreduzierten Mobilität. Nach mehreren Sitzungen, die durch eine externe Beratung aus dem Förderprogramm "Gut Beraten!" unterstützt wurden, verfolgt die Gruppe verschiedene Maßnahmen: Vor Ort wird ein Standort für ein E-Carsharing Auto in Kooperation mit der Kommune gesucht. Dazu wird ein Lastenfahrrad etabliert. Als begleitende Bürgerbeteiligungsformate finden Befragungen, Infostände und öffentliche Veranstaltungen zur Zukunftsmobilität vor Ort statt. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die in der Anfangsphase durch die Veranstaltungen und die Ausweisung der Mobilitätsangebote anfallen.

Aufgeklärt?! - Wir nehmen's in die Hand!

Die Gruppe "Aufgeklärt?!" engagiert sich für die Durchführung einer ehrenamtlich organisierten Veranstaltungsreihe, die Fragen nach Sexualität, sexueller Bildung und Aufklärung im feministischen Kontext thematisiert. Die Mitglieder der Gruppe kommen aus dem Bereich Kulturpädagogik, Literatur, Gesundheit und Forschung. Die Formate der Veranstaltungsreihe sind Vorträge, interaktive und interdisziplinäre Workshops, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Kulturveranstaltungen. Die Teilnehmer lernen dabei sich über sogenannte Tabuthemen auszutauschen und eine Sprache zu erlernen, die sie befähigt über ihren Körper und ihre Bedürfnisse zu entscheiden.

Aufgeklärt?! - Wir nehmen's in die Hand!

Die Gruppe ""Aufgeklärt?!" engagiert sich für die Durchführung einer ehrenamtlich organisierten Veranstaltungsreihe, die Fragen nach Sexualität, sexueller Bildung und Aufklärung im feministischen Kontext thematisiert. Die Mitglieder der Gruppe kommen aus dem Bereich Kulturpädagogik, Literatur, Gesundheit und Forschung. Die Formate der Veranstaltungsreihe sind Vorträge, interaktive und interdisziplinäre Workshops, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Kulturveranstaltungen. Die Teilnehmer*innen lernen dabei sich über sogenannte Tabuthemen auszutauschen und eine Sprache zu erlernen, die sie befähigt über ihren Körper und ihre Bedürfnisse zu entscheiden.

Auftaktveranstaltung Wir in Kaltbrunn

Die Gruppe engagiert sich seit längerer Zeit für die nachhaltige Dorfentwicklung und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagement abseits der bestehenden Strukturen wie Ortschaftsrat oder Vereine. Die Bevölkerung signalisiert ein großes Interesse sich an diesen Prozessen zu beteiligen, allerdings fehlt bisher der passenden Rahmen dazu. Eine professionell moderierte Auftaktveranstaltung wird als Plattform für die beteiligungsorientierte Ortsentwicklung genutzt, um hierfür erste Impulse zu setzen. Relevante Themen wie Leben im Alter, Nachbarschaftshilfe, Kinderbetreuung, Jugend im Dorf, regionale Nahversorgung, Dorfgestaltung, klimafreundliche Energieversorgung werden gemeinsam eingegangen.

Aus dem Alltag von Superhelden

Der Verein engagiert sich für die Bedürfnisse der Bürgerschaft im Freiburger Stadtteil Weingarten, um dem negativen Trend im Stadtteil mit ihren Ideen und ihrem Engagement entgegen zu wirken. Das Ziel des Projekts ist es, ein partizipatives Planspiel mit dem Titel „Aus dem Alltag von Superhelden“ im öffentlichen Raum zu entwickeln und Teile davon nachhaltig zu verankern. Das Potenzial und die Bedürfnisse des Stadtteils Weingarten, in dem 90 verschiedene Sprachen gesprochen werden, werden dabei entfaltet und gemeinsam weiterentwickelt. Das künstlerische Format wird von einem interdisziplinären Zusammenschluss aus Einzelpersonen und Organisationen aus dem Kulturbereich, der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Quartiersarbeit initiiert. Der Beratungsgutschein wird zur Prozessgestaltung und Projektplanung eingesetzt.

Bad Boll - ein Dorf als interaktives Wörterbuch

Der Arbeitskreis Asyl Bad Boll möchte das Dorf als interaktives Wörterbuch gestalten: Gegenstände, Gebäude usw. sollen gemeinsam mit Menschen mit Fluchterfahrung unter anderem in Deutsch, Arabisch und weiteren Sprachen beschriftet werden. Bedeutung und Bedeutungsinhalte sollen allen Personen in Bad Boll zugänglich gemacht werden und es soll zum "Lernen im Vorübergehen" anregen. Zusätzlich sollen Fotografieren der Aktion ausgestellt sowie Gesprächsrunden dazu organisiert werden.

Bad Liebenzell Barrierefrei

Zunächst kam es zur Bildung einer Projektgruppe mit Hilfe des Stadtseniorenrates aus Betroffenen und interessierten Bürgern, die für die Barrierefreiheit in Bad Liebenzell verantwortlich ist. Anschließend erfolgt die Aufnahme des derzeitigen Ist-Zustandes, die Auswertung und die Information über bereits bestehende Barrierefreiheit. Gemeinsam soll in weiteren Schritten besprochen und geplant werden, wie die Umsetzung der Barrierefreiheit für die Bürger in Bad Liebenzell gestaltet werden soll, damit die Menschen in allen Lebenslagen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

BAFF - Bürger aktiv für Fellbach - digital

Die zivilgesellschaftliche Gruppe "Bürger aktiv für Fellbach" (kurz: BAFF) arbeitet seit 15 Jahren eng mit der Stadt zu verschiedenen Themenstellungen. In der Coronakrise und aufgrund des Shutdowns hat sich eine digital arbeitende Arbeitsgruppe gebildet, die auch gemeinsam am bundesweiten Hackathon gegen die Coronakrise mit dem Titel "WirVsVirus" teilgenommen hat. In Fellbach möchten die Engagierten nach den Krisenerfahrungen, in denen auch andere Bürgergruppen nicht in den direkten Kontakt treten konnten, eine Beteiligungsplattform ins Leben rufen, um vor Ort die digitale Vernetzung von Ehrenamt und Bürgerbeteiligung zu unterstützen. Angelehnt werden könnte die Plattform an den "Gerlinger Online Manager" mit dem in Gerlingen die Aktivitäten der Mitmachzentrale digitalisiert wurden. Die Fellbacher Gruppe will diese Plattform nun auch vor Ort als "digitales Vereinsheim" zur Vernetzung unterschiedlicher Bürgergruppen etablieren. Dabei soll der Raum explizit nicht nur den BAFF-Gruppen offen stehen, sondern der ganzen aktiven Bürgerschaft zugänglich gemacht werden. Ehrenamtliche aus der Gruppe des Antragstellers wollen dabei laut Antrag interessierten anderen Gruppen eine Einführung in die Plattform geben.

BAFF - Bürger aktiv für Fellbach – digital

Das Ziel des Projektes ist die Bereitstellung einer Beteiligungsplattform zur digitalen Vernetzung von Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in Fellbach. Mit einem Online-Portal werden nicht nur eigene Projekte und Gruppen online abgebildet, sondern auch anderen Gruppen, Vereinen und Verbänden aus Fellbach wird die Möglichkeit der digitalen Vernetzung geboten. Ein digitales Bürgerengagement funktioniert nur durch aktives mitmachen. Beratung zur erfolgreichen Projektumsetzung.

Basisanalyse für einen Bürgerladen

In der Gemeinde Horben gibt es aktuell keine direkte Nahversorgung, daher ist ein Bürgerladen mit den Waren des täglichen Bedarfs essentiell. Die Initiative erhält die Fachberatung zur Erstellung der Machbarkeitsstudie und zur Entwicklung der Umsetzungsstrategie für ein DORV-Zentrum.

Bau Kraftwerk „Naturstromspeicher Gaildorf“

Der Arbeitskreis „Genossenschaft Naturenergie Gaildorf“ möchte sich am geplanten Bau von vier Windrädern in Gaildorf beteiligen. Beratung erhält der Arbeitskreis zur möglichen Ausgestaltung der Beteiligungsstrukturen in Form einer Prozessbegleitung.

Bäume pflanzen für Klimagerechtigkeit, Freudenberg am Main

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe Freudenberg schafft seit 2012 in Freudenberg Räume für die Bürger, um über das Thema gerechte Globalisierung zu diskutieren. Die Gruppenmitglieder engagieren sich darüber hinaus im Rahmen der Initiative „Plant-for-the-Planet" und für die lokale Fair-Trade-Kampagne. Durch das lokale Engagement wurde Freudenberg am Main auch zur ersten „Fairtraide-Stadt“ im Main-Tauber-Kreis. In diesem Umfeld möchte die Gruppe mit ihrer Arbeit vor Ort einen Beitrag zur weltumspannenden Transformation von Wirtschaft und Gesellschaften mit ökologischem und sozialem Leitbild leisten. Mit dem Beteiligungsprojekt „Bäume pflanzen für Klimagerechtigkeit " in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Revierförster werden Bürger für das Thema Generationengerechtigkeit sensibilisiert. Bei der Baumpflanzaktion können die Bürger direkt im Stadtwald ihren Nachhaltigkeitsbeitrag leisten. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für die Anschaffung der Baumsetzlinge anfallen.

Befragung der EinwohnerInnen

Die Gruppe setzt sich für die Quartiersentwicklung des Ortsteils Kau ein. In einer Papier- und Onlinebefragung werden Ideen für die zukünftige Ortsentwicklung gesammelt und ausgewertet. Beratung zu Entwicklung des Fragebogens gemeinsam mit der „Zukunftswerkstatt Kau“.

Begegnungshaus Lebensräume

Der Verein Miteinander Stegen e.V. hat das Ziel durch Bürgerengagement und Bürgernetzwerke soziale Problemlagen zu erkennen und hierfür Hilfestellung zu leisten. Zur Verbesserung der Infrastruktur in der Gemeinde soll das Projekt „Begegnungshaus Lebensräume“ umgesetzt werden. Beratung erhält der Verein zu Fragen eines möglichen Betreibermodells.

Begegnungsort LebensMittelpunkt, Ettenheim

Das Lebensmittelkollektiv Ettenheim richtet eine Ideenwerkstatt aus, um vor Ort einen Treffpunkt in zentraler Lage zu schaffen, der verschiedene Gruppen anspricht. Im „LebensMittelpunkt“ will die Gruppe Veranstaltungsangebote zum Thema bewusste Lebensmittelversorgung und Ernährungssouveränität anbieten. Auch ein Café ohne Konsumzwang ist vorgesehen. Ziel ist die Belebung der Innenstadt und die Stärkung bereits vorhandener Geschäfte. In der Ideenwerkstatt können interessierte Bürger weitere Nutzungen für den Treffpunkt einbringen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für den Druck von Flyern und Plakaten zur Bewerbung der Ideenwerkstatt anfallen.

Begegnungsraum

Der Begegnungsraum ist seit 2016 ein Treffpunkt in Stuttgart Mitte für alle dauerhaft oder nur vorübergehend in Stuttgart lebenden Menschen. Er ist geschaffen, um den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen zu fördern und friedliches Zusammenleben und Solidarität innerhalb einer diversen Gesellschaft zu stärken. Es ist ein Erfahrungsraum, der durch unterschiedliche Angebotsformate das Selbstverständnis einer offenen Gesellschaft im urbanen Raum verankert. Die Beratung wird für einen Analyse-/Reflexionsprozess der bisherigen Arbeit, des Profils und der Organisationsstruktur benötigt, um den Begegnungsraum zukunftsfähig zu machen und zu stärken. Der „Begegnungsraum“ ist im Rahmen der Förderung bei "Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders“ entstanden. Es ging dabei um die Bespielung des Raumes mit integrativen Angeboten.

Begegnungsraum für Geflüchtete und Stuttgarter BürgerInnen

Die Initiative besteht aus Studierenden, Geflüchteten und Engagierten, die gemeinsam einen Begegnungsraum in Stuttgart gebaut haben. Dieser Raum soll nun durch einen partizipativen und prozessorientierten Ansatz mit Inhalten gefüllt werden. Gemeinsam mit der Abteilung Integration wurden von April - Mai 2017 die Bedarfe abgefragt. Geflüchtete erhalten die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen.

Begegnungsräume für Alt und Jung schaffen

Ziel ist es, Begegnungen zwischen alten und jungen Menschen zu ermöglichen und die Bewohnerinnen und Bewohner beim Gestalten ihres Stadtteils hin zu einer verbesserten Wohn- und Lebensqualität zu begleiten. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Quartiersarbeit und der Anpassung der Organisation des Projekts an zukünftige Herausforderungen soll ein Runder Tisch eingerichtet werden. Mit am Tisch sitzen sollen Bewohner des Quartiers sowie Initiativen vor Ort und Vertreter des Quartiersmanagements und der Stadt Kirchheim.

Begegnungsräume in der Weststadt

Durch das Projekt sollen vorhandene Begegnungsräume im Stadtteil aufgezeigt werden und aus Sicht der Bürger*innen ergänzt und diskutiert werden. Hierzu soll es Gespräche, Begehungen und Diskussionen über die Weststadt geben, wodurch Probleme und Wünsche zunächst einen Raum finden sollen. Anschließend sollen die festgelegten Punkte priorisiert und mit Zuständigkeiten der Verwaltung diskutiert werden. Am Ende sollen die Ergebnisse der Stadt präsentiert werden und auf Umsetzbarkeit geprüft werden.

Begegnungszentrum Achern - Miteinander leben

Aufbau eines Begegnungszentrums nach dem Konzept der Mehrgenerationenhäuser (MGH) mit einem Café in Form eines offenen Treffs und verschiedenen Angeboten. Beratung zu Konzeptentwicklung.

Begegnungszentrum Achern - Miteinander leben

Ehrenamtliche Helfer haben sich im Arbeitskreis Migration Achern (AMA) mit dem angegliederten Verein "VAMA" e.V. zusammengefunden, um Geflüchtete und Migranten in Achern bei ihrer Alltagsbewältigung und Integration zu unterstützen. Zur Organisation der Aufgaben wurden folgende Bereiche gegründet: Café International, Hausaufgabenbetreuung, Deutschkurse, Geschirr- und Kleiderladen, Fahrradwerkstatt, Möbellager, Beratungscafé. Ein Begegnungszentrum für alle Acherner ermöglicht die Teilhabe an der Gestaltung des Zugsamenlebens in der Gemeinde und bietet Unterstützung für Menschen in ökonomischen oder sozial schwierigen Situation. Zu diesen Gruppen zählen Geflüchtete, Migranten, Alleinerziehende, Senioren, Arbeitssuchende, Menschen mit Behinderung. Das bürgerschaftliche Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Begegnungszentrums. Die Ehrenamtlichen werden aktiv in die Arbeit miteinbezogen. In einem Beteiligungsworkshop werden zudem weitere Ideen und Aktivitäten für das Begegnungszentrum mit den Beteiligten entwickelt.

Belebter Innenort

Eine Initiativgruppe will in der Kirchzartener Innenstadt das „alte Rathaus“ neu beleben. Mit Beteiligung der Bürgerschaft sollen verschiedenste Nutzungen für das Gebäude eruiert werden. Die Basis allen Handelns soll eine Bürgergenossenschaft sein, die den finanziellen Grundstock des Projekts bilden soll. Beratung erhält die Initiative zur Gründung einer Bürgergenossenschaft sowie zur Wirtschaftlichkeitsberechnung des Gastronomie- und Boardinghousebetriebs.

Bemerkenswerte Lebenserinnerungen, Ausstellung

Die Initiative „Bemerkenswerte Lebenserinnerungen, Ausstellung“ möchte zur Erinnerungsarbeit beitragen, indem Sie Personen darstellt, die vom Leben und Arbeiten in ländlichen Dörfern berichten. Daneben soll ein interaktives Begleitprogramm neben Schulklassen, Erwachsenen die Geschichte wirtschaftlich und kulturell erfahrbar machen. Beratung erhält die Initiative zu Fragen der Prozessausgestaltung.

Beratung der Arbeitsergebnisse im Flüchtlingskreis

In Baiersbronn wurde eine Veranstaltungsreihe zum Thema: „Vom Flüchtling zum Mitbürger – Integration gemeinsam gestalten!“ durchgeführt. Dabei wurde zum einen bearbeitet, wie es um die Arbeit im Freundeskreis steht; dazu wurden Personen mit Fluchterfahrung zum Thema Integration befragt. Im Projekt sollen diese Ergebnisse nun in den verschiedenen Gremien der Gemeinde Baiersbronn präsentiert werden. Anschließend soll gemeinsam erarbeitet werden, wie mit den Ergebnissen weiter verfahren werden soll.

Beratung im Vereinsrecht und im Vereinszweck

Der Freundeskreis plant eine Vereinsgründung und wünscht sich in diesem Zuge Beratung zu Aspekten des Vereinsrechts und Vereinszwecks. Dazu soll eine Rechtsberatung zur Unterstützung der Geflüchteten in den jeweiligen Asylverfahren Teil der Beratungsleistung sein.

Bestandsaufnahme der barrierefreien Infrastruktur

Das Anliegen des Stadtseniorenrats e. V. in Heimsheim ist es, den Menschen in ihrer Stadt die Möglichkeit zu geben, solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Dazu gehört vor allem eine barrierefreie Infrastruktur wie Gehwege, Radwege, Straßenübergänge, etc. für alle Bürger. Diese dient neben der Sicherung der Lebensstandards und der Mobilität auch dem kommunikativen Austausch der Bürger in den unterschiedlichen Lebensphasen und -stadien. In diesem Projekt geht es um die Erfassung des Ist-Zustandes und der Ausarbeitung möglicher Lösungen zusammen mit Betroffenen und der Gemeinde.

Bestellgemeinschaft

Das Projekt setzt sich zum Ziel, in Marbach eine Bestellgemeinschaft (BeGeMa) aufzubauen, um Großmengen vom nächstgelegenen Unverpacktladen (Ludwigsburg) abzunehmen und Lebensmittel direkt von umliegenden Erzeugern zu beziehen, die innerhalb der BeGeMa verteilt werden. Dies soll möglichst verpackungsfreies und lokal-ökologisches Einkaufen ermöglichen. Die Beratung erhält die Initiative für den konzeptionellen und effizienten Projektaufbau.

Beteiligung ausländischer MitbürgerInnen in Rottenburg am Neckar

Die Initiative „Beteiligung ausländischer Mitbürger in Rottenburg am Neckar“ hat ein Gremium geschaffen, mit dem die Beteiligung von Migranten in Rottenburg institutionalisiert worden ist. Das Gremium ist auf politischer Ebene aktiv und gestaltet das Gemeinwesen in Rottenburg mit.

Beziehungsgestaltung von Engagierten und Geflüchteten

Der Arbeitskreis Asyl in Weinheim ist seit mehr als 30 Jahren in der Asylarbeit tätig. Die starke Zuwanderung geflüchteter Menschen im Jahr 2015 löste eine Welle des Engagements aus, seit 2017 ist hier ein Rückgang des Engagements für Geflüchtete spürbar. Ehrenamtliche und auch Geflüchtete ziehen sich zurück. Diese Veränderungen werden im Rahmen des Projektes analysiert: Warum kommt es zu Beziehungsabbrüchen und wie kann man diesen entgegenwirken? Warum und wie gelingt der Beziehungsaufbau? Sowohl Engagierte als auch Geflüchtete werden in diesen Prozess eingebunden. Im ersten Schritt werden leitfadengestützte Interviews durchgeführt, um die aktuelle Situation zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme werden im Rahmen eines Workshops beiden Gruppen und anderen Initiativen vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Ein Ziel ist es, den Bedarf an Unterstützung zu erfassen und daraus Vorschläge für die Praxis zu entwickeln. Der Beratungsgutschein wird für die Projektentwicklung und Durchführung benötigt. Es handelt sich dabei um einen Folgeantrag.

Bidirektionales Kalt-Wärmenetz

Die Bürger Energiegenossenschaft Endingen (BEGE) möchte aktiv den Aufbau eines bidirektionalen Wärmenetzes mit einem Regenerationspuffer im Neubaugebiet begleiten. Beratung benötigen sie dabei zur Projektdurchführung von bereits erfahrenen Projektverantwortlichen zum Thema.

Bietigheim vernetzt

Der Seniorenbeirat unterstützt das Seniorenbüro dabei, die Seniorenarbeit in Bietigheim effektiv zu gestalten, zu ergänzen und zu vernetzen. Die Projekte unter dem Titel „Bietigheim vernetzt“ werden in Kooperation mit der Dr. Jakob Kölmer-Bürgerstiftung geplant und durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, eine Begegnungsstätte für alle Generationen in der ehemaligen Gaststätte Löwen zu schaffen. Der Beratungsgutschein wird für die Projektentwicklung unter der Einbeziehung weiterer Organisationen und der Beteiligung der Bürgerschaft eingesetzt.

BUND Backnanger Bucht

Der Hochwasserschutz an der Murr wird weitgehend von den kommunalen und staatlichen Wasserbehörden geplant, jedoch weitgehend ohne Beteiligung der betroffenen Bevölkerung. Deshalb soll das Projekt die Beteiligungsfähigkeit der Bürgerschaft in Umwelt- und Naturschutzfragen fördern, ferner die Bildung für nachhaltige Entwicklung an sich unterstützen. Ziel ist die Umsetzung eines nachhaltig-ökologischen Hochwasserschutzes an der Murr.

Bunte Runde Tische

Der Verein plant die Entwicklung von "Runden Tischen des Dialogs". Mit einem selbsterbauten Tiny House soll in Stadtteilen Nürtingens gefahren werden und hierbei temporäre Orte des Dialogs entstehen. Vor Ort soll erfragt werden, was Personen mit Nürtingen emotional verbinden und wie sie die Zukunft sehen. Daraus soll ein Kunstprojekt resultieren, das die Nürtinger Vielfältigkeit erlebbar macht.

Bürger als Experten, Besigheim

Die Lokale Allianz Besigheim ist ein Verbund aus Besigheimer Bürgern, Vertretern von Kommune und Vereinen sowie weiteren Akteuren. Mit der Veranstaltungsreihe "Bürger als Experten" schaffen sie einen Rahmen, der zu Austausch, Vernetzung sowie zum besseren Kennenlernen der eigenen Nachbarschaft einlädt. Die Veranstaltungen stehen allen interessierten Bürgern vor Ort offen. Die Bürger sind ausdrücklich eingeladen, sich selbst mit eigenen Ideen und Wissen in das Veranstaltungsformat einzubringen. Eine Stärkung der Stadtgemeinschaft im Sinne des Empowerment-Ansatzes ist Ziel des Projekts. Der Aufbau eines Nachbarschaftsnetzwerks steht als langfristige Idee hinter dem Projekt. Mit dem Beteiligungstaler werden Cateringkosten finanziert, die an den Veranstaltungen anfallen.

Bürger für Bürger in Wäschenbeuren

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Version für ein gutes Leben im Dorf Wäschenbeuren für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen. Ein dorfübergreifender Bürgerbeteiligungsprozess öffnet einen Gestaltungsspielraum für ein soziales, generationsübergreifendes und inklusives Miteinander. Dabei soll besonders die Zukunft im Alter in den Blick genommen werden, damit die Menschen möglichst lange und selbständig in ihrem Zuhause bleiben können. Der Beratungsgutschein wird für die Organisation des Bürgerbeteiligungsprozesses benötigt.

Bürger Werkstatt Zukunft Besigheim

Die Initiative hat ein Bürgerbeteiligungsprozess in Form einer Haushaltsbefragung angestoßen. Dieser soll nun im Folgenden professionell begleitet werden. Inhalte der Befragung waren beispielsweise: Zufriedenheit der bestehenden Angebotsstruktur, Bekanntheitsgrad der Quartiersarbeit sowie deren Projekte, Nachbarschaft und Ehrenamt. Die Haushaltsbefragung bildet das Fundament der weiteren Ausgestaltung der Quartiersarbeit. Die Ergebnisse werden zunächst intern im Netzwerk aufgearbeitet, um sie danach in Themenschwerpunkte zu unterteilen und in Form einer "Bürger Werkstatt Zukunft" der Bürgerschaft transparent zu kommunizieren.

Bürger-Freizeit-Begegnungsstätte Herrenberg

In Herrenberg soll ein großes Bürger-Freizeit-Begegnungsgelände entstehen. Nachdem es bei einer städtisch geplanten Umsetzung der Freizeitanlage zu Protesten aus der Bevölkerung kam, steht die Überlegung an, das Gelände als Bürger Projekt gestalten zu lassen. Hierfür möchte der Kulturverein seine Erfahrungen einbringen und gemeinsam mit bürgerschaftlichen Akteuren aus Herrenberg ein Konzept erarbeiten. Beratung erhält der Kulturverein zu Fragen des Projektmanagements.

Bürger-Treff

Der Arbeitskreis der Lokalen Agenda 21 bietet seit einigen Jahren zahlreiche Angebote in der Gemeinde wie „Sorgende Gemeinschaft“ oder Bürger-Treff in Form von Sprach-, Bastelkursen, Spieleabenden, Ausflügen, Vorträgen usw. – insgesamt über 1000 gut besuchte Veranstaltungen in ungefähr 3 Jahren. Die Erweiterung der Angebote des Bürger-Treffs soll die soziale Vernetzung der Bürger stärken und weitere Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen anbieten. Beratung benötigt der Arbeitskreis zur Optimierung der Organisation, Gewinnung der neuen Mit-Macher, Entwicklung von Ideen, Öffentlichkeitsarbeit.

Bürgerbaugenossenschaft

Im Quartiersentwicklungsprozess „Gutes Älterwerden in Nellingen“ fungiert die Bürgerstiftung Ostfildern als zivilgesellschaftlicher Partner der Stadt. Das Thema „Gründung und Aufbau einer Bürgerbaugenossenschaft“ wurde dabei nicht berücksichtigt, dagegen im Rahmen von „Gut Beraten!“ aufgegriffen, um die Idee der Bürgerschaft von gemeinwohlorientierten Wohnkonzepten auf genossenschaftlicher Basis zu entwickeln. Die Beratung wurde zur Klärung der rechtlichen Bedingungen bei der Gründung einer Bürgerbaugenossenschaft mit den Synergieeffekten in der Kombination mit einer Bürgerstiftung genutzt.

 

Bürgerbaugenossenschaft

Im Quartiersentwicklungsprozess „Gutes Älterwerden in Nellingen“ fungiert die Bürgerstiftung Ostfildern als zivilgesellschaftlicher Partner der Stadt. Das Thema „Gründung und Aufbau einer Bürgerbaugenossenschaft“ wurde dabei nicht berücksichtigt. Dieser Aspekt soll im Rahmen von „Gut Beraten!“ aufgegriffen werden, um die Idee der Bürgerschaft von gemeinwohlorientierten Wohnkonzepten auf genossenschaftlicher Basis zu entwickeln. Die Beratung zu rechtlichen Bedingungen bei der Gründung einer Bürgerbaugenossenschaft mit den Synergieeffekten in der Kombination mit einer Bürgerstiftung.

Bürgerbefragung im Rahmen der Zukunftswerkstatt, Tettnang-Kau

Die Zukunftswerkstatt Kau setzt sich aus verschiedenen Bürgern und Ortschaftsräten zusammen, die in der Vergangenheit bereits ein eigenes Entwicklungskonzept für den Tettnanger Teilort Kau entwickelt haben. Die Entwicklung verlief nicht gekoppelt mit dem Prozess der Entwicklung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts für Tettnang. Der Gruppe geht nun gemeinsam mit der Gemeinde Tettnang und mit Einbezug der Einwohner von Kau den Beteiligungsprozess einer gemeinschaftlichen Teilortsentwicklung an. In einem ersten Schritt des Prozesses werden alle Einwohner von Kau (ab dem Alter von zwölf Jahren) zu ihren Zielen für die gemeinsame Ortsentwicklung und der Einschätzung der aktuellen Situation per Fragebogen (online oder offline) befragt. In der Befragung wird zudem auch ermittelt, welche Einwohner bereit sind, sich bei der Umsetzung der gefassten Schritte einzubringen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Auswertung der Bürgerumfrage anfallen.

Bürgerbeteiligung Barrierefrei Fuß- und Radentscheid

Die Initiative setzt sich für die Verbesserung der Fuß- und Radwege sowie der Sicherheit der Radfahrenden und Fußgänger ein. Sie möchte alle ansprechen, unabhängig von Herkunft oder Bildungsstand, doch durch die Komplexität der Verkehrsthematik entstehen bisher noch sprachliche Hürden. Die Texte sind aufgrund der Behördentauglichkeit im Fachjargon verfasst. Ziel ist es, die Texte in einfache Sprache umzuschreiben und zu veröffentlichen, damit niemand sprachlich ausgeschlossen wird.

Bürgerbeteiligungssatzung

Das Bürgerforum Kressbronn möchte eine Bürgerbeteiligungssatzung entwickeln. Diese institutionalisierte Satzung mit festgeschriebener Organisationsstruktur soll zu einer nachhaltigen Bürgerbeteiligung in Kressbronn beitragen. Um den Prozess weiter gestalten zu können, benötigt das Bürgerforum Beratung durch projekterfahrene Personen zur Erstellung dieser Satzung.

Bürgerbus

Zur Verbesserung der Infrastruktur und Steigerung der Mobilität möchte der Förderverein „Idee Innovatives Dorfleben einladend & effektiv“ aus Klettgau einen Bürgerbus in die Gemeinde einbringen. Mit dem Bürgerbus können Gemeindemitglieder kurze Strecken innerhalb der Gemeinde zum Einkaufen, zum Arzt, zur Bank, zum Sportverein, etc. zurücklegen. Nach Möglichkeit sollen regelmäßige Einkaufstouren zu den Läden in der Gemeinde, Markt-Touren sowie eine festgelegte Route mit kurzem Haltestellen-Netz realisiert werden. Beratung erhält der Förderverein zu Umfragetechniken/ Auswertung und zu einem möglichen Projektmanagement.

BürgerBus Eppingen

Einrichtung eines ehrenamtlichen BürgerBuses in der Kernstadt von Eppingen als sinnvolle Ergänzung zum ÖPNV. Eine Ausweitung auf die Vororte ist angedacht. Träger des Buses soll die Stadt Eppingen werden, der Fahrbetrieb wird vom noch zu gründenden BürgerBus Verein organisiert. Qualifizierte Prozessberatung zu Fragen der zielorientierten Bedarfsermittlung, Organisation, Sicherheit und Haftung ist dabei notwendig.

Bürgerbus Neckartenzingen

Der Bedarf nach einer besseren Mobilität für ältere Mitmenschen hat sich im Rahmen der „Zukunftswerkstatt“ herauskristallisiert. Der bestehende ÖPNV wird mit den bedarfsgerechten Angeboten zur Steigerung der Lebensqualität von Senioren im ländlichen Raum ergänzt. Bürger fahren ehrenamtlich für Bürger: zum Arzt oder zum Einkaufen. Beratung zur Ausarbeitung einer Konzeption und zu Projektumsetzung.

Bürgerbus Tettnang

Die Initiativgruppe möchte die abgelegenen Tettnanger Stadtteile mit Hilfe eines Bürgerbusmodells besser an die Kernstadt anbieten. Zu diesem Unterfangen haben sich bereits Freiwillige gemeldet. Gerade ältere Menschen bietet der Bürgerbus die Möglichkeit wieder häufiger am sozialen Leben in den anderen Teilorten und der Kernstadt teilzunehmen. Beratung erhält die Initiativgruppe zur Bedarfsermittlung, zum Einsatzkonzept und zur Erstellung einer Vereinssatzung.

Bürgerdialog zu Seniorenangeboten und deren Standortbedarf in der Gemeinde Grünkraut

Die Bürgergemeinschaft Grünkraut e.V. organisiert auf ehrenamtlicher Basis Hilfen und Unterstützungsangebote insbesondere für Senioren in Grünkraut. Der Verein hat das Ziel, nachbarschaftliches Miteinander ehrenamtlich zu fördern und auszubauen.
Im Rahmen eines Bürgerentscheids zur Standortsuche eines Seniorenzentrums möchte die Bürgergemeinschaft Grünkraut e.V. die Informationen mit eigenen Maßnahmen in Form eines Bürgerdialogs ergänzen. Ziel dabei ist, die Bürger über die Auffassung der Bürgergemeinschaft zum möglichen Standort des Seniorenzentrums zu informieren und ältere Menschen zu befähigen, mit Hilfe des Internets besser informiert zu werden und an der Livestreaming Veranstaltung teilnehmen zu können. Dazu sind folgende Maßnahmen geplant: Entwicklung und Druck eines Informationsflyers zu den Argumenten der Bürgergemeinschaft und zur technischen Anleitung am Bürgerdialog im Livestream sowie die Gewinnung von jungen Menschen, die ältere Menschen bei der Teilnahme an der Online-Veranstaltung unterstützen.

Bürgerforum Braunsbach

Das Bürgerforum Braunsbach beteiligt sich nach der Flutzerstörung im Mai 2016 aktiv am Wiederaufbau der Gemeinde, um deren Lebensqualität zu sichern. Das Bürgerforum dient dazu, allen Bürger der Gemeinde die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen für ein neues Braunsbach mit einzubringen. Beratung erhält das Bürgerforum zu Fragen der Prozessgestaltung sowie zu Fragen der Öffentlichkeitsbeteiligung.

Bürgerforum in Beuren schaffen

Das Ziel der Bürgerinitiative ist die Gründung eines Bürgerforums zur Stärkung der informellen Bürgerbeteiligung rund um den Bau eines Wohnmobilstellplatzes und einer großen Hotelanlage. Die Gemeinde Beuren begrüßt in seinem Thermalbad ca. 600.000 Gäste pro Jahr. Die Bürgerschaft und die Gemeindeverwaltung sollen rechtzeitig im konstruktiven Dialog Ideen und nachhaltige Projekte für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde finden und umsetzen. Die Initiative erhält Unterstützung bei der Planung des Beteiligungsprozesses.

Bürgergemeinschaft Küssaberg e.V.

Die Initiative „Kleeblatt“ setzt sich aus vier Seniorenorganisationen zusammen, die einen Zusammenschluss zu einer Bürgergemeinschaft planen, um die Gemeinde Küssaberg bei Projekten selbstbestimmter ambulant betreuter Wohngemeinschaft ehrenamtlich zu unterstützen. Beratung erhält die Initiative „Kleeblatt“ Küssaberg zum Zusammenschluss der Seniorenorganisationen, der Gründung einer Bürgergemeinschaft und zu rechtlichen Aspekten der Satzungsschreibung.

Bürgergruppe WG Steingasse, Schallstadt

Die Bürgergruppe WG Steingasse begleitet den Aufbau einer Pflege-Wohngemeinschaft für zehn Menschen mit Demenz in Schallstadt. Die Gruppe hat sich nach einem kommunalen Beteiligungsprozess zur Weiterentwicklung der Infrastruktur für die Bevölkerungsgruppe 55+ gebildet. Mit Baustellentreffen, Informationsveranstaltungen und Einzelgesprächen macht die Gruppe weitere Interessierte auf das Projekt vor Ort aufmerksam. Gemeinschaftlich gestaltet sie den demografischen Wandel vor Ort aktiv mit und etabliert neue, vielfältige Wohnformen. Mit dem Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die durch die öffentlichen Veranstaltungen der Gruppe anfallen.

Bürgerhaus am Lindenplatz

Das Ziel des Projektes ist die Umnutzung eines historischen, denkmalgeschützten Gebäudes am Lindenplatz zu einer Gemeindebedarfseinrichtung (Bürgerhaus). Eine Mediathek, ein integrierter Hofladen, ein Café und ein Bürgersaal werden hier untergebracht, damit das Gebäude das künftige Zentrum der sozialen Infrastruktur des Ortskerns Oberlauchringen wird. Die Gemeinde ist der Eigentümer des Hauses, die Bürgerschaft ist in die Planung miteinbezogen, um das Bürgerhaus und den Lindenplatz mit dem Leben zu füllen und einen Ort der Begegnung für alle Generationen zu schaffen. Der Beratungsgutschein wird zur Entwicklung eines multifunktionales Versorgungs- und Kommunikationszentrums am Lindenplatz genutzt.

Bürgerinitiative "Heddebör unser Ort"

Die Bürgerinitiative "Heddebör unser Ort" will Hettigenbeuern zukunftsfähig machen und gemeinsam Projekte für den Erholungsort entwickeln. Der Ort soll für Jung und Alt an Attraktivität gewinnen, damit vor allem junge Menschen hier Perspektiven sehen und nicht wegziehen. Es braucht Einrichtungen und Gemeinschaft vor Ort, damit die Menschen sich hier wohlfühlen. Neue Impulse für die Dorfgemeinschaft werden gemeinsam durch Informationsveranstaltungen und Workshops kanalisiert und realistische Projektziele festgelegt. Die Beratung zu Organisation und Durchführung einer Bürgerwerkstatt, zur Konzeptentwicklung für die Projektumsetzung anhand von Ergebnissen des Bürgerbeteiligungsprozesses wird durch "Gut Beraten!" finanziert.

Bürgerinitiative altersgerechte Wohnformen

Die Steuerungsgruppe Unlingen möchte in ihrem Ort einen Bürgerverein oder eine Bürgergenossenschaft gründen. Die Rechtsform wird benötigt, um eine Pflegewohngruppe in Unlingen einrichten zu können und auch den Bau von barrierefreien Wohnungen bewerkstelligen zu können. Ziel ist es, dass pflegebedürftige Personen und ältere Menschen in ihrer Gemeinde versorgt werden können. Die Steuerungsgruppe Unlingen erhält für ihr Projekt „Bürgerinitiative altersgerechte Wohnformen“ Beratung zu den Themen: Klärung der Rechtsform, Entwicklung einer Satzung sowie Unterstützung der Gründungsveranstaltung.

Bürgerinitiative NEIN zu Stadtbahn

Die Bürgerinitiative NEIN zur Stadtbahn setzt sich dafür ein, den Verkehr in Tübingen ökologischer zu gestalten. Sie befürwortet Elektrobusse und Tangentialbuslinien, anstelle einer Stadtbahnstrecke, die ihrer Auffassung nach teuer und unökologisch ist. Die Bürgerinitiative plant einen Bürgerentscheid, der zeitgleich mit der Bundestagswahl 2021 durchgeführt wird.
Die Ziele der Initiative sind Verbesserung des ÖPNV durch mehr Elektrobusse, Tangentiallinien und flexiblere Angebote, Erhalt der historischen Neckarbrücke sowie Vermeidung von 5-jähriger Bauzeit in der Innenstadt.
Bisher wurden 1.000 Unterschriften gesammelt, weitere Bürger*innen sollen auf die Initiative aufmerksam gemacht werden.

Bürgerladen Mehrstetten

Die Initiative für Nahversorgung in Mehrstetten möchte die Gemeinde bei der Entwicklung eines Konzepts zur zukunftsfähigen Nahversorgung unterstützen. Geplant ist der Aufbau eines DORV-Zentrums (DORV = Dienstleistung und ortsnahe Rundumversorgung) in Mehrstetten. Das Zentrum soll die Nahversorgung sichern und zu einem Ort der Begegnung und Vernetzung werden. Beratung erhält die Initiative zu Fragen der Projektumsetzung.

BürgerTreff im Lindeareal, Weil der Stadt

Der Verein Füreinander Miteinander bringt in Weil der Stadt Menschen zusammen, die sich bürgerschaftlich engagieren möchten. Seit 1995 nimmt der eingetragene Verein damit eine wichtige Mittlerrolle vor Ort ein. Zusammen mit der Stadtverwaltung eröffnet der Verein den „BürgerTreff“, in dem sich Bürgergruppen und Vereine aus der Stadt am Schwarzwaldrand treffen können. Der Treffpunkt trägt zu einer Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt von Weil der Stadt bei. Auf Informationsveranstaltungen des Vereins werden interessierte Bürger auf das neue Angebot hingewiesen und animiert, den Treff und dessen Angebot mitzugestalten. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten des Vereins finanziert, die zum Beispiel für die Informationsveranstaltung anfallen.

Bürgertreff und Generationenbüro im Pflegezentrum Glottertal

Die GenerationenGemeinschaft Glottertal e.V. hat sich das Ziel der pflegerischen Nahversorgung im Alter und die Förderung von solidarischem, generationenübergreifendem Engagement gesetzt. Im Projekt soll über den freiwerdenden Raum, der durch den Umzug des Pflegezentrums vor Ort entsteht, beratschlagt werden. In einem Beratungsprozess soll abgefragt werden, was sich die Einwohner von diesem Raum wünschen. Gleichzeitig gilt es die Aufgabenstellung und Anforderungen an das Bürgerbüro zu überarbeiten. Beratung erhält der Verein zur Planung, zur Durchführung und zur Dokumentation des Partizipationsprozesses.

Bürgerverein für Hausen

Seit Anfang 2018 trifft sich eine Gruppe engagierter Bürger Hausens, mit dem Ziel mehr Begegnung im Ort zu erreichen. In Begleitung von SPES e.V. Freiburg wurde ein Konzept erarbeitet, welches einen kleinen Dorfladen mit Begegnungsstätte beinhaltet. Es handelt sich dabei um einen Folgeantrag. Die erste Bewilligung erfolgte im Juni 2018 für die Förderung der Konzepterstellung. Der neue Beratungsgutschein unterstützt die rechtliche Begleitung zur Vereinsgründung.

Bürgerversammlungen zum Aufbau einer Nachbarschaftshilfe, Langenau

Der Verein „Gemeinsam Nachbarschaftshilfe Langenau“ stärkt vor Ort Personen mit Unterstützungsbedarf. Der Verein ist noch jung und reagiert auf gesellschaftliche Entwicklungen mit dieser Form der bürgerschaftlichen Nachbarschaftshilfe. Helfer werden mit einem Grundkurs in "Häuslicher Betreuung in der Altenpflege" auf ihre Aufgaben in der Nachbarschaftshilfe vorbereitet. Die Gruppe möchte das Angebot in der Langenauer Kernstadt sowie den Ortsteilen Göttingen und Albeck bekannter machen und hat dazu Bürgerinformationsveranstaltungen geplant. Ziel ist es, sowohl das Angebot bekannt zu machen als auch neue Mitstreiter für die Nachbarschaftshilfe zu gewinnen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die mit den Bürgerinformationsveranstaltungen für den Verein anfallen.

Bürgerwerkstatt Osterburken

Die Initiative beschäftigt sich mit künstlerischen Techniken wie Malerei, Grafik oder Musizieren. Sie möchten ihre Erfahrungen weitergeben und einen Raum für Kreativität aufbauen, als generationsübergreifenden Treffpunkt für alle Menschen, die sich kreativ betätigen möchten. Alle Interessierte jeglichen Alters sind eingeladen in offener Atmosphäre sich selbst kreativ auszuprobieren. Die Ergebnisse werden bei Ausstellungen und Aktionen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dazu wird eine Räumlichkeit renoviert und eingerichtet sowie Nutzungs- und Öffnungszeiten und Workshops mit fachkundiger Anleitung angeboten.

Carsharing Ortenberg

Förderung der multimodalen Mobilität in Ortenberg. Die Bürgerschaft wird für nachhaltige Mobilität wie (e)CarSharing, Hol- und Bring Dienste und Klimaschutz in Form von Infoveranstaltungen, Bürgerbefragungen und Diskussionen unter der fachlichen Begleitung sensibilisiert. Der Beratungsgutschein wird für die Organisation und das Ausrichten von Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung benötigt.

COLA TAXI OKAY

Die Fördernehmer betreiben einen Kulturraum, der von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung bespielt wird. In diesem Rahmen können sich alle Interessierten gleichberechtigt beteiligen und ihre Ideen einbringen. Gemeinsam gestalten sie auch Veranstaltungen. Beratung wünschen sich die Antragsteller bei der Unterstützung im Umgang mit Geflüchteten und der Vernetzung mit Stakeholdern.

COLA TAXI OKAY

Das Team COLA TAXI OKAY, bestehend aus jungen Studierenden und Personen mit Fluchterfahrung aus Karlsruhe, möchte einen Raum schaffen, der durch flexible Programminhalte gefüllt wird. Die Inhalte bereitet das Team gemeinsam mit interessierten Personen und Menschen mit Fluchterfahrung vor.
Wichtige Bausteine sind:

- Empowerment/ Integration
- Wissensförderung/ Aufklärung
- Motivation

Conclusio

Der Helferkreis Asyl Horgenzell gründete mit zahlreichen Partnern das „Conclusio = Zusammenschluss“. Es handelt sich um das Zeitbankmodell für die gegenseitige Unterstützung von Einheimischen und Geflüchteten am Wohnort, dem Arbeitsplatz und in der Schule. Beratung bekommt der Helferkreis für die erfolgreiche Umsetzung der geplanten Maßnahme.

Conclusio - Integration durch Ehrenamtsarbeit

Der Verein SPES Zukunftsmodelle e.V. möchte die Entwicklung und Umsetzung eines Zeitbankmodells Conclusio realisieren, das ehrenamtliche Arbeit von Asylbewerber_innen erlaubt und befördert. Das Modell soll zunächst in zwei Kommunen im Neckar-Odenwald-Kreis eingeführt und getestet werden.

Corona - seine Folgen und Lehren für Senior*innen

"Was waren beziehungsweise sind die Einschränkungen und die Folgen von Corona für Senior*innen (Einsamkeit, Impfproblematik etc.)? Was lernen wir daraus und was können wir künftig gemeinsam tun?"

Dieses sind zentrale Fragestellungen unseres Corona-Forums. Die Antworten dazu wollen wir gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen und den Stadtverwaltungen im Feld der Seniorenarbeit für die Doppelstadt Ulm und Neu-Ulm finden.

Corona-Folgen für die Quartiersarbeit

Der FC Esslingen ist mit seiner Sport- und Wirkstätte im Herzen des Esslinger Westens verankert. Nachdem im letzten Jahr viele Aktivitäten vorübergehend eingestellt werden mussten, geht es nun darum, den Neustart nach der Pandemie zu gestalten: Welche Bedarfe im Stadtteil sind vernachlässigt worden? Wo sind neue Fragestellungen entstanden, die es nun zu adressieren gilt? Und wie kann der FC Esslingen Maßnahmen umsetzen, die entsprechend in den Stadtteil hineinwirken und wie kann er die lokalen Netzwerke stärken?

Corona… und jetzt?

Die Kolpingsfamilie ist ein soziales Netzwerk sowie eine Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Ehrenamtliche und zivilgesellschaftlich Engagierte von Kolpingsfamilie sind für mehr als 30 verschiedene Aktivitäten im Einsatz. Es sind die Besuchsdienstgruppe für Geburtstage und Weihnachten, der "Soziale Mittagstisch" gegen Armut und Einsamkeit mit selber gekochtem Essen, Treff der Frau. Eine Veranstaltung unter dem Motto "Corona... und jetzt!" wird als Reaktivierung, Stärkung, Anerkennung und Wiederbelebung der Motivation für einen guten Neustart der verschiedenen sozialen Aktivitäten dienen. In der langen Durststrecke des Lockdowns herrschte unter vielen Senioren verängstigte und hoffnungslose Stimmung. Die soziale Nähe und die Kontakte werden an einem aufmunternden Abend wiederherstellt. Den unterhaltsamen Input bietet eine Kabarettistin mit dem aktuellen Programm "Coronazeit + Engagement" für ein neues Gemeinschaftsgefühl.

 

Dabei sein - Teil sein!

In Stadtteilen Viehweide und Eichholz bemühen sich zwei Arbeitskreise um die Quartiersarbeit. Ein kontinuierlicher Dialog über Bedürfnisse und Interessen der Bewohnergruppen soll zu mehr gemeinsamen Aktivitäten führen und die Nachbarschaft verbessern. Beide Gremien hatten in letzter Zeit hohen Mitgliederschwund sowie Generationenwechsel. Externe Beratung wird geeignete Methoden zur Aktivierung bestimmter Gruppen im Bezirk aufzeigen. Außerdem sollen Maßnahmen und Projekte zur nachhaltigen Förderung des Engagements entwickelt werden.

DabeiSein - Teilhabe und Chancengleichheit für Kinder

Das Eltern-Kind-Zentrum ist aus einer kleinen Initiative entstanden und hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Stadtteilkultur im Stuttgarter Westen entwickelt. Das Team besteht aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Hintergründen.
Dabei Sein - nicht abgehängt werden durch die Corona-Pandemie - ist das Ziel des neuen Projekts des Eltern-Kind-Zentrums, das sich speziell an benachteiligte Familien im Stuttgarter Westen richtet. Dort wohnen viele Familien in sehr beengten Verhältnissen und werden im Lockdown auf sich zurückgeworfen. Kinder sind oft die Leidtragenden, die sich nicht gesehen fühlen und keine Chancen für Teilhabe bekommen. Im ersten Lockdown hat sich gezeigt, dass diese Familien keine finanziellen Mittel haben, um den Kindern die technischen Voraussetzungen für Homeschooling zu ermöglichen. Das Projekt reagiert auf diesen Bedarf und gibt den Kindern die Möglichkeit über das Eltern-Kind-Zentrum an digitaler Hausaufgabenbetreuung, Bastel- und Spielnachmittagen teilzunehmen und die Familien auf diese Weise aktiv zu unterstützen.

DEEP Demokratie I Empowerment I Experiment I Pandemie

DEEP ist ein digitales Projekt, bei dem jugendliche an Kunstaktionen teilnehmen. Die primäre Fragestellung ist, wie kollaborativ und digital Kunst von benachteiligten Jugendlichen geschaffen werden kann. Dabei wird die Grenzenlosigkeit des virtuellen Raums als Chance zu innovativen Wegen der Beteiligung genutzt sowie die gestalterischen Auseinandersetzungen mit demokratischen Werten zusammengedacht. Die Ergebnisse werden in einem Web-Archiv veröffentlicht. Gleichzeitig werden sie im analogen Raum mittels einer Plakatausstellung sichtbar gemacht. Beratung zur Projektentwicklung und zum Fundraising.

DELPHI

DELPHI ist eine Plattform, die einen integrativen Raum für Ausstellungen, Lesungen und Projekte im Stadtteil Beurbarung bietet. Hier werden gesellschaftliche Themen aufgegriffen und in experimentelle künstlerische Projekte übersetzt, generationsübergreifender Austausch wird gefördert. Die Initiative entwickelt zielgruppenspezifische Formate der Beteiligung und der künstlerischen Interpretation davon. Beratung zu Organisationsentwicklung, Vereinsgründung und Fundraising.

DELPHI Kultur- und Informationszentrum, Freiburg-Brühl

"DELPHI“ ist ein integrativer Projektraum, der in der Freiburger Brühl-Beurbarung Platz für Ausstellungen, Lesungen und künstlerische Projekt bietet. Eine Gruppe von Engagierten steht hinter diesem Projekt, das auch einen Ort des Dialogs im Quartier bietet, wo gesellschaftliche Themen in verschiedenen Formaten aufgegriffen werden. Dies geschieht auch mithilfe experimenteller, künstlerischer Ansätze. Die Gruppe stärkt mit dem Projekt den Austausch im Quartier und ist als  Bewegung offen für weitere Mitstreiter. Die Gruppe sieht in Freiburg noch Bedarf an frei zugänglichen und nicht kommerziellen Orten für einen generationenübergeifenden und interkulturellen Austausch. Der Projektraum DELPHI kann daher auch mit Ideen und Veranstaltungsideen der Bürger bespielt werden. Dazu stehen die Initiatoren mit weiteren Akteuren wie dem Stadtteil- oder dem Jugendtreff vor Ort im Austausch, um interdisziplinäre Kooperationen zu ermöglichen. Durch den Beteiligungstaler werden verschiedene Sachkosten finanziert, die mit der Ausrichtung von Veranstaltungen und Projekten im Raum anfallen.

Denkinitiative Ba Wü - Schwäbisch Hall "Wie leben wir mit und nach Corona?"

Mit dem Projekt wird die langfristige Idee verfolgt, dass sich in jeder Stadt in Baden-Württemberg eine Gruppe an Menschen regelmäßig treffen. Diese Menschen werden "vordenken": Wie gestaltet sich die Zeit "nach Corona"? Welche Folgen haben die derzeitigen Veränderungen der Corona-Pandemie auf unser wirtschaftliches, soziales, gesellschaftliches Leben?

In einem kommunalen Pilotprojekt sollen Wege gezeigt werden, die die Idee der "Denkinitiative Baden-Württemberg Wirklichkeit werden lassen. Danach soll das Modell auf alle Städte Baden-Württembergs übertragen werden.

Der Salon - Das Diskussionsforum für Gesellschaftliche Inklusion

Der gemeinnützige Verein Cent hinterm Komma e.V. engagiert sich für gesellschaftliche Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe von Menschen mit Handicap. Es geht dabei um barrierefreie Spielplätze, inklusive Freizeitmöglichkeiten, musisch-kulturelle Förderung. Modellprojekte wie die Installation einer flexiblen Kletterwand wurden u.a. mit dem Inklusionspreis der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet. Die Veranstaltungsreihe "Salon" bringt Menschen des öffentlichen Lebens und "Alltagsexperten", also Betroffene, zu unterschiedlichen Themen rund um die gesellschaftliche Inklusion in einer Podiumsdiskussion zusammen. Grundsätzliche Probleme wie gesellschaftliche Teilhabe, Alltagsdiskriminierung, aber auch aktuelle Themen wie Vereinsamung durch die Pandemie, sollen kontrovers und offen diskutiert werden. Die Runden finden an unterschiedlichen Orten im öffentlichen Raum (auch an den Brennpunkten) statt und sind barrierefrei (Gebärdensprachdolmetscher).

Diakoniezentrum in der neuen Bahnstadt

Der Kreisdiakonieverband nutzt seine gute Vernetzung, um die unterschiedlichen Akteure wie engagierte Bürger, Initiativen, Vereine, Stadtverwaltung in Nürtingen zusammenzubringen und aktuelle Beratungs- und Unterstützungsbedarfe zu ermitteln. Ein wichtiges Thema ist Quartiers- und Stadtentwicklung. Beratung wird für einen moderierten Entwicklungsprozess eingesetzt, damit bestehende Angebote durch die Vorschläge von Bürger sinnvoll erweitert werden.

Dialogprozess Fußgänger-Hängebrücke Rottweil

Die Dialoggruppe „Fußgänger-Hängebrücke Rottweil“ möchte den Bau einer Fußgänger-Hängebrücke zwischen dem Testturm von Thyssen Krupp und der historischen Innenstadt dialogisch begleiten. Dazu möchte sie alle bei dem Projekt relevanten gesellschaftlichen Akteure aus dem städtischen Leben an einen Tisch bringen, um einen dialogorientierten Beteiligungsprozess zwischen Befürworter und Kritiker zu begleiten.

Die quartiersbezogene Arbeit der WiGe

Die WiGe (Wohnen in Gemeinschaft) engagiert sich für eine integrierte Stadtentwicklung im Sinne des Stadtentwicklungsplans der Stadt Radolfzell und leistet einen Beitrag für eine bedarfsgerechte, quartiersbezogene Infrastruktur, sowohl für Familien als auch für älter werdende Generationen. Das Ziel des Projektes ist es, ein Quartiersbüro einzurichten, als Anlauf- und Koordinierungsstelle für den Stadtteil und ein Treffpunkt für kulturelle und inklusive Aktionen, um auch Menschen außerhalb der WiGe konkrete Hilfe anzubieten und zur Begegnung und zum Austausch einzuladen. Beratung zu Methoden der Bürgerbeteiligung, zur Organisation und der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Vielfaltspuzzler*innen (für ein Prima Klima)

Die Initiative "Weissach KLIMAschutz" konkret möchte ein vielfältiges Happy-Puzzle aus "Momenten des Miteinanders" und "Orten der Öffnung" für ein buntes Begegnungs- und Beteiligungsbild in Weissach erstellen. Geplant sind dazu verschiedene kleinere Aktivitäten, wodurch unterschiedliche Personengruppen erreicht werden sollen.

Die Zukunft des Vereins für die Jugend in Elzach

Das Jugendhaus in Elzach bietet bereits seit 20 Jahren das zentrale Angebot der Offenen Jugendarbeit. Es ist ein guter Zeitpunkt die bestehenden Strukturen und Formen zu analysieren. Hier ging es um die Neuorganisation des Vereins für die Jugend und die Konzeption der Offenen Jugendarbeit insbesondere für das Jugendhaus in Elzach. In einem breit angelegten Partizipationsverfahren wurde mit vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadt ein Prozess der Neugestaltung des selbstorganisierten Jugendhauses geplant und umgesetzt. Beratung und Begleitung zur Gestaltung der Neuorganisation, zur Entwicklung neuen Beteiligung- und Kommunikationsstrukturen.

 

Die Zukunft des Vereins für die Jugend in Elzach

Das Jugendhaus in Elzach - das zentrale Angebot der Offenen Jugendarbeit - wird 20. Es ist ein guter Zeitpunkt die bestehenden Strukturen und Formen zu analysieren. Hier geht es um die Neuorganisation des Vereins für die Jugend und die Konzeption der Offenen Jugendarbeit insbesondere für das Jugendhaus in Elzach. In einem breit angelegten Partizipationsverfahren soll mit möglichst vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadt ein Prozess der Neugestaltung des selbstorganisierten Jugendhauses geplant und umgesetzt werden. Beratung und Begleitung zur Gestaltung der Neuorganisation, zur Entwicklung neuen Beteiligung- und Kommunikationsstrukturen.

Digitale Informationstafeln im Dorf

Der Arbeitskreis "Kommunikation und Information" ist einer von insgesamt sechs Arbeitskreisen, die sich im Rahmen eines Gemeindeentwicklungsprozesses mit dem Titel "LebensQualität durch Nähe (LQN) in Wittendorf gegründet haben. Die Gruppe arbeitet zusammen mit den anderen Arbeitskreisen an der Stärkung der Lebensqualität in der Gemeinde. In der Gruppe "Kommunikation und Information" bereiten die Engagierten vielfältige Informationen für die Wittendorfer auf und bespielen dabei sowohl Print- als auch soziale Medien (Zum Beispiel Facebook oder nebenan.de). Ergänzend zu seinen bisherigen Projekten will der Antragsteller nun Informationstafeln an gut besuchten Punkten im Ort (Metzger und Lebensmittelmarkt) anbringen, um relevante Informationen aus dem Gemeindeleben und vorhandene Infrastrukturen für die Bürgerschaft aufzubereiten und damit gerade auch Bürger zu informieren bzw. zu erreichen, die über keinen Zugang zu Internet und "Social Media" verfügen. Mit den Ladengeschäften wurde vereinbart, dass diese ihre Schaufenster für eine Anzeige zur Verfügung stellen. Die Wartung und die Ausarbeitung der Informationen übernimmt der Antragsteller selbst.

Digitale Qualifizierung im Bürgerengagement

Das Netzwerk Streuobst und nachhaltiges Sulz e.V. hat sich 2019 hat sich im Rahmen von Bürgerveranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit, saubere Stadt und Streuobstwiesen gegründet. Der Verein produziert gemeinsam mit der Stadt den 3-Täler-Apfelsaft, pflegt Streuobstwiesen und beteiligt sich beim jährlichen Apfelfest vor Ort. Der Verein hat in der Coronakrise vermehrt den Wunsch aus der Sulzer Bürgerschaft vernommen, lokale digitale Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen. Diesem Wunsch möchte sich der Antragsteller nun annehmen und ein mehrteiliges Qualifizierungsangebot für Vereinsvorstände und Mitmachinitiativen vor Ort anbieten. In der Qualifikation werden Onlinetools kennen gelernt und ausprobiert sowie Grundlagen der Online-Moderation vermittelt. Dazu soll ein Onlineraum zum Austausch für die Engagierten aus Sulz eröffnet und erprobt werden. Als Tool wurde dazu die Online-Plattform "humhub" ausgewählt. So sollen die Digitalkompetenzen der Ehrenamtlichen ausgebaut werden.

Digitalisierung der direkten Nachbarschaftshilfe

Die SAGES eG ist eine der ersten Genossenschaften in Deutschland für Haushaltshilfen und Alltagsassistenz für Senioren und Familien. Die Verbrauchergenossenschaft wurde bereits 2006 gegründet und unterstützt überwiegen ältere Menschen und deren Angehörige mit preisgünstigen Leistungen. Ein Newsletter und ein Veranstaltungskalender mit kulturellen und sportlichen Aktivitäten werden durch die Plattform DNA, Die Neuen Alten, digital verbreitet. Aktuell plant die SAGES eG bürgergetragene Nachbarschaftshilfe digital zu vernetzen. Anhand der zwei ausgewählten Quartiere der Nachbarschaftshilfe wird eine App erprobt, um die Einsätze und Aufwandsentschädigung transparent und effizient zu gestalten. Die Beratung wird für das Einrichteten der App und für die Organisation eines passenden Qualitätsmanagements benötigt.

Dorfgemeinschaftsraum Holzhausen

Die Arbeitsgruppe „Dorfgemeinschaft Holzhausen“, die Teil des Lenkungskreises „Sulz engagiert“ ist, möchte in Holzhausen ein Dorfgemeinschaftszentrum errichten, als Begegnungsraum für die Bewohner. Hier soll Raum sein, um gemeinsam Kaffee zu trinken, Spielenachmittage zu veranstalten, Vorträge sollen stattfinden und vor allem der Austausch untereinander soll gestärkt werden. Die Arbeitsgruppe erhält Beratung zu den Themen: Organisationsform, Marketing und Personalmanagement.

Dorfladen als sozialer Treffpunkt

Das Ziel des Projekts ist die Einrichtung eines Dorfladens als belebendes Zentrum für ein gesellschaftliches Miteinander im Ortskern. Neben der reinen Grundversorgung steht vor allem das soziale, generationsübergreifende und inklusive Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Der Dorfladen soll gemeinsam mit einem Museum in dem ehemaligen Rathausgebäude entstehen. Der Beratungsgutschein wird zur Konzeptentwicklung, zur Rechtsform und zur Erstellung einer Satzung benötigt. Bevorzugt ist hier die Form der Bürgergesellschaft.

Dorfladen als sozialer Treffpunkt, Laichingen-Feldstetten

Eine Bürgergruppe arbeitet an einem Dorfladen in einem ehemaligen Rathausgebäude. Die Räume dafür stellt die Gemeinde Laichingen zur Verfügung. Mit dem Dorfladen wird ein lebendiges Zentrum mit Wirkung auf den umliegenden Dorfkern entstehen. Wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zur Eröffnung des Ladens ist die Beteiligung der Bewohner vor Ort. Mit Informationsveranstaltungen werden sie von der Gruppe in die Planungen mit eingebunden. Dazu gibt es an den Veranstaltungen Informationen zur Funktion des Ladens und zum aktuellen Projektstand. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die mit der Ausrichtung und Bewerbung der Informationsveranstaltungen anfallen.

Dorfladen Buchenbach

Die Initiative möchte einen bürgerschaftlich getragenen Dorfladen in Buchenbach gründen. Die Gemeinde stellt die Geschäftsräume für ein Laden zur Verfügung. Professionelle Beratung für die Bewertung der Rahmenbedingungen vor Ort im Hinblick auf die Organisation und Wirtschaftlichkeit des Projektes ist dabei notwendig.

Dorfladen Buchenbach

Bei dem Projekt handelt es sich um die Initiierung und Einrichtung eines bürgerschaftlich geführten Dorfladens in Buchenbach zur nachhaltigen Sicherstellung der Grund- und Nahversorgung vor Ort und zur Stärkung der Attraktivität der Dorfmitte. Nach der Durchführung einer Umfrage und Erstellung einer Standortanalyse zur Bewertung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit, geht es in der zweiten Projektphase um die Gründung der Dorfladen-Gesellschaft, das Mobilisieren des Eigenkapitals und das Errichten des Dorfladens. Die Initiative erhält hierfür eine qualifizierte Projektberatung.

Dorfladen im Ort

Die Bürger-Arbeitsgruppe „Dorfladen“ aus Geislingen-Aufhausen hat sich nach einer Bürgerversammlung zum Thema: „Unser Dorf – unsere Zukunft“ zusammengefunden. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die seit 10 Jahren fehlende Einkaufsmöglichkeit in Geislingen-Aufhausen durch die Gründung eines Dorfladens zu lösen. Beratung benötigt die Arbeitsgruppe hinsichtlich der Fragen der Machbarkeit und daran anknüpfend der Rechtsform und des zukünftigen Betreibermodells des Dorfladens.

Dorfladen mit Café/Bistro in Dettighofen

Das Ziel des Projektes ist der Aufbau und der Betrieb eines Dorfladens zur Versorgung des Grundbedarfs an Nahrungsmittel in Dettighofen sowie der umliegenden Orte. Das nächste Lebensmittelgeschäft ist rund zehn Kilometer entfern. Die Bürger in der Gemeinde, insbesondere ältere Personen, wünschen sich einen Dorfladen mit den lokalen landwirtschaftlichen Produkten sowie einem Café/Bistro, einem Getränkemarkt und einer Begegnungsstätte. Der Beratungsgutschein wird für die Plausibilisierung des Konzeptes und für eine Machbarkeitsanalyse benötigt.

Dorfladen Reichental

Die Initiativgruppe plant die Einrichtung und den Betrieb eines Dorfladens im Stadtteil Reichental, um die Grundversorgung direkt vor Ort zu ermöglichen. Das Gründungskapital kommt von Bürger, regionale Anbieter bilden das Sortiment. Beratung deckt die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsform des Unternehmens, Businessplan, Öffnungszeiten, Angebotspalette und Personalgewinnung ab.

Dorfladen Reichental

Die Initiative kümmert sich um das Thema Nahversorgung im Ort und möchte die Gründung eines Dorfladens in Form einer Genossenschaft vorantreiben. Fachberatung zu verschiedenen Facetten der Projektumsetzung ist dabei notwendig.

Dorfladen Seebronn

Der demografische Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen sind auch in Rottenburg am Neckar spürbar. Das Projekt „Dorfladen Seebronn“ soll den Zugang zur Nahversorgung in der Ortschaft langfristig sichern und als Vorbild für weitere Ortschaften dienen. Unterstützung erhält die Initiative für die Standortanalyse sowie zur Gründüngung einer Genossenschaft.

Dorfladen Staufenberg

Die Initiative Dorfladen Staufenberg setzt sich dafür ein, dass in Staufenberg ein neues Dorfzentrum errichtet wird. Damit soll ein Beitrag zur Nahversorgung geleistet werden und das Dorfcafé soll als Begegnungsstätte dienen. Beratung erhält die Initiative zu Fragen der Prozessausgestaltung und eines möglichen Betreibermodells.

Dorfladen Staufenberg

Das Ziel der Bürgerinitiative „Dorfladen Staufenberg“ ist das Einrichten eines neuen Dorfzentrums in Staufenberg für eine lebendige Dorfgemeinschaft mit Zukunft. Das Dorfzentrum besteht aus einem Dorfladen für die unmittelbare Grundversorgung im Ort sowie einem Dorf Café mit Kaffee und Kuchen als lebendiger Treffpunkt im Herzen des Dorfes. Die Gruppe engagiert sich seit 2014 für das Projekt. Der Beratungsgutschein wird für die Gründung, die Einrichtung und den Betrieb eines Dorfladens für die Ortschaft Staufenberg benötigt. Das Dorfzentrum sichert die fußläufige Lebensmittelversorgung und bildet einen wichtigen sozialen Treffpunkt im Ort.

Dorfladen Wiesenbach

Die Initiative Dorfladen Wiesenbach möchte nach Schließung der Metzgerei im Ortsteil wieder eine Nahversorgung und einen angegliederten sozialen Treffpunkt schaffen. Beratung findet zur Gründung einer Genossenschaft sowie zu einer professionellen Bewertung der Rahmenbedingungen vor Ort im Hinblick auf Organisation und Wirtschaftlichkeit des Projekts statt.

Dorfladen Wiesenbach

Die Initiative Dorfladen Wiesenbach wirbt und informiert regelmäßig auf Dorfveranstaltungen für ihr Vorhaben, um wieder eine Nahversorgung und einen angegliederten sozialen Treffpunkt im Ortsteil in Form einer Bürgergenossenschaft zu schaffen. Das Einrichten eines Dorfladens befindet sich auf einem guten Weg, die Initiative benötigt aber weiterhin Beratung für die Rechts-, Organisations- und Personalfragen.

Dorfladen-Bürgerladen

Die Initiative gründete zuerst eine Nachbarschaftshilfe für ein langes und selbständiges Wohnen Zuhause. Fehlende fußläufige Einkaufsmöglichkeiten schränken ältere Menschen ein. In einer Bürgerveranstaltung kam die Idee auf, einen Dorfladen in Sunthausen mit Zusatzdiensten wie Café, Paketdienst, Reinigung sowie als sozialer Treffpunkt aufzubauen. Beratung zur Rechtsformwahl und zur Umsetzung wird benötigt.

Dorfladen-Café Fessenbach

Die Arbeitsgruppe Dorfladen-Café Fessenbach gründete sich nach einer Bürgerversammlung 2016. In dieser wurde der Bedarf geäußert, dass Fessenbach einen Dorfladen haben soll, der die Grundversorgung vor Ort gewährleistet. Durch die Einrichtung eines Dorfladens in Fessenbach soll wieder eine Einkaufsmöglichkeit im Ort geschaffen werden und dies zur Bildung einer lebendigen Dorfmitte beitragen. Beratung erhält die Arbeitsgruppe zu Fragen der Standortanalyse und des Betreibermodells.

Dorftreff & Dorfladen Bleichtal

Auf dem ehemaligen ZG-Raiffeisen Areal Wagenstadt entsteht ein multifunktionales Dorftreff. Im Konzept sind ein Dorfladen zur Nahversorgung, ein Dorfcafé mit Mittagstisch vorgesehen. Weitere Angebote im sozialen, kommunikativen und pflegerischen Bereich sind ebenfalls auf dem Gelände geplant: neue Formen des altersgerechten Wohnens, Krabbelgruppe, das Sonderpädagogische Bildung- und Beratungszentrum. Die Beratung erhält die Initiative zur Konzeptentwicklung des Bleichtaltreffs mit Dorfladen und Dorf Café sowie zur Gründung einer Träger-Genossenschaft.

 

Dorftreff & Dorfladen Bleichtal

Auf dem ehemaligen ZG-Raiffeisen Areal Wagenstadt entsteht ein multifunktionaler Dorftreff. Im Konzept sind ein Dorfladen zur Nahversorgung sowie ein Dorfcafé mit Mittagstisch vorgesehen. Weitere Angebote im sozialen, kommunikativen und pflegerischen Bereich sind ebenfalls auf dem Gelände geplant: neue Formen des altersgerechten Wohnens, eine Krabbelgruppe, das Sonderpädagogische Bildung- und Beratungszentrum. Die Beratung wird zur Durchführung der Basisanalyse nach dem DORV-Konzept benötigt.
Es handelt sich dabei um einen Folgeantrag.

Dorftreff & Dorfladen Bleichtal

Das ehemalige ZG-Raiffeisen Areal Wagenstadt wird durch die Stadt erworben. Dort soll ein multifunktionaler Dorftreff entstehen. Im Konzept sind ein Dorfladen zur Nahversorgung und ein Dorfcafé mit Mittagstisch vorgesehen. Weitere Angebote im sozialen, kommunikativen und pflegerischen Bereich sind ebenfalls auf dem Gelände geplant: neue Formen des altersgerechten Wohnens, eine Krabbelgruppe sowie ein Sonderpädagogisches Bildung- und Beratungszentrum. Die Beratung zur Konzeptentwicklung des Bleichtaltreffs mit Dorfladen und Dorfcafé sowie zur Gründung einer Träger-Genossenschaft.

Dorftreff & Dorfladen Bleichtal, Herbolzheim-Wagenstadt

Eine Bürgergruppe arbeitet im Herbolzheimer Ortsteil Wagenstadt an der Eröffnung eines Dorfladens mit Treffpunkt für die Einwohner. Als Gebäude steht das ehemalige ZG-Raiffeisenlager zur Verfügung, das die Gemeinde gekauft hat. Die Gruppe vereint Bürger und Vertreter verschiedener Einrichtungen wie des örtlichen Kindergartens, der Schule und eines Bildungs- und Beratungszentrums. Ziel der Gruppe ist es, die wohnortnahe Nahversorgung weiterhin sicherzustellen. Eine Basisanalyse dient als Grundlage zum Aufbau des Dorfladens und wird im Rahmen eines Bürgerforums mit der Einwohnerschaft diskutiert. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die mit der Durchführung des Bürgerforums anfallen.

Dorfzentrum Önsbach

Der Bürgerverein Önsbach möchte ein Dorfzentrum gestalten, das Aspekte der Nahversorgung, Mobilität und Pflege zusammenbringt. Finanziert werden soll dies über ein Bürgerdarlehen. Zur weiteren Durchführung des Vorhabens bedarf es Beratung zu Themen der Projektentwicklung, Projektorganisation und Projektdurchführung.

DORV-Zentrum

Entwicklung eines ganzheitlichen Versorgungskonzeptes für die Dorfbewohner: Lebensmittelgeschäft, Poststelle, Bankautomat, Café, Kulturtreff, Lotto, Bäcker, Metzger, Ort der Begegnung usw. Beratung in Form einer Basisanalyse der Machbarkeit.

DorV-Zentrum

Mit dem Projekt „DORV-Zentrum Horben“ entwickelt die Initiative für Nahversorgung „oben-bleiben“ ein ganzheitliches Konzept zur Sicherung der Nahversorgung im Ort. Horben ist eine kleine Gemeinde mit ca 1200 Einwohnern und rund um 20.000 Übernachtungen in den Ferienwohnungen ohne direkte Einkaufsmöglichkeit im Ort. Der Beratungsgutschein wird für die fachliche Begleitung der Initiative auf dem Weg zur Eröffnung eines multifunktionalen Dorfladens eingesetzt. Folgeantrag – der erste Beratungsgutschein wurde für die Durchführung einer Basisanalyse verwendet.

Dossenheimer nutzen Ökostrom

Die Bürgerinitiative hat sich zum Ziel gesetzt die Energiewende in Dossenheim voranzubringen. Sie setzen hierzu konkrete Projekte um und stoßen eine gesellschaftliche Diskussion zu Klimaschutzthemen an. Mit dem Projekt Dossenheimer nutzen Ökostrom informiert und berät die Initiative zu Ökostrom und Photovoltaik-Anlagen. Sie kommt dazu mit Dossenheimern zu Klimaschutzthemen ins Gespräch und sensibilisiert für die Dringlichkeit des Handelns. Ziel dabei ist es, den Anteil der Haushalte, die Ökostrom nutzen und Photovaltaikanlagen installieren, zu erhöhen. Die Initiative plant auf dem Wochenmarkt mit einem Stand präsent zu sein, dort zu beraten und im direkten Gespräch mögliche Hindernisse für den Umstieg auf Ökostrom aus dem Weg zu räumen. Zudem sind Informationsveranstaltungen geplant, um den Austausch zwischen Interessierten und PV-Anlagenbesitzern zu ermöglichen.

Du hast die Wahl! - Junger Politiktag im Landkreis Emmendingen

Junge Menschen, die im Bereich der Jugendarbeit und Jugendbeteiligung im Landkreis Emmendingen aktiv sind und bereits dialogische Formate der politischen Bildung organisieren, haben sich für dieses Projekt zusammen geschlossen. Im Vorfeld der Landtagswahl Baden-Württemberg organisiert die Initiative einen "Jungen Politiktag" im Landkreis Emmendingen, um jungen Menschen, insbesondere den Erstwähler*innen zu ermöglichen, sich ein Bild über die Kandidaten der Parteien zu machen, die im Bundes- oder Landtag vertreten sind bzw. eine Aussicht auf Erfolg haben werden. Die Veranstaltung ist als hybrides Format geplant, um die Corona-Vorgaben einzuhalten, aber auch möglichst vielen Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen. Jugendliche Stellvertreter treffen z.B. am Vormittag die Schülersprecher, nachmittags jugendliche Ausbildungsvertreter, am Abend Jugendsprecher der Jugendverbände auf die Kandidaten. Es soll zu einzelnen jugendrelevanten Themenfeldern (z.B. Bildung, Beteiligung, Mobilität, Klimaschutz, usw.) einen Dialog zwischen jungen Menschen und den Kandidaten stattfinden und aufgezeichnet werden, sodass er zum einen direkt, aber auch im Nachhinein angeschaut werden kann. Die Zusagen auf Mitwirkung der Kandidaten liegen vor.

Dußlingen – all inclusive

Die Liebenau Teilhabe strebt mit dem Projekt eine Neuausrichtung des inklusiven Cafés und die Gründung eines Inklusionsbeirates für Dußlingen an. Dieser soll zukünftig als Expertenforum auch politische Beschlüsse des Gemeinderates begleiten und damit Dußlingen auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde unterstützen. Beratung erhält die Initiative beim Aufbau einer Organisations- und Beiratsstruktur, um inklusive Prozesse nachhaltig im Gemeinwesen verankern zu können. Außerdem deckt die Beratung die Entwicklung eines Inklusionskonzeptes für die Kommune ab.

Dußlinger Projekt-Café

Die Liebenau Teilhabe ist Träger von Einrichtungen und Diensten für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen. Darüber hinaus betreut die Liebenau Teilhabe das Dußlinger Inklusionsprojekt „Dußlingen auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde“, innerhalb dessen auch das „Dußlinger Projekt-Café“ angesiedelt ist. Ziel des Projektes ist es, gemeinsam niederschwellige und inklusive Angebotsstrukturen für alle Bürger anzubieten. Durch das Café Projekt soll ein Beitrag zur inklusiven Gemeinwesenarbeit geleistet werden. Beratung erhält die Liebenau Teilhabe zur strukturellen Weiterentwicklung und Verstetigung des Projekt-Cafés.

e-Car-sharing in Bad Säckingen

Die Gruppe möchte mittels Bürgerbeteiligung ein CarSharing-System mit Elektroautos in Bad Säckingen initiieren. Das Interesse der Bevölkerung für die klimaneutrale Mobilität wird in öffentlichen Veranstaltungen zur Zukunftsmobilität, mit Informationsständen und Bürgerbefragungen geweckt. Prozessberatung zur Etablierung der Projektidee.

E-CarSharing Plattform in Heidenheim

Solar mobil Heidenheim wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, regenerative Antriebe zu propagieren. Aktuell soll ein CarSharing Angebot mit einem ortsnahen Betreiber initiiert werden. Im Idealfall mit dem Stromversorger Stadtwerke AG Heidenheim. Beratung zu Projektaufbau und Management.

Ehrenamt - Durchhalten, wir brauchen dich!

Der Kreisjugendring ist ein Zusammenschluss von 21 Vereinen und Verbänden im Landkreis Sigmaringen, die in der Jugendarbeit tätig sind. Wichtigste Aufgabe ist die Qualifizierung und Unterstützung der Ehrenamtlichen. Neu gegründet wurde der AK "Netzwerk Ehrenamt" zur Akquise von Ehrenamtlichen. Mitglieder sind das Rote Kreuz, Caritas, katholische Dekanate, evangelische Jugend, Jugendagentur des Landkreis Sigmaringen, die Stadt Sigmaringen und der Kreisjugendring. Ziel des Arbeitskreises ist es Ehrenamtliche zu unterstützen, weitere zu gewinnen und die bereits im Ehrenamt Tätige zu halten. Momentane Aufgabe ist es, die Corona-Krise im Ehrenamt zu bewältigen. Die Situation der Ehrenamtliche ist sehr unterschiedliche, einige sind froh aktiv werden zu können, andere ziehen sich zurück oder sind gelähmt durch den Lockdown. Der Arbeitskreis möchte Ehrenamtliche beim Weg aus der Krise begleiten und unterstützen, um möglichst wenig Engagement und Engagierte zu verlieren.
Eine erste Aktion des Arbeitskreises war die Imagekampagne "Du bist Gold wert" zur Motivation von Ehrenamtlichen. Daran anschließend folgt die Kampagne "Durchhalten - wir brauchen dich!".
Die landkreisweite Kampagne erfolgt analog mit Bannern, Postkarten und Plakate sowie online über soziale Medien. Begleitend dazu findet eine Online Veranstaltung für Vereine und Ehrenamtliche zum Thema wie der Wiedereinstieg ins Ehrenamt gelingen kann, statt.

Ehrenamt für gelingendes Altern

Mit seinem „Sozialraumorientierten Konzept: Ehrenamt für gelingendes Altern“ bietet DRK ein Kombinationsangebot für ältere Menschen an: Betreuungsdienst, aktivierende Hausbesuche, Entlastung für pflegende Angehörige. Diese Leistungen werden von Ehrenamtlichen durchgeführt, die aus dem sozialen Umfeld von Betroffenen stammen. Dadurch werden soziale Isolation und Einsamkeit vorgebeugt. Eine Vernetzung mit anderen Einrichtungen und der Kommune ist geplant. Beratung wird zur Konzeptentwicklung, zur Nachhaltigkeit des Projektes und zur Nutzerargumentation benötigt.

Ehrenamt für gelingendes Altern

Mit seinem „Sozialraumorientierten Konzept: Ehrenamt für gelingendes Altern“ möchte der DRK ein Kombinationsangebot für ältere Menschen anbieten: Betreuungsdienst, aktivierende Hausbesuche, Entlastung für pflegende Angehörige. Diese Leistungen werden von Ehrenamtlichen, die aus dem sozialen Umfeld von Betroffenen stammen, durchgeführt. Soziale Isolation und Einsamkeit werden dadurch vorgebeugt. Vernetzung mit anderen Einrichtungen und der Kommune ist geplant. Beratung wird zu Konzeptentwicklung, Nachhaltigkeit des Projektes und Nutzerargumentation benötigt.

Ehrenamtliche Herstellung von Facies, Laupheim

Der Landsknechtszug Ellerbach-Freyberg e.V. ist ein historischer Fanfarenzug. Der Verein stellt seine Kostüme und Uniformen selbst her. Daher gibt es auch eine vereinseigene Nähgruppe. In der Corona-Krise ist die Idee entstanden, dass lokalen Senioren- und Pflegeeinrichtungen mit von Vereinsmitgliedern selbst genähten Behelfs-Mund-Nasen-Schutzmasken („Facies“) versorgt werden könnten. Die Anleitung für das Nähen der Masken ist auch auf der Homepage des Vereins zu finden, ebenso wie ein Aufruf zum Mitnähen an die Bevölkerung. Die Stadt hat daraufhin eine eigene Email-Adresse eingerichtet, damit sich weitere "nähwillige" Ehrenamtliche melden können. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Nähstoffe der Ehrenamtlichen anfallen.

Ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe

Der Verein „Miteinander Bürger-Selbsthilfe Frickingen e.V.“ möchte hilfebedürftigen Mitbürger ehrenamtliche Unterstützung anbieten in Form von Hilfen rund ums Haus, Begleitung im Alltag, Versorgung mit Mittagsessen, Betreuung und Besuchsdiensten. Um dies weiterhin vollumfänglich anbieten zu können, benötigt der bestehende Verein Beratungshilfe durch einen Steuerberater.

Ein Bürgerbus für Waldkirch

Der Stadtseniorenrat Waldkirch arbeitet an der Entwicklung einer „Bürgerbusidee“, die im Rahmen einer Zukunftswerkstatt des Klimaschutzkonzeptes aufkam. In der Umfrage „Gut älter werden in Waldkirch“ wurde eine mögliche Einrichtung eines Bürgerbusses als ergänzendes Mobilitätsangebot sehr positiv bewertet. Daraufhin bildete sich eine Arbeitsgruppe für die Konkretisierung der Projektidee, mehrere Personen meldeten sich als potenzielle Fahrer an. Der Beratungsgutschein wird für die Bürgerbuskonzeption für Waldkirch eingesetzt.

Ein Leitbild für Gauangelloch

Der Bürgerverein möchte die Lebensqualität und Attraktivität Gauangellochs für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen auf Dauer erhalten und steigen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Leitbilds zur Zukunftssicherung des Ortes mit der Bürgerschaft in folgenden Bereichen: Förderung der Familienfreundlichkeit und der generationsübergreifenden Gemeinschaft, Erhalt und Verbesserung des ÖPNV, Aufbau eines Bürgerzentrums im alten Rathaus usw. Externe Beratung für die Begleitung einer Zukunftswerkstatt ist dabei notwendig.

Ein Quartier, eine Idee! Wir können Nachhaltig!, Heidenheim

"Ein Quartier, eine Idee! Wir können Nachhaltig!": Unter diesem Titel richtet der Arbeitskreis Haus der Gesundheit ein Quartiersfest rund um das Thema Nachhaltigkeit in Heidenheim aus. Neben der Aufmerksamkeit für das Thema sollen weitere Kooperationen im eigenen Quartier entstehen. Den Quartierbewohnern wird bewusst viel Raum gegeben: Sie können sich am Festtag mit eigenen Ideen und Projekten einbringen. Die Stadt Heidenheim ist ebenfalls involviert und unterstützt zum Beispiel mit einem Fachvortrag zur Nachhaltigkeitspolitik der Stadt. Mit dem Beteiligungstaler werden Sachkosten für die Öffentlichkeitsarbeit und das Rahmenprogramm des Festes finanziert.

Ein Zentrum fürs Quartier

Der Verein möchte die Gemeinschaft in der Nachbarschaft erlebbar machen und soziale Verantwortung fördern. Hauptziel des Projektes ist die Gründung eines Quartierszentrums als Ort der Begegnung, ein Raum für Veranstaltungen und ein geselliges Miteinander. Beratung wird zur Realisierung des Projektes, Projektplanung, Einbindung möglicher Kooperationspartner sowie der Einrichtung eines Bürgerforums im Quartier genutzt.

Eine Verfassung für die Kita, Freiburg

Die Freiburger Kinderhausinitiative (FKI) ist aus der Tradition ehemaliger Elterninitiativen entstanden. Seit 35 Jahren ist die FKI anerkannter Träger der Jugendhilfe in Freiburg und betreibt derzeit neun kleine Einrichtungen für Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren. Im Kinderhaus „Fang die Maus" wird nach den Prinzipien der „Kinderstube der Demokratie" eine Verfassung erarbeitet, in der demokratische Entscheidungsstrukturen als Recht der Kinder im Kinderhaus strukturell verankert sind. Der Pilotprozess wird von einer externen Referentin angeleitet. Im Rahmen des Schneeballverfahrens und durch die Teilnahme von Mitarbeitern aus den anderen Häusern werden die Strukturen innerhalb von drei Jahren auch auf die anderen acht Häuser übertragen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Raummiete für den Pilotprozess anfallen.

Eine Weststadt für alle!

Im Bildungs- und Begegnungszentrum Stauferschule (BBS) sind bereits der Bürgertreff und die Stadtteilkoordination integriert. Die Hauptamtlichen aus verschiedenen Einrichtungen arbeiten bereits zusammen. Es bietet sich nun die Chance die im BBS organisierte Bürgerschaft für ein Miteinander im Stadtteil zu gewinnen. Damit sind die Elternbeiräte der Grundschule, der beiden Kitas, der Behindertenschule, der Jugendtreff und der Förderverein Weststadt gemeint. Das Ziel des Projekts ist es, das Miteinander zu stärken und ein WIR-Gefühl im Stadtteil entstehen zu lassen. Der Beratungsgutschein wird für die Entwicklung eines passenden Beteiligungsformats verwendet.

Einrichtung einer Back-Scheune

Die Bürgerstiftung realisiert und unterstützt soziale, kulturelle und ökologische Projekte in Dußlingen. Zu ihren Projekten gehören ein Bürgerauto, Ort der Begegnung, Spieleabende, Mehr-Generationentheater und eine Backscheune. Zweck der Projekte ist die aktive Mitgestaltung des Zusammenlebens und der Vorbeuge gegen Isolierung oder Ausgrenzung.
In einem denkmalgeschützten Gebäude in Dußlingen wird die dazugehörende Scheune zu einer Backscheune umgenutzt. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Bürger wie damals ihren Brotteig mitbringen können und dann Brote in einem Holzbackofen ausgebacken werden können. Die Backscheune soll zu einem Ort der Zusammenkunft und des Austauschs werden und so die Gemeinschaft stärken. Das Projekt wird mit vielen Ehrenamtlichen betrieben und ein nicht kommerzielles Café mit eingebaut, wo sich z.B. Initiativen und Gruppen treffen können. Perspektivisch kann der Ort zu einem Kulturzentrum werden mit Vorträgen und Lesungen.

Einrichtung eines Dorfladens

In der Gemeinde Schuttertal soll im Ortsteil Schweighausen ein Dorfladen die Grund- und Nahversorgung nachhaltig sichern. Ergänzt werden soll das Angebot durch eine Begegnungsstätte mit einem kleinen Café, das innerhalb des Dorfladens eigerichtet werden soll. Beratung benötigt die Initiative unter anderem zu Fragen der Standortanalyse und Sortimentsplanung.

Einrichtung eines Forum für Nachbarschaftsgespräche

Im Rahmen eines Wochenmarkts soll im Ringelbach ein regelmäßiges Treffen für Nachbarschaftsgespräche und für quartiersbezogene Mitmach-Aktionen etabliert werden. Dieses "Nachbarschaftsforum" soll ein Ort sein, wo die Bewohner*innen miteinander ins Gespräch kommen, sich informieren oder vernetzen und sich gemeinsam an der Entwicklung ihres Stadtteils beteiligen können. So soll der interkulturelle, intergenerative Austausch unter Bewohner*innen im Ringelbach weitergeführt und verstetigt werden.

Einrichtung eines Nachbarschaftsnetzwerks

Die Bürgerstiftung realisiert und unterstützt soziale, kulturelle und ökologische Projekte in Dußlingen. Zu ihren Projekten gehören ein Bürgerauto, Ort der Begegnung, Spieleabende, Mehr-Generationentheater und eine Backscheune. Zweck der Projekte ist die aktive Mitgestaltung des Zusammenlebens und der Vorbeuge gegen Isolierung oder Ausgrenzung.
Zur Verbesserung des Austauschs setzt die Bürgerstiftung zusammen mit nebenan.de ein Nachbarschaftsnetzwerk auf und schult die Engagierten im Umgang mit der Plattform.
Hiermit wird der niederschwellige Austausch der Einwohner untereinander ermöglicht. Die Plattform ist für die Nutzer*innen kostenfrei und eröffnet ein breites Spektrum von Warentausch bis zur Gründung von Interessengruppen, Veranstaltungsankündigungen, Hilfsdiensten und vielem mehr.

Einrichtungskonzept für „Marktplatz 11"

Das "Marktplatz11"-Team hat mittlerweile eine Genossenschaft gegründet und ist auf der Zielgeraden, mitten im Ortskern von Mehrstetten einen Einkaufs- und Begegnungsort zu etablieren. Ein Lebensmittelladen mit Café-Betrieb soll einerseits die Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen, andererseits ein Treffpunkt für alle Generationen werden. Marktplatz 11 beantragt einen Beratungsgutschein für die Erstellung eines Konzepts zur Ladeneinrichtung.

Einstieg in eine klimaneutrale Mobilität

Die Bürgerenergiegenossenschaft Teningen e.G. initiiert Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energie sowie Maßnahmen zum Klimaschutz vor Ort und in der Region. Das Ziel der Initiative ist der Einstieg in eine klimaneutrale und zukunftsfähige Mobilität sowie die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, die Reduktion der CO2 Emission und die Schonung von Ressourcen. Dafür wird ein E-Mobilitätskonzept zur Umgestaltung in eine nachhaltige Mobilität gemeinsam mit der Bevölkerung und in der Kooperation mit der Gemeinde erarbeitet. Beratungsgutschein zur Organisation von Beteiligungsveranstaltungen und zur Etablierung der Projektidee.

Einstieg in eine zukunftsfähige Mobilität

Die Initiative weckt die Sensibilität für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz und engagiert sich seit längerem für CarSharing in Kappel. Mittels eines Bürgerbeteiligungsprozesses wird die Bereitschaft für alternative Mobilitätsformen in der Bevölkerung abgefragt. Dadurch wird der ökologische Fußabdruck der gesamten Kommune verbessert und ein wesentlicher Beitrag zur Einsparung von Ressourcen und CO2-Vermeidung geleistet. Der Beratungsgutschein wird für das Ausrichten und die Organisation von Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zu diesem Projekt verwendet.

Einstieg in eine zukunftsfähige Mobilität, Freiburg-Kappel

Ein Arbeitskreis arbeitet im Freiburger Stadtteil Kappel an einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Mobilität. Ziel ist die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und eine Reduktion des CO²-Austoß. Der Arbeitskreis verfolgt verschiedene Ziele wie die Etablierung eines Carsharing-Angebots, die Verbesserung der Fahrradwege und des Nahverkehrsanschlusses vor Ort. Mit Bürgerinformationsveranstaltungen, einer Vortragsreihe zum Thema sowie weiteren Werbemaßnahmen macht der Arbeitskreis die Bevölkerung auf das Projekt aufmerksam. Teil davon werden auch Probefahrten sein, die per Flyer allen Einwohnern angeboten werden. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Öffentlichkeitsarbeit im Projekt anfallen.

Einstieg in Nachhaltige & Zukunftsmobilität

Die Initiative weckt die Sensibilität für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz in Wittnau. Das vorhandene E-CarSharing Auto wird um das E-Lastenfahrrad erweitert. Mittels eines Bürgerbeteiligungsprozesses wird die Bereitschaft für alternative Mobilitätsformen in der Bevölkerung abgefragt: eine Mitfahrbörse, ein Hol-Bring Dienst, Dadurch wird der ökologische Fußabdruck der gesamten Kommune verbessert und ein wesentlicher Beitrag zur Einsparung von Ressourcen und CO2-Vermeidung geleistet. Für das Ausrichten und die Organisation von Veranstaltungen zu Bürgerbeteiligung an diesem Projekt wird der Beratungsgutschein benötigt.

Einwohnerversammlung: Moratorium 5G, Freiburg

Das Aktionsbündnis "Freiburg 5G frei“ setzt sich für eine Information über mögliche Risiken der fünften Generation des Mobilfunks (kurz: 5G) ein. Dafür hat das Bündnis in Freiburg erfolgreich die nötige Stimmenanzahl für eine vom Gemeinderat bestätigte Einwohnerversammlung gesammelt. Die Versammlung findet im städtischen Paulussaal statt. Rund um die Veranstaltung macht die Initiative auf ihre Positionen zum Thema 5G aufmerksam. Im Vorfeld der Veranstaltung hat die Initiative dafür Flyer gedruckt und Anzeigen in den lokalen Medien geschaltet. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Initiative anfallen.

Elterncafé Enzweihingen, Vaihingen-Enzweihingen

Engagierte Eltern führen im Vaihinger Ortsteil Enzweihingen ein integratives Elterncafé. Mit dem Zuzug von Geflüchteten bemerkte die Gruppe, dass viele Eltern mit Flucht- oder Migrationshintergrund dem neuen (Schul-)System hilflos gegenüberstehen. Im Rahmen des Elterncafés wird die Eltern-Schul-Bindung verbessert. Auch Informationen rund um das Thema Schule werden geteilt. Dazu entstehen für die Zugewanderten neue Kontakte vor Ort. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten wie zum Beispiel die Raummiete finanziert, die mit der Ausrichtung des Elterncafés anfallen.

Energiekonzept Birkenhofsiedlung

Der Förderverein für Energiesparen und Solarenergie-Nutzung e.V. sieht seine Aufgaben darin, Informationen über Energiesparen, Energieeffizienz und die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern zur Verfügung zu stellen. Als neues Projekt möchte der Verein die nachbarschaftliche Energieversorgung verstärkt in den Blick nehmen und hierfür Konzepte gemeinsam mit Fachkräften und Bürger erstellen. Beratung erhält der Verein zu Fragen der Prozessausgestaltung.

Entwicklung der Friedhofs- und Trauerkultur

Der städtische Friedhof in Ditzingen erlebt den Wandel der Begräbnis- und Trauerkultur. Viele suchen nach Alternativen. Aktuelle Veränderungen der Friedhofs- und Bestattungskultur gehen mit Veränderungen der Trauerformen einher. Dieses Bürgerprojekt möchte diese Veränderungen aktiv mitgestalten: Ausstellung, Vernetzung mit Schulen, Verbänden sowie Gestaltung von Freiflächen auf dem Friedhof. Fachliche Beratung wird zu Projektorganisation, Entwicklung von Angeboten, Bearbeitung des Themas Trauer und Bestattungskultur genutzt.

Entwicklung der Friedhofs- und Trauerkultur

Der städtische Friedhof in Ditzingen erlebt den Wandel der Begräbnis- und Trauerkultur. Viele Angehörigen suchen nach alternativen Bestattungsmöglichkeiten. Auf dem Friedhof entstehen Freiflächen, die anders genutzt werden können. Aktuelle Veränderungen der Friedhofs- und Bestattungskultur gehen mit Veränderungen der Trauerformen einher. Das Ziel des Bürgerprojektes ist es, diese Veränderungen aktiv mitzugestalten und die Bürgerschaft darüber zu informieren. Das Thema Trauer wird im Rahmen von verschieden Veranstaltungen behandelt, wie z.B. selbst organisierte Ausstellung "Ökologisch nachhaltiger Friedhof". Frei werde Flächen auf dem Friedhof werden als Orte der Begegnung verstanden, um die Bürgerschaft in Ditzingen zum Austausch rund um das Thema Trauerkultur zu bestärken.

Entwicklung des Ursulinenhofquartiers

Die Bürgergemeinschaft Oberried (BGO) kümmert sich um soziale Aufgaben in der Gemeinde. Ältere und hilfebedürftige Menschen werden im Alltag unterstützt, deren Angehörige dadurch zeitweise entlastet. Momentan saniert die Gemeinde das Quartier Ursulinenhof. Eine barrierefreie Tagespflegeeinrichtung ist geplant. Die neu gegründete Wohnbaugenossenschaft errichtet derzeit mehrere Wohnungen. Die BGO möchte ein innovatives Konzept des Miteinanders im neuen Quartier unter breiter Beteiligung gemeinsam entwickeln und später realisieren. Der Beratungsgutschein wird für die konzeptionelle Entwicklung des neuen Miteinanders sowie für die Entwicklung der Tagespflege und der Wohngruppe eingesetzt.

Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität, Stegen

Der Arbeitskreis Klimaschutz Stegen arbeitet vor Ort in der kleinen Gemeinde im Dreisamtal an einer umweltverträglichen und autoreduzierten Mobilität. Dafür verfolgt die Gruppe verschiedene Ziele wie zum Beispiel die Festlegung eines Standorts für ein Carsharing-Auto sowie für weitere kleine Mobilitätsstationen für Pedelecs. Im Bürgerbeteiligungsprozess wird auch geklärt, wie groß die Bereitschaft in der Bevölkerung ist, das Konzept des Bürgerbusses "Dreisamstromers" aus dem benachbarten Kirchzarten nach Stegen zu übertragen. Durch den Beteiligungstaler werden zum Beispiel Sachkosten finanziert, die durch die Beteiligungsveranstaltungen anfallen.

Entwicklung Leitbild Integration

Der Arbeitskreis Integration Sinzheim versteht sich als Partner der hautamtlichen Flüchtlings- und Sozialarbeit in der Gemeinde. Das Hauptmerk liegt dabei auf den Kindern und Jugendlichen. Die Arbeit mit den zugewanderten Menschen muss an die geänderten Bedürfnisse neuausgerichtet werden, um das vorhandene Engagement neu zu motivieren und weitere Unterstützer zu gewinnen. Dies wird in einem Workshop-Projekt erarbeitet. Der Beratungsgutschein soll für die konzeptionelle Entwicklung des Workshops, die Durchführung sowie ein paar Reflexionstermine eingesetzt werden.

Entwicklung und Einrichtung eines bedarfsgerechten und nachhaltigen Unterstützungssystems für Flüchtlinge

Der Helferkreis „Flüchtlinge Riegel“ möchte ein bedarfsgerechtes und nachhaltig verankertes Unterstützungssystem für Flüchtlinge innerhalb der Gemeinde konzipieren. Die Entwicklung eines Konzepts für Bürgerdialoge soll so gestaltet werden, dass es standardisiert auch von anderen Gemeinden adaptiert werden kann. Beratung wünscht sich der Helferkreis zum Thema Gestaltung von Beteiligungssettings und Erstellung übertragbarer Ablaufpläne für Bürgerbeteiligungsprozesse.

Erarbeitung einer wissenschaftsbasierten Empfehlung zum Hochwasserschutz

Projektziel ist die Erarbeitung einer wissenschaftlichen Empfehlung zur Umsetzung eines nachhaltig-ökologischen Hochwasserschutzes unter der Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Bürgerschaft. Hierbei erhalten die Fördernehmer Beratung. Das Projekt soll die Beteiligungs- und Partizipationsfähigkeit der Bürgerschaft in Umwelt-und Naturschutzfragen vor Ort fördern.

Esslingen aufs Rad, Esslingen

Das Bündnis Esslingen aufs Rad besteht seit 2015, um den Radverkehr in der Stadt am Neckar zu stärken. Das Bündnis will den Radverkehrsanteil von derzeit rund zehn Prozent um zehn bis zwanzig Prozentpunkte anheben. Dafür trifft sich die Gruppe einmal monatlich und informiert mit einem Mailverteiler weitere interessierte über seine Aktivitäten vor Ort. Die „Critical Mass“-Radrunde jeden dritten Freitag durch Esslingen ist eine davon. Um die Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe zu stärken, wird mit der Sachkostenfinanzierung ein neuer Homepage-Auftritt professionell entwickelt.

Fahrdienst der Bürgergemeinschaft e.V., Grünkraut

Die Bürgergemeinschaft Grünkraut organisiert verschiedene niederschwellige Beteiligungsangebote vor Ort. Darunter ist auch ein sozialer Fahrdienst für Senioren, der den öffentlichen Nahverkehr vor Ort ergänzt. Der Fahrdienst, der aus 16 ehrenamtlichen Fahrern und einer Person zur Koordinierung besteht, vergrößert den Bewegungsradius von körperlich eingeschränkten Menschen. Das Angebot ist für verschiedene Zwecke (Einkauf, Frisör- oder Arztbesuch etc.) nutzbar und ermöglicht mehr Selbstständigkeit und eine aktive Teilnahme am Gemeindeleben. Mit dem Beteiligungstaler wird ein Startpaket zur Fahrzeugausrüstung sowie ein Erste-Hilfe-Kurs für die Fahrer finanziert.

Familienbezogene Themen vor Ort gemeinsam zu gestalten

Der Arbeitskreis „Eltern sein in Riegel“ gründete sich als Folge des Onlinebeteiligungsprozesses „Eltern sein in Riegel“. Ziel der Initiative ist es, aktuelle Themen zu Kindergärten (u.a. Gebühren und Einzugsgebiete) und den für die Lebensqualität von Eltern und Kindern relevanten Beiträgen mehr Gewicht zu verleihen. Gemeinsam mit Kindern der Grundschule sollen die Spielplätze in Riegel hinsichtlich einer bedarfsgerechten Gestaltung unter die Lupe genommen werden und mögliche Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Beratung für diesen Prozess erhält der Arbeitskreis zur Verankerung von Bürgerbeteiligung in der Gemeinderatsarbeit und zu inhaltlichen Fragestellungen.

FERDA international, "Mosaikbänke - wir gestalten Vielfalt"

Menschen mit unterschiedlicher Herkunft wollen gemeinsam mit einer Künstlerin eine Mosaikskulptur in Form einer Sitzbank gestalten. Diese soll im öffentlichen Raum als Symbol der Vielfalt in Reutlingen sichtbar gemacht werden. Die Bank soll zudem als Treffpunkt der Begegnung dienen. Die Gestaltung der Bank findet in Workshops statt und ermöglicht durch gemeinsames Arbeiten das Knüpfen von Kontakten und den interkulturellen Austausch.

Fest der sportlichen Vielfalt - inklusives Quartiersfest

Der FC Esslingen vertritt die Grundhaltung, dass Fußballspielen mehr als nur sportlicher Wettkampf ist. Die 250 Spieler lernen im Verein entscheidende Schlüsselqualifikationen und wirken als Multiplikatoren in ihren Netzwerken. Dieser Grundgedanke kann von anderen Vereinen adaptiert und auf die Problemlagen vor Ort angewendet werden. Das soziale Profil des Vereins soll weiter ausgebaut werden und perspektivisch ein Vielfältigkeitsmanagement etabliert werden.
Dazu wird ein Fest der sportlichen Vielfalt gemeinsam mit Esslinger Vereinen organisiert. Alle Menschen mit und ohne Handicap werden zum Fest eingeladen an den Angeboten der unterschiedlichen Trägern teilzunehmen.
Jeder Kooperationspartner beteiligt sich mit einem eigenen Angebot, an dem die Besucher teilnehmen und an den unterschiedlichen Stationen Stempelkarte ausfüllen können. Zudem gibt es ein Bühnenprogramm sowie die Möglichkeit sich über die städtebaulichen Entwicklungen zu informieren.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Vielfältigkeit in der Gesellschaft sichtbar zu machen, Netzwerkarbeit zu stärken und über die Quartiersentwicklung zu informieren.

Flüchtlinge und Jugendarbeit

Der Kreisjugendring Rems-Murr e.V. möchte ein Projekt initiieren, das die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe und der Jugendarbeit in einer gemeinsamen Zusammenarbeit unterstützt, um so Personen mit Fluchterfahrung eine möglichst gute Integration in bereits bestehende Strukturen zu ermöglichen. Beratung erhält der Verein zur Konzepterstellung für eine gelingende Qualifizierung und Stärkung der Ehrenamtlichen vor Ort in der Jugendarbeit und der Flüchtlingshilfe.

Förderung hörgeschädigter Menschen unabhängig von ihrer Nationalität

Die Initiative „Schlüssel für Alle e.V.“ ist ein Verein für gehörlose und hörgeschädigte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Der Verein bemüht sich um bessere Verständigungsmöglichkeiten und mehr Selbstbestimmung sowie Partizipation von Menschen mit Hörbehinderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Der Verein erhält Beratung um Fachinformationen für Menschen mit Hörbehinderung und Fluchterfahrung sowie Hilfemöglichkeiten seitens des Vereins präsentieren zu können.

Förderung und Schaffung neuer Wohnformen für Senioren

Der „Generationentreff Lebenswert Bad Dürrheim e.V.“ möchte die Wohnsituation im Alter nicht dem Zufall überlassen, sondern die zukünftigen Bewohner schon frühzeitig in den Gestaltungsprozess von alternativen Wohnformen einbeziehen. Gemeinsam mit interessierten Bürgern soll erarbeitet werden, ob und wie ein bedarfsgerechtes alternatives Wohnprojekt in Bad Dürrheim entwickelt und realisiert werden kann.

Forum Courage

Der Lenkungskreis Forum Courage koordiniert die Gemeinwesen- und Seelsorgearbeit im Kirchenbezirk für die Flüchtlingsarbeit, fördert Akzeptanz und Begegnung sowie den interkulturellen und interreligiösen Dialog. Um die aktiven ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit weiter zu bestärken und auf deren Bedürfnisse eingehen zu können, möchte das Forum Courage Problemzentriert agieren. Beratung erhält der Lenkungskreis zu Fragen der Prozessgestaltung.

Forum Inklusiv, Ostfildern

Das Forum Inklusiv vertritt die Interessen von gehandicapten Menschen in Ostfildern. Ziel ist die ungehinderte Teilhabe aller Bürger am gesellschaftlichen Leben vor Ort. Deshalb setzt sich die Gruppe auch dafür ein, dass alle Bauten in Ostfildern von Anfang an barrierefrei geplant werden. Auf seine Arbeit macht das Forum an Orten wie dem Bürgerbüro und anderen öffentlichen Einrichtungen aufmerksam. Die Gruppe bewirbt dort auch ein regelmäßiges Treffen, bei dem sich Akteure aus der Zivilgesellschaft mit Interesse am Thema Inklusion austauschen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für den Druck neuer Infoflyer des Forums anfallen. Teil des neuen Flyers ist ein in einfacher Sprache gehaltenes Beiblatt, das gehandicapte Personen auf die Arbeit der Gruppe aufmerksam macht.

Freude am Engagement - Engagement mit Freude

Ziel des Vereins ist es, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und Brücken zwischen den Generationen zu bauen. Monatlich wird ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen organisiert. Die Initiative engagiert sich seit fast 20 Jahren in Bad Dürrheim, aber die Akteure werden älter und vorhandene Strukturen kommen langsam an ihre Grenzen. Der Beratungsgutschein wird zur Analyse, Diskussion und Weiterentwicklung des Generationentreffs in einem Workshop eingesetzt.

Frischer Wind, Zwiefalten

Der KreislandFrauenverband Reutlingen e.V. ist der größte Frauenverband im Landkreis Reutlingen. Mit dem Veranstaltungsangebot „Frischer Wind“ in Zwiefalten richtet sich der Verband an seine Ortsvorsitzende und deren Stellvertreterinnen. Die Teilnehmerinnen eignen sich im zweitägigen Seminar neues Handwerkszeug an, mit dem sie gezielt Kontakte zu bisher nicht beteiligten Frauen im ländlichen Raum aufbauen und festigen können. Ein Engagement bisher nicht aktiver Frauen ist das Ziel. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten wie zum Beispiel die Raummiete finanziert, die durch die Veranstaltung anfallen.

FußverkehrsChecks, Remseck

Die neue gegründete Ortsgruppe des Vereins „FUSS“ setzt sich in Remseck und der Umgebung für den Fußverkehr vor Ort ein. Die Gruppe unterstützt dabei auch das Vorhaben der Landesregierung, eine neue „Gehkultur" zu entwickeln und eine selbstbestimmte Mobilität vor Ort auch für ältere Menschen oder Kinder zu ermöglichen. Der Verein führt verschiedene Aktivitäten zum Thema wie Vor-Ort-Begehungen an Gefahrenstellen („FußverkehrsChecks“) durch, wobei auch Lösungsvorschläge der Bürger für die Verwaltung festgehalten werden. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Öffentlichkeitsarbeit der „FußverkehrsChecks“ anfallen.

G-Werkstatt

Ziel des Projektes ist es, einen Raum in der Innenstadtlage für Kooperationen und Angebote rund um das Thema bewusste Lebensmittelversorgung und Ernährungssouveränität zu gründen. G-Wertstatt steht für Gaumengenuss, Gemeinschaft, Gemeinwohl, Gesellschaftswandel. Beratung für folgende Themen: Akquise, Organisationsstrukturen, Rechtsformen und Öffentlichkeitsarbeit.

Garten der Begegnung

Das Projektziel ist die Schaffung eines Gemeinschaftsgartens mit verschiedenen Zielen und Inhalten: Anbau und Verarbeitung von Gemüse und Kräutern, um Begegnung zu fördern mit Jung und Alt, in der Nachbarschaft, mit Migranten und Geflüchteten, mit Bewohnern aus der Stadt (Umkehr der Landflucht). Beratung zu Projektplanung zu rechtlichen Fragen hierzu.

Gegenseitige Unterstützung durch ein Zeitmodel

Zentrales Anliegen des Arbeitskreises ist es, Unterstützungsangebote für alle Generationen zu organisieren (z.B. Babysittern, Rasenmähen, Hilfe bei Besorgungen usw.). Diese Dienste ergänzen bestehende Angebote der organisierten Nachbarschaftshilfe der Diakoniestation Loßburg. Ein weiteres Ziel war die Gründung eines Zeitbankmodels zu Stärkung der Dorfgemeinschaft geplant. Der Arbeitskreis erhält die Prozessberatung zur Einrichtung, Etablierung und Vernetzung des Zeitbankes.

 

Gegenseitige Unterstützung durch ein Zeitmodel

Zentrales Anliegen des Arbeitskreises ist es, Unterstützungsangebote für alle Generationen zu organisieren (z. B. Babysitting, Rasenmähen, Hilfe bei Besorgungen usw.). Diese Dienste ergänzen bestehende Angebote der organisierten Nachbarschaftshilfe der Diakoniestation Loßburg. Zeitnah ist die Gründung eines Zeitbankmodels zu Stärkung der Dorfgemeinschaft geplant. Prozessberatung zur Einrichtung, Etablierung und Vernetzung der Zeitbank.

 

Gemeinde Bad Boll: Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll

Bad Boll ist Pionier-Kommune im Landkreis Göppingen, um neue Strategien der Quartiersentwicklung gemeinsam zu erproben. Es wird angestrebt, den sozialen Lebensraum zu stärken und die Lebensqualität sowie die Teilhabe der Bürger zu fördern. Ausgangspunkt für das Quartiersprojekt ist der genossenschaftlich organisierte Dorfladen, der zum Quartiersmittelpunkt erweitert wird. Unter Einbeziehung aller Akteure wir eine Entwicklung angeregt, bei der Möglichkeiten erarbeitet werden, die ein alters- und generationengerechtes Lebensumfeld fördern. Um die Bedürfnisse der Menschen vor Ort einzubeziehen, befasst sich der Bürgerrat mit der Frage: "Was braucht es für ein gutes Leben für Jung und Alt in Bad Boll?". Es entwickeln sich Projektideen, die mit Mitwirkung der Bürgern umgesetzt werden. Der Dialog von Kommune, Bürgerschaft und Verwaltung, professionelle Koordination und gute Vernetzung der lokalen Akteure tragen zum Gelingen der Quartiersentwicklung bei.

Gemeinde Bad Ditzenbach: Sorgende Gemeinschaft im Täle

Die Gemeinde Bad Ditzenbach und die als gemeinnützig anerkannte Seniorengemeinschaft Obere Fils e.V. (SEGOFILS) möchten gemeinsam mit der Gemeinde Bad Ditzenbach das Projekt "Sorgende Gemeinschaft im Täle" als Pilotprojekt starten. Die Gemeinde Bad Ditzenbach stellt dem Verein SEGOFILS e.V. das Bürgerhaus als Begegbungsstätte zur Verfügung. Zunächst soll die Begegnungsstätte einmal in der Woche geöffent sein: mit Mittagstisch, Kaffee und Kuchen und Informations-, Beratungs-, und Unterstützungs- sowie Unterhaltungsangeboten. Langfristig soll dieses "Starterangebot" um weitere Zielgruppen und Angebote erweitert werden. Außerdem sollen sukzessive auch die Nachbargemeinden (7 Tälesgemeinden) in das Projekt eingebunden werden, so dass die Begegnungsstätte interkommunal von unterschiedlichen Zielgruppen mit einem umfassenden und abwechslungsreichen inhaltlichen Programm genutzt und das Miteinander gestärkt werden kann.

Gemeinde Binzen: Nachverdichtung - Eine Chance für Jung und Alt

Mit dem Gemeinde-Projekt "Nachverdichtung - Eine Chance für Jung und Alt" wird eine qualitative Nachverdichtung von sehr dünn besiedelten EFH durch den Wohnungswechsel umzugswilliger Senioren in altersgerechte Wohnungen und den durch die Gemeinde koordinierten Nachzug junger Familien erreicht. Mit der Koordination durch die Gemeinde und einer geeigneten Vertragsgestaltung ("Kopplung") sollen Spekulationsgewinne ausgeschlossen und die Wohnraumentwicklung im Sinne der Gemeinde gesichert werden. Das Projekt bindet die Bürger mittels einer Kommunikationsstrategie und durch partizipative Prozesse ein. Das Projekt ist eingebunden in einen längerfristigen und integrativen Gemeindeentwicklungsprozess (GEK Binzen 2035), der seit 18 Monaten gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet wird und der bereits große Entwicklungspotenziale in vielen Handlungsfeldern (z.B. Energieversorgung, Wohnen, Lokales Gewerbe etc.) aufgezeigt hat und aus dem heraus Einzelprojekte entwickelt werden.

Gemeinde Bösingen: Gemeindeprozess "Älter werden in Bösingen"

Die Gemeinde Bösingen steht, wie viele Gemeinden im ländlichen Raum, vor den Herausforderungen des demographischen Wandels. Die Gemeinde ist geprägt durch ein starkes ehrenamtliches Engagement der Bürger*innen und eine erfolgreiche, mittelständische Wirtschaft. Im Zusammenwirken mit den Vereinen, den Sozialgemeinschaften und den Vertreter*innen der beiden Kirchengemeinden strebt der Gemeinderat die Ausweitung der Bürgerbeteiligung und eine weitere Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements an. Ziel ist ein Ausbau der Seniorenbetreuung in der Gemeinde, um weitere Impulse für eine noch lebenswertere Gemeinde zu setzen und Angebote zu schaffen. Der Gemeindeprozess bietet darüber hinaus die Möglichkeit, neue Zielgruppen und Handlungsfelder zu erschließen.

Gemeinde Dietingen: Quartiersimpulse

Entsprechend dem Motto "Irslingen hat Zukunft - gut leben und wohnen im Alter" machen sich Ortschaftsrat und Kirchengemeinderat gemeinsam mit der Bürgerschaft auf den Weg, diese Vision in verschiedenen Maßnahmen umzusetzen. Die Quartiersimpulse für Irslingen fußen auf dem Grundgedanken der Mobilität. Sie gehört zu einem Grundbedürfnis des Menschseins und sollte im Alter weiterhin Kernstück des Daseins bilden. Menschen wollen von A nach B kommen, sei es räumlich gesehen, im eigenen Haus, im eigenen Ort, außerhalb des Ortes, sei es digital sozial oder geistig. Dies geschieht in Form von Projektangeboten zu den Themen: Wohnen, ist mehr, Bürger*innen fahren für Bürger*innen und digital mobil im Alter. Für die Koordination und Transparenz benötigt es eine Ansprechpersonen. Für Identifikation und Reflexion dient die Bürgerbefragung ab 18 Jahren. Generationsübergreifend, inklusiv und durch Bürgerbeteiligung aktivieren wir das ganze Dorf und generieren Gemeinschaft, Glück und Gesundheit.

Gemeinde Dornstadt: Dornstadter Zukunftsdialog

Die Nachbarschaftsgespräche in Dornstadt waren als partizipatives Element in einen größeren Gesamtprozess, das nachhaltige Gemeindeentwicklungskonzept, eingebettet. Ziel des Prozesses war die Erarbeitung eines integrierten Konzeptes der nachhaltigen Entwicklung für und in Dornstadt. Dieses sollte die globalen Herausforderungen bewusst mit einbeziehen.

Für diesen Prozess wurde eine Begleitgruppe eingerichtet, die den gesamten Prozess sowie den Teil der Nachbarschaftsgespräche unterstützte. Sie begleitete den Beteiligungsprozess kontinuierlich und bildete das „Scharnier“ zwischen der Bürgerschaft und der Kommune. Die Zusammensetzung der Begleitgruppe wurde so gewählt, dass unterschiedliche Expertisen zusammengebracht wurden. Sie gab sowohl der Gemeinde als auch der beratenden Institution Anregungen für die Konzeptentwicklung. Ebenso wurde sie im späteren Verlauf zu den erarbeiteten Ergebnissen um eine Rückmeldung gebeten. Die Mitglieder der Begleitgruppe hatten zudem die Funktion von Multiplikatoren.

Des Weiteren konnten übliche Beteiligungsmuster im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche durch das Anwenden der Zufallsauswahl aufgebrochen werden. Dabei wurden speziell jüngere Menschen, nämlich die 18-40 Jährigen, adressiert. Auch der zivilgesellschaftliche Partner, Initiative kikuna e.V. - Zukunft Nachhaltig Gestalten, war aufgrund seiner Expertise von Beginn an eingebunden. Zusammen formulierten die Kommune, die Initiative kikuna e.V. und die beratende Institution die zielgruppenspezifische Ansprache für die Bürger. Zudem hatte die Initiative kikuna e.V. eine zentrale und aktive Rolle bei der Durchführung und Moderation der einzelnen Nachbarschaftsgespräche und unterstützte die Kommune bei der Ergebnisdokumentation.

 

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Gemeinde Dürmentingen: Lebendige Ortsmitte Dürmentingen

Das Projekt fördert Ausbau und Qualifizierung des sozialen Netzwerks der Gemeinde mit Stärkung des nachbarschaftlichen und intergenerativen Miteinanders, der Kooperation von kulturellen und sozialen Angeboten (z.B. Nachbarschaftshilfe, Vereine, Kirchen) mit Begegnungsstätte sowie der Einrichtung von niederschwelligen Begleitungs-/ Unterstützungsangeboten (wie Tagesbetreuung, Nachbarschafts-App). Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung der Zuhause lebenden Pflegebedürftigen und Angehörigen sowie die Organisation/ Koordination der Angebote und Hilfen (z.B. über neue Bürgergemeinschaft) sowie der Aufbau einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft in geteilter Verantwortung insbesondere die intensive Vorbereitung des "nachhaltigen Betriebs" (Wohnform mit zivilgesellschaftlicher Basis).

Gemeinde Eschenbach: Gutes Älterwerden in Eschenbach

Mit dem Projekt "Gutes Älterwerden in Eschenbach" möchten wir die in der "Nachhaltigen Gemeindeentwicklungskonzeption Eschenbach 2035" gesetzten Zielvorgaben zum Themenkomplex: Älterwerden, Unterstützungsbedarf, Wohnen, Pflege und generationengerechtes Lebensumfeld konkretisieren. Gemeinsam mit der Bürgerschaft, dem Gemeinderat, der Verwaltung und Fachleuten soll eine ganzheitliche Konzeption erstellt werden, um die Lebens-, Wohn-, Unterstützungs- und Pflegesituation von Senioren und deren Angehörigen im Ort zu verbessern. Insbesondere stehen dabei folgende Bereiche im Fokus: Vorhandene Bedarfe; informeller Treffpunkt/ Begegnungsort an attraktivem Ort, sorgende Gemeinschaft durch ehrenamtliches Engagement, generationenübergreifende Begegnung (Alt und Jung gemeinsam), niederschwellige Informationsangebote für Fragen im Kontext von Pflege und Betreuung, lebenslanges Wohnen im Ort/ neue bzw. alternative Wohnformen, Betreuungsangebote und Pflegeangebote im Ort.

Gemeinde Frittlingen: Seniorenwohnanlage Frittlingen

In der Seniorenwohnanlage Frittlingen (Fertigstellung Frühjahr 2020) soll eine vollständig selbstverwaltete Seniorenwohngemeinschaft für 11 Personen eingerichtet werden. Des Weiteren soll unabhängig davon eine Tagesbetreuung für Senioren eingerichtet werden. Beide Einrichtungen sollen zur Stärkung der dörflichen Strukturen in Frittlingen im Bezug auf "Wohnen und Leben im Alter in Frittlingen" beitragen. Erst durch die Seniorenwohnanlage wird es möglich sein, dass pflegebedürftige Frittlinger Senioren, die nicht mehr in ihrem eigenen zu Hause wohnen und leben können oder wollen, in ihrem Dorf bleiben können und nicht auf eine Einrichtung auswärts angewiesen sind. Somit können die Senioren weiter am gesellschaftlichen Leben im Dorf teilnehmen und teilhaben. Das Projekt soll den Begleitprozess bis zur Inbetriebnahme der Einrichtungen darstellen.

Gemeinde Gomaringen: Zukunft in Gomaringen

Das Quartiersprojekt "Zukunft in Gomaringen" hat zum Ziel, dass ältere Menschen sich in Gomaringen wohlfühlen, integriert sind und auch bei Unterstützungsbedarf gut versorgt sind. Damit dies gelingen kann und gleichzeitig Jung und Alt aktiv eingebunden sind, wird zur Situations- und Bedarfsermittlung eine anonyme Bürgerbefragung mit Sozialraumstudie durchgeführt. Im anschließenden Hauptteil des Projekts erarbeiten Bürger, soziales Netzwerk und die Gemeinde eine Seniorenkonzeption mit interessanten Beteiligungsmöglichkeiten. Als erste konkrete Maßnahmen sind im Gespräch ein Reparaturcafé, themenorientierte Treffen und Veranstaltungen, etwa mit der Volkshochschule vor Ort, Begegnungsstätten und eventuell die Reaktivierung eines historischen Backhauses. Aber auch weitere spannende Solidar- und Wohnprojekte werden aus dem Quartiersprozess erwartet. Der aktive Gomaringer Arbeitskreis "Leben im Alter" ist zivilgesellschaftlicher Partner.

Gemeinde Gottmadingen: Nachbarschaftsgespräch Quartier Rattenäcker

In einem partizipativen, ergebnisoffenen Bürgerbeteiligungsprozess wird gemeinsam entwickelt wie die Nachbarschaft zukünftig im Quartier leben möchte. Zu Beginn des Prozesses erarbeitete eine Begleitgruppe aus Bürgern, wie die Menschen im Quartier am besten erreicht und beteiligt werden können.

Die Begleitgruppe setzte sich aus Vertretern aller Fraktionen aus dem Gemeinderat, Projektleitung der Gemeinde sowie aus Bürgern zusammen, die verschiedene Perspektiven für das Quartier einbringen können. Die Gemeinde Gottmadingen profitierte von den unterschiedlichen Blickwinkeln der Begleitgruppe unter anderem bei der Ansprache der Bürger, im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie mit Blick auf die Beratung während des Beteiligungsprozess. Die Gruppe traf sich insgesamt fünf Mal und sie beteiligte sich an den öffentlichen Veranstaltungen. Entweder in einer aktiven Rolle oder als Teilnehmende.

Zu Beginn wurde festgelegt: die Beteiligungsformate sollen für alle offen sein und möglichst unterschiedliche Personen erreichen. Die Beteiligung soll im Quartier (auch im Freien) stattfinden. Als Auftakt wurde ein öffentlicher Spaziergang rund um die Eichendorffschule vor Ort gewählt. Neben Informationen zu Zielen, Leitplanken des Gemeinderates, Terminen ging es vor allem darum, ins Gespräch zu kommen und erste Anregungen zu sammeln. Was kann auf dem Schulgelände entstehen, wenn die Schule umzieht? Welche Funktion erfüllt das Gelände jetzt und was fehlt? Wo begegnen wir uns im Alltag? Wie möchten wir im Alter leben? Dies waren Fragen, mit denen sich die etwa 120 Teilnehmer beschäftigten. Insgesamt fanden fünf geführte Spaziergänge zu unterschiedlichen Stationen statt. Mehrere Begleitgruppenmitglieder aus dem Quartier begleiteten Stationen und konnten die Diskussion mit ihren Nachbarn moderieren. Eine Station wurde durch den Vorsitzenden des Kreisseniorenrates geleitet.

Die Ergebnisse des Spaziergangs und Bildeindrücke wurden in einer Dokumentation festgehalten, welche hier einzusehen ist: www.quartierfueralle.de.

Aufbauend auf den Ideen, die während der Spaziergänge gesammelt wurden, konnte eine Exkursion zu gemeinsam ausgewählten Best Practice Beispielen stattfinden. Die Exkursion diente dazu einen gemeinsamen Wissensstand zu erreichen und Inspiration mit nach Gottmadingen zu bringen. Nachbarn, ehrenamtlich Engagierte und hauptberuflich Mitwirkende kamen zu Aspekten wie Begegnungsorte, Trägerformen, Wohnformen sowie die persönlichen Wünsche für das Leben im Alter und im Quartier ins Gespräch. Auch über das Einwohnermelderegister konnten zufällig ausgewählte Bürger für die Teilnahme an der Exkursion gewonnen werden.

Einen ganzen Tag lang waren 50 Bürger gemeinsam mit einem Bus unterwegs und wurden vor Ort durch unterschiedliche Wohnformen geführt. Die Teilnehmer konnten vor Ort viele Fragen stellen und sich im „Exkursionsbuch“ wichtige Punkte notieren. Die Busfahrten zwischen den Stationen wurden zur Auswertung und Diskussion der neuen Erkenntnisse genutzt, so dass für die Weiterarbeit auch konkrete Ergebnisse vorliegen. Diese werden nun im Zuge der Förderung bei den Quartiersimpulsen weiter bearbeitet.

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Gemeinde Gottmadingen: Quartiersimpulse Quartier Rattenäcker

In der Gemeinde Gottmadingen wird eine neue Realschule gebaut und 2021 bezogen. Auf dem alten Schulgelände sollen Wohnen im Alter bzw. neue, generationenübergreifende Wohnformen sowie ein Begegnungsort entstehen. Die Bürger*innen werden bei der Entwicklung eingebunden.

Eine Bürgerwerkstatt bildet den Auftakt für die Quartiersimpulse. Während der Bauphase der neuen Schule wird auf dem Gelände der bisherigen Schule ein Quartierstreffpunkt in Form eines Open-Air-Cafés entstehen. Dort werden Anwohner*innen miteinander ins Gespräch kommen und die Möglichkeit haben sich auszutauschen. Ergänzend finden Informations- und Austauschveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen statt, zu welchen interessierte Bürger*innen eingeladen werden. Exkursionen zu Best-Practice-Beispielen bringen vertieftes Wissen nach Gottmadingen.

Gemeinde Herbertingen: Bürgerkonzeption "Älter werden in Herbertingen"

Mit der Bürgerkonzeption „Älter werden in Herbertingen“ ermittelt die Gemeinde Herbertingen die Bedarfe und Anforderungen an ein gutes Leben im Alter in der Gemeinde. Gleichzeitig regt das die Bevölkerung zum Nachdenken über ihre Lebenssituation im Alter an. So werden möglichst viele Menschen zum Mitmachen an den Projekten motiviert, die sich aus der Bürgerkonzeption ergeben. Im Anschluss an eine bereits erfolgte Umfrage unter den Bürger*innen ab 40 Jahren folgt die Reihe der auf den Ergebnissen der Umfrage basierenden Bürgertische. Diese Bürgertische sind offene Arbeitsgruppen, die sich an mehreren Abenden zu jeweils einem Überthema treffen und hierzu Ideen und Maßnahmen entwickeln und Impulse geben. Die Ergebnisse der Bürgertische fließen anschließend in die Bürgerkonzeption ein, die Maßnahmen daraus sollen dann durch eine aktivierte Bürgerschaft zusammen mit der Gemeinde Schritt für Schritt umgesetzt werden – hin zu einer sich (wieder) sorgenden Gemeinschaft!

Gemeinde Herdwangen-Schönach: Aufbau ambulant betreuter WG in Bürgerverantwortung

Die Gemeinde Herdwangen-Schönach und der Nachbarschaftshilfeverein (NBHV) "Miteinander-Füreinander" und Gemeindebürger/innen bauen gemeinsam eine bürgergestützte ambulant betreute Wohngemeinschaft mit sozialem Netzwerk (Umfeld), geteilter Verantwortung sowie Betreuungsassistenz auf. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Integration von Mitbürger*innen mit Pflege- und Betreuungsbedarf und Demenzerkrankungen in die Wohnform, sowie des Gemeinschafts- und Gemeindelebens. Mit bürgerschaftlichen Engagement und Mitverantwortung werden Wohngemeinschaft und das soziales Netzwerk im Quartier gestärkt.

Gemeinde Hermaringen: Hermaringen fit für die Zukunft!

Beteiligung und bürgerschaftliches Engagement waren in den letzten zehn Jahren wesentliche Faktoren, wenn es darum ging, in Hermaringen nachhaltige Strukturen für das Gemeinwohl aufzubauen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Gründung der Bürgerenergiegenossenschaft. In einer Zukunftswerkstatt Anfang 2020 wurden die Folgen des demografischen Wandels, die Sicherung der Daseinsvorsorge, das Abwandern der jüngeren Generation und die Bedrohung von Natur und Umwelt als die wichtigsten Herausforderungen identifiziert. Allen ist bewusst, dass sich diese Aufgaben nur gemeinsam und generationsübergreifend bewältigt lassen. Mit dem umfassenden Beteiligungsprozess „Hermaringen fit für die Zukunft!“ sollen die zentralen Ziele entwickelt und die wichtigsten Stellschrauben identifiziert werden. Im Fokus stehen das Miteinander der Generationen, die medizinische Versorgung und Lebensqualität der alten Menschen. Konkrete Maßnahmen und deren Umsetzung sollen das Ergebnis sein.

Gemeinde Hirschberg: Wir in Hirschberg

Mit "Wir in Hirschberg" startet die Gemeinde Hirschberg mit sieben zivilgesellschaftlichen Partnern einen zweijährigen Prozess zu einem "Mehr an Miteinander" in der Zukunft. Ausgangslage war der 1. Sozialbericht 2019 des Familienbüros. Um für die soziale Ungleichheit in verschiedenen Generationen und im Gemeinwesen Lösungsansätze zu finden, wurde ein Prozess mit einer Zukunftswerkstatt vorgeschlagen. Jetzt werden in einem offenen Prozess Ideen entwickelt und die Umsetzung von Maßnahmen vorbereitet, die das generationsübergreifende Miteinander fördern, die Lebensqualität der älteren Menschen sichert und soziale Schieflagen beseitigt.
Ein verstärktes Engagement und eine bessere Vernetzung in der Hirschberger Bürgerschaft über alle Generationen wird angestrebt. Dies ist Grundlage, um notwendige Hilfen anbieten zu können. Die etablierte Kultur des Gebens und Nehmens macht es leicht Hilfe anzunehmen. Die Teilhabe von älteren Bürgern, Familien und Jugendlichen im Gemeinwesen wird verbessert.

Gemeinde Hohenfels: WIR! Für mehr Lebensqualität in Hohenfels!

Das Projekt "WIR! Für mehr Lebensqualität in Hohenfels" stellt einen Prozess dar, welcher ganz am Ende zu fertigen Projektskizzen führt. Am Beginn steht die Ermittlung von Themen-/ Handlungsfeldern und der tatsächlichen Bedarfe in der gesamten Gemeinde:

  • Was fehlt Jugendlichen, Familien und Senioren?
  • Wie können wir möglichst lange vor Ort leben?
  • Mit welchen Wohn- und Pflegeformen ist die Gemeinde langfristig am besten aufgestellt?

Nachdem die Themenblöcke identifiziert sind, wird gemeinsam mit Bürger*innen, zivilgesellschaftlichen Partnern und der Gemeinde (Verwaltung, Gemeinderat und Bürgermeister) an Lösungen gearbeitet. Die Projektskizzen zeigen letztlich, wie "WIR!" Stück für Stück die Lebensqualität in Hohenfels steigern können.

Gemeinde Horgenzell: DORFMITTE attrAKTIVer leben

Mit dem Quartiersprojekt im Teilort Zogenweiler >DORFMITTE attrAKTIVer leben< startet die Gemeinde Horgenzell ein bewusst dezentrales Sozialraum-Vorhaben mit vielseitigen Beteiligungsmöglichkeiten in einer Art "Runderneuerung".

Sowohl ein Treffpunkt für Jung und Alt, eine Gemeinschaftswohnform, allgemein barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum und echt nachbarschaftliche Dienste sind zu aktivieren bzw. aufzubauen und mit Bürger-Angeboten zu füllen. Auch die gesamte Dorfmitte erhält darüber hinaus eine lebendige, städtebauliche und räumliche Neukonzeption.

Gemeinde Iggingen: Miteinander gut leben im Dorf Iggingen

Die Gemeinde Iggingen entwickelt mit Bürger*innen und dem sozialen Netzwerk ein Gemeinde- und Bürgerkonzept mit Themen der Begegnung, niederschwelligen Angeboten und Dienste, Unterstützung des Wohnens zu Haus und dessen Umfeld sowie neue Wohn- und Lebensformen für ältere bzw. pflege- und unterstützungsbedürftige Mitbürger*innen. Infrastrukturelle Zukunftsmaßnahmen und Begegnungsorte sowie Begegnungsangebote sind dazu zentrale Aspekte. Eine vorgelagerte Sozialraumstudie zeigt erste Erkenntnisse und Erwartungen auf.

Gemeinde Ingoldingen: Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort

Das Quartiersprojekt der Gemeinde Ingoldingen möchte mit der Gestaltung eines Kommunal- und Bürgerkonzepts nachhaltig die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger und der Teilorte stärken sowie soziale und zukunftsfähige Schwerpunkte setzen. Themen wie das Miteinander von Jung und Alt, die Versorgung Älterer und Pflegebedürftiger, Infrastruktur und Wohnsituation, Begegnung und soziales Netzwerk u.a. werden in Konzeption und Projekten aufgegriffen.

Gemeinde Inzigkofen: Soziales Netzwerk - Leben und Wohnen in Inzigkofen

Die Gemeinde Inzigkofen mit ihren drei doch selbstbestimmten Ortsteilen ist ein markantes Beispiel des schnellen Wandels im ländlichen Raum. Während man deutliche Einwohnerzuwächse verzeichnet, müssen gleichzeitig enorme Infrastrukturverluste, aussterbende Ortskerne und der Rückgang gemeinschaftsfördernder Kontakte "hingenommen" werden. Damit die Kommune mit ihrem bunten Kultur- und Vereinsleben nicht nur "Wohn- und Schlafstätte" von Bürgern ist und auch Ältere und Unterstützungsbedürftige Teilhabe und Perspektive erfahren, soll eine "Neubelebung" gestartet werden.
>Soziales Netzwerk - Leben und Wohnen< setzt mit ihrem Quartiersprojekt auf ein Miteinander von Kommune und Teilorten, Diensten, Bürger-Treff und Vereinen. Spannende Projekte des nachbarschaftlichen Miteinanders, ein neues Bündnis von Kultur-Bildung-Soziales, die Gestaltung einer Strategie für barrierefreien, bezahlbaren Wohnraum sowie eine Konzeption mit neuen Wohnformen versprechen eine interessante Bürgerbeteiligung.

Gemeinde Königsbach-Stein: Gemeinsam Zukunft gestalten in Königsbach-Stein

Vorhaben:
Aufbau einer kommunalen, bedarfs- und ressourcenorientierten Altenhilfeplanung und -entwicklung auf der Basis von Bürgerbeteiligung, mit der Prämisse, Zusammenarbeit und Vernetzung zu fördern, als einem festen Bestandteil von Gemeindeentwicklung.
Ziele:

  1. Weiterentwicklung des bestehenden Netzwerks 60plus und der Seniorenarbeit in Königsbach-Stein
  2. Aufbau von Beteiligungsstrukturen, Fördern von Eigeninitiative und Engagement
  3. Förderung und Aufbau von Zusammenarbeit und Vernetzung

Im Rahmen des Projektprozesses "Quartiersimpulse" werden wir die notwendigen Strukturen schaffen und die Grundlagen für die Planung und die Weiterentwicklung der Seniorenarbeit erarbeiten.

Gemeinde Lauchringen: Das Zusammenleben der Generationen neu gestalten

In Lauchringen entsteht ein neues Qaurtier – der „Riedpark“, in der geographischen Mitte der Gemeinde. Neben dem Bau von Eigentums- und Mietwohnungen entsteht ein Mehrgenerationenquartier. Damit ein solches neues Lebens- und Wohnquartier nachhaltig und dauerhaft in der Bevölkerung akzeptiert und angenommen wird, müssen Vorurteile und Barrieren zwischen den Generationen abgebaut werden. Nach unserer Vorstellungen müssen generationsübergreifende Maßnahmen und Aktionen ein zentrales Element der Quartiersarbeit sein. Diese fördern das Verständnis zwischen den Generationen und können zu einer neuen Qualität des Zusammenlebens führen. Als Projektpartner wird das vom Bund geförderte Mehrgenerationenhaus als Quartiersmanager zur Verfügung stehen. Das Mehrgenerationenhaus Familienzentrum Hochrhein wird mitten im Quartier „Riespark“ neue Räume beziehen und in die Quartiersarbeit einsteigen.

Gemeinde Lichtenstein: Ausgestaltung des neuen Bürgertreffs

Im Rahmen des Motto "Lichtenstein - eine Gemeinde für alle" wurde das Projekt "Unser Bürgertreff" in den Mittelpunkt gestellt. Vor dem Hintergrund der ansässigen Menschen mit Fluchthintergrund war es ein Ziel der dortigen Nachbarschaftsgespräche die unterschiedlichen Einwohner zusammenzuführen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Um die Bürgerschaft zu erreichen, wirkte der Arbeitskreis Asyl vor Ort als Multiplikatoren mit. So gelang es sonst eher beteiligungsferne Personen zu erreichen.

Jugendliche, Berufstätige, Senioren, Einheimische, Geflüchtete, Ehrenamtliche und Hauptamtliche konnten sich in den Workshopformaten vor Ort einbringen. Die Moderation schaffte hierbei eine Atmosphäre des Vertrauens und des respektvollen Miteinanders. Die erarbeiteten Ergebnisse fließen in die Weiterarbeit zur Nutzungs- und Belegungsplanung ein.

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Gemeinde Mehrstetten: MEHRstetten - MEHR Leben mittendrin

Es soll auf Grundlage der Ideen aller Mehrstetter mindesten ein Gebäude geplant werden, das den Bedarf an neuen Wohnformen in Mehrstetten passgenau abdeckt. Außerdem wird der gesamte Marktplatz als lebendige und lebenswerte Ortsmitte überplant werden. Hierzu dient die Durchführung einer Ideenwerkstatt, die mit verschiedenen Veranstaltungen allen gesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit bietet, sich mit Ideen und Meinungen am Prozess zu beteiligen und einzubringen. Die Bürger*innen müssen dabei nicht zum Rathaus kommen, sondern werden direkt bei ihren Hobbies oder im lebensnahen Umfeld, wie z.B. beim Altennachmittag oder im Kindergarten abgeholt. Mit den Ergebnissen möchte die Gemeinde ein einem weiteren Schritt einen Architekturwettbewerb zur Umsetzung ausloben, welcher wiederum durch bürgerschaftliche Partizipation geprägt sein soll.

Gemeinde Möglingen: Integrationswerkstatt

In der Gemeinde Möglingen wurde im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche ein Integrationskonzept erarbeitet. Damit war das Ziel verbunden, die kulturelle Sensibilität und das Wissen voneinander zu fördern sowie die Beteiligung von Menschen mit internationalen Wurzeln zu verstärken. Die Gespräche wurden als Schritt hin zu einem gemeinschaftlichen Zusammenleben ohne Zugangsbarrieren gesehen.

Zunächst wurden lokale Einrichtungen und Vereine zu einem Treffen der Integrationswerkstatt eingeladen. Danach wurde Ehrenamtliche, Kommunalpolitiker und interessierte Bürger zu einem Austausch eingeladen. An beiden Veranstaltungen wurde das Format des Worl-Cafés gewählt und in diesem Kontext jeweils die gleichen Fragen an die Teilnehmer gestellt. Dieses Vorgehen wurde von der Gemeinde Möglingen so gewählt, um ein gemeinsames Verständnis von Integration und Teilhabe zu erreichen. Die Vorgehensweise, die Gruppen zu trennen, war aus Sicht der Gemeinde für den Erfolg des Projekts von großer Bedeutung, um den unterschiedlichen Wahrnehmungen und Erfahrungen zum Thema Integration und Teilhabe gerecht zu werden.

Nach den zunächst getrennten Gesprächen fand eine gemeinsame Integrationswerkstatt statt. Zu dieser wurden unter anderem lokale Einrichtungen, Vereine und interessierte Bürger eingeladen. Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung war es, beide Gruppen zusammenzubringen. Aufbauend auf der Arbeit der bereits stattgefundenen Treffen wurden an der gemeinsamen Integrationswerkstatt Handlungsfelder identifiziert und definiert. Hierbei hatten die Beteiligten die Möglichkeit sich einem Handlungsfeld zuzuordnen und dieses gemeinsam mit den Anwesenden genauer zu besprechen. So konnten konkrete "Handlungsschritte" festgehalten werden.

Die Ergebnisse wurden in der Folge in der Gemeindeverwaltung analysiert. Danach konnten sie in Gesprächen mit Schulen, dem Jugendzentrum und Fachkoordinatorin für die kommunalen Kindergärten ausformuliert und erweitert werden. Schließlich wurden die entsprechenden Handlungsempfehlungen im Zuge einer Abschlussveranstaltung vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert.

Im Rahmen einer weiteren Förderung von Gut Beraten wird dem Wunsch der Teilnehmer der Nachbarschaftsgespräche nachgegangen, einen Verein der Vielfalt zu gründen.

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Gemeinde Mühlhausen-Ehingen: Soziales Netzwerk mit Wohnen für Jung und Alt

Eine Zukunftskonzeption inkl. Sozialraumstudie hat die Gemeinde Mühlhausen-Ehingen schon 2014/2015 mit ihren Bürgern entworfen. Für den Ortsteil Mühlhausen soll jetzt im vorliegenden Quartiersprojekt eine Basis geschaffen werden, in welcher vor allem die Bürgerschaft selbst gefordert ist, wenn es um die Konzipierung und den Aufbau von gegenseitigen, nachbarschaftlichen Diensten, interessanten offenen Treff- und Begegnungsangeboten und der Einrichtung von pflegeentlastenden Tagesangeboten geht. Dringender Handlungsbedarf ist zudem auch deshalb gegeben, da außerdem zeitnah eine neue belebte Ortsmitte auf dem "Alten Sportplatz-Areal" mit Begegnungsstätte, Mehrgenerationenwohnen u.a. und einer im Gemeinwesen integrierten betreuten Wohngemeinschaft entsteht. Verstärktes Bürgerengagement und profunde Bündnispartner (z.B. Caritas, AK Senioren) sollen Projekte mit auf einen nachhaltigen Weg bringen.

Gemeinde Mühlingen: Gestaltung Lebensumfeld

In der Gemeinde Mühlingen zeigt sich seit Jahren der demografische Wandel mit unterschiedlichen Aspekten (z.B. Zunahme von Pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen, Belastung von Angehörigen, Wegfall von Infrastrukturangeboten, wenige Arbeitsplätze vor Ort).

Dies führt zu den Fragen:

  •  Wie möchte ich im Alter bei Versorgungs- und Pflegebedarf leben?
  • Welche Wohn- und Hilfsmöglichkeiten werden mir in Mühlingen geboten?
  • Ist die Infrastruktur für ein Leben im Alter in der Gemeinde Mühlingen ausreichend?

Um das Leben und Wohnen in der Gemeinde Mühlingen zu stärken und ggf. Begegnungs-, Hilfsangebote und ein funktionierendes soziales Netzwerk auf- und auszubauen, hat sich die Gemeinde entschieden in einem Bürgerprozess ein individuelles und tragfähiges Zukunftskonzept unter Einbezug aller interessierten Bürger*innen zu erstellen und in weiteren Schritten umzusetzen.

Gemeinde Niedereschach: das sorgende Dorf

In einem moderierten Prozess wird ein Konzept zum Thema Leben im Alter in Niedereschach erstellt. Das Konzept umfasst den Kernort Niedereschach und die Teilgemeinden Fischbach, Kappel und Schabenhausen. Im Rahmen des Prozesses werden die Bürger*innen aller Ortschaften eingeladen, sich an der Erstellung zu beteiligen. Dazu werden Veranstaltungen angeboten.
Die Gemeinde Niedereschach erhält im Rahmen dieses Projekts ein, zusammen mit der Bürgerschaft, erarbeitetes Konzept zur Versorgung ihrer älteren Bürger*innen.
Durch die vorgesehene breite Beteiligung werden derzeit ungenutzte Ressourcen aktiviert und die Akzeptanz wesentlich gesteigert. Die Beteiligung wird sich auf die nachgelagerten Umsetzungsschritte sicherlich sehr positiv auswirken, weitere Bürger*innen werden sich an den Folgeprozessen aktiv beteiligen.

Gemeinde Oberreichenbach: Marktplatz Oberreichenbach

"WIR" in Oberreichenbach als aktive Bürgerbeteiligungsplattform gestalten nachhaltige Lebensqualität durch Nähe in unserem Quartier indem wir unseren "Marktplatz Oberreichenbach" - als Projektidee von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune gemeinsam entwickeln und mit Leben füllen. Mit dem Projekt soll eine Plattform geschaffen werden, bei der sich alle Akteure der Lebensqualität sowie die Bürger aktiv in das Gemeindeleben zur Stärkung der Gemeinde und der Gemeinschaft einbringen können. Neben einem tatsächlichen Marktplatz soll auch ein virtueller Marktplatz mit "Online-Plattform" entwickelt werden, die als ergänzendes Kommunikationsinstrument installiert werden soll. Gleichzeitig besteht die Chance, dass durch das neue Kommunikatiosinstrument, weitere und ganz andere Akteuere in das Netwzerk WIR in Oberreichenbach eingebunden werden und die Dienstleister eine neue regionale Verkaufsplattform erhalten.

Gemeinde Oberwolfach: Generationen.Dialog.Oberwolfach

In der Gemeinde Oberwolfach wurden unter dem Motto "vom ich zum wir" Gespräche zur Frage initiiert: Wie soll das Zusammenleben künftig aussehen? Das Ziel dabei war es, bisherige Aktivitäten und Engagement zu vernetzen und zusammenzuführen.

Hierfür wurde eine Begleitgruppe mit 15 Personen gegründet, die sich in extern moderierten Sitzungen zusammenfand. Auch Vertreter aus der Verwaltung waren vertreten. Ihre Aufgabe bestand vor allem im Aufsetzen des Prozesses, dem Stellen strategischer Weichen sowie in der Übernahme einer Multiplikatorenrolle in die Bevölkerung hinein.

In diesem Kontext fand eine Auftaktveranstaltung mit über 100 Personen statt. An diesem Tag konnten sich die Teilnehmenden untereinander austauschen und Zukunftspostkarten an die Gemeinde schreiben, aus denen im Nachhinein ein Zukunftsbild für Oberwolfach erarbeitet wurde. Im Nachgang des Auftakts wurden kleinere Veranstaltungen zu Themen abgehalten, die aus der Auftaktveranstaltung für das Zusammenleben in Oberwolfach ersichtlich wurden.

Auch die Vereine der Gemeinde erhielten mit dem Abschluss der Nachbarschaftsgespräche vor Ort im Zuge der Zukunftskonferenz des Ehrenamts die Möglichkeit, Bedarfe und Anregungen für das künftige Bestehen des Ehrenamts vor Ort miteinander und mit dem Bürgermeister zu diskutieren.

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Gemeinde Öhningen: Mehrgenerationenhaus Öhningen

Beim Öhninger Bürgerdialog 2017 hat sich gezeigt, dass in Öhingen großes Interesse sowie ein hoher Bedarf an einem Mehrgenerationen-Angebot besteht. Dabei wird zum einen an ein gemeinsames Wohnen gedacht, aber auch an ergänzende Nutzungen, welche für den gesamten Ort wirken sollen, wie zum Beispiel ein Quartiersplatz. 2019 identifizierte der Städtebauliche Rahmenplan für ein Mehrgenerationenprojekt eine geeignete Potenzialfläche in der Öhninger Ortsmitte. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Projekt unter Einbindung der Bevölkerung mit höchster Priorität anzugehen. Bevor das Projekt in die Entwicklung kommen kann, soll gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet werden, was genau Öhningen braucht, welche Art des Mehrgenerationenwohnens zu Öhningen passt, wer dort tatsächlich einziehen würde, wie die Fläche genutzt und gestaltet sein könnte und welche Wirkungen ins Quartier angestrebt werden.

Gemeinde Ortenberg: Neue Mitte Ortenberg

Die Gemeinde Ortenberg und dem Sozialen Netzwerk Ortenberg (SoNO) ist es wichtig die Ideen, Wünsche und Vorschläge der hier lebenden Menschen in die Planung der neuen Dorfmitte einfließen zu lassen und die Bürgerschaft an der Entscheidung über die Neugestaltung zu beteiligen. Das Projekt „Neue Mitte Ortenberg“ hat zum Ziel Menschen jeden Alters – vor allem aber den älteren Generationen – in Ortenberg ein gutes Leben mit Teilhabe an einer lebendigen Dorfgemeinschaft zu ermöglichen. Die Bürgerbeteiligung stellt eine breite Planungsbasis und hohe Akzeptanz sicher. Chancen und Defizite werden frühzeitig durch die kooperativen Prozesse mit Bürger*innen und Akteuren erkannt und Lösungsvorschläge können gemeinsam erarbeitet werden. Das Quartier umfasst den bereich der Ortsmitte zwischen Kirche, Rathaus und Seniorenzentrum „Sternenmatt“. Mit dem Projekt „Neue Mitte Ortenberg“ kann eine beispielhafte Erfahrung gelingender Bürgerbeteiligung bei kommunal bedeutsamen Bauprojekten ermöglicht werden.

Gemeinde Pfaffenweiler: Pfaffenweiler 2030 - eine Gemeinde mit Lebensqualität für alle Generationen

Unter dem Projekttitel "Pfaffenweiler 2030 - Eine Gemeinde mit Lebensqualität für alle Generationen" soll ein umfassender Beteiligungsprozess zur Frage der Zukunftsentwicklung durchgeführt werden. Der demographische Wandel macht auch vor den Toren Pfaffenweilers keinen Halt. Im Beteiligungsprozess werden gemeinsam mit Akteuren der Bürgerschaft, des Gemeinderats und sonstigen Interessenvertretern künftig relevante Wohn- und Lebensformen im Alter, nachhaltige Strukturen im sozialen Miteinander und Fragen der Generationengerechtigkeit thematisiert. Dabei setzt das Projekt neben einer Analyse der grundlegenden Wünsche, Vorstellungen und Bedarfe der Einwohner auf deren Expertise in ihrer Rolle als Experten, die im Kontext von Beteiligungs-Workshops und Planungsrunden eingebracht und diskutiert wird. So wird im Zuge des Projekts eine gemeinsame Vision und konkrete Maßnahme für ein gutes Zusammenleben aller Generationen in der Gemeinde Pfaffenweiler erarbeitet.

Gemeinde Pfinztal: LebensQualität durch Nähe - Bürger gestalten ihren Lebensraum

Mit Pfinztal 2035 hat die Gemeinde ein strategisches Konzept in Zusammenarbeit mit Bürgerschaft und Politik für die Zukunft erstellt. Nun möchten die Akteure gemeinsam mit noch größerer Einbeziehung der Bürgerschaft die Visionen und Zielsetzungen des Konzepts Realität werden lassen. Mit Prozessbegleitung durch SPES sollen in allen Ortsteilen Bürgerbeteiligungsprozesse "LQN" durchgeführt werden. Ziel ist es, eine breite Basis der Bürgerschaft zu aktivieren, um generationenübergreifende, nachhaltige Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität umzusetzen. Schwerpunktthemen werden u.a. Unterstützung und Betreuung, Mobilität, Grundversorgung sowie innovative Wohn- und Pflegeformen sein. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf den älteren Menschen, sondern auf der Gesamtgesellschaft: Kinder, Jugendliche, Familien, Betriebe, Senioren, soziale und Bildungs-Einrichtungen, Kirchen, Politik und Verwaltung sollen teilhaben am Prozess. Ihre Ideen, ihr Wissen und ihr Engagement von Anfang an einbringen.

Gemeinde Salach: Mitdenken, Mitarbeiten für eine gemeinsame Zukunft in Salach

Mit Hilfe der verschiedenen Formate der Nachbarschaftsgespräche wollte die Gemeinde Salach möglichst viele Anwohner erreichen, um eine Bedarfsanalyse in Salach zu erstellen. Hieraus sollten nachhaltige Maßnahmen erarbeitet werden, um das Enagagement zur Teilhabe vor Ort und des sozialen Miteinanders aller Kulturen und Generationen zu erhöhen. Die gewonnen Erkenntnisse sollten auf andere Ortsteile von Salach übertragen und auf eine Vernetzung aller Bewohner hinwirken.

Aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown musste das Konzept der Situation angepasst werden. Dementsprechend wurde die aktive Bürgerbeteiligung nicht in dem Umfang durchgeführt wie ursprünglich geplant. Dennoch konnten Gespräche an öffentlichen Plätzen stattfinden: Die Bewohner waren gegenüber den Aktivitäten aufgeschlossen.

Die geplanten Fragebögen, die von der Projektgruppe erstellt wurden, konnten an alle 3500 Haushalte verschickt werden. Hierin wurden Meinungen zur aktuellen Situation und den Bedürfnissen im Quartier abgefragt. Die weiteren Arbeitsgruppentreffen wurden online abgehalten. Es wurde darin an den Themen der Fragebögen weitergearbeitet.

Werfen Sie auch einen Blick in unseren Blogbeitrag.

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Gemeinde Salach: Sorgende Gemeinschaft in Verbindung mit IBA 2027

Salach verwirklicht mt dem kommunalen Großprojekt "Quartier Mühlkanal" eine Jahrhundertchance. Das "Quartier Mühlkanal" besteht 1. aus dem "Krautländer-Areal" mit seinen 3 denkmalgeschützten und stark renovierungsbedürftigen Fabrikgebäuden uns seiner großen freien Baufläche. Parallel zur baulichen Entwicklung unter dem Dach von IBA StadtRegion Stuttgart 2027 arbeitet die Salacher Verwaltung zusammen mit der Stiftung Haus Lindenhof, der Bürgerschaft und ehrenamtlichen Gruppen an der sozialen Entwicklung hin zu einer "Sorgenden Gemeinschaft", um die gesamte Gemeinde für die kommenden 40 Jahre "demografiefest" zu machen. Eine zu gründende "Bürgersozialgenossenschaft eG", oder ein "Quartiersverein e.V." werden hierbei eine Schlüsselrolle spielen, um die haupt- und ehrenamtliche Arbeit bestmöglich zu koordinieren.

Gemeinde Sexau: WIR IN Sexau - WIR SIND Sexau

Im Rahmen der Fortschreibung des Flächennutzungsplans fand ein intensiver Gemeindeentwicklungsprozess statt, bei dem alle Bürger*innen mit einbezogen waren und dabei eine intensive Kinder- und Jugendbeteiligung (Gemeindedektive und Jugendforum) statt gefunden hat. Die Ergebnisse des Prozesses, die in drei Bürgerforen gemeinsam erarbeitet worden sind, liegen in einer Prioritätenliste vor, die vom Gemeinderat nach dem dritten Bürgerforum verabschiedet wurde. Gemeinsam mit der gesamten Bevölkerung wollen wir auf Basis der Ergebnisse des Gemeindeentwicklungskonzeptes konkrete Handlungsschritte für die generationen- und altersgerechte Gestaltung der Gemeinde Sexau erarbeiten und soweit wie möglich umsetzen. Dabei werden wir die Verfahren Kinder- und Jugendbeteiligung erproben und ggf. "korrigieren" und eine Form des Generationendialogs entwickeln.

Gemeinde Tamm: Bürgerwerkstatt Integration. Zusammenleben-aber wie?

Mit den Nachbarschaftsgesprächen wurden folgende Ziele verfolgt:
- Zusammenleben aktiv gestalten
- Eröffnungsmanagement der neuen Unterkunft für Geflüchtete
- Transparenz durch offene Prozesse
- Implementierung einer Teilhabekultur in Tamm
- Verbesserte Vernetzung zwischen dem Ehrenamt und dem Hauptamt
- Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Gemeindeverwaltung
- Schärfung der Identität Tamms

Für die Gewinnung der Teilnehmer wurden unter anderem 250 Bürgerinnen und Bürger per Stichprobe ausgewählt. Den Anfang des Projekts stellte das Treffen der zufällig ausgewählten Teilnehmer dar. Dieses Treffen hatte eine Zustandsanalyse und die Formulierung von offenen Fragen seitens der Teilnehmer zum Ziel. Konkret ging es darum festzustellen, was gut läuft und was verbesserungswürdig ist.

Darauf aufbauend formulierte eine Gruppe, die sich für die folgenden Nachbarschaftsgespräche zusammenfand, konkrete Handlungsempfehlungen und entwickelte eine Eröffnungsstrategie für die neue Unterkunft.
Leitfragen waren dabei: Was benötigen die Ankommenden? Was benötigen die Nachbarn? Welche Probleme wird es vielleicht geben?

Anschließend an diese Veranstaltung wurden die Ergebnisse in einem öffentlichen Dialog vorgestellt und die Handlungsempfehlungen mit Legitimierung des Gemeinderats umgesetzt. Als vorläufiger Abschluss des Prozesses fand eine Eröffnungsfeier der neuen Unterkunft auf Basis der Ideen der Nachbarschftsgespräche statt.

Gemeinde Tannheim: Unser Tannheim – Gemeinsam für mehr Lebensqualität

Die Gemeinde Tannheim gestaltet gemeinsam mit ihrer Bürgerschaft und sozialen sowie kulturellen Partnern ein Zukunftskonzept für Ältere, Jung und Alt, Pflegebedürftige und an Demenz Erkrankte. Im Quartier Tannheim wird vorab eine Sozialraumstudie des Lebens und Wohnens der Bürger und ihrer Erwartungen durchgeführt und reflektiert. Auf dieser Grundlage soll ein breiter Bürgerbeteiligungsprozess aufbauen mit einem nachhaltigen Zukunftskonzept, welches von den Bürgern selbst, den Gruppen im sozialen Netzwerk und der Gemeinde von Beginn an mit offenen Ergebnissen und viel Kreativität gestaltet werden kann. Neue Formen der Beteiligung wie der Einbezug einer Bürgerinteressengemeinschaft, dem Aushang von einem Briefkasten für Anregungen u.a. kommen im Prozess zum Tragen, wenn zentrale Themen wie beispielsweise Begegnung, niederschwellige Betreuungsangebote, vor allem alternatives Wohnen und die Schaffung einer zeitgemäßen "Pflegeeinrichtung" vor Ort konzipiert und geplant wird.

Gemeinde Ühlingen-Birkendorf: miteinander. füreinander. Aber wie?

In insgesamt neun einzelnen Gruppen haben überwiegend zufällig ausgewählte Bürger darüber diskutiert, was "miteinander. füreinander" für sie bedeutet. Stets dabei: der Bürgermeister. Die neun Gruppen waren: Senioren, Jugendliche und junge Erwachsene, Frauen, Gemeinde- und Ortschaftsräte, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung, Helferkreis für Flüchtlinge, Neubürger und Gewerbetreibende. Bis auf die Gruppen Menschen mit Behinderung, Helferkreis für Flüchtlinge sowie Gemeinde- und Ortschaftsräte wurden alle Teilnehmer per Zufallsauswahl angeschrieben.

In einem zweiten Schritt wurden die Ergebnisse der Diskussionen in insgesamt acht Bürgerversammlungen - je Ortsteil eine Versammlung - skizziert. Schließlich wurden die Ergebnisse der neun Gruppen zusammengefasst und in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt. Ziel der Veranstaltung war es, dass sich hierbei Arbeits- und Interessengruppen bilden.

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Gemeinde Untermünkheim: U'münkheim auf dem Weg zur sorgenden Gemeinde

Unter dem Motto „U’münkheim auf dem Weg zur Sorgenden Gemeinde“ sollten die Bedarfe der Bürger*innen in den Teilorten Untermünkheim, Enslingen und Übrigshausen erfragt werden. Auch sollten dabei die Bedarfe und die Bereitschaft  für eine "Sorgende Gemeinde" von den vor Ort ansässigen Geflüchteten eruiert werden.

Nach einer intensiven Bekanntmachung des Projekts startete der Prozess mit einem Treffen für die örtlichen Vereine. Hierbei wurde über den konkreten Prozessablauf informiert und eine Übersicht über das bereits vorhandene Angebot erstellt. In einem nächsten Schritt informierten ehrenamtliche Botschafter in ihrer Nachbarschaft über den Prozess und teilten Fragebögen an die Haushalte aus. Diese Prozessphase wurde durch Gruppengespräche mit Unterstützung des Mittagstischs "Alt und Jung" sowie des örtlichen Arbeitskreis Asyl ergänzt.

Vor diesem Hintergrund wurden anschließend Bürgercafés in den drei Teilorten durchgeführt. Es galt dabei die Ergebnisse der Fragebögen weiter zu diskutieren und gegebenenfalls zu ergänzen. Die so gesammelten Aspekte wurden dokumentiert und in einer Abschlussfeier vorgestellt, weiterdiskutiert und auch dem Gemeinderat vorgestellt. Hieraus entstand eine Vielzahl an Ideen, die in einer Ideenschmiede nach der Abschlussveranstaltung aufgenommen wurden. Die Weiterarbeit an den entwickelten Ideen konnte so konkretisiert werden, sodass die Gemeinde und auch die Ehrenamtlichen einen Fahrplan für ihre weiteren Schritte erhalten.

Im Rahmen von Gut Beraten werden Ideen und Ansätze aus den Nachbarschaftsgesprächen weiter angegangen.

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Gemeinde Waldachtal: Vom alten Rathaus zum Bürgerhaus

In Waldachtal-Hörschweiler wurde das alte Rathaus zu einer attraktiven Begegnungsstätte umgestaltet. Vereine, Gruppen aus der Ortschaft, Menschen mit Migrationshintergrund, Geflüchtete, Senioren und Interessierte wurden hierzu im alten Rathaus zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen.

Zur Auftaktveranstaltung kamen etwa 30 interessierte Bügrer. Es wurde über den Sachstand berichtet, anschließend hatten die Bürger die Gelegenheit ihre Ideen und Erwartungen zu äußern. Bei einem zweiten Nachbarschaftsgespräch wurden die meistgenannten und beliebtesten Projekte konkretisiert: Spiel- und Bastelnachmittage, Singen und Musikabende, Begegnungscafé, Biergarten/Bistro, Offenes Jugendhaus sowie Reparatur-Café.

Es fanden sich Arbeitsgruppen zusammen, die sich der weiteren Themenausarbeitung annahmen. Die entsprechenden Treffen wurden von Moderatoren begleitet und durchgeführt. Im Verlauf des Projekts zeigte sich, dass eine zusätzliche Veranstaltung für Jugendliche notwendig war, um ihnen einen besseren Raum für die Ausgestaltung zu bieten.

Die Ergebnisse wurden dokumentiert und an die entsprechenden Stellen weitergegeben.

Gemeinde Waldbronn: Mehrgenerationenhaus Rück II

In der Gemeinde können die Betreuungsplätze in den bestehenden Einrichtungen der Kinderbetreuung den Bedarf trotz deren Ausbau nicht mehr decken. Auch wegen des Bedarfs im neuen Baugebiet "Ortszentrum - Rück II" soll im Bebauungsplangebiet ein sechsgruppiger Kindergarten entstehen. Da die Gemeinde Waldbronn den Zusammenschluss der Teilorte Busenbach, Etzenrot mit Neurod und Reichenbach bildet, wünscht sich der Gemeinderat einen Ort der Begegnung im neuen Baugebiet, der Jung und Alt räumliche Begegnungsmöglichkeiten mit hoher Lebensqualität bietet. Um diese Art "Begegnungshaus" inkl. Kinderbetreuung zu realisieren, wird die gemeindeeigene Fläche im weiteren EU-weit ausgeschriebenen und an eine AG aus Investor und Planer vergeben. Vergabeziel ist die Realisierung des mit den beteiligten Bürger*innen und dem Gemeinderat erarbeiteten Konzepts für ein funktionierendes Mehrgenerationen-/Begegnungshaus und nachhaltige intergenerationelle Quartiersarbeit über Grenzen des Baugebiets hinaus.

Gemeinde Waldstetten: Sorgende Gemeinschaft Wißgoldingen

Waldstetten-Wißgoldingen verwirklicht mit dem Bauprojekt "Löwenareal" eine einmalige Chance für ein Wohn- und Begegnungsprojekt für ältere und hilfsbedürftige Menschen.
Die Gemeinde wird mit der Quartiersarbeit noch mehr zum Kümmerer für die Menschen werden, die Hilfe und Unterstützung in ihrem häuslichen Lebensumfeld benötigen, so dass eine sorgende und fürsorgliche Gemeinschaft entsteht, eine, die sich gegenseitig stützt und trägt.
Die bedarfsgerechte Gestaltung des Lebensraums und der Lebenslagen aller Wißgoldinger Bürger wird gemeinsam mit der Stiftung Haus Lindenhof, der Bürgerschaft und ehrenamtlichen Gruppierung sowie dem Dorfverein Wißgoldingen e.V. umgesetzt. Vernetzung, Kooperationen, Nutzung vorhandener Ressourcen - die Wißgoldinger möchten im Alter so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben. Das soziale generationen- und kulturübergreifende Miteinander in Wißgoldingen wird so gestärkt und die soziale Infrastruktur und das Dienstleistungsangebot verbessert.

Gemeinde Westerstetten: Unser lebendiges Westerstetten

Wir haben viele Möglichkeiten, wohin wir unser Dorf entwickeln können. Aber woher bekommen wir die Sicherheit, dass all das Neue auch angenommen wird? Hier soll uns die Quartiersentwicklung helfen. Wir wollen unseren Ortskern alters- und generationengerecht entwickeln. Wir haben ein Grundstück erworben, auf dem ein Angebot für Senioren entstehen soll. Wir haben das Zenhtstadel erworben, dessen Nutzung auch noch nicht geklärt ist und welches saniert werden muss. Wir werden durch den Bau des neuen Feuerwehrhauses und den Auszug der Feuerwehr aus dem jetzigen Gebäude weitere Räume zur Verfügung haben, deren Nutzung noch nicht geklärt sind. All diese offenen Fragen sollen durch die konkrete Beteiligung von Bürgern geklärt werden. Die angestrebte Förderung ermöglicht es uns, mit den Bürgern ein grundlegendens Nutzungskonzept und neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, dass dann auch nach und nach realisiert werden soll.

Gemeinde Wilhelmsfeld: Wohnen in Wilhelmsfeld

Im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche in Wilhelmsfeld sollten Gespräche zwischen den vor Ort lebenden Personen in unterschiedlichen Lebenslagen und aus unterschiedlichen Herkunftsländern entstehen. Hierbei war es das Anliegen der Gemeinde Wilhelmsfeld, die Bedarfe der Bewohnerschaft zu erfahren sowie bewusst das Thema "Wohnen" zu diskutieren.

Zunächst wurde gemeinsam mit den Projektpartnern über die Projektkonziperung gesprochen. Die dabei erarbeiteten Ideen wurden in einem Projektbeirat diskutiert. Dieser setzte sich aus den Projektpartnern, Vertretern des Gemeinderats, der Flüchtlingshilfe und dem Integrationsmanagement aus unterschiedlichen Ortsteilen zusammen. Er diente dazu, die unterschiedlichen Interessen zu vereinen und Multiplikatoren für die weiteren Nachbarschaftsgespräche zu gewinnen.

Im Zuge einer Auftaktveranstaltung konnten Wohnungseigentümer für die Thematik sensibilisiert und das Gespräch eröffnet werden. Die Projektpartner erfuhren über die Sichtweisen der Eigentümer und im Gegenzug konnten diese über die Situation vor Ort erfahren. Hierbei wurde auch dafür geworben, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. In der Folge sollten in fünf Ortsteilen Nachbarschaftsgespräche mit den jeweiligen Einwohnern angeregt werden. Diese sollten sehr niedrigschwellig unter freiem Himmel stattfinden. Durch einen Kälteeinbruch musste jedoch auf Räume vor Ort wie jene eines Pflegeheims und ein Kirchenraum ausgewichen werden. Hierbei stand der Austausch über das Quartier und das Zusammenleben im Mittelpunkt. Da der Gemeinde Wilhelmsfeld kleinere soziale Konflikte in den Ortsteilen bekannt waren, wurde von den Projektpartnern zusätzliches Personal eingeplant. Hiermit sollte es möglich werden, dass nach einer offiziellen Veranstaltung aufkommende Themen weiter bearbeitet werden können. Dies war jedoch nicht notwendig.

Abgeschlossen werden sollten die Nachbarschaftsgespräche mit einer Sitzung des Projektbeirats, um anschließend in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung über die Ergebnisse zu berichten. Dieser Termin konnte pandemiebedingt nicht stattfinden. Er wird jedoch nachgeholt.

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Gemeinde Wurmlingen: Eine Gemeinde sorgt vor

In den zurückliegenden Jahren hat die Gemeinde Wurmlingen mit einer großen Bürgerbeteiligung eine Nachbarschaftshilfe aufgebaut, die vorhandenen weiteren Angebote wie ambulante Dienste, betreute Wohnanlagen, Tagespflege eingebunden und aktuell wird eine Wohnanlage nach WTPG realisiert. Das Projekt Quartiersimpulse verfolgt drei Ziele:

  1. Das Seniorenkonzept "Wohnen beim Schloß" (Wohnen nach WTPG) während der rund 1,5 jährigen Bauzeit noch stärker in die örtliche Gemeinschaft einzubinden, das Bewusstsein zu stärken und auch weitere qualitätssteigernde Maßnahmen umzusetzen.
  2. Die Angebote für die Senior*innen  innerhalb der Gemeinde stärker miteinander zu verzahnen und vernetzen und Aufbau eines kleinen "Pflegestützpunkts/Seniorenbeauftragte" auf der örtlichen Ebene.
  3. Ergänzung und Aufbau von weiteren Angeboten für die Eigenständigkeit der Menschen im Alter, wie zum Beispiel Bürgertreff, offener Mittagstisch, Vesper am Abend, Seniorenwerkstatt und Internetschulung.
Gemeinsam älter werden in Lehr

Der Stadtteil Ulm-Lehr möchte angesichts einer wachsenden Zahl von hilfe- und pflegebedürftigen Bürgerschaft, schrumpfenden personellen Ressourcen und neuer gesellschaftlichen Herausforderungen neue Wohn- und Unterstützungsformen von Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf entwickeln. In der Ortsmitte soll ein innovatives Angebot mit Wohn-, Unterstützung- und Begegnungsformen entstehen, das professionelle Hilfe sowie bürgerschaftliches Engagement gleichermaßen einbindet. Der aus einer Initiative des Ortschaftsrates hervorgegangene, in der Bürgerschaft verwurzelte Verein NachbarLe e.V. möchte gemeinsam mit der Bürgerschaft und der Kommune das Projekt "Mittendrin - Gemeinsam Älterwerden in Lehr" mitentwickeln und unterstützen. Beratung zu Umsetzung der Grundidee auf Basis der Bürgerbeteiligung, zur Entwicklung integrativen Wohn-, Unterstützungs-, Begegnungsformen.

Gemeinsam Ankommen in Breisach!

Der Verein möchte durch viele Kleinprojekte, die Selbstständigkeit von Geflüchteten sowie das Kennenlernen von neuen Kulturen von Breisachern mit und ohne Fluchterfahrung fördern. Die geplanten Maßnahmen sind: gemeinsames Kochen, Unterstützung und Begleitung von Geflüchteten beim Lernen, Rechtskunde für Geflüchtete, Bürgerbeteiligung und Teilhabe an kulturellen Angeboten in der Stadt, Foto-Workshop, Fahrradwerkstatt und das Kennenlernen der Umgebung durch gemeinsame Ausflüge.

Gemeinsam bauen wohnen leben

In diesem Verein haben sich Menschen im Rentenalter (60+) zusammengefunden, die in ihrem vertrauten Viertel wohnen bleiben möchten. Sie setzen sich gegen die zunehmende Vereinsamung und für gegenseitige Unterstützung ein sowie für gemeinsames Wohnen im Gemeinschaftshaus. Weitere Themen: Mobilität, Pflege im Alter und neue Wohnformen. Beratung erhält der Verein zu Umsetzung von Wohnprojekten wie Bürger AG und Baugemeinschaften, zu Kommunikation und zur sozialorientiertem Wohnungsbau.

Gemeinsam leben und wohnen in Tübingen

Ziel der Initiative ist es, gemeinschaftliches Wohnen in Tübingen zu stärken, um möglichst eigenständig und selbstbestimmt im Alter im vertrauten Quartier leben zu können. Fachliche Beratung und Prozessbegleitung rund um ein alternatives Wohnprojekt.

Gemeinsam zuhause

Die Interessensgemeinschaft Wohnwerkstatt hat sich mit der Vision einer nachhaltigen, generationsübergreifenden und gemeinschaftlichen Wohnform gegründet. Workshops und Interviews mit Bürger haben gezeigt, dass Interesse besteht, aber konkrete Ideen und funktionierende Wohnlösungen fehlen. Im Rahmen der Quartiersentwicklung der Fläche eines ehemaligen Texilunternehmens Lauffenmühle wird das Projekt im Baustein Wohnen berücksichtigt. Dafür werden Bürger an der Entwicklung eines generationengerechten, gemeinschaftlichen Wohnprojekts auf diesem Areal beteiligt.

Gemeinschaftsgarten

Der Verein Stadtoasen Bad Säckingen e.V. hat das Ziel ein Grundstück in Bad Säckingen nach den Prinzipien der Permakultur zu bewirtschaften, um gesunde Lebensmittel zu produzieren und die teilnehmenden Bürger Wissen über Permakultur und Gartenbau zu vermitteln. Auch sollen Projekte rund ums Thema „urban gardening“ initiiert werden. Beratung erhält der Verein zur Prozessgestaltung.

Gemeinschaftsprojekt Kupferdächle

Der Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Rielasingen-Worblingen begleitet den Integrationsprozess in der Gemeinde mit verschiedenen Angeboten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration von Geflüchteten. Ziel des Projektes ist es, den Gemeinschaftsraum in der Unterkunft "Kupferdächle" zu beleben und daraus einem Raum für den Austausch, Kurse, Café, lebenswertes Wohnen und gemeinsames Arbeiten zu machen. Die Gestaltung und Nutzung des Raumes und des Gartens wird bei einer Auftaktveranstaltung gemeinsam mit den Bewohnern festgelegt. Außerdem wird das Organisationsteam gegründet, um den Prozess zu begleiten. Die Verantwortung für den Gemeinschaftsraum und für die Bewirtschaftung des Gartens wird langfristig durch die Bewohner und Ehrenamtliche aus der Gemeinde getragen. Das Projekt stärkt die Selbstwirksamkeit und die Beteiligung von Geflüchteten.

Gemeinschaftswohnen

In Wangen entsteht ein soziales, generationenübergreifendes Wohnen in einem alten Quartier. Dazu werden 35 Mietwohnungen im Alt- und Neubau geschaffen. Ein Gemeinschaftsraum im Quartier ist geplant. Das Wohnprojekt soll unter Beteiligung von interessierten Personen aus der Region entstehen. Beratung erhält die eingetragene Genossenschaft zu Themen der Öffentlichkeitsarbeit und zu Fragen zum Energiekonzept.

Generation 60 Plus - Wohnen in Pfäffingen

Die Projektgruppe hat sich im Rahmen von Gut Beraten! ein Vorgehen erarbeitet, wie das Thema "Generation 60 Plus - Wohnen im Pfäffingen" inhaltlich und prozesshaft umgesetzt werden könnte. Im Zusammenhang mit der Erschließung eines neuen Wohngebiets in Pfäffingen initiiert die Projektgruppe eine öffentliche Beteiligungsveranstaltung zum Thema "Neue Wohnformen und Beteiligung". Ziel ist es, die Bürgerschaft einzuladen, eine erste Konzeption für eine neue gemeinschaftliche, altersgerechte Wohnform zu entwickeln.

Generation 60 Plus, Wohnen in Pfäffingen

Pfäffingen bietet durch ein Ärztehaus und mehrere Geschäfte gute Nahversorgung, mit der Ammertalbahn flexible Mobilitätsmöglichkeiten nach Tübingen, Herrenberg oder Stuttgart, außerdem noch aktives ein Vereinsleben und eine lebendige Kirchengemeinde. Das sind viele Faktoren für ein gutes Leben in der Gemeinde. Angebote und Ideen zum Thema Wohnen für Senioren fehlen jedoch. Das Ziel der Initiative ist es, zusammen mit der Bürgerschaft ein Konzept für alternative Wohnformen im eigenen Teilort zu erstellen, um lebenslang in der Ortschaft eingebunden leben zu können. Die Initiative wünscht Beratung hierzu.

Generationen Workshop im Quartier Lutherkirche, Eislingen

Der Verein Wohnvielfalt e.V. engagiert sich für Senioren und altengerechtes Wohnen und verfolgt das Ziel, Menschen in jedem Alter ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. In Eislingen arbeitet der Verein an der Vernetzung verschiedener Institutionen, um seniorengerechtes Wohnen in der Stadt zu ermöglichen. Dabei greift der Verein auch auf Ergebnisse eines Beratungsprozesses im Förderprogramm "Gut Beraten!" zurück. Diese Ergebnisse werden  in einem Generationenworkshop aufgenommen und konkretisiert. In den Workshops ist die Teilnahme für Menschen jeden Alters möglich. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die durch den Generationenworkshop anfallen.

Generationsübergreifendes Wohnprojekt

Das Ziel der Projektgruppe ist die Schaffung des Wohnraums für das generationsübergreifende und integrative Wohnprojekt, barrierefrei und rollstuhlgerecht ausgebaut, mit Gemeinschaftsräumen für gesellschaftliche und kulturelle Nutzung im Rahmen einer selbst organisierten Quartiersentwicklung. Beratung zur Projektentwicklung eines generationsübergreifenden Wohnprojektes.

GENO-DACH Klein-Escholz und darüber hinaus

Gründung einer Dachgenossenschaft für zivilgesellschaftliche, wohnwirtschaftliche Projektinitiativen, um den Marktzugang für preiswertes Wohnen in neuen Quartieren zu ermöglichen. Beratung zu Konzeptentwicklung, Organisation und Realisierung.

Genossenschaftlich nachhaltig Wohnraum schaffen

Die WoGe18 eG, eine Wohngenossenschaft in Gründung aus Dußlingen, hat sich zum Ziel gesetzt, selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Wohnen von Menschen in jedem Alter in Dußlingen zu ermöglichen. Ziel ist es, ein solidarisches und selbstverwaltetes Mehrgenerationenwohnen mit einer ausreichend großen Zahl von Wohneinheiten aufzubauen. Eine Beteiligung soll im Laufe des Prozesses durch Informationsveranstaltungen, Workshops und eine Einladung zu Beratungsstunden vor den regelmäßigen Treffen des Initiativkreises bzw. der Genossenschaftsmitglieder erfolgen. Beratung ist zur Entwicklung der Gruppe hin zur genossenschaftlichen Bewohner-Gemeinschaft sowie Fragen zur Erstellung einer Nachbarschafts- und Quartierskonzeption und zur Beteiligung vorgesehen.

Genossenschaftsgründung

Die Campus Galli Herbergen möchten eine Genossenschaft gründen. Mit zunächst 10 Gründungsmitgliedern aus inhabergeführten Kleinbetrieben der Gastronomie und der Hotellerie in der Region möchten sie ein eigenes Buchungsportal anbieten, um den global agierenden Portalen eine regionale Tourismus Kooperation entgegensetzen zu können. Beratung erhält die Initiative zur Gründung einer Genossenschaft.

Geschichten aufforsten

Das Projekt "Geschichten aufforsten" macht die wechselseitige Beziehung zwischen Mensch und Umwelt erlebbar. Mit kreativen Methoden wird die Auseinandersetzung mit der kulturellen Identität gefördert. Der Verein ermächtigt die Ortsgemeinschaft und beteiligt Bürger, ihre eigenen Zukunftsgeschichten zu entwickeln und stärkt die Bereitschaft, den eigenen Lebensraum in nachhaltiger Weise zu gestalten. Beratung zur Projektentwicklung und zum Fundraising.

Gesundheits-Zentrum mit Hebammenpraxis

Das Ziel der Initiative ist die Gründung eines Familien- und Gesundheitszentrums in und für Herrenberg als ein Raum für Begegnung, Gesundheitsförderung, offen für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen. Einen zentralen Schwertpunkt bilden die Themen der geburtshilflichen Versorgung. Der Beratungsgutschein wird für die konzeptionelle Konkretisierung der Projektidee unter Berücksichtigung der bisherigen städtischen Planung, unter Vermeidung von Doppelstrukturen sowie für die Gewinnung weiterer Kooperationspartner und für die Klärung der Rechtsform benötigt.

Grundlagenkonzept Quartiersentwicklung

Erstellung eines ganzheitlichen Grundkonzeptes zur Quartiersentwicklung unter Einbeziehung aller Bevölkerungs- und Altersgruppen für ein kulturelles und gemeinsames Miteinander. Beratung zu Integrationsperspektiven in der Quartiersarbeit, Vorbereitung und Durchführung einer Bürgerbefragung.

Gründung des Unterstützer-Netzwerks in Watterdingen+Weil

Professionelle Beratung und Begleitung der Initiative bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Bewohnerversammlung. Es handelt sich dabei um einen Folgeantrag. Die erste Bewilligung erfolgte im Dezember 2018.

Gründung des Vereins "Hilfe und Unterstützung Wittendorf", Loßburg-Wittendorf

Der Arbeitskreis "Hilfe und Unterstützung im Dorf" hat sich als einer von insgesamt sechs Arbeitskreisen im Rahmen des kommunalen Gemeinde-Entwicklungsprozesses im Loßburger Ortsteil Wittendorf gegründet. Der Arbeitskreis will Unterstützungsangebote nach dem Gaienhofener Modell mit dem Titel "Hilfe von Haus zu Haus" vor Ort etablieren. Zusätzlich zur Vereinsgründung führt der Arbeitskreis eine öffentlichkeitswirksame Gründungsversammlung durch. An der Veranstaltung werden Bürger aktiv eingeladen, die Gründungsphase des Vereins zu unterstützten und eventuell auch selbst tätig zu werden. Ziel ist eine bürgerschaftlich getragene Unterstützungsstruktur für alle Menschen im Dorf, die Hilfe benötigen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel durch die Öffentlichkeitsarbeit für die Gründungsversammlung anfallen.

Gründung einer Beschäftigungsinitiative (vgl. Zeitbank für Flüchtlinge)

Der Freundeskreis Asyl Ammerbuch möchte eine Beschäftigungsinitiative gründen, um den Flüchtlingen vor Ort den Zugang zu Arbeit zu ermöglichen, Sprachbarrieren abzubauen und die Integration zu befördern. Das Prinzip der Initiative entspricht dem Gedanken der Nachbarschaftshilfe: Arbeiten im privaten Umfeld sollen an Flüchtlinge vermittelt werden. Beraten lassen möchte sich der Freundeskreis Asyl zu den Fragen wie eine nachhaltige Kostendeckung erreicht werden kann und welche Anforderungen es an die Koordination der Vermittlungsinitiative gibt.

Gründung einer Bürger-Energie-Gesellschaft in Oberwolfach

Die Gemeinde Oberwolfach hat sich zusammen mit engagierten Bürger zum Ziel gesetzt im Rahmen des Klimaschutzpaktes seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Aus der Oberwolfacher Energiewerkstatt ist ein Maßnahmenkatalog entstanden, der u.a. die Umsetzung von Windkraftanlagen mit Bürgerbeteiligung beinhaltet. Die Windkraftanlagen werden in Kürze in Betrieb gehen, sodass die Möglichkeit der Beteiligung konkret ist. Dazu hat sich eine zivilgesellschaftliche Gruppe zur Gründung einer Bürger-Energie-Gesellschaft in Oberwolfach zusammengeschlossen und braucht im nächsten Schritt Rechtsberatung für die Findung der geeigneten Unternehmensform. Die Initiative hat dafür eine Rechtskanzlei mit Schwerpunkt auf Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit vorgeschlagen. Nach Findung der Rechtsform wird die Beteiligungsmöglichkeit mit Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht.

Gründung eines ehrenamtlichen Fahrdienstes in Oberteuringen

Die Initiative "Demokratie stärken" ist eine Gruppe von elf ehrenamtlich engagierten Bürgern aus Oberteuringen, die es sich zum Ziel gemacht haben, den Zusammenhalt in der Bürgerschaft und die gegenseitige Fürsorge zu stärken. Mit dem Vorhaben der Gründung eines ehrenamtlichen Fahrdienstes in Oberteuringen möchte die Initiative die Mobilität von Senioren und Menschen mit Behinderung verbessern. Gerade in der ländlichen Region von Oberteuringen haben diese Menschen Probleme mobil zu sein, wenn sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Mit Hilfe eines ehrenamtlich betriebenen Fahrdienstes sollen diese Menschen in ihrer Mobilität bei den täglichen Verrichtungen wie Arztbesuchen, Einkaufen gehen oder für das Pflegen sozialer Kontakte und sozialen Angeboten der Gemeinde unterstützt werden. Beratungsgutschein zur Entwicklung eines geeigneten Fahrdienstmodells.

Gründung eines Vereins - Verein der Vielfalt

Im Rahmen des Förderprogramms „Nachbarschaftsgespräche“ wurde die „Integrationswerkstatt“ in der Gemeinde Möglingen durchgeführt. Ein Ergebnis davon war der Wunsch, einen „Verein der Vielfalt“ zu gründen, um die Diversität der Gemeinde aufzuzeigen, die Bürgerschaft zu aktivieren und Teilhabe zu ermöglichen. Dazu ist es das Ziel, bestehende Angebote weiterzuführen und neue bedarfsorientierte Angebote zu entwickeln. Die Beratung erhält die Initiative für den Aufbau des Vereins der Vielfalt, für die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen und für das Aufzeigen von Potenzialen einer Vereinigung.

Gründung Solawi Ettenheim

Die Initiative hat sich zusammengefunden, um eine solidarische Landwirtschaft in Ettenheim zu gründen, angestoßen durch den Verein LebensMittelpunkt Ettenheim e.V. Bei einer ersten öffentlichen Informationsveranstaltung stoß das Konzept auf breites Interesse und weitere Unterstützer wurden gefunden.
Bei der solidarischen Landwirtschaft wird der Erzeuger durch die gemeinschaftliche Finanzierung vom Marktdruck befreit und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Felder ermöglicht. Durch das solarische Prinzip entsteht eine enge Bindung zwischen Produzent und Konsument. Die Abnehmer werden von Anfang am Anbauprozess beteiligt. Unter anderem auch bei der Mitarbeit auf dem Feld, in Arbeitsgruppe zu Anbau, Verteilung, Finanzierung, Organisation usw.

Grundversorgung und gutes Leben in Mengen

Basisberatung zur Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Grundversorgung mit der Bürgerschaft. Schwerpunkte sind Lebensmittel, täglicher Bedarf und Gastronomie.

Grünes Wohnquartier - persönlich und ökologisch

Die Vision des Vereins ist es, der Bau eines generationenübergreifenden, genossenschaftlichen Wohnens für mindestens 30-40 Menschen, die miteinander eine neue Kultur des gemeinschaftlichen Lebens und der Selbstbestimmung entwickeln. Ziel ist es, für verschiedene Generationen, Kulturen und Lebensphasen soziale, ökologische, gewerbliche und kulturelle Räume zu schaffen. Damit werden Lösungen für eine enkeltaugliche Zukunft entwickelt, thematisiert und gelebt. Der Verein erhält fachliche Begleitung bei der Gründung der Genossenschaft / Dachgenossenschaft.

Grünes Wohnzimmer in der Ortsmitte Kemnats

Der Obst- und Gartenbauverein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Natur zu einem Erlebnis zu machen. Sie vermitteln Freude an der Natur und gestalten Kemnat grün und nachhaltig. Beim Gärtnern unterstützen sie mit fachlichen Informationen, persönlicher Beratung, Lehrgängen und Ausflügen. Mit Aktionen verschönern Sie den Ort Kemnat.
In einem breit angelegten kommunalen Stadtentwicklungsprozess werden die Bürger in die Planung folgender Themen mit einbezogen: Verkehrsbelastung, Klimawandelfolgen, Nahversorgung und Aufenthaltsqualität. Ziel des Obst- und Gartenbauvereins ist es in diesem Rahmen aufzuzeigen, wie eine zukünftigen Umgestaltung der Verkehrsräume auf die Aufenthaltsqualität auswirken kann. Mit einem Grünen Wohnzimmer soll eine öffentliche Aufenthaltsfläche geschaffen werden, die gerade in Corona-Zeiten Raum für Begegnung und Aktionen bietet. Neben digitalen Veranstaltungen ist das Grüne Wohnzimmer Dreh- und Angelpunkt der corona-konformen analogen Beteiligung des Stadtentwicklungsprozesses.

Gruppenbildung & Aufnahme des Ist-Zustandes

Bildung einer Projektgruppe aus Betroffenen und Interessierten Bürgern, die für die Barrierefreiheit in der Gemeinde verantwortlich ist. Die Betroffenen sollen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Beratung zur Aufnahme des Ist-Zustandes, Auswertung und Weiterentwicklung.

Gruppenbildung & Aufnahme des Ist-Zustandes

Bildung einer Projektgruppe aus Betroffenen und Interessierten Bürgern, die für die Barrierefreiheit in der Gemeinde verantwortlich ist. Die Betroffenen sollen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Beratung zur Aufnahme des Ist-Zustandes, Auswertung und Weiterentwicklung.

Gruppenbildung & Aufnahme des Ist-Zustandes

Bildung einer Projektgruppe aus Betroffenen und Interessierten Bürgern, die für die Barrierefreiheit in der Gemeinde verantwortlich ist. Die Betroffenen sollen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Beratung zur Aufnahme des Ist-Zustandes, Auswertung und Weiterentwicklung.

Gruppenbildung & Aufnahme des Ist-Zustandes

Bildung einer Projektgruppe aus Betroffenen und Interessierten Bürgern, die für die Barrierefreiheit in der Gemeinde verantwortlich ist. Die Betroffenen sollen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Beratung zur Aufnahme des Ist-Zustandes, Auswertung und Weiterentwicklung.

Gruppenbildung & Aufnahme des Ist-Zustandes

Zunächst kam es zur Bildung einer Projektgruppe mit Hilfe des VdK Rutesheim aus Betroffenen und interessierten Bürgern, die für die Barrierefreiheit in der Gemeinde verantwortlich ist. Anschließend erfolgt die Aufnahme des derzeitigen Ist-Zustandes, die Auswertung und Information über bereits bestehende Barrierefreiheit. Gemeinsam wird in weiteren Schritten besprochen und geplant, wie die Umsetzung der Barrierefreiheit für die Bürger in Rutesheim gestaltet werden soll, damit die Menschen in allen Lebenslagen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

Gut Älter werden im Stadtteil

Beide Bürgervereine kümmern sich um die gute Nachbarschaft in den Stadtteilen Bulach und Beiertheim, die als zwei ehemalige Dörfer zu Beginn des 20. Jh. nach Karlsruhe eingemeindet wurden. Das Thema „Gut Älter werden im Stadtteil“ ist zentral. Im Rahmen des Projektes soll Quartiersentwicklung im Sinne aktiver und sorgender Gemeinschaft für und mit älteren Menschen vorangetrieben werden. Junge Menschen sollen ebenfalls in den Prozess einbezogen werden. Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung des Bürgerbeteiligungsprozesses.

Gut Älter werden in Beiertheim und Bulach

Beide Bürgervereine kümmern sich um die Wahrnehmung und Vernetzung der Interessen und Menschen im Stadtteil für eine gute Nachbarschaft in den Stadtteilen Bulach und Beiertheim, die als zwei ehemalige Dörfer zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Karlsruhe eingemeindet wurden. Das Thema „Gut Älter werden im Stadtteil“ ist zentral. Im Rahmen des Projekts soll Quartiersentwicklung im Sinne aktiver und sorgender Gemeinschaft für und mit älteren Menschen vorangetrieben werden. Junge Menschen sollen ebenfalls in den Prozess einbezogen werden. Fachliche Unterstützung ist dabei notwendig. Es handelt sich dabei um einen Folgeantrag.

Gut beraten! Für Jugendbeteiligung im Landkreis

Der Kreisjugendring Ravensburg möchte einen Prozess zur Neuausrichtung der Jugendarbeit im Landkreis Ravensburg anregen. Durch die Förderung aus „Gut Beraten!“ soll die Nachhaltigkeit von vorhandenen Strukturen gesichert werden und bereits gewonnene Erfahrungen für andere Gemeinden nutzbar gemacht werden. Des Weiteren sollen neue Konzepte entwickelt und erfolgreich etabliert werden. Beratung erhält der Kreisjugendring zu den Fragen: Wie lassen sich bereits entwickelte Beteiligungsstrukturen absichern? Und wie kann der Transfer auf andere Kommunen gelingen?

Gut und gerne alt werden in Leutenbach

Das Ziel des Projekts ist ein Bürgerbeteiligungsprozess „Gut und gerne alt werden in Leutenbach“. Die Bedarfe der Bürgerschaft werden dabei ermittelt. Was wünschen sich die Menschen vor Ort? Was brauchen sie, um hier gut alt werden zu können? Welche Faktoren steigern die Lebensqualität in der Gemeinde? Die Kommune agiert dabei als Partner. Das Zusammenwirken von Organisationen, Initiativen und Engagierten wird beim gemeinsamen Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten sowie der Umsetzung von Ideen und nachbarschaftlichen Netzwerken gefördert. Dabei soll das Interesse am eigenen Lebensumfeld und neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Kommune entdeckt und schätzen gelernt werden. Der Beratungsgutschein wird für die Umsetzung des Bürgerbeteiligungsprozesses zum Thema „Sorgende Gemeinschaft in Leutenbach“ gebraucht.

Gutes Älterwerden in Herbertingen

Im Rahmen der Bügeltische zum Thema „Gutes Älterwerden in Herbertingen" ergab sich der Bedarf einer Bürgergemeinschaft. Diese wird demnächst gegründet. Das ZEITBANKplus Model soll als eigenständige Abteilung in diese Bürgergemeinschaft integriert werden. Das Konzept dafür wurde im Rahmen der Bürgertische vorgestellt und bekam viel Zuspruch. Der Beratungsgutschein wird für die Initiierung der ZEITBANKplus verwendet.

Hand in Hand - wir helfen

Der Verein „Lebensqualität Hochdorf e. V.“ plant eine Dienstleistungsbörse aufzubauen, um lebenslanges Wohnen in Hochdorf für Jung und Alt, Familien und Singles zu ermöglichen und benachteilige Mitbürger finanziell zu stärken. Beratung wird bei der Entwicklung und Umsetzung eines Beteiligungsprozesses zur Bedarfserhebung benötigt sowie für den Aufbau einer nachhaltigen Struktur der Dienstleistungsbörse.

Haus der Jugend Göppingen

Das Haus der Jugend Göppingen hat ein Jugendforum gegründet. Es sollte eine Neudefinition des Jugendhauses unter Einbezug von Migrantenvereinen und des Freundeskreis Asyl in Göppingen geschaffen werden.

Haus der Vielfalt Wiesloch

Der Verein aus Leimen möchte das Haus der Vielfalt Wiesloch durch ein Bildungs- und Berufswerk für Geflüchtete erweitern. Angedacht ist die berufliche und berufsspezifische sprachliche Förderung von Köchinnen und Köchen, Küchengehilfen sowie Schneider. Um diese Sprachförderungen durchzuführen und die Planung von Veranstaltungen im Haus der Vielfalt realisieren zu können, wird eine Beratung in Anspruch genommen.

Hausaufgabenbetreuung - digital

Das Flüchtlingsnetzwerk Gomaringen ist 2015 entstanden mit dem Ziel, die Gomaringer Geflüchteten nach Möglichkeit zu betreuen und sie bei ihrer Integration zu unterstützen. Ziel des Projekts der digitalen Hausaufgabenbetreuung ist es, den Schülern der Grund-und Werkrealschule sowie anderer Schularten mit Hilfe der entsprechenden Hardware während der Schulschließung die Teilnahme am Unterricht und der Hausaufgabenbetreuung zu ermöglichen. Der Antragsteller weist daraufhin, dass das "Homeschooling" voraussichtlich noch länger aufrecht erhalten wird, wenn auch nicht wochenfüllend wie in der Corona-Krisenhochzeit. Die Hardware für die Geflüchteten unterstützt auch die Ehrenamtlichen, die laut Antragsteller allesamt zur Risikogruppe zählen und daher den direkten Kontakt im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung meiden müssen. Die benötigte Hardware soll dabei vom Antragsteller laut Antrag an die Geflüchteten nur verliehen werden, womit verschiedene Familien - unter Beachtung der Hygiene und Distanzregeln - von den Gerätschaften profitieren können. Der Antragsteller möchte dafür Sorge tragen, dass das Leihmodell zuallererst "besonders bedürftigen" Familien zugute kommt. Die Gerätschaften sollen auch nach vollständiger Schulöffnung zur Unterstützung im Projekt und der turnusmäßigen, wöchentlichen Hausaufgabenbetreuung eingesetzt werden.

Hauswärme für Königsbronn

Der Arbeitskreis Bürger-Energie Königsbronn möchte eine Bürger-Energiegenossenschaft gründen, die eine große Anzahl privater, öffentlicher und gewerblicher Bauten in Königsbronn über ein Nahwärmenetz versorgen soll. Beratung erhält der Arbeitskreis zu Fragen des Prozessmanagements.

Heddebör unser Ort

Die Bürgerinitiative "Heddebör unser Ort" entwickelt Projekte, um Hettigenbeuern zukunftsfähig und attraktiv für Jung und Alt zu machen. Neue Impulse für die Dorfgemeinschaft wurden gemeinsam durch Informationsveranstaltungen und Workshops kanalisiert und realistische Projektziele festgelegt. Der Beratungsgutschein wurde zu Organisation und Durchführung einer Bürgerwerkstatt, zur Konzeptentwicklung für die Projektumsetzung anhand von Ergebnissen des Bürgerbeteiligungsprozesses eingesetzt.

 

Heddebör unser Ort - Zukunft gemeinsam gestalten, Buchen-Hettigenbeuern

Die Initiative „Heddebör unser Ort“ organisiert in Hettigenbeuern, einem Stadtteil von Buchen, eine Zukunftswerkstatt. Im kleinen Ortsteil ist der demografische Wandel für alle Einwohner spürbar. Zusammen mit den Bürgern sucht die Initiative in der Zukunftswerkstatt nach Lösungen, um „Heddebör“ aufzuwerten. Die Lösungen werden in einem Entwicklungskonzept für den Ortsteil festgehalten. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die rund um die Zukunftswerkstatt und die Kommunikation der Ergebnisse anfallen.

 

Hilfe von Haus zu Haus

Die Initiative „Hilfe von Haus zu Haus“ setzt sich zusammen aus Bewohner der elf Ortsteile von Offenburg, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Strukturen nachbarschaftlicher Unterstützung in Offenburg zu etablieren. Die Initiative möchte organisierte und bedarfsgerechte Hilfe zur Unterstützung im Alltag in jedem Ortsteil von Offenburg anbieten, dadurch den Dialog zwischen den Generationen anregen, wie auch die soziale Gemeinschaft vor Ort stärken. Beratung erhält die Initiative zum Thema: Weiterentwicklung und Ausbau bereits vorhandener Strukturen.

HÖRI – MIT

„HÖRI – MIT“ ist ein Bürgerprojekt, das Mit-Fahrten zwischen der Höri und Radolfzell koordiniert. Um eine stärkerer Nutzung des Angebots zur Bildung von Fahrgemeinschaften zu generieren, plant das Bürgerforum Höri einen Workshop, in dem die strategische Ausrichtung sowie weitere konkrete Maßnahmen erarbeitet werden sollen. Beratung erhält das Bürgerforum zu Fragen des Prozessmanagements.

Hydroponik im Quartier, Freiburg-Vauban

Die [p3]-Werkstatt betreibt in Freiburg eine gemeinnützige Werkstatt, die Menschen mit Migrationserfahrung auf ihrem Weg in Arbeit oder Ausbildung unterstützt. Als Gemeinschaftsprojekt im Stadtteil Freiburg-Vauban betreibt die Gruppe dazu eine Hydroponik-Forschungsanlage, mit der 3000 Salate und zusätzlich Gurken und Tomaten angebaut werden können - ohne den Einsatz von Erde sondern mit einer wässrigen Nährflüssigkeit. Zusammen mit verschiedenen Akteuren des Quartiers wird die Anlage den Bewohnern des Stadtteils zugänglich gemacht. In moderierten Workshops erhalten die Bewohner eine Einführung in die Anlage, um später selbstständig mit der Anlage zu gärtnern und Lebensmittel für den Eigenverbrauch anzubauen. Die Anlage trägt dazu bei, den Stadtteil nachhaltiger zu gestalten. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Moderation der einzelnen Workshops anfallen.

Initiative Pfarrhaus Haisterkirch

Im Dialog der Kirchengemeinde und der Bürgerschaft wird nach der neuen bedarfsorientierten Nutzung für das ehemalige Pfarrhaus gesucht. Soziale Zwecke der Gemeinde stehen dabei im Vordergrund. Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung des Beteiligungskonzeptes.

Initiierung einer Bürgerbeteiligung

Die Gemeinde Steinen hat durch ihre Lage gravierende Verkehrsprobleme: Zwei Landesstraßen führen mitten durch das Zentrum, die Linie der Wiesentalbahn und die Bundesstraße trennen die Ortsteile, der Bahnübergang sorgt mit langen Schließzeiten für Staus im Ortskern. Nun entsteht in der Nähe zu Steinen das Zentralklinikum des Landkreises Lörrach, damit gehen verschiedene verkehrstechnische Veränderungen einher, die sich auch auf Steinen auswirken werden. Das Ziel der Initiative „Steinen im Wandel“ ist die Initiierung einer Bürgerbeteiligung, um die Bürgerschaft über die verschiedenen Varianten zu informieren. Im Rahmen dieses Prozesses kommen verschiedene Interessensgruppen zu Wort. Der Beratungsgutschein wird für die konzeptionelle Vorbereitung des Bürgerbeteiligungsprozesses benötigt.

Initiierung eines Bürgerbusses in Ortsteilen Offenburgs

Die Initiative „Bürger für Bürger“ aus Offenburg gründete sich aus dem 2014 durchgeführten Bürgerrat. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ideen, die aus dem Bürgerrat entstanden sind, aufzugreifen, zu ergänzen und umzusetzen. Die Initiative möchte die Themen Mobilität und Nahversorgung vor Ort stärken, indem sie die Einrichtung eines Bürgerbusses plant. Hierdurch sollen alle Menschen, egal welchen Alters, mit welchem finanziellen Hintergrund oder gesundheitlichem Zustand, so lange wie möglich mobil sein können und ihnen damit auch gesellschaftliche Teilhabe und Kontakt ermöglicht werden. Um die ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen und das Projekt nachhaltig vor Ort zu verankern, erhält die Initiative Beratung zur Konzepterstellung, rechtlichen Fragen zu Personenbeförderungsscheinen und Beantragung von Zuschüssen.

Initiierung eines Dorfladen

Die Bürgerinitiative „Wir brauchen wieder einen Dorfladen“ aus Hiltensweiler setzt sich dafür ein, dass die Nahversorgung im Ort durch die Gründung eines Dorfladens wieder gewährleistet wird. Der Arbeitsausschuss, bestehend aus Mitgliedern des Ortschaftsrates, der Kirchengemeinde und der Bürgerinitiative, benötigt Beratung zu den weiteren Planungsschritten im Prozess der Dorfladengründung.

Initiierung eines Dorfladens / Dorfladen Hofsgrund

Das Ziel des Projekts ist die Initiierung eines Dorfladens mit einem Café in Hofsgrund, einem Ortsteil der Gemeinde Oberried. Dadurch wird die Nahversorgung gesichert und ein Begegnungsort für den Austausch und soziale Teilhabe geschaffen. Die örtlichen Landwirte sind an der direkten Vermarktungsplattform interessiert. Die Bürgergenossenschaft Oberried stellt ein Fahrzeug zur Verfügung, um die benachbarten Ortsteile/Dörfer mit diesen Produkten zu beliefern. Dabei können auch Fahrgäste in diesem Fahrzeug mitfahren (Bürger-Liefer-Bus). Der Beratungsgutschein wird für die Durchführung einer Basisanalyse eingesetzt.

Initiierung und Aufbau eines Nachbarschaftshilfe Vereins

Der Arbeitskreis „Zeitbankplus Bühl-Rebland“ möchte einen Nachbarschaftshilfe Verein gründen in Form eines ZEITBANKplus Vereins. Dies soll das soziale Miteinander und das generationsübergreifende Miteinander fördern und stellt einen weiteren Baustein des Sozialkonzepts der Gemeinde dar. Beratung wünscht sich der Arbeitskreis zum Aufbau eines ZEITBANKplus Vereins.

Inklusion von Flüchtlingen

Das Mehrgenerationenhaus Zehnscheuer in Deizisau hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Treffpunkt für Jung und Alt zu sein. Wichtig ist ihnen hierbei, generationenübergreifend mit anderen Personen ins Gespräch zu kommen, wie auch das Publikum durch Kurse und Vorträge zu informieren und zu befähigen. Der Zuzug von geflüchteten Menschen nach Deizisau stellt das Gemeinwesen vor Ort vor eine neue Aufgabe. Das Mehrgenerationenhaus möchte sich dafür einsetzen, die zugewanderten Personen in der neuen Situation zu unterstützen, die Sorgen der Bevölkerung wahrzunehmen und neue Strukturen der Kommunikation und der Zusammenarbeit der Freiwilligen zu schaffen. Dies soll in Abstimmung mit dem schon vorhandenen Inklusionsprozess geschehen. Beratung erhält das Mehrgenerationenhaus Zehnscheuer zur Konzeptionierung von Fortbildungsinhalten, Beteiligungsprozessen mit Geflüchteten und der Bevölkerung.

Inklusionsagenda Lenningen

Die Inklusionsinitiative Lenningen möchte Impulse zur Öffnung von Einrichtungen und Angeboten geben. Insbesondere sieht die Initiative noch Handlungsbedarf in der Entwicklung von Angeboten für Menschen mit Behinderung in den Vereinen vor Ort. Auch soll bei der Entwicklung einer Inklusionsagenda die Zuweisung von 150 Menschen mit Fluchterfahrung mitbedacht werden. Beratung wünscht sich die Initiative zur weiteren Gestaltung des Agendaprozesses.

Inklusives Kulturcafé als Ortskernbelebung

Das Ziel der Initiative ist es, ein bürgerschaftliches Konzept der Interessensgemeinschaft für die Nachnutzung des alten leerstehenden Feuerwehrgerätehauses neben dem Stammheimer Rathaus umzusetzen. Die Bürgerschaft hat sich für ein ehrenamtlich betriebenes Café als zentralen Ort der Begegnung ausgesprochen. Das Thema Inklusion, das unterschiedliche Begabungen und Beeinträchtigungen von Menschen aufzeigt, ist der Interessensgemeinschaft dabei ein besonderes Anliegen. Das Projekt trägt zu einer Belebung der Ortsmitte bei und fördert zudem das kulturelle Leben als Räumlichkeiten für Lesungen, Konzerte, Vereinsfeste oder private Feiern. Beratung zu Beteiligungsformaten, zu Rechtsfragen und in der Projektentwicklung sowie Projektorganisation.

Inklusives Wohnquartier Niederweiler

Die Christophorus Gemeinschaft e.V. bietet Menschen mit Behinderungen Arbeits- und Wohnmöglichkeiten. Projektziel des Vereins ist ein inklusives Wohnquartier im Müllheimer Ortsteil Niederweiler. Dabei steht die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum im Vordergrund. Ziel der Beratung ist es, das Projekt mit einem Beteiligungsprozess zu begleiten, eine Trägerschaft zu etablieren und ein Quartiersbüro einzurichten, das die Arbeit vor Ort zukunftsfähig fortsetzt.

Institutionalisierung der Zusammenarbeit

Die Klimafreunde Lörrach möchten das bürgerschaftliche Engagement im Bereich Klimaschutz fördern. Sie möchten Strukturen schaffen, damit interessierte Bürger sich einbringen können und einen Austausch zum Thema führen. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse sollen dann auch zu gemeinsam umzusetzenden Projekten führen. Beratung erhält die Initiative zu Prozessmanagement, Moderation und Öffentlichkeitsarbeit.

Integration in Marktdorf: Gemeinsam weiter wirken

Der Freundeskreis Asyl ist aus einer Vernetzungs- und Kooperationsinitiative hervorgegangen. Daraus sind verschiedene Untergruppen zu den jeweiligen Unterstützungsschwerpunkten entstanden: Patenschaften, Sprachen, Café International, Möbelkreisel, Freizeit für Mütter, Fahrradwerkstatt usw.. Ein Koordinationsteam schafft Strukturen für bis zu 100 Engagierte und koordiniert die Absprachen. Das Fernziel des Projektes "Gemeinsam weiter wirken" ist ein integriertes und inklusives Marktdorf. Integration wird als wechselseitiger Prozess verstanden. Deshalb wird eine lebendige Entwicklung in den Kommune mit zahlreichen Akteuren unterstützt. In einer durch externe Fachleute aus der Flüchtlingsarbeit moderierten Veranstaltung, werden die bisherigen Strukturen vor Ort überdacht, gute Erfahrungen weitergeführt und die Verbesserungsvorschläge gemeinsam abgesprochen. Die Gemeindemitglieder werden über das Amtsblatt darüber informiert.

Integrationskonzept

Ziel des Arbeitskreises ist die Entwicklung eines Integrationskonzepts in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Brackenheim. Es sollen Rahmenbedingungen und Leitlinien entwickelt werden. Zudem möchten sich beide Akteure auf ein gemeinsames Ziel verständigen. Beratung ist zur Prozessbegleitung und zu Maßnahmen der Bürgerbeteiligung im Rahmen der Konzeptentwicklung vorgesehen.

Integratives Haus der Gesundheit

Der Verein Therapie Raum e.V. plant gesundheitsfördernde Angebote, Projekte und aufklärende Informationsveranstaltungen zur Förderung der Gesundheitskompetenz im Integrativen Haus der Gesundheit, um professionelle Arbeit mit dem ehrenamtlichen Engagement im Verein als Träger des Hauses zu verbinden. Beratung bekommt die Initiative im Bereich der weiteren Projektentwicklung, -organisation und -durchführung.

Interkommunaler Bürgerbus "Linzgau Shuttle"

Der interkommunale Bürgerbus "Linzgau Shuttle" soll die Gemeinde Salem und ihre Nachbargemeinden als sozialer Fahrdienst bedienen und die Mobilitätsbedürfnisse der Einwohner erfüllen, die ohne Auto Mitfahrgelegenheit und ÖPNV-Anbindung ihre Ziele nicht erreichen können. Die Kommunen sollen die operative Verantwortung tragen, während der Förderverein den Betrieb organisiert, Kommunikation und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements übernimmt. Der Linzgau Schüttle soll Ende 2019 in Betrieb gehen. Beratung zu Bürgerbus-, Fahrdienst- und Rechtsfragen.

Interkommunaler Bürgerbus Linzgau Shuttle

Ziel des interkommunalen Bürgerbusses „Linzgau Shuttle“ ist die Gemeinde Salem und ihre Nachbargemeinden als sozialer Fahrdienst zu bedienen und die Mobilitätsbedürfnisse der Einwohner zu erfüllen, die ohne Auto Mitfahrgelegenheit und ÖPNV-Anbindung ihre Ziele nicht erreichen können. Die Kommunen tragen die operative Verantwortung, während der Förderverein den Betrieb organisiert, Kommunikation und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements übernimmt. Fachliche Beratung wird für die Bürgerbus-, Fahrdienst- und Rechtsfragen genutzt.

 

Interkulturelle Begegnung

Die ARGE Kirche Urbach möchte eine interkulturelle Begegnungsstätte schaffen. Das Haus soll Aufenthaltsort, Begegnungsstätte und Ort zum Austausch für Menschen mit Fluchterfahrung außerhalb der Gemeinschaftsunterkunft werden. Ziel der Begegnungsstätte ist es, einen Treffpunkt zu schaffen, an dem Bürger, Schüler und Menschen mit Fluchterfahrung gesellschaftliche Kontakte schließen können.

Interkulturelle Weihnachtsfeier, Kraichtal

Der CVJM-Landesverband Baden ist ein Zusammenschluss von über 70 CVJM-Ortsvereinen von Wertheim im Norden bis Lörrach im Süden. Im Projekt „Damit aus Fremden Freunde werden" setzt sich der Landesverband für Geflüchtete in Baden ein. In Kraichtal-Unteröwisheim richtet der Ortsverein in diesem Rahmen eine interkulturelle Weihnachtsfeier aus. Die Feier stärkt das bestehende Netzwerk zwischen Ehrenamtlichen und Geflüchteten vor Ort. Die Weihnachtsfeier ist Teil einer Reihe von Begegnungsveranstaltungen in Kraichtal, wobei die Geflüchteten jeweils aktiv in die Veranstaltungsdurchführung mit eingebunden werden. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die mit der Ausrichtung der Weihnachtsfeier anfallen.

Interkultureller Begegnungsgarten

Der Arbeitskreis Asyl in Altdorf plant einen interkulturellen Garten. Das "Gärtnern" soll als Medium genutzt werden, um Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und zum Austausch und zum Gespräch einzuladen.

Interkultureller Lebensgarten

Das Projekt „Lebensgarten – mit Freude die Natur erleben“ beinhaltet die Planung, den Bau und die Pflege eines Gemüse-, Kräuter und Obstgartens auf dem „Weidenhof“ nach permakulturellen Richtlinien. Das soziale, physische und psychische Wohlbefinden der Menschen wird dadurch positiv steigen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der Region, unterschiedlicher Herkunft und Kulturen, mit und ohne Behinderung werden bei dem Ausbau des Gartengeländes und dessen Pflege aktiv miteinbezogen. Das Projekt versteht sich als Brücke zwischen einheimischen Familien und Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund, die sich in Deutschland zurechtzufinden beginnen. Die Beratung wird zur Planung und Umsetzung des nachhaltigen Permakulturgartens benötigt.

Internationales Begegnungscafé, Fellbach

Der "Freundeskreis für Flüchtlinge in Fellbach" ist 2014 zur Unterstützung von Geflüchteten gegründet worden. In verschiedenen Formaten unter der Woche wird seitdem der Kontakt zu Geflüchteten aufgebaut und gehalten. Die Mitglieder unterstützen die Geflüchteten in verschiedensten Alltagssituationen. Ein Format des Freundeskreises ist das einmal wöchentlich angebotene Internationale Begegnungscafé von und für Frauen mit und ohne Fluchterfahrung. Im Format werden verschiedene gesellschaftlich relevante Themen im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms behandelt. Das Programm wird durch eine Vorbereitungsgruppe ausgearbeitet und mit den Mitgliedern des Cafés vor der Veröffentlichung in der lokalen Presse gemeinsam diskutiert. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für eine kontinuierliche Kinderbetreuung anfallen. Gerade geflüchteten Frauen soll durch die Betreuung der Zugang zum Format erleichtert werden.

Internetpräsenz

Die Bürgerstiftung Gomaringen führt zahlreiche Projekt bürgerschaftlichen Engagements durch. Zu den letzten Projekten gehören Spielplatzbau, Einrichtung und Betrieb eines Bürgerbuses, Aufstellen von Sitzbänken und Wildbienenhäuser. Da die Bürgerstiftung ihre Aktivitäten aus Spendenmitteln finanziert ist eine ansprechende Präsentation der Projekte zum Einwerben von Spenden wichtig. Darüber hinaus können auf diese Weise weitere Menschen zur Mitarbeit ermutigt werden. Dazu wird die vorhandene Webseite überarbeitet, die Einbindung von Livestreams möglich gemacht und ein Buchungsformular für den Bürgerbus integriert. Zukünftig werden Livestreams und Videos erstellt, um so die Bürger*innen auch aktuell stärker beteiligen zu können. Dazu ist eine professionelle Plattform und Hosting notwendig sowie das Einrichten und Hosten der neu überarbeiteten Webseite.

Jugendbeteiligung

Die Initiative „New Point“ aus Bad Schussenried verfolgt das Ziel, jugendkulturelle Angebote in der Stadt zu initiieren und zu unterstützen. Dazu möchte sie ein tragfähiges und nachhaltiges Netzwerk zur Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und den Vereinen vor Ort aufbauen. Um dies zu erreichen, soll ein Beteiligungskonzept für Kinder und Jugendliche aus Bad Schussenried gemeinsam erarbeitet werde. Beratung bekommt die Initiative zu den Fragen: Wie kann aktive Beteiligung vor Ort realisiert werden? Wie kann man möglichst alle Personen der angesprochenen Zielgruppe erreichen? Was macht ein tragfähiges Netzwerk aus und was braucht es, um dieses nachhaltig zu installieren?

Jugendbeteiligung Bad Säckingen 2016

Das Jugendparlament Bad Säckingen möchte durch ein Jugendforum politische Bildung und eine Beteiligung am kommunalpolitischen Geschehen breiteren Schichten Jugendlicher zugänglich machen. Beraten und begleitet werden sie dabei zum Thema politische Einbindung von Jugendlichen in politische Prozesse.

Jugendbeteiligung Schramberg

Der Verein für kommunale Jugendarbeit und Bürgerengagement Schramberg e.V. möchte zielgruppenspezifische Beteiligung für Schramberger Jugendliche an Schulen anbieten. Dazu erhält der Verein Beratung zur Erarbeitung von Methoden zur Umsetzung von Jugendbeteiligung.

Jugendengagement-Offensive

Der Stadtjugendring Lörrach möchte das Jugendengagement in Lörrach fördern und unterstützen. Dazu sollen Jugendliche von Anfang an mit in die Prozesse eingebunden und das Jugendparlament durch zahlreiche Aktivitäten unterstützt werden. Beratung erhält der Stadtjugendring zu Fragen der Projektentwicklung und zum Projektmanagement.

Jugendforum Herrenberg

In Herrenberg wird eine neue Parkanlage geplant. Um hierbei auch möglichst viele Jugendliche in die Planung miteinzubeziehen, haben die bereits engagierten Jugendlichen eine online-Beteiligungsplattform entwickelt sowie offline Methoden zur Beteiligung genutzt.

Jugendguides Homepages für Erinnerungskultur vor Ort

"KulturGUT e.V. hat in Kooperation mit dem Landkreis Tübingen das erinnerungskulturelle Projekt Jugendguides entwickelt. Jugendliche und junge Erwachsene werden in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv und Kreisjugendreferat zu Multiplikator*innen der Erinnerungskultur vor Ort ausgebildet. Sie geben ihr Wissen nach dem Peer-to-peer Prinzip weiter und nutzen dabei Zugangsweisen der offenen Jugendarbeit. Nach abgeschlossener Qualifizierung können die Jugendlichen eigenständig in kleinen Teams Stadtgänge für Gruppen durchführen.
Aktuell ist das Projekt auf der Homepage des Landkreises Tübingen unter vielen anderen Themen aufgeführt. Gerade die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig Internetpräsenz ist. Mit dem Aufbau einer eigenständigen Homepage wird die Reichweite der Jugendguides erhöht und das digitale Spektrum der Erinnerungskultur deutlich erweitert."

Jugendhaus am Bahnhof Nürtingen

Das Jugendhaus hat Jugendliche des Jugendgemeinderates als Moderatoren ausbilden lassen, damit diese als Mentoren zwischen Erwachsenen und Jugendlichen fungieren können.

Jugendliche Mobilität im ländlichen Raum, Dielheim

Der Postillion e.V. ist ein freier und gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Rhein-Neckar-Kreis, der junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördert. In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung setzt der Verein ein Projekt um, in dem Jugendliche Ideen für neue Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum in den Gemeinden Wilhelmsfeld und Dielheim entwickeln. Während des Gesamtprojekts wird ein Filmprojekt mit den Jugendlichen umgesetzt, das als Thema ebenfalls die Mobilität vor Ort aufgreift. Das Drehbuch für den Film entwickeln die Jugendlichen zusammen mit einer Fachkraft. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zur Erstellung des Projektfilms anfallen.

Jugendliche Mobilität im ländlichen Raum, Wilhelmsfeld

Der Postillion e.V. fördert im Rhein-Neckar-Kreis junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung. In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung entwickelt der Verein ein Projekt, in dem Jugendliche Ideen für die Mobilität im ländlichen Raum entwickeln. Vor Ort in den Gemeinden Wilhelmsfeld und Dielheim arbeiten sie an Vorschlägen zum Thema und stellen sie im Anschluss Politikern, Bürgermeistern und Vertretern der Busverbände vor. Während des Projekts wird ein Film am Standort Wilhelmsfeld gedreht, der ebenfalls das Thema Mobilität vor Ort aufgreift. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für die professionelle Umsetzung des Films der Jugendlichen anfallen.

Jugendtopf 5000+X

Der Lenkungskreis „Jugendtopf Marbach“ hat ein Projekt initiiert für Jugendliche und Schüler. Diesen wird ein Budget zur Verfügung gestellt, das sie eigenverantwortlich verwalten können. Das Startkapital von 5000€ wird von der Stadt zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, mehr aktive Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu schaffen und dadurch auch eine Verbesserung der Infrastruktur der Stadt anzustreben. Beratung benötigt der Lenkungskreis zu Fragen der Ansprache von Jugendlichen, Öffentlichkeitsarbeit und Projektdurchführung.

Jugendtreff Achern

Der Jugendtreff Achern hat gemeinsam mit der Initiative JUMP – Jugend macht Power – ein Jugendhearing initiiert und Workshops angeboten, um Jugendliche zu beteiligen und inhaltlich über politische Beteiligungsformen zu informieren.

Jugendtreff Malterdingen

Der Jugendtreff Malterdingen hat eine Jugendbefragung durchgeführt, um die Bedarfe der Jugendlichen vor Ort abzufragen.

Jugendzentrum Bad Krozingen

Jugendliche aus dem Jugendzentrum haben anhand des virtuellen Spiels „Minecraft“ ihre Stadt nachgebaut und so aktiv an der Stadtplanung teilgenommen. Ein gemeinsam erarbeiteter Stadtteil wurde dann dem Gemeinderat und dem Bürgermeister vorgestellt.

Jugendzentrum Kehl

Das Jugendzentrum Kehl hat gemeinsam mit dem Jugendgemeinderat ein Politik Café initiiert, um die Jugendlichen der Stadt ins Gespräch mit Stadträten kommen zu lassen. Im Vorfeld wollen sie über diese Aktion an Schulen informieren.

Jugendzentrum Langenau

Das Jugendzentrum hat eine Jugendbefragung durchgeführt und daraus entstandene Projektgruppen zur Verständigung zwischen Jugendlichen und Gemeinderat genutzt.

Junge ImpulsWerkstatt

Das Lösungsorientierte Bildungs-, Beratungs- und Betreuungszentrum (LBZ) St. Anton in Riegel unterstützt junge Menschen und Familien in schwierigen Lebenslagen. Die Integration zugewanderten Familien und einzelner Erwachsener durch kommunales und bürgerschaftliches Engagement schreitet gut voran. Der Ansatz bei minderjährigen Geflüchteten gestaltet sich deutlich komplexer. Im Rahmen von „Junge ImpulsWerkstatt“ wurden junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen dazu ermutigt ihre Ideen und Überlegungen vorzustellen, um gemeinsam passende Angebote für diese Zielgruppe zu entwickeln. Die Beratung wurde zu Veranstaltungsplanung und Moderation benötigt.

 

Junge ImpulsWerkstatt

Die LBZ St. Anton in Riegel unterstützt junge Menschen und Familien in schwierigen Lebenslagen. Die Integration zugewanderter Familien und einzelner Erwachsener durch kommunales und bürgerschaftliches Engagement schreitet gut voran. Der Ansatz bei minderjährigen Geflüchteten gestaltet sich deutlich komplexer. Im Rahmen von „Junge ImpulsWerkstatt“ werden junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen dazu ermutigt ihre Ideen und Überlegungen vorzustellen, um gemeinsam passende Angebote für diese Zielgruppe zu entwickeln. Die Beratung zu Veranstaltungsplanung und Moderation.

Kennenlernbrunch des Landfrauenverbands Reutlingen, Münsingen

Der Landfrauenverband Reutlingen bietet verschiedene Bildungs- und Förderangebote für Frauen im ländlichen Raum im Landkreis an. Der Verband sieht sich als Sprachrohr aller Frauen in der Region. Beim Kennenlernbrunch in Münsingen kommen interessierte Frauen aus der Region zusammen und erfahren mehr über die Arbeit und die Ziele des Verbandes. Mit einer Fragebogenaktion während der Veranstaltung sammelt der Verband Anregungen, welchen Fokus er bei seiner Arbeit für Frauen im ländlichen Raum zukünftig legen soll. Ziel ist es, mit der Veranstaltung das Netzwerk zu vergrößern und innovative Maßnahmen zu erarbeiten. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten wie die Raummiete finanziert, die im Rahmen der Veranstaltung anfallen.

Kinder- und Jugendbeteiligung in der Gemeinde Gundelfingen

Im Leitbild der Gemeinde Gundelfingen ist die Beteiligung junger Menschen als politische Richtschnur formuliert worden. Jugendliche sollen bei Vorhaben, die insbesondere ihre eigenen Interessen berühren, angemessen beteiligt werden. Der Verein „Bürger für Bürger – Bürgertreff Gundelfingen e.V.“ möchte mit Hilfe des Förderprogramms „Gut Beraten“ ein Modell für Jugendbeteiligung und freiwilliges Engagement in Gundelfingen konzipieren und umsetzen.

Kleine Markthalle

Der Arbeitskreis Markthalle Weitingen erhält durch das Förderprogramm „Gut Beraten!“ Beratung zur Betreibung einer „Kleinen Markthalle“ in Weitingen, einem Dorf mit 1640 EinwohnerInnen. Die Markthalle soll zur lokalen Grundversorgung beitragen und für weitere Aktionen wie Kunstausstellungen, Veranstaltungen, Adventsmarkt usw. genutzt werden.

Klima-Aktions-Tag, Konstanz

Der Konstanzer Gemeinderat hat pressewirksam den Klimanotstand in der Stadt am Bodensee ausgerufen. Auf der zweiten Konstanzer Klimakonferenz lädt eine Gruppe engagierter Bürger zur Diskussion des Themas Klimaschutz vor Ort ins Konstanzer Konzil ein. Auf der Konferenz entwickeln die Teilnehmer Lösungen, die der Klimanotstand in der Stadt erfordert. Die Besucher erhalten durch Fachvorträge dazu Informationen über die Grundlagen des Klimawandels. Auch für Vernetzung unterschiedlicher aktiver Initiativen und interessierter Bürger bleibt Raum. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die mit der Ausrichtung der Klimakonferenz anfallen. Dazu zählen zum Beispiel Nebenkosten für das Konzil-Gebäude.

Klima-Aktionstag, Reutlingen

In Reutlingen gibt es neben der lokalen „Fridays for Future Bewegung" eine Elterngruppe: Auch die „Parents for Future" beteiligen sich an der Klima-Aktionswoche, die von der Bewegung ausgerufen wurde. Die Elterngruppe richtet in diesem Rahmen einen Klima-Aktionstag auf dem Reutlinger Marktplatz aus - an einem für die Bewegung typischen Freitag. Vor Ort kommen an diesem Tag verschiedene Organisationen und Unternehmen aus dem Umkreis von Reutlingen zusammen, die den Besuchern Ansätze zu einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Lebensweise aufzeigen. Mit dem Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die am Aktionstag anfallen.

Klima-Kehrwoche, Ditzingen-Schöckingen

Eine Gruppe von Schöckinger Bürgerinnen arbeitet an der Reduzierung des CO²-Austoßes vor Ort. Nach dem Motto "erstmal vor der eigenen Haustür kehren" will die Gruppe das Thema Klimaschutz für jeden Bürger erfahrbar machen. Klimaschutz ist für die Gruppe nicht nur Sache der Bundespolitik, sondern auch lokale Angelegenheit. Darum richtet die Gruppe eine Klima-Kampagne über mehrere Monate aus, in der örtliche Vereine und andere Gruppen zu Wettbewerben im Bereich Klimaschutz aufgefordert werden. Dazu kommt aktive Aufklärungsarbeit, was jeder Bürger selbst für den Klima- und Umweltschutz vor Ort beitragen kann. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die mit der Durchführung der Klima-Kampagne anfallen.

Klimaforum Schallstadt - unser Weg zu einer COzwei-freien Gemeinde

Zum Klimaforum Schallstadt haben sich Bürger*innen zusammengeschlossen, die den Klimaschutz in ihrer Gemeinde voranbringen wollen. Sie verbindet das Ziel, sich wirksam mit Maßnahmen des Klimaschutzes und Klimaanpassung für die Zukunft vor Ort zu beteiligen und weitere Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Das Klimaforum ermöglicht den Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren, arbeitet generationsübergreifend und stärkt das bürgerschaftliche Engagement. Im Rahmen von Gut Beraten! hat die Initiative das Klimaforum Schallstadt gegründet und entwickelt nun im nächsten Schritt den Klimaaktionsplan Schallstadt 2030. Dieser soll der Öffentlichkeit vorgestellt und erste Maßnahmen und Projekte umgesetzt werden. Für das strukturierte Weiterentwickeln in Arbeitsgruppen wird Moderationsmaterial und für die Vorstellung und Einbeziehung der Öffentlichkeit, Kommunikationsmaterial benötigt.

Klimafreundliche Elektromobilität in Allensbach

Der Arbeitskreis „Energie, Ressource und Klimaschutz“ der Lokalen Agenda in Allensbach unterstützt den Ausbau der Elektromobilität in Allensbach. Das Ziel des Projekts ist es, die Elektromobilität in ein klimafreundliches, naturschonendes und soziales Gesamtkonzept für den Verkehr der Zukunft einzubinden, in dem umweltfreundliche Verkehrsarten (Zufußgehen, Fahrrad, ÖPNV) durch umweltfreundlichen elektrifizierten Individualverkehr ergänzt werden. Der Beratungsgutschein wird für die Erarbeitung des Konzepts eingesetzt.

Klimagespräch Althengstett

Der BUND Althengstett veranstaltet in Althengstett und den umliegenden Gemeinden regionale Klimagespräche im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Ammerbuch

kit Jugendhilfe Ammerbuch e.V. veranstaltet als Klimadreieck zusammen mit dem Netzwerk Streuobst und nachhaltiges Sulz e.V. und der Mitmachzentrale Gerlingen e.V. in Ammerbuch ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Bötzingen

Gemeinsam für Morgen veranstaltet in Bötzingen ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Breisach

Die Ackerflurpaten veranstalten in Breisach ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Digitales Klimagespräch zum Thema "Feldgehölze" am 29.07.21 von 18 - 19:30 Uhr

Presseinfo der Initiative

Presseartikel der Badischen Zeitung

Klimagespräch Dossenheim

Die Klimawerkstatt Dossenheim veranstaltet in Dossenheim ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Ehingen

Die AG Agenda 21 Ehingen veranstaltet in Ehingen ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Freiburg

regio Wasser e.V. veranstaltet in Freiburg ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Freiburg

Der Ernährungsrat Freiburg und Region e.V. veranstaltet in Freiburg ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Gerlingen

Mitmachzentrale Gerlingen e.V. veranstaltet als Klimadreieck zusammen mit dem Netzwerk Streuobst und nachhaltiges Sulz e.V. und kit Jugendhilfe Ammerbuch e.V. in Gerlingen ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Heidelberg

Die Initiative Klima Dialoge veranstaltet in Heidelberg ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Heidelberg

Das Mehrgenerationenhaus Heidelberg (HABITO) veranstaltet in Heidelberg ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Mannheim

Die Initiative Klima Dialoge veranstaltet in Mannheim ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Radolfzell

Parents for Future Singen/Radolfzell veranstaltet in Radolfzell ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Schöckingen

Nachhaltig in Schöckingen veranstaltet in Schöckingen/Ditzingen ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Sulz

Netzwerk Streuobst und nachhaltiges Sulz e.V. veranstaltet als Klimadreieck zusammen mit der Mitmachzentrale Gerlingen e.V. und kit Jugendhilfe Ammerbuch e.V. in Sulz ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Ulm

Die Affäre König Wilhelm veranstaltet in Ulm ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimagespräch Waldstetten

Nachhaltige Zukunft Waldstetten e.V. veranstaltet in Waldstetten ein regionales Klimagespräch im Rahmen des Projekts Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Klimaneutrale Mobilität durch kluges CS-Angebot

Beratung zur Initiierung eines CarSharing-Angebotes mittels Bürgerbeteiligung und in Kooperation mit der Kommune für die zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität in Laufenburg.

Klimarat an der Freien Waldorfschule Wahlwies

Die Kerngruppe des Klimarats besteht aus engagierten Bürger*innen, Eltern, Kollegium, Schüler*innen, die unterschiedliche Expertisen zum Thema Klimaschutz einbringen. Der Klimarat ist kein Organ der Schule, sondern ein Zusammenschluss von unterschiedlichen Personen aus der Schul- und Dorfgemeinschaft, die zusammen Ideen für mehr Klimaschutz entwickeln und diese setzen.
Ziel ist es, dass die Schule bis 2030 klimaneutral wird und gleichzeitig Klimaschutzbestrebungen in der Gemeinde voran gebracht werden. Es werden Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität, Verpflegung, Beschaffung und Entsorgung erarbeitet und dazu Aktionen, Workshops und Treffen mit der Zivilgesellschaft der Gemeinde umgesetzt.

Kloster4tel - Lebensraum von 0 bis 100 in Kirchheim unter Teck

Die Initiative engagiert sich für das lebenswerte Miteinander im Klosterviertel. Es geht dabei um nachbarschaftliche Unterstützung von älteren Bewohner/innen, um das Einbinden von neu zugezogenen Familien und anderen Personen. Die Eröffnung von zwei neuen Wohnhäusern für die Anschlussunterbringung von Geflüchteten bringt neue Herausforderung für das Quartier. Die Initiative möchte ein gutes Ankommen und die Integration vorbeitreten sowie einen neuen sozialen Treffpunkt für alle Bewohner/innen einrichten. Beratung erfolgt zu unterschiedlichen Beteiligungsmöglichkeiten sowie zu Gewinnung von weiteren Mitmachenden.

Kochlöffel öffnet Welten

Ein Offener Kochtreff soll das Gemeinschaftsgefühl stärken, kulturelle Vielfalt im Ort sichtbar, erlebbar und schmackhafter machen. Freiwillige Helfer sollen im örtlichen Gemeindeblatt zum gemeinsamen Kochen eingeladen werden.

KoDa Eisental

Das Ziel des Projekts ist die Aktivierung der sozialen Nachbarschaft. Die Kommunale Daseinsvorsorgegenossenschaft Eisental (KoDa) ist eine hybride Bürgergenossenschaft, die gemeinsam von Mitbürgern, Vereinen und Unternehmen der Region gegründet und betrieben werden kann. Die zentralen Themen sind dabei Nahversorgung, Mobilität, Pflege und erneuerbare Energien. Eine Veranstaltungsreihe informiert die Bürgerschaft über die erfolgreich durchgeführten Projekte zur Daseinsvorsorge und über die möglichen gemeinsamen Aktionen. Der Arbeitskreis benötigt fachliche Unterstützung für die Aktivierung der Bürgerschaft sowie in der Vorbereitung der Gründung einer regionalen hybriden Genossenschaft zur Daseinsvorsorge.

Konzeptentwicklung Befragung zum freiwilligen Engagement

Die Freiwilligenagentur (FWA) ist eine Initiative zur strukturellen Förderung des freiwilligen Engagements in Reutlingen. Hier gibt es eine vitale Vereinslandschaft, ein hohes soziales Engagement, viele Initiativen und Projekte in den Quartieren. Auf der Basis von einer aktivierenden Befragung in den Stadtbezirken wird ein neues Konzept entwickelt, um das Engagement an die neuen Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Zuzug von neuen Menschen und die Veränderungen durch die sozialen Medien anzupassen. Eine Steuerungsgruppe wird unter fachlicher Begleitung die Ziele die Befragung definieren und die Fragebögen entwickeln. Die Durchführung ist im Frühjahr/Sommer 2020 geplant.

Koordinationsstelle Bürgerschaftliches Engagement in Murrhardt

Murrhardt zählt zu den „Demenzfreundlichen Kommunen“ und hat ein gutes Versorgungs- und Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. Das Projekt „AnKer (aufsuchende neutrale Kontaktstelle) für Demenz“ benötigt gute Öffentlichkeitsarbeit, um stärker im Quartier verankert zu werden. Der Schwerpunkt liegt bei alleinstehenden, immobilen Menschen, und Mitbürgern mit Migrationshintergrund. In vielen Kulturkreisen ist Demenz ein Tabuthema. Eine professionelle Beratung, die die bereits geleistete Arbeit berücksichtigt und reflektiert, soll neue Möglichkeiten aufzeigen, wie die Menschen im Quartier einbezogen werden können.

Kreatives Potenzial junger Menschen für die Lebensbewältigung in Zeiten von Corona entdecken

Der Verein für die Jugend Elzach e.V. ist mit dem Ziel gegründet worden, die offene Jugendarbeit in Elzach zu fördern und das städtische Jugendhaus zu tragen. In einem neuen Projekt ermöglicht der Antragsteller die Erstellung von Gruppen-Portraits junger Menschen durch onlinebasierte Gruppendiskussionen in virtuellen Räumen, um damit in Erfahrung zu bringen, wie in Zeiten von Corona eine eigene und solidarische Lebensbewältigung der Jugendlichen konkret aussieht. Es geht auch um Bilder und Zukunftsvorstellungen der Jugendlichen für eine Zeit nach Corona. Die Zukunftsideen zu Bildungsperspektiven, zur Digitalisierung (u.a. digitale Lernumgebungen), zu politischen Einstellungen, zur Wahlalter-Debatte und zum Klimaschutz werden dabei aufgegriffen. Mit diesen Erkenntnissen werden bei wieder gegebener realer Begegnungsmöglichkeit Generationen übergreifende Veranstaltungen gestaltet und wird mit politisch Verantwortlichen in den Dialog getreten. Ziel ist es laut Antragsteller auch, die Motivation der jungen Menschen in Bezug auf die Gestaltung ihrer Lebenswelt mit einzubeziehen und ihnen eine Idee mit an die Hand zu geben, wie junges Leben in Zeiten nach Corona konkret und selbstwirksam aussehen kann.

Kunst und Kultur von Bürgern für Bürger

Das alte Schulhaus in St. Johann wird in ein Kulturzentrum, Kulturcafé oder Bürgerhaus umfunktioniert, um das Leben in ländlichen Regionen attraktiver zu gestalten. Die Sanierung des Hauses übernimmt die Gemeinde. Ein Konzept für die Planung, Gestaltung und die zukünftige Nutzung wird in einem Bürgerbeteiligungsprozess erarbeitet. Betreutes Wohnen und/oder Jugendtreff sind ebenfalls möglich. Beratung wird zur Konzept- und Angebotsentwicklung genutzt.

Landeshauptstadt Stuttgart: Nachbarschaftsgespräche "Zusammenleben! Aber wie?"

Im Stuttgarter Süden wurden Nachbarschaftsgespräche als Fortsetzung des zuvor durchgeführten kommunalen Flüchtlingsdialogs gesehen, in dessen Rahmen Fragen offen blieben, die nun wieder aufgegriffen wurden. Insgesamt sind die Dialogrunden in einen 5-Jahres-Plan eingebettet, der sich der Frage widmet: „Wie entwickeln wir gemeinsam das Zusammenleben im Quartier?“

Begonnen mit Einzel- und Gruppengesprächen an öffentlichen Plätzen wie auf Straßenfesten, Märkten und an U-Bahn-Haltestellen wurden Bürger zum Zusammenleben vor Ort befragt. Hierbei stellte sich heraus, dass vor allem die Aspekte „Armut“ und „fehlende Zugänge für sozial Schwächere“ eine große Rolle im Stadtteil spielen.

Vor diesem Hintergrund wurden fünf Nachbarschaftsgespräche mit unterschiedlichen Fokussen durchgeführt wie: "Diskriminierung – und wie erlebe ich es persönlich?", "Kulturelle Missverständnisse – welche Erfahrungen habe ich gemacht?", "Soziale Situation: Zuhören – Teilen – Austauschen". Das große Ziel dabei war es, einen "Wir-Raum" zu bieten, um unterschiedliche Personengruppen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammenzubringen. Festgehalten wird in diesem Kontext, dass es im Rahmen der Gesprächsrunden hinsichtlich der jeweiligen Ansprache von Vorteil sein kann, Moderatoren aus der zu beteiligenden Zielgruppe zu wählen.

Eine Begleitgruppe, die sich aus Vertretern der Verwaltung, aus zivilgesellschaftlichen Partnern und der Berater zusammensetzte, unterstützte und koordinierte den Prozess insgesamt.

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Landeshauptstadt Stuttgart: Nachbarschaftsgespräche in der Paul-Lincke-Straße

Die Nachbarschaftsgespräche im stark durchmischten Wohnquartier in der Paul-Lincke-Straße 2-14 sollten die Bewohner dazu einladen, sich aktiv mit ihren Nachbarn und dem Wohnumfeld auseinanderzusetzen. Sie bekamen die Möglichkeit, ihre Vorstellungen von einer gut funktionierenden Nachbarschaft einzubringen sowie diese mitzugestalten. Das Bezirksamt Botnang, das Sozialamt, das Kinderbüro, SWSG, AWO und eva nutzten die Rückmeldungen aus der Bewohnerschaft, um das Zusammenleben im Quartier zu unterstützen.

Nachdem ein erstes Nachbarschaftsgespräch noch mit ausreichend Abstand draußen stattfinden konnte, wurden weitere Treffen in den virtuellen Raum verlegt. Die digitalen Formate waren dabei kein Ersatz für den persönlichen Austausch, sie bauen jedoch eine Brücke, bis dieser wieder möglich ist. Mit zwei kreativen Postkartenaktionen wurden die Bewohner der Nachbarschaft aktiv: Ein Ideenwettbewerb mit der persönlichen Bedeutung davon, was gute Nachbarschaft bedeutet und Dankeskarten, die direkt an die eigenen Nachbar verschickt werden. Ein Verantwortungsgefühl für die eigene Nachbarschaft sollte durch eine Pflanz-Aktion geweckt werden, bei der die Bürger selbst ausgesuchte Pflanzen im öffentlichen Raum einpflanzten und umsorgten.

Darüber hinaus wurde auch ein Beteiligungsmodul für Kindes gemäß des Aktionsplans vom Kinderbüro für ein kinderfreundliches Stuttgart durchgeführt.

Werfen Sie auch einen Blick in unseren Blogbeitrag.

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Landkreis Biberach: Aktive Senioren und sorgende Gemeinschaft

Die Frage "Wie muss ein Dorf aussehen, damit alle Menschen, mit oder ohne Hilfebedarf, in dem Dorf dauerhaft wohnen können?" ist leitend. Modellhaft wird der Landkreis Biberach gemeinsam mit der Gemeinde Schemmerhofen einen breit angelegten Beteiligungsprozess zum Aufbau einer Sorgenden Gemeinschaft umsetzen. Angesichts des demografischen Wandels gilt es die soziale Infrastruktur mit besonderem Blick auf die Zielgruppe "Hochaltrige" und "Neue Generation Alte" in den Blick zu nehmen. Präventive Hausbesuche sollen Versorgungslücken aufdecken und Unterstützung vermitteln. Der Dialog zwischen Jund und Alt wird angeregt und Barrieren entdeckt. Die gegenseitige Sorge wird in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit von Bürger*innen, Kommune, Landkreis, Organisation der Zivilgesellschaft und professionellen Dienstleiter gestellt. Die Erfahrungen aus dem Prozess werden in andere Kommunen übertragen.

Landkreis Esslingen: Kommunale Quartiersentwicklungsplanung 1-3 - Älter werden im Quartier

Das Projekt "Kommunale Quartiersentwicklungsplanung - Älter werden im Quartier" qualifiziert kommunale Mitarbeitende der einzelnen Städte und Gemeinden im Landkreis, um die Ergebnisse des bisherigen Projekts "Quartiersforscher - Gestaltung lokaler Altenhilfelandschaften" nachhaltig in einem Quartiersentwicklungsplan zu sichern. Die Kommune agiert als "Motor im Sozialraum" und begreift Quartiersentwicklung als festen Bestandteil der Quartiersbewohner über 60 Jahre im Mittelpunkt der weiteren Planung stehen. Ebenso soll der besondere Fokus auf die älteren Generationen helfen, Senioren nicht nur als ein Hauptfaktor des demographischen Wandels, stattdessen jedoch als wertvolle Ressource für Ehrenamt und freiwilliges Engagement in lokalen Verantwortungs- und Entwicklungsgemeinschaften zu begreifen.

Landkreis Karlsruhe: Treffpunkt Waghäusel

Das Projekt ist Teil der Strategie des Landratsamtes Karlsruhe zur Förderung der Quartiersentwicklung in den Kommunen des Landkreises. In der Großen Kreisstadt Waghäusel soll auf Initiative des örtlichen Seniorenbeirats ein generationenübergreifender, integrativer Bürgertreffpunkt aufgebaut werden. Geplant ist ein niedrigschwelliges Angebot, das der wachsenden Gefahr sozialer Isolation und den Folgen sozialer Ungleichheit entgegenwirkt. Das Angebot richtet sich nicht nur an ältere Bürger, sondern auch an Menschen in herausfordernden Lebenslagen, an Menschen mit Behinderung und an Menschen mit Migrationshintergrund. Intensive Bürgerbeteiligung und externe Beratung werden von Beginn an durchgeführt. das Modellvorhaben bildet die Grundlage zur Planung zukünftiger Quartiersentwicklungsprojekte im Landkreis.

Landkreis Tübingen: Gemeinsam im Neckartal - auf dem Weg zur Pflege-WG

Steigende Bedarfe nach ambulanten Versorgungsstrukturen und einer alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung im Landkreis Tübingen waren der Anlass für die Gründung der "Beratungsstelle Pflege-WG" für ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften. In Kooperation zwischen dem Landkreis Tübingen und dem Kreisseniorenrat Tübingen e.V. wurden mit Hilfe des Förderprogramms Quartier 2020 drei Bürgerinitiativen mit der Idee der Gründung und Umsetzung einer selbstverantworteten ambulanten Pflegewohngemeinschaft im Rahmen des Projekts begleitet und unterstützt. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2020 sind nun aus den Initiativen drei Vereine in Gründung im Tübinger Neckartal entstanden. Diese sollen nun in einem weiteren Prozess unterstützt, beraten und begleitet werden. Mit Hilfe der Quartiersimpulse haben Landkreis und Kreisseniorenrat in Kooperation mit der Stadt Tübingen das Ziel, die notwendige Unterstützung zu gewährleisten und die ehrenamtlichen Strukturen zu verstetigen und weiter auszubauen.

Landkreis Zollernalbkreis: Weiterentwicklung Generationenhaus Balingen

Das Generationenhaus im Zentrum der Stadt Balingen ist mit seinen vielfältigen Angeboten eine viel genutzte Anlaufstelle für Jung und Alt. Von der Kinderstube, einen Kleiderbasar und das Repaircafé bis hin zu Beratungsangeboten für Eltern, Senior*innen und Pflegebedürftige reichen die vielfältigen Aktivitäten, die vom Landkreis der Stadt Balingen und verschiedenen Vereinen getragen werden. Kernstück des Hauses ist der Cafétreff des Bürgerkontaktes. Neben offenen Cafénachmittagen organisiert der Bürgerkontakt viele weitere niedrigschwellige Angebote, wie z.B. Spielenachmittage und internationales Frauenfrühstück.
Die sich – insbesondere mit Blick auf den demografischen Wandel – verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sollen mit Hilfe des Projekts Quartiersimpulse zu einer Weiterentwicklung des Generationenhauses Balingen führen. Unter Beteiligung der Bürgerschaft werden Bedarfe ermittelt und passgenaue Lösungen entwickelt.

Landkreisübergreifendes Frauennetzwerk

Entwicklung eines Konzeptes für den Aufbau eines landesübergreifenden Frauennetzwerkes. Beratung zu digitaler Vernetzung im ländlichen Raum über Landkreisgrenzen hinweg, bessere Nutzung von Angeboten, Veranstaltungen usw.

Landkreisübergreifendes Frauennetzwerk

Der Kreisfrauenrat Ostalb plant den Aufbau eines landkreisübergreifenden Frauennetzwerks. Ziel des Netzwerkes ist die gemeinsame Auseinandersetzung mit Themen wie „Beteiligung von Frauen“, „Geschlechtergerechtigkeit“ oder „Weiterentwicklung von Infrastrukturen im ländlichen Raum“. Die Beratung nutzt der Kreisfrauenrat für den Aufbau und die Etablierung des Netzwerks.

Lass uns zusammen…

habito e.V. betreibt das Mehrgenerationenhaus Heidelberg und beschäftigt sich mit der Frage, wie ein gutes Leben in einer besseren Welt gelingen kann. Der Verein schafft generationsübergreifende Projekte, bietet ambulant betreutes Wohnen, schafft vielseitige Orte der Begegnung. Das Projekt "Lass uns zusammen..." ist eine nachbarschaftliche digitale Workshopreihe im Quartier Hasenleiser. Das wertvolle Wissen der Nachbarschaft im Quartier wird digital in einer besonderen Plattform für Interessierte angeboten. Im Rahmen des Workshops kann dieses Wissen miteinander geteilt werden. Ein Austausch der Generationen wird hergestellt und gemeinsame Angebote werden dabei entwickelt. Mit diesem Projekt wird zugleich die Bürgerbeteiligung gestärkt.

Lebendige Dorfgemeinschaft für Familien, Jung & Alt

Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt des Altbaus der WG Fessenbach mit Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus ein. Hier wird ein neues und lebendiges Dorfzentrum für Jung und Alt, für Familien und Singles mit vielfältigen Möglichkeiten für Kommunikation, Nahversorgung und Veranstaltungen entstehen. Die Idee dazu hat sich währen eines Beteiligungsprozesses zur Nutzungskonzeption in Kooperation mit der Gemeinde herauskristallisiert. Beratung zu möglichen Trägerkonzepten, zur Rechtsform und zur Einrichtung des Treffpunkts.

Lebendige Quartiere - Strukturen für Begegnung

Café Mondial Konstanz e.V. ist ein Begegnungszentrum für die Nachbarschaft und für einen (inter-) kulturellen Austausch. Der Verein möchte sich in Zukunft mehr gegenüber dem Quartier öffnen und seine Angebote an die Bedarfe weiterer Zielgruppen anpassen bzw. erweitern. Eine sorgfältige Themen- und Akteursanalyse ist geplant, die die Grundlage für weitere Beteiligungsprozesse im Stadtteil bilden soll. Dafür erhält der Verein qualifizierte Beratung.

Lebendiges Quartier in Orschel – Hagen

Das Orschel-Hagen Forum, als Zusammenschluss verschiedener sozialer und gemeinnütziger Akteure im Stadtteil, verfolgt seit vielen Jahren im Sinne der jetzigen und zukünftigen Bewohner (zwei Neubaugebiete sind geplant) die Förderung eines sozialen Miteinanders und die Festigung eines Wir-Gefühls im wachsenden Quartier. Das Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit der Bürgerschaft zu überlegen, welche Strukturen für eine gute Quartiersentwicklung für ein aktives Leben von Jung bis Senioren in Orschel-Hagen gebraucht werden und diese anschließend umzusetzen. Beratung zu Evaluierung von bestehenden Strukturen der Beteiligung und Gemeinwesenarbeit evaluiert und zur fachlichen Unterstützung bei der Projektplanung.

Lebendiges Quartier in Orschel-Hagen, Reutlingen

Das Forum Orschel-Hagen ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Akteuren im Reutlinger Trabantenstadtteil Orschel-Hagen. Mitglieder sind zum Beispiel Vertreter der örtlichen Grundschule, der Stadtteilbibliothek oder einer Bürgerinitiative. Vor Ort sind derzeit zwei neue Wohngebiete geplant, auf deren Fertigstellung die Gruppe mit einer frühzeitigen Quartiersentwicklung reagiert. Die Auftaktveranstaltung des Prozesses wird als Nikolausfest ausgerichtet. Auf dem Fest werden bereits vor Ort wohnende Menschen aktiv angesprochen und eingeladen, sich in der Quartiersentwicklung einzubringen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten wie zum Beispiel Einladungsflyer finanziert, die durch die Ausrichtung des Fests anfallen.

LebensSpielRäume

LebensSpielRäume ist ein Quartiersprojekt in einem bestehenden Gebäudekomplex (zwei Häuser + Garten) mit rund 250 m² Nutzfläche in Freiburg-Wiehre. Das Ziel der Initiative ist es den Raum für Menschen in Unterschiedlichen Lebensaltern und –lagen, für Begegnung, Prävention, Bildung und Therapie, für Körperarbeit und Bewegung, für Kreativität und Kunst sowie für Persönlichkeitsentfaltung und Spiritualität zu schaffen. Das Projekt wird durch solidarisches und nachhaltiges Wirtschaften und soziale Teilhabe ermöglicht. Beratung rund um die Entstehungsphase: künftige Rechtsform, Struktur, Finanzierungsmodell und zukunftsfähige Organisation.

Lebenswege-Zeitung von Mädchen und jungen Frauen

Elf Mädchen aus dem Raum Sindelfingen, Böblingen und Herrenberg engagieren sich seit Herbst 2016 im Medienprojekt "Lebenswege-Zeitung". Sie interviewen Bürgermeister, Staatsrätinnen, Menschen mit Fluchterfahrungen oder Weihnachtsmarktbesucher. Die Teilnehmerinnen sind zwischen neun und 15 Jahre alt und stammen aus Familien mit und ohne Zuwanderungserfahrung. Sie schreiben Berichte, machen Fotos und Videos und stellen sich und ihre Arbeit im Herbst in einer Projektzeitung sowie einer Ausstellung bei den Literaturtagen in Sindelfingen vor. Ola Momen vom NISA-Frauenverein e.V. Sindelfingen leitet, und die Journalistin und Autorin Liane von Droste begleitet und berät das Projekt.

Lebenswerte Gemeinschaft = Zukunft

Der Verein „ARGE für Waldsprechtweier e.V.“ möchte einen Beteiligungsprozess zur Stärkung der „historischen“ Dorfmitte in Waldsprechtweier initiieren. Gemeinsam soll ein Konzept entwickelt werden zum Erhalt einer funktionsfähigen und identitätsstiftenden Ortsmitte. Beratung erhält der Verein zum Prozessmanagement des Beteiligungsprozesses.

Lebenswertes Öschingen

Das Ziel der Initiative ist es, Vorschläge für ein attraktives und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für ältere Menschen im Teilort Öschingen zu erarbeiten, im Hinblick auf den demografischen Wandel. Beratung zu Wohnformen für ältere Menschen, zu Betreuung und Versorgung.

Lebenswertes Öschingen

Die Initiative engagiert sich für das Thema altersgerechtes Wohnen und Betreuung in der Dorfgemeinschaft und auch im Ortschaftsrat mit dem Ziel, die Vorschläge für ein attraktives und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für ältere Menschen in Öschingen zu erarbeiten. Die Seniorengemeinschaft in Riedlingen dient dabei als Vorbild. Dieses Modell für Dienstleistungen wird zuerst in einer Infoveranstaltung vorgestellt, um die Bürgerschaft im Hinblick auf den demografischen Wandel zu sensibilisieren und die notwendigen Schritte zur Umsetzung von Nachbarschaftsstrukturen aufzuzeigen. Der zweite Schritt besteht aus einer Umfrage in Öschingen. Die Initiative erwartet dadurch eine breite, aktive Beteiligung und viele Anregungen für die Verbesserung der Lebensqualität im Ort.

Leitbild für die Stadt Tengen

In Form eines Einwohnerworkshops möchte die Spurgruppe Tengen gemeinsam mit der Bevölkerung ein Leitbild für die Stadt erarbeiten. Das Leitbild soll zukünftig als gemeinsame Grundlage für Verwaltung, Bürgerschaft, Wirtschaft und Vereine dienen. Besonders wichtig ist hierbei das Thema „Zusammenhalt und Zusammenarbeit der einzelnen Teilorte“. Beratung erhält die Spurgruppe zum Vorgehen der Leitbilderstellung und der Prozesskoordination des Einwohnerworkshops.

Leitfaden „Rottweil gemeinsam gestalten“

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Rottweil möchte die Initiative einen Leitfaden für mitgestaltende Bürgerbeteiligung im Rahmen des Prozesses „Implementierung der Agenda 2020“ erstellen. Dafür benötigt die Initiative eine Beratung zur Prozessbegleitung.

Location Ü 16

Das Jugendhaus „Bohrturm“ Bad Dürrheim möchte ein zusätzliches Angebot für Jugendliche über 16 schaffen. Wie dieses Angebot aussehen könnte, sollen die Jugendlichen selbst mitbestimmen können. Durch die Abfrage der Bedarfe soll gemeinsam mit den Jugendlichen ein passendes Konzept entwickelt werden. Beratung zur Durchführung des Projektes erhält das Jugendhaus zum Thema Projektmanagement der Jugendbeteiligung.

Lokale Corona-Support Bürgerkonferenz, Freiburg-Haslach

Der Verein AllWeDo engagiert sich mit Beteiligungsformaten für die Erhaltung und Stärkung demokratischer Werte. Beispielformate in der Vergangenheit waren zum Beispiel die Marktplatzgespräche oder das Freiburger Netzwerktreffen. Um den Herausforderungen der Corona-Pandemie zu begegnen, findet im Freiburger Stadtteil Haslach eine lokale, virtuelle Bürgerkonferenz statt. Die Konferenzergebnisse werden von den Bürgern weiter ausgearbeitet und möglichst auch im Stadtteil umgesetzt. Zu bearbeitende Herausforderungen und Bedarfe der Bürger für das Quartier werden im Vorfeld der Konferenz auf einer Online-Plattform gesammelt. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für das Honorar der Hauptmoderation der Bürgerkonferenz anfallen.

Lokale Corona-Support Bürgerkonferenz, Freiburg-Vauban

Der Verein AllWeDo engagiert sich mit Beteiligungsformaten für die Erhaltung und Stärkung demokratischer Werte. Beispielformate in der Vergangenheit waren zum Beispiel die Marktplatzgespräche oder das Freiburger Netzwerktreffen. Um den Herausforderungen der Corona-Pandemie zu begegnen, findet im Freiburger Stadtteil Vauban eine lokale, virtuelle Bürgerkonferenz statt. Die Konferenzergebnisse werden von den Bürgern weiter ausgearbeitet und möglichst auch im Stadtteil umgesetzt. Zu bearbeitende Herausforderungen und Bedarfe der Bürger für das Quartier werden im Vorfeld der Konferenz auf einer Online-Plattform gesammelt. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Pressearbeit der Bürgerkonferenz anfallen.

Lust unser Dorf aktiv mitzugestalten

Die Initiative Dorftreff entstand aus dem Interesse der Bevölkerung von Römlinsdorf, einem Teilort von Alpirsbach, ihr Dorf für Jung und Alt attraktiver zu gestalten und der Landflucht entgegen zu wirken. In regelmäßigen Treffen sammeln die Bewohner Ideen dazu, bewerten diese nach Dringlichkeit und Realisierbarkeit. Hier geht es um die Entstehung eines Treffpunkts für alle Generationen sowie um eine tragfähige Struktur für die organisierte Nachbarschaftshilfe. Der Beratungsgutschein wird für die Realisierbarkeit von Projekten unter fachkundiger Begleitung genutzt.

Lust unser Dorf mitzugestalten

Die Initiative lädt regelmäßig die Bevölkerung von Römlinsdorf zu Dorftreffen ein. Während eines Beratungsprozess haben sich Arbeitsgruppen gebildet, die Projekte umsetzen.
Eine Arbeitsgruppe organisiert einen wöchentlichen Regionalmarkt, bei dem umliegende Kleinerzeuger vertreten sind. Ebenso können Vereine, Kindergärten und Kirchen sich mit ihren Aktivitäten beteiligen.
Eine weitere Arbeitsgruppe bereitet die Neugestaltung des einzigen Spielplatzes in Römlinsdorf vor, der in einem sehr schlechten Zustand ist. Unter Anleitung eines professionellen Beraters können die Bewohner selbst mit Hilfe der Stadt Alpirsbach den Spielplatz neugestalten.
Für die Eröffnung des Wochenmarktes werden die Bürger mit Flyern in den Briefkästen eingeladen. Zudem werden Info-Tafeln aufgestellt, um auf die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft und die Gestaltung des Spielplatzes hinzuweisen.

MachEbbes Bürgerbeteiligung Ehningen

Die Initiative „MachEbbes Bürgerbeteiligung Ehningen“ hat es sich zum Ziel gesetzt, den Ortskern (wieder-) zu beleben und dem Ladensterben im Ort etwas zu entgegnen. Im Trialog zwischen Bürger, Gemeinderäten und Gemeindeverwaltung sollen Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität und die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde gemeinsam gefunden werden. Beratung erhält die Initiative zur Ausgestaltung eines Beteiligungsprozesses.

Machen-wir-was!, Stuttgart

Die Initiative Kultur für Alle aus Stuttgart verfolgt das Ziel, Menschen mit wenig Geld die kostenfreie Teilhabe an Kulturveranstaltungen zu ermöglichen. An einem Spätsommerfest kommen Mitglieder des dazugehörigen Vereins, die Trägerorganisationen, Kultureinrichtungen, Sportvereine und interessierte Personen aus der Lokalpolitik zusammen. Das Fest stellt das Thema Inklusion in Stuttgart in verschiedenen Bereichen der Stadtgesellschaft in den Vordergrund. Teil des Festprogramms ist ein Vortrag und Austausch mit Simone Fischer, der Beauftragten der Landeshauptstadt Stuttgart für die Belange von Menschen mit Behinderung. Mit dem Beteiligungstaler werden Sachkosten für Raum- und Veranstaltungstechnik sowie für das Rahmenprogramm des Fests finanziert.

Marbach der Möglichkeiten

Mit dem Projekt sollen interessierte Bürger angesprochen werden, die Ideen haben, aktiv gestalten und sich einbringen möchten. Es soll gemeinsam der Frage nachgegangen werden: Wie kann ein Bürgerzentrum im Stadtkern entwickelt werden?

Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks, die Sammlung von Meinungen, deren Aufbereitung und Ausgestaltung. Als Projektabschluss wird das Ergebnis den Bürgern, dem Bürgermeister, der Stadtverwaltung sowie dem Gemeinderat vorgestellt.

Marbach näht Behelfsmasken, Marbach am Neckar

Die Nähstube Marbach ist eine Gruppe von ehrenamtlichen Nähern, die während der Corona-Pandemie Behelfsmasken für Einrichtungen und Bürger der Stadt nähen. Die Gruppe verfügt über eine über eine Hauptansprechpartnerin, die Bürger zu den Behelfsmasken berät. Die Ehrenamtlichen leisten mit der Nähaktion einen solidarischen Beitrag vor Ort und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gemeinsam mit der Stadt Marbach hat die Initiative in der örtlichen Presse einen Aufruf gestartet, um die Einwohner auf dieses Masken-Angebot aufmerksam zu machen und weitere ehrenamtliche Näher für das Projekt zu gewinnen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für die Nähmaterialien der Gruppe anfallen.

MarhaBAR

Die MarhaBAR in Achern hat durch das Angebot von ausländischen Speisen das soziale Miteinander in Achern gefördert. Zusätzlich wurden in den Räumen der MarhaBAR Vorträge mit anschließenden Gesprächsrunden zu gesellschaftspolitischen Themen durchgeführt.

Markdorfer Integrationsprozess: Neue Wege suchen - neue Wege finden

Der Freundeskreis Asyl ist aus einer Vernetzungs- und Kooperationsinitiative hervorgegangen. Daraus sind verschiedene Untergruppen zu den jeweiligen Unterstützungsschwerpunkten entstanden: Patenschaften, Sprachen, Café International, Möbelkreisel, Freizeit für Mütter, Fahrradwerkstatt usw. Ein Koordinationsteam schafft Strukturen für bis zu 100 Engagierte und koordiniert die Absprachen. Integration wird als wechselseitiger Prozess verstanden. Nach den ersten Jahren haben sich die Unterstützungsmöglichkeiten verfestigt, die jetzigen Strukturen müssen auf das Fernziel der Integration überdacht werden und notwendige Veränderungen und Neuausrichtungen diskutiert werden. Im ersten Schritt wurde ein Fragebogen zu Erfahrungen mit Geflüchteten erarbeitet und ausgewertet. Mit dem Projekt "Markdorfer Integrationsprozess: Neue Wege suchen - neue Wege finden" werden bisherige und zukünftige Akteure zu einer Integrationswerkstatt eingeladen, um den Veränderungsprozess gemeinsam zu diskutieren.

Mehrgenerationenhaus Kusterdingen

Die MGH Initiative „Auf den Härten“ Kusterdingen plant im Ort ein Mehrgenerationenhaus einzurichten. Mit dem Projekt soll die Idee verwirklicht werden, dass es sich im gegenseitigen Austausch und mit gegenseitiger Unterstützung besser lebt. Unterstützung und Beratung erhält die Initiative zur Erarbeitung von Lösungsansätzen, Fragen zu rechtlichen und baulichen Voraussetzungen und für die Moderation des Entscheidungsprozesses.

Mehrgenerationenwohnen

Eine Bürgergruppe plant in Lahr ein Mehrgenerationen-Wohnen damit die Nachbarn unterschiedlichen Alters und mit verschiedensten biografischen Hintergründen in einem gemeinsamen Wohnumfeld zusammenkommen (inklusive Einrichtung einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung). Beratung wird zur Entwicklung eines Konzeptes und zur Klärung der Trägerschaft des Mehrgenerationenwohnen eingesetzt.

Mehrgenerationenwohnen, Lahr

Die Initiative „Miteinander Wohnen Lahr“ arbeitet an einem gemeinschaftlichen Wohnkonzept. Menschen sollen dabei so lange wie möglich im eigenen Zuhause bleiben können. Nachbarschaftliche Hilfsstrukturen ergänzen im Konzept der Gruppe die vorhandenen Pflegedienstleistungen in Lahr, damit Menschen Begegnungen und stetigen Austausch im Wohnumfeld haben. Auch die Schaffung zusätzlicher Wohnbereiche für am Wohnmarkt benachteiligte Gruppen, wie zum Beispiel wohnsitzlose Frauen, sieht das Konzept vor. In einem weiteren Schritt ist angedacht, vor Ort ein Nachbarschaftsbüro im Quartier zu etablieren, indem Anwohner Rat einholen oder weitergeben können. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für Druckkosten eines Infoflyers über das Projekt anfallen.

Mensch Möhringen. Gemeinsam leben im Stadtbezirk, Stuttgart

Das „Netzwerk Generationenhaus Möhringen" ist ein Zusammenschluss aus gemeinnützigen Organisationen, Bürgern sowie dem Bezirksamt des Stuttgarter Stadtteils Möhringen. Das Netzwerk sieht sich als Ideengeber und ideelles Dach von Möhringer Organisationen und Bürgerschaft. Neben dem jährlich veranstalteten inklusiven Beteiligungsprojekt "Kunst.Gemeinsam.Machen" wird zusätzlich ein spezielles Jahresthema durch das Netzwerk aufgegriffen. Aktueller Schwerpunkt ist das Thema Migration und Integration. Um sich den Themen vor Ort zu nähern und neue Kooperationen anzuregen, bietet das Netzwerk zum Beispiel einen thematischen Stadtteilspaziergang an. Dieser führt Interessierte zu allen Einrichtungen in Möhringen, die sich mit den beiden Themen befassen. Der Fokus liegt auf der Situation von Migranten sowie anderen Randgruppen vor Ort. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten für die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks und dessen Themenreihe finanziert.

Mit der Bücherei in die Zukunft starten

Eine Gruppe von Ehrenamtlichen hat sich zum Arbeitskreis Bücherei zusammengefunden, um die Bücherei in Mehrstetten ehrenamtlich zu betreiben. Ziel ist es, die Bücherei attraktiv zu halten, die Öffnungszeiten und den Medienbestand auszubauen und die Buchleihe zu digitalisieren. Zudem soll die Bücherei ein Ort des Verweilens und Kennenlernens werden, dazu ist der Betrieb eines Cafés und kulturelle Veranstaltungen geplant. Die Bürger*innen finden hier einen Raum für bürgerschaftliches Engagement und können sich beim Betrieb der Bücherei beteiligen oder Projekte anstoßen wie z.B. Lesepaten, Autorenlesungen, Kooperationen mit Grundschulen, etc.

Miteinander gewinnt - Sport ohne Grenzen

Der FC Esslingen möchte ein Sportangebot schaffen, das Esslinger_innen unabhängig von Alter, Herkunft, Status und Geschlecht zusammenbringt. Über den Sport sollen Begegnungen ermöglicht werden.
Das Projekt setzt sich aus 5 Bausteinen zusammen:

- Sport
- Gemeinschaft/ Netzwerken/ Austausch
- Schulung für Trainer + Multiplikatoren
- Mitwirkung: Vielfalt im Verein und Quartier leben
- Steuerung/ Orga/ Netzwerkaufbau/ Durchführung

Miteinander in Vielfalt - Theaterprojekt zur Integration von Flüchtlingskindern

Der Verein Freunde und Förderer der Schillerschule Aalen e.V. möchte mit einem Theaterprojekt „Miteinander in Vielfalt“ zur Integration von Flüchtlingskindern beitragen. Das Theaterprojekt soll in Zusammenarbeit mit zwei Personen, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, bürgerschaftlich Engagierten, dem Theater der Stadt Aalen, der Stadt Aalen selbst und Schulen durchgeführt werden. Ziel des Projektes ist, durch die aktive Teilnahme am sozialen/ kulturellen Leben in Aalen das Selbstbewusstsein aller Akteure zu steigern und die Integration zu befördern. Beratung erhält der Verein zu Planungs- und Projektfragen sowie zur pädagogischen Arbeit mit Flüchtlingskindern.

miteinander. füreinander.

Das Projekt "miteinander. füreinander. aber wie?" wurde im Rahmen von "Nachbarschaftsgespräche" gefördert. Per Zufall ausgewählte unterschiedliche Personengruppen haben sich mit den Fragen des Zusammenlebens in der Zukunft befasst. Aus diesen Gesprächen gewonnene Ergebnisse sollen nun in eine tragfähige bürgerschaftliche Struktur übertragen werden. Dafür werden  Arbeitsgruppen zu den Themen "Hilfe und Unterstützung", "Mobilität", "Kommunikation & (Standort)Marketing" und "Engagement und Ehrenamt" gebildet. Beratung zur Initiierung von Arbeitsgruppen, zu Strukturierung von Projektideen, zur Bildung von festen Strukturen.

miteinander. füreinander. aber wie?

Im Projekt "miteinander. füreinander. aber wie?" befassen sich per Zufall ausgewählte Personengruppen mit Fragen des künftigen Zusammenlebens. Aus diesen Gesprächen gewonnene Ergebnisse werden nun in eine tragfähige bürgerschaftlichen Struktur übertragen. Dafür wurden Arbeitsgruppen zu den Themen "Hilfe und Unterstützung", "Mobilität", "Kommunikation & (Standort)Marketing" und "Engagement und Ehrenamt" gebildet. Die Beratung bekam die Initiative zur Initiierung von Arbeitsgruppen, zu Strukturierung von Projektideen, zur Bildung von festen Strukturen.

 

Mitfahrbänke in Graben-Neudorf

Die Bürgerinitiative Füreinander-Miteinander aus Graben-Neudorf setzt sich für die Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse ein. Durch die Einrichtung von Mitfahrbänken soll die Mobilität und Anbindung an urbane Gebiete verbessert werden. Beratung erhält die Initiative zu Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und Rechtsfragen.

Mitfahrbänkle

In Dußlingen sollen Mitfahrbänke entstehen, die vor allem auch die Mobilität von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger verbessern sollen. Bevor das erste „Mitfahrbänkle“ markiert wird, ist jedoch eine öffentliche Veranstaltung geplant. Damit soll eine systematische Beteiligung der Zielgruppen bei der Projektverwirklichung gewährleistet werden. Beratung erhält der Verein zur Umsetzungsplanung des Projekts sowie zum Monitoring der angedachten Beteiligungsschritte.

Mitfahrbänkle

Die Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe am öffentlichen Leben. Die Mitfahrbänke, als Ergänzung des ÖPNV, tragen zur Verbesserung der Mobilität von älteren Mitbürger bei. HINSETZEN - EINSTEIGEN - MITFAHREN. Insgesamt 20 Standorte sind geplant, 8 Bänke sind bereits in Betrieb. Der Beratungsgutschein wurde zur weiteren Umsetzungsplanung sowie zur Etablierung und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. Der Verein startete ein Video-Wettbewerb für Schüller*innen mit positiver Botschaft über die Mitfahrbänke.

 

Mitfahrbänkle

Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe am öffentlichen Leben. Die Mitfahrbänke, als Ergänzung des ÖPNV, tragen zur Verbesserung der Mobilität von älteren Mitbürgern bei. HINSETZEN --> EINSTEIGEN --> MITFAHREN. Insgesamt sind 20 Standorte geplant, 8 Bänke sind bereits in Betrieb. Die Beratung zur weiteren Umsetzungsplanung sowie zur Etablierung, ÖA. Aktuell: Video-Wettbewerb für Schüler mit positiver Botschaft über die Mitfahrbänke.

Mitfahrbänkle - Bunt durch's Tal, Kleines Wiesental

Die Gruppe Woman's Peace Table besteht aus geflüchteten und bereits länger vor Ort wohnhaften Frauen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kleines Wiesental im Südschwarzwald werden Mitfahrbänke aufgestellt. Die Bänke tragen zu einer Verbesserung der Mobilität vor Ort bei. Ziel der Gruppe ist es, den öffentlichen Nahverkehr zu ergänzen sowie Gelegenheiten zur Kommunikation bei den Mitfahrten zu ermöglichen. Die Bänke werden gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort aufgestellt. Mit dem Beteiligungstaler werden Mitfahrbänke für das Projekt finanziert.

Mitfahrbänkle, Bodnegg

Die AG Energie und Umwelt ist eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe, die aus dem Prozess für ein Dorfentwicklungskonzept in Bodnegg hervorgegangen ist. Die Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und organisiert verschiedene Veranstaltungen zum Thema zusammen mit der Gemeinde. Mit einem Mitfahrbank-Projekt arbeitet die Gruppe an der besseren Erreichbarkeit des Bodnegger Ortsteils Rotheiden, der fast 700 Meter höher als der Hauptort liegt. Weder zu Fuß oder per Nahverkehr ist Rotheiden einfach zu erreichen. Mit den Mitfahrbänkle schafft die Gruppe Abhilfe. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für den Kauf der Bänke anfallen.

Mittendrin - Gemeinsam älter werden in Lehr

Der Stadtteil Ulm-Lehr unterstützt neue Wohn- und Unterstützungsformen für Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf, angesichts einer wachsenden Zahl von hilfe- und pflegebedürftigen Bürgerschaft, schrumpfenden personellen Ressourcen und neuer gesellschaftlichen Herausforderungen. In der Ortsmitte entsteht ein innovatives Angebot mit Wohn-, Unterstützung- und Begegnungsformen, das professionelle Hilfe sowie bürgerschaftliches Engagement gleichermaßen einbindet. Der Verein NachbarLe e.V. entwickelt gemeinsam mit der Bürgerschaft und der Kommune das Projekt "Mittendrin - Gemeinsam Älterwerden in Lehr". Beratung erhält der Verein zu Umsetzung der Grundidee auf Basis der Bürgerbeteiligung, zur Entwicklung integrativen Wohn-, Unterstützungs-, Begegnungsformen.

 

Mobiles Murrhardt

Das Bürgerbusteam organisiert ehrenamtliche Fahrten mit dem Bürgerbus für sozial schwache Bürgerschaft in Murrhardt, damit alle innerhalb der Gemeinde mobil sein können. Auf dem Gebiet der Stadt liegen 76 separat gelegen Wohnorte. Dort gibt es ausreichend Personen, die den öffentlichen Nahverkehr und bestehende Personenbeförderungsangebote nur eingeschränkt nutzen können , über kein eigens Auto verfügen oder dieses nicht mehr selber fahren. Für das Bürgerbusangebot besteht theoretisch genügend Bedarf. Zurzeit wird an einem Tag in der Woche ein Bürgermobil angeboten, um die tatsächliche Nachfrage in den Praxis zu ermitteln. Das Fahrzeug gehört der evangelischen Kirche und kann nur montags dafür genutzt werden. Die Bevölkerung wird regelmäßig über das Vorhaben der Initiative informiert, um das Projekt dauerhaft vor Ort zu etablieren.

Mobiles Tauschregal

Die Initiative Tauschregal besteht aus Bürger, die vom Konzept Tauschen anstatt Wegwerfen überzeugt sind und weitere Menschen davon begeistern möchten.
Bücher, Kleidung und Alltagsgegenstände werden durch Bürger in den Austausch gebracht. Durch das mobile Tauschregal kann ein coronakonformer Austausch im Freien gewährleistet werden und Begegnung stattfinden. Im doppelten Sinne wird das Tauschregal zum Ort des Austauschs, zum einen für Gegenstände und zum anderen für den Austausch zwischen Bürger*innen über Interessen, Hobbies und Gemeinsamkeiten.

Mobilität im ländlichen Raum, Grünkraut

Die Bürgergemeinschaft Grünkraut organisiert vor Ort Hilfen und Unterstützungsangebote auf ehrenamtlicher Basis für Senioren. Die Gruppe verbessert mit dem Projekt „Mobilität im ländlichen Raum“ die Lebensqualität von Senioren mit einem Mitfahrbankmodell. Das Modell ermöglicht den Senioren zum Beispiel, mit den Einkäufen vom örtlichen Nahversorger, der nicht direkt im Dorfzentrum liegt, wieder sicher bis vor die eigene Haustüre zu kommen. Den Fahrdienst übernehmen engagierte Bürger. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für die Anschaffung der Mitfahrbänke anfallen.

Mobilität in Wernau

Das Seniorenzentrum St. Lukas stößt zusammen mit den Bürgern einen Beteiligungsprozess an. Diskutiert wird, wie die Mobilität der Bewohner in Wernau verbessert werden kann. Hierbei liegt der Fokus nicht nur auf Senioren. Ansichten verschiedener Gruppen erhalten im Beteiligungsprozess Raum. Für die Zusammensetzung der Workshops wird auf die Methode der Zufallsbürger zurückgegriffen, damit möglichst unterschiedliche Menschen im Prozess teilnehmen. Mit dem Beteiligungstaler werden Cateringkosten sowie Sachkosten, die bei der Vorplanung der Workshops anfallen, finanziert.

Mobilität in Wernau

Das Seniorenzzentrum St. Lukas als Einrichtung der Keppler-Stiftung ist Mitinitiator des Kooperationsverbundes von „VERA-vernetzt und aktiv im Alter“. Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen haben in Wernau oft Schwierigkeiten an ÖPNV teilzunehmen. Das Projekt „s’BUSLE“ hilft bereits bei den Mobilitätseinschränkungen. Das Fahrangebot soll durch eine stärkere Individualisierung sinnvoll ausgebaut und generationsübergreifend genutzt werden. Die ganze Bürgerschaft wird sich an diesem Prozess beteiligen. Unterstützung erhält die Initiative bei der Konzeption und Durchführung des Bürgerbeteiligungsprozesses.

Möhringen für alle! Gemeinsam leben im Stadtbezirk“

Das "Generationenhaus Möhringen" ist ein Netzwerk aus gemeinnützigen Organisationen, engagierter Bürgerschaft und dem Bezirksamt Stuttgart-Möhringen. Im Rahmen des Projektes „Möhringen für alle“ werden Integration und Inklusion gestärkt, Begegnung und Beteiligung gefördert. Die Vielfalt im Stadtbezirk soll als etwas Positives erlebt werden. Dies wird mit verschiedenen Beteiligungsaktionen angestrebt (z.B. Kunstaktion „Stadt gestalten“). Beratung erhält die Initiative zu Beteiligungs- und Quartiersentwicklungsprozessen.

Musikvereint Bad Krozingen

Der Helferkreis Integration Bad Krozingen möchte ein transnationales Orchester bestehend aus Laien und Profis unterschiedlicher Herkunft und Generationen gründen. In diesem Orchester sollen Sozialisationen, die normalerweise keinerlei Berührungspunkte miteinander haben, gemeinsam musizieren. Musikstile und Rhythmen der verschiedenen Kulturen sollen die klassischen Musikstücke beeinflussen. Zahlreiche Auftritte bei Festlichkeiten in der Umgebung sind geplant.

Mutmachgeschichten motivieren und stärken

Der Elternbeirat engagiert sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl der Schüler, fördert das Miteinander und die soziale Entwicklung der Kinder. Durch Spenden der Eltern werden Aktivitäten und Projekte ermöglicht, die von der Schule selbst nicht gestemmt werden können. Dem Elternbeirat ist es möglich, Kindern mit Defiziten Unterstützung anzubieten und als Bindeglied zwischen Schule und Eltern zu fungieren.
Mit dem Projekt "Mit Mutmachgeschichten motivieren und stärken" reagiert der Elternbeirat auf die Corona-Pandemie. Jüngere Grundschüler haben das Gemeinschaftsgefühl in einer Klasse nur sehr kurz kennengelernt und haben die Kommunikationsfähigkeit, sich anderen mitteilen zu können, in der Homeschooling Zeit verlernt. Das Projekt, das von einer Theaterpädagogin angeleitet wird, schafft Raum, der den Kindern in diesen unsicheren Zeiten Orientierung gibt. Sie können hier Teamfähigkeit erleben und Vertrauen in ihre eigene Stärken wieder gewinnen.

n*Gruppe, Marbach am Neckar

Die n*gruppe Marbach ist ein Verbund engagierter Bürger, die sich ehrenamtlich für Umweltschutz im Alltag einsetzen. Die Gruppe schafft nicht nur ein Bewusstsein für die Folgen des hohen Lebensstandards in Deutschland, sondern erarbeitet auch praktische Lösungen zum Umweltschutz vor Ort. Diese werden auch auf der lokalpolitischen Ebene bekannt gemacht. Für das Beteiligungsprojekt "Papierpilze" wird altes Papier künstlerisch wiederverwertet und an Interessierte verteilt. An der Sammlung und Erstellung des Produkts kann jeder Bürger teilnehmen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zur Erstellung der „Papierpilze“ notwendig sind.

Nachbarn helfen Nachbarn

Der Seniorenbeirat als Gremium besteht aus 12 Vertretern von Vereinen und Institutionen und vertritt die Interessen der älteren Menschen und informiert über verschiedene Angebote. Außerdem unterstützt er die Arbeit vom Seniorenbüro. Ziel des Projektes ist der Aufbau eines örtlichen Sozialnetzwerks zur Nachbarschaftshilfe unter der Überschrift „Nachbarn helfen Nachbarn“, bestehende Angebote in allen Bereichen des Gemeindelebens sollen dabei vernetzt und ausgebaut werden. Beratung zur Erstellung und Umsetzung eines Konzeptes.

Nachbarschaf(f)t Leben, Stuttgart-Wangen

Engagierte Bürger arbeiten im Stuttgarter Stadtbezirk Wangen an einem Netzwerk, um Themen wie Pflege und Demenz vor Ort zu bearbeiten. Die Gruppe beteiligt sich damit aktiv an der Quartiersentwicklung im Stadtbezirk und versucht, alle relevanten Interessengruppen einzubeziehen. In der Begegnungsstätte in Wangen greift die Gruppe regelmäßig aktuelle Fragestellungen zu den Themen auf und bietet ein Forum für Diskussion und Auseinandersetzung. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung anfallen. Diese ist einerseits dafür gedacht, den vielen Engagierten für ihre Mitarbeit zu danken; die Gruppe erhofft sich aber auch, dass sich im Anschluss viele Bürger auch weiterhin für eine Mitarbeit begeistern können.

Nachbarschaft "Untere Breite"

In Weingarten soll das Thema "Nachbarschaft" auf die Agenda genommen werden.

Mit den vor Ort geplanten Gesprächen soll ein Austausch mit den Bürgern sowie mit der Stadtverwaltung in Gang gesetzt werden. Ein zentrales Gesprächsthema wird dabei die "Quartiersarbeit" sein. Mit einem Organisationsteam, das ähnlich einer Begleitgruppe zusammengesetzt ist, werden die Dialoge gemeinsam durchgeführt. Insgesamt ist das Projekt im Rahmen eines einwöchigen Programms geplant. Für die Umsetzung werden unterschiedliche Aktionen durchgeführt sowie Wege aufgezeigt, die Beteiligung auch hybrid/ digital umzusetzen.

Nachbarschaftliches Wohnen und Pflegen

Das Ziel der Initiative ist die Entwicklung eines Konzepts für ein nachbarschaftliches Wohnprojekt für Jung, Alt, Einheimische und Geflüchtete, das sich auf Engagement, Selbsthilfe und das Prinzip  des Teilens statt Besitzen (Autos, Werkzeuge, Garten-, Spiel- und Begegnungsflächen) stützt. Der Verein erhält hierfür eine qualifizierte Prozessberatung.

Nachbarschaftshilfe in Murg

Die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ aus Murg möchte gemeinsam mit der Kommune und den Jugendlichen vor Ort den demografischen Wandel gestalten. Durch einen Runden Tisch sollen Lösungsvorschläge für eine breit aufgestellte Nachbarschaftshilfe erarbeitet werden. Beratung erhält die Initiative zu vorbereitenden Schritten des Runden Tisches sowie zu Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.

Nachbarschaftshilfe in Niedereschach

Ziel des Projekts ist der Aufbau und die Etablierung einer professionell organisierten Nachbarschaftshilfe in der Genossenschaftsform. Die Angebote richten sich an hilfebedürftige Personen und umfassen die Schwerpunkte Alltagsbegleitung und Betreuung. Bedarfe und Wünsche werden im Vorfeld in einer Zukunftswerkstatt ausgearbeitet. Prozessberatung sowie rechtliche Unterstützung zur Gründung einer Genossenschaft sind dabei notwendig.

Nachbarschaftshilfe Möggingen

Eine engagierte Bürgergruppe möchte eine generationsübergreifende, dauerhafte Nachbarschaftshilfe vor Ort initiieren. Dieser Wunsch hat sich im Rahmen der ersten Mögginger Dorfwerkstatt im November 2017 herauskristallisiert. Bürgerinnen und Bürger erhoffen sich mehr ehrenamtliche Unterstützung für ältere Bewohnerinnen und Bewohner sowie eine Durchmischung der Generationen und Öffnung für junge Familien. Beratung wird für eine dauerhafte Organisationsform sowie zu Haftungsfragen und arbeitsrechtliche Belange benötigt.

Nachbarschaftshilfe Netzwerk Mössingen

Das Ziel der Initiative ist es, mit der Neuformatierung der Nachbarschaftshilfe durch Vernetzung bestehender und neuer Angebote sowie der Weiterentwicklung zeitgemäßer Beteiligungsformen einen Beitrag zur Vitalität und Attraktivität des Gemeinwesens zu leisten. Das Nachbarschaftshilfe-Netzwerk verfolgt die Vision einer lebenswerten Stadtgesellschaft, in der Menschen aller Generationen und unabhängig von ihrer Herkunft selbstbestimmt am Leben der Stadtgesellschaft teilhaben und sich gemeinsam mit anderen einbringen können. Dafür werden Menschen in Mössingen gewonnen, qualifiziert und unterstützende Strukturen geschaffen. Beratung zur Organisationsstruktur und Rechtform für das Nachbarschaftshilfe-Netzwerk als Netzwerk aus unterschiedlichen Akteuren.

Nachbarschaftshilfe-Netzwerk Mössingen

Ausgehend von einem Workshoptag zu sozialräumlichen Fragestellungen im Januar 2019 hat sich in Mössingen eine kleine Gruppe von Ehrenamtlichen in einem Initiativkreis zur Entwicklung eines zukunftsfähigen Nachbarschaftshilfekonzepts für Mössingen und Umgebung zusammen gefunden. Die Ehrenamtsbeauftragte der Stadtverwaltung war seit Beginn der Gruppengründung dabei. Der Kreis erweiterte sich mit der Zeit um Personen zum Beispiel aus dem Hospizverein, der Bürgerstiftung oder dem örtlichen Mütterzentrum. Das angestrebte Nachbarschaftshilfe-Netzwerk verfolgt die Vision einer lebenswerten Stadt-(Gesellschaft), in der Menschen aller Generationen und unabhängig von ihrer Herkunft selbstbestimmt am Stadtleben teilnehmen und sich einbringen können. Dazu werden durch das Netzwerk Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Situationen für ihre Anliegen und Bedarfe eine zentrale Anlaufstelle erhalten, über die sie zeitnahe Unterstützung und weitergehende Beratung und Begleitung vermittelt bekommen.

Nachhaltige Mobilität & Klimaschutz Wittnau

Der Arbeitskreis Klimaschutz Wittnau ist ein Zusammenschluss von interessierten Bürger*innen und Mitgliedern des Gemeinderats, die sich zum Ziel gesetzt haben, Maßnahmen zu Klimaschutz zu entwickeln und umzusetzen. Grundlage dafür ist ein vom Gemeinderat beschlossenes Klimaschutzkonzept.
Mit Bürgerbeteiligungsprozessen soll eine umweltverträgliche Mobilität für Wittnau erreicht werden. Darüber hinaus ist das Ziel die Gemeinde Wittnau energieautark zu machen.
Zu den konkreten Maßnahmen gehören die Errichtung einer E-Bike-Ladestation, die Bewerbung des E-Carsharing Angebots und des Ausbaus von PV-Anlagen auf Privathäusern, die Errichtung einer Mitfahrbank sowie die artenfreundliche Bepflanzung der Grünflächen der Gemeinde.

Nachhaltige Mobilität in Küssaberg

Die Initiative „Nachhaltige Mobilität“ arbeitet in der kleinen Gemeinde Küssaberg an der deutsch-schweizer Grenze an einer umweltverträglichen und autoreduzierten Mobilität. Dafür verfolgt die Gruppe verschiedene Ziele wie zum Beispiel die Schaffung von einem E-Car-Sharing-Modell  in den verschiedenen Ortsteilen, Lastenrädern für Besorgungen sowie Mitfahrportalen und Mitfahrbänken vor Ort. In einem Bürgerbeteiligungsprozess wird mit einer Bürgerumfrage und öffentlichen Veranstaltungen zur Zukunftsmobilität die Bevölkerung vor Ort eingebunden. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die mit den Informationsveranstaltungen anfallen.

Nachhaltige multimodale Mobilität

Das Ziel des Projekts ist die Förderung der multimodalen Mobilität in Schallstadt-Mengen. Die Bevölkerung wird für die Nutzung von Kleinbus, CarSharing Station, E-Lastenfahrräder, Hol- und Bringdiensten in öffentlichen Veranstaltungen zur Zukunftsmobilität sensibilisiert. Professionelle Beratung und Begleitung erhält die Initiative für die Organisation von Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung sowie zur Etablierung der Projektidee.

Nachhaltige multimodale Mobilität

Das Ziel des Projekts ist es, mittels Bürgerbeteiligung eine umweltverträgliche und zukunftsfähige Mobilität einzurichten. In einem gemeinsamen Prozess mit der Bürgerschaft und der Verwaltung werden die Bedarfe festgestellt sowie die Finanzierungsfragen geklärt. Dies betrifft das Einrichten einer Mobilitätsstation für E-CarSharing und E-Lastenräder, die Gründung von Fahrgemeinschaften. Die Initiative erhält eine qualifizierte Beratung für das Ausrichten und die Organisation von Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung.

Nachhaltige multimodale Mobilität / CO2 Reduktion

Die Initiative „Murg im Wandel“ engagiert sich für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Murg. In diesem Rahmen wurden konkrete Maßnahmen angeregt und Projekte umgesetzt, die weiterer Unterstützung bedürfen. Die Initiative setzt sich für die Weiterentwicklung der umweltverträglichen, autoreduzierten und zukunftsfähigen Mobilität ein. In einem Bürgerbeteiligungsprozess in Kooperation mit der Kommune werden verschiede Möglichkeiten mit Blick auf die CO2 Reduktion erarbeitet. Die Initiative erhält eine qualifizierte Beratung für das Ausrichten und die Organisation von Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung.

Nachhaltige multimodale Mobilität / CO2 Reduktion

Mittels Bürgerbeteiligungsprozessen in Stegen wird der Weg zu einer umweltfreundlichen und zukunftsfähigen Mobilität beschritten. Die engagierte Bürgerschaft startet in Kooperation mit der Verwaltung mit einem E-CarSharing Auto als Pilotprojekt. Der Standort wird nach Möglichkeit mit einem E-Lastenfahrrad und einer Mobilitätsstation für Pedelecs erweitert. Die besonderen Herausforderungen in einer Gemeinde im ländlichen Raum machen das Projekt anspruchsvoll und besonders interessant. Der Arbeitskreis erhält qualifizierte Beratung für das Ausrichten und die Organisation von Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung.

Nachhaltige Nahversorgung für unsere Gemeinde

Die Initiative Vereinsgemeinschaft Wald möchte vor Ort in Wald-Riedetsweiler die Nahversorgung aufrechterhalten und mit vorgeschalteter Bürgerbeteiligung ein DORV-Zentrum entwickeln, das die Bausteine „Grundversorgung“, „Dienstleistungen“, „soziale Angebote“, „Kommunikation“ und „Kultur“ enthält. Dies soll die Entwicklung hin zu einer reinen „Schlafgemeinde“ stoppen. Beratung erhält die Initiative für eine Basisanalyse, um zu prüfen, ob überhaupt die Voraussetzungen für ein solches Projekt vor Ort bestehen und die Bürgerschaft dieses Projekt mittragen wird.

Nachhaltige Versorgung in Herdwangen-Schönach

Die Initiative Aktive Bürger Herdwangen-Schönach möchte ein DORV-Konzept zur Aufrechterhaltung der Nahversorgung vor Ort realisieren. Alle anderen Einwohner werden begleitend durch Bürgerversammlungen und Bürgerwerkstätten während der Entstehung einbezogen. Beratung bekommt die Initiative zum Aufbau eines DORV-Zentrums sowie zum Prozess der Bürgerbeteiligung.

Nachhaltige Versorgung in und um Zogenweiler

Der Arbeitskreis Dorfentwicklung setzt sich für die Gestaltung einer attraktiven und lebendigen Ortsmitte in Zogenweiler sowie für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Nahversorgung, um die Lebensqualität in der Gemeinde Horgenzell für die Zukunft zu erhöhen. Eine externe Basisanalyse soll klären, ob sich ein DORV-Konzept vor Ort rechnen und wirtschaftlich tragen würde.

Nachnutzung ehemaliges Schulhaus

Ein Konzept für die Nutzung des ehemaligen Schulhauses, Aufbau einer Infrastruktur, Stärkung der Dorfgemeinschaft im Rahmen eines Beteiligungsprozesses. Hierfür möchte sich die Initiative professionell beraten lassen.

Nah- und Rundumversorgung

Im Heiligkreuzsteinach wurde der einzige Lebensmittelmarkt in der Ortsmitte geschlossen. Die Nahversorgung endete abrupt und hat zur Folge eine Sogwirkung auf die noch vorhandenen Geschäfte, wie Getränkemarkt, Bäcker, Metzger und Apotheke. Zudem war der Lebensmittelmarkt bisher ein wichtiger und beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Das Ziel der Initiative Nah- und Rundumversorgung ist es, eine intakte Infrastruktur im Ort zu halten, um weiter eine attraktive und lebendige Gemeinde zu sein. Der Beratungsgutschein wird für die Befragung der Bürgerschaft rund um die Schaffung einen Nahversorgungszentrums verwendet.

Nahversorgung und Begegnung in Kiebingen

Das Ziel der Initiative ist es, die Nahversorgung in Kiebingen zu verbessern. Dabei soll sich die Versorgung nicht nur auf den Erwerb von Lebensmitteln beschränken, sondern darüber hinaus den persönlichen Kontakt zwischen den Kiebingern verstärken. Dieser Wunsch wurde vielfach in den Befragungen zum Stadtentwicklungskonzept der Stadt Rottenburg geäußert. In Zusammenarbeit mit der Bäckerei, der Metzgerei, dem Gemüse-Anbieter und dem örtlichen Landwirt könnten deren Waren, aber auch weitere Produkte für den täglichen Bedarf, im neuen Dorfladen im Ortskern in fußläufiger Entfernung angeboten werden. Beratung in Form einer Basisanalyse.

Netzwerk GUTE WIRTSCHAFT

Das Ziel des Projektes ist die Einrichtung einer digitalen und analogen Plattform, die den nachhaltigen Wandel des gesellschaftlichen Umfelds mit Fokus auf gemeinwohlorientierte und kooperative Wirtschaft unterstützt und der Quartiersentwicklung dient. Dabei werden Nachbarschaftsaustausch, gegenseitige Vernetzung sowie lokale Strukturen in Konstanz gefördert und gestärkt. Beratung zu Vorbereitung und inhaltlichen Ausrichtung des Projektes, zu Einschätzung der Machbarkeit, zum Thema Nachhaltigkeit und Sharing-Community.

Neuausrichtung und Umstrukturierung des AK Asyl

Der Arbeitskreis Asyl möchte seine Arbeit an die aktuelle Bedürfnisstruktur von Geflüchteten neu organisatorisch ausrichten und die Vernetzung zwischen dem Arbeitskreis, dem Integrationsmanagement sowie der Gemeinde ausbauen. Beratung erhält der Arbeitskreis zu Umstrukturierung und zu Weiterentwicklung von Projekten.

Neue Wege in der Integration durch Kultur

Ziel des Vereins ist es, den Austausch zwischen den Kulturen zu leisten. Das African Music Festival feiert dieses Jahr seine 20. Ausgabe. Beratung zu Integration durch Kultur mit den Mitteln von Social Media.

Neue Wege in nachhaltiger Mobilität in Küssaberg

Das Ziel der Initiative ist das Voranbringen der nachhaltigen Mobilität in Küssaberg für mehr Klimafreundlichkeit, für weniger Parkplatzbedarf, für flexible Angebote sowie für mehr Nutzung von alternativen Angeboten wie E-CarSharing in den Ortsteilen, Lastenräder für Besorgungen, Mitfahrportale. Der Beratungsgutschein wird für die Umfrage zum Bedarf sowie zur Erweiterung der Initiative und die Sensibilisierung für das Thema in Form von öffentlichen Veranstaltungen zur Zukunftsmobilität mit multimodalen Angeboten benötigt.

Neugestaltung „generationengerechtes Dorfzentrum“

Das Dorf Harpolingen mit seinen 700 Einwohner hat mit massiver Landflucht zu kämpfen. Das hat zur Folge, dass unter anderem die Dorfgaststätte geschlossen wurde. Deshalb hat sich der Bürgerverein „Daheim in Harpolingen e.V.“ gegründet und möchte mit dem Projekt die Neugestaltung eines „generationengerechten Dorfzentrum“ angehen. Dieses Projekt hat zwei Dimensionen: Zum einen die Schaffung eines sozialen und kulturellen Treffpunkts, zum anderen die Umgestaltung des Dorfplatzes. Beratung erhält der Verein zur Prozessgestaltung und zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie.

Neugestaltung Spielplatz

Der Verein FC Blau-Weiß Bellamont verfolgt das Motto "Gemeinschaft bewegt" und ist besonders im Jugendbereich und im Mädchenfussball aktiv. In den letzten Jahren haben vor allem auch jüngere Vereinsmitarbeiter die Verantwortung übernommen.
Ein Spielplatz auf dem Vereinsgelände, der für alle Personen frei zugänglich und offen ist, entspricht nicht mehr der DIN-Norm eines öffentlichen Spielplatzes. Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit Vereinsmitgliedern altersübergreifend eine Neugestaltung umzusetzen. Durch ein attraktives Spielangebot sollen Kinder und Eltern zum Spielen draußen animiert werden.

Neuorganisation der Vereinsstruktur

Gemeinsam statt Einsam e.V. initiierte 2015 als einer der ersten in BW eine selbstverantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz als individuelle, kleinräumige Betreuungs- und Pflegealternative im vertrauten Quartier in Form von WG-Zimmern. Die Organisation wurde bisher durch die „Gründer“-Angehörigen getragen. Der Verein setzt sich mit Modellen eines Organisationswechsels für die neue Generation auseinander und benötigt hierfür die Prozessberatung.

Neuorganisation der Vereinsstruktur

„Gemeinsam statt Einsam e.V.“ steht seit 2005 für eine selbstverantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Kirchheim unter Teck und gehört zu den Pionieren in BW. Der Verein setzt sich aktuell mit Modellen eines Organisationswechsels auf Vereinsebene auseinander, weil keine ehrenamtlich engagierte Nachfolge mehr zur Verfügung steht. Prozessberatung wird benötigt, um künftig eine tragfähige Steuerung für das Konzept der ambulant betreuten Wohngemeinschaft zu gewährleisten.

Neustart Tübingen

Neustart Tübingen ist eine genossenschaftlich orientierte und demokratisch strukturierte Initiative. In der Tübinger Südstadt entsteht eine neue Nachbarschaft mit Blick auf die Menschen mit kleineren Einkommen. Hier wird eine Kultur der Solidarität und gegenseitiger Unterstützung gepflegt. Im Fokus stehen das gemeinschaftliche Wohnen, soziale Infrastruktur und Gewerbe. Fachliche Beratung wird zur Entwicklung eines Quartierskonzeptes anhand einer aktivierenden Befragung genutzt.

Neustrukturierung der Gruppe „Murg im Wandel“

Die Gruppe „Murg im Wandel“ setzt sich seit vielen Jahren für eine lebenswerte Kommune in den Bereichen Mobilität, Bürgerbeteiligung und Klimaschutz ein. Der langjährige Koordinator hat seinen Posten aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Die anderen Mitglieder benötigen einen moderierten Prozess, um die Struktur und die Aufgaben neu zu verteilen sowie den Fortbestand der Gruppe gewährleisten zu können. Fachberatung zu Neuorganisation der Initiative.

Neustrukturierung des Forums und Definition der zukünftigen Ziele

Das Forum Gesellschaft Inklusiv Ostfildern vertritt im Rahmen der Inklusion die Interessen von Menschen, die in ihrer Mobilität oder Orientierung eingeschränkt sind. Ihr Ziel ist die ungehinderte Teilhabe aller Bürger am gesellschaftlichen Leben in Ostfildern.
Die Aktivitäten und Themen des Forums sind vielfältig. Ein großes Projekt war die Ausarbeitung "Barrierefrei Unterwegs" in Ostfildern, das digital für alle zugänglich und fertiggestellt ist. Mit diesem Abschluss beenden mehrere Aktive ihr Engagement und neue Personen wurden für die Mitwirkung gewonnen. Der Wechsel der Engagierten und der Projektabschluss geben Anlass zur Neustrukturierung des Forums mit Hilfe eines moderierten Workshops.

Oberkirch Zeitbank plus

Gründung einer Zeitbank in Oberkirch für bargeldlose Unterstützung in vielen Lebensbereichen, entsprechend der Kompetenzen und Bedürfnissen der teilnehmenden Personen. Beratung zu Organisation und Umsetzung des Projektes.

Obertorium / Experimentierraum am Obertor

Eine Gruppe von Studierende des Studiengangs Stadtplanung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen hat sich zum Obertorium zusammen geschlossen und möchte den Platz und die Fußgängerzone "Am Obertor" gestalterisch und nutzungstechnisch aufwerten. Der Platz soll den Charakter eines Durchgangsraums ablegen und zu einem attraktiven Aufenthaltsort werden. Das Projekt untergliedert sich in drei Phasen, der Analyse-, Konzeptions- und Interventionsphase. Bei allen Maßnahmen wird die Stadtbevölkerung und insbesondere die Anwohner durch partizipative Prozesse einbezogen und dazu motiviert, auch nach der Projektphase weiterzumachen.
Zunächst wird der Platz untersucht und der Öffentlichkeit präsentiert, ein Konzept erarbeitet und abschließend umgesetzt.

Offene Online-Treffs

Das Familienzentrum ist ein Ort der Begegnung für verschiedene Generationen und Kulturen. Der Austausch zwischen Familien, Generationen, Kulturen wird hier gefördert und ein soziales Netz für Familien gesponnen. Um auch in Zeiten der Pandemie mit den Familien im Austausch zu bleiben, werden Angebote online stattfinden, als Ergebnis einer Umfrage unter den Familien.
Die Angebote dienen der Familienbildung und schaffen einen Rahmen, in dem Gemeinschaft und Teilhabe gelebt werden kann. Das Familienzentrum gibt damit Impulse für den Familienalltag, bietet Prävention und Hilfe zur Selbsthilfe an.

Öffentlicher Bücherschrank

Der Bürgerverein Hörnle & Eichgraben fungiert als Ansprechpartner der Bürger*innen für die Gestaltung der beiden Stadtteile und bildet die Brücke zur Stadt und anderen Institutionen.
Mit einem öffentlichen Bücherschrank für die Bewohner des Stadtteils Hörnle entsteht ein neuer Ort für Kultur und Austausch. Hier können kostenfrei Bücher getauscht werden. Veranstaltungen wie z.B. Tag des Buches, Aktionen zu Buchmessen in Leipzig oder Frankfurt bringen die Menschen am Bücherschrank zusammen. Mit dem Literaturarchiv, beheimatet in Marbach, greift der Öffentliche Bücherschrank das Thema der Stadt auf.

Öffentlicher Bücherschrank

Der Bürger-, Kultur- und Förderverein "OSTstadt e.V. - Vielfalt verbinden" hat das Ziel, die soziale und kulturelle Lebensqualität der in der Oststadt von Schwäbisch Gmünd lebenden Menschen ideell, sozial und finanziell zu unterstützen und zu fördern. Der Verein hilft bei der sozialen Integration im Quartier, fördert Kinder- , Jugend- und Nachbarschaftshilfe, unterstützt Kunst und Kultur, begleitet aktiv die Gestaltung des Stadtteils mit, koordiniert die Zusammenarbeit von Vereinen und Institutionen im Quartier sowie interkulturelle Begegnungen und Patenschaften vor Ort. Die Vielfalt steht dabei im Vordergrund. Mit dem Aufstellen des Bücherschranks im Zentrum der Oststadt und der gezielten Mischung der Bücher in verschiedenen Sprachen für unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen schafft ein attraktives Angebot für zahlreiche Lesewünsche und Lesebedürfnisse. Gemeinsame Leseabende für Erwachsene wie Buchvorstellungen durch Autoren, Diskussionen über ein gemeinsam gelesenes Buch oder Vorlesestunden für Kinder finden als begleitende Veranstaltungen zur besseren Verständigung und für den Austausch der Kulturen in den Nähe des Bücherschrankes statt.

Öffentlichkeitsarbeit für die LagEB e.V.

LagEB e.V. ist ein landesweiter Verein, der als Bindeglied zwischen ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierten in den Gemeinden, der öffentlichen Verwaltung und der Politik agiert. Ziel des Vereins ist es, die Fachkräfte aus dem bürgerschaftlichen Engagement und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg als weitere Mitglieder für sich zu gewinnen und Interessierte zu informieren. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Demokratie, der Positionierung zu sozial- und fachpolitischen Entwicklungen. Der Verein stärkt, qualifiziert und vernetzt die hauptamtlichen Fachkräfte des Bürgerschaftlichen Engagements und der Bürgerbeteiligung vor Ort und sorgt für einen Wissensaustausch. Gute Öffentlichkeitsarbeit in Form einer Homepage, des Logos und diverser gedruckter Materialien ist dabei notwendig.

Öffnung der Kinder-/Jugendarbeit für Geflüchtete

Der Stadtjugendring Herrenberg möchte ein neues Angebot für Jugendliche mit Fluchterfahrung erarbeiten, um dadurch weitere Begegnungsmöglichkeiten zu den vor Ort ansässigen Jugendlichen zu schaffen. Neue Projekte sollen auf den bestehenden Strukturen und Angeboten aufbauen und diese ergänzen. Beratung benötigt der Stadtjugendring zur Gestaltung eines passenden Prozesses.

Organisationsentwicklung der Vereinsstrukturen

Der Verein buefet e.V. möchte zum Erhalt der individuellen Lebensqualität vor Ort beitragen. Da die Aufgabenbereiche des Vereins seit der Gründung immer vielfältiger wurden sollen die Vereinsstrukturen überdacht werden. Beratung erhält der Verein zu Fragen der Organisationsentwicklung.

Ortskernbelebung

MachEbbes wurde als eine Plattform der Bürgerbeteiligung in Ehningen auf Wunsch der Gemeinde zur Belebung des Ortskerns ins Leben gerufen. Seitdem engagieren sich ca. 100 Bürger/-innen in Beteiligungsgruppen zu verschiedenen Themen, um als „Fachleute vor Ort“ eigene Bedarfe zu thematisieren und die Lebensqualität in der Gemeinde zu steigern und zu sichern. Das ursprüngliche Thema der Ortskernbelebung geriet in Vergessenheit, soll aber aktuell in einem Workshop mit allen Beteiligungsgruppen aufgearbeitet werden, um Ideen der verschiedenen Akteure zusammenzubringen und daraus konzentrierte Planungsalternativen zur Ortskernbelebung zu entwickeln. Beratung erhält die Initiative zur Zusammenführung der bisherigen Ergebnisse und zur Umsetzung der Ergebnisse aus dem Workshop im Herbst.

Paletti-Garden

Das Ziel des Projekts ist es, die unbenutzten Flächen in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd für Gemeindegärten zu nutzen. Das Projekt PALETTI-Gemeinde-Garten bietet eine einfache Gelegenheit für kulturelle Begegnung und Austausch für Gmünder und neu Angekommene beim gemeinsamen Gärtnern. Es ist ein niederschwelliger und integrativer Schritt in die Gemeinschaft. Die Menschen sollen über das Thema "Garten" zusammenkommen, das Miteinander in der Kommune wird dadurch gestärkt. Der Verein erhält professionelle Beratung für die Realisierung des Projekts, für die Beteiligung von Mitmachern sowie für Kooperationen und den passenden Umgang mit der Kommune.

Partizipation im Kindergarten, Heiligkreuzsteinach

Eine Erzieherinnengruppe treibt im Kindergarten in Heiligkreuzsteinach das Thema Partizipation in Krippe und Kindergarten voran. In der Einrichtung werden Stück für Stück partizipative Entscheidungsstrukturen etabliert. Ein Format ist die Kinderkonferenz, die gemeinsame Entscheidungen in Bereichen wie Planung der Mahlzeiten oder der Schlaf- und Ruhephasen zusammen mit den Kindern ermöglicht. Dazu gibt es Elternabende, die mit partizipativen Methoden gestaltet werden. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten für den Prozess finanziert, wie zum Beispiel ein Flipchart sowie ein Whiteboard.

Partizipation über Jugendkultur im ländlichen Raum

Der Kreisjugendring Tübingen möchte ermöglichen, dass Jugendkulturveranstaltungen als Partizipationsprojekte stattfinden. Dazu möchten sie ein Festival initiieren, das zur gezielten Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen sowie jugendrelevanten Themen beitragen soll. Zudem sollen junge Menschen im ländlichen Raum erreicht werden, die ansonsten nicht angesprochen werden. Beratung erhält der Kreisjugendring zur Verknüpfung von Jugendbeteiligungsverfahren und Jugendkulturveranstaltungen.

Partizipation von Kindern und Jugendlichen in Kirchzarten

Der „Trägerverein für offene Jugendarbeit e.V.“ aus Kirchzarten möchte ein Projekt initiieren, das allen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Kirchzarten die Möglichkeit der politischen Teilhabe bietet. Mit dem JUPARTI (JUgendPARTIzipations-Forum) soll eine Beteiligungsform entstehen, die allen Kindern und Jugendlichen aus Kirchzarten zugänglich ist. Beratung erhält der Trägerverein zu Fragen des Projektmanagements.

Partnerauswahl und Verträge für Marktplatz 11

Ziel des Teams ist ein ehrenamtlich organisiertes Nahversorgungszentrum. Eine Bedarfsanalyse wurde bereits Im Rahmen des DORV-Prozesses durchgeführt und ausgewertet. Die Gründung einer „Marktplatz 11“ Genossenschaft ist geplant. Ein Bürgerforum als Infoveranstaltung soll über diese Rechtsform informieren, Genossenschaftsanteile werden hier direkt angeboten. Das Team erhält qualifizierte Prozessberatung zur Einrichtung des Nahversorgungszentrums.

Partyzipationssofa

Das Esslinger Klimabündnis besteht aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Initiativen der Stadt und setzt sich mit der Zukunft der Stadt Esslingen auseinander. Damit zusammen hängt auch die Suche nach Lösungen auf die laut Antragsteller "epochaltypischen Probleme der Klimakrise auf der lokalen Ebene". Das Bündnis möchte zivilgesellschaftliche Expertise lokal bündeln, um eine Verbesserung der Lebensbedingungen für alle Esslinger zu erreichen. Mit dem neuen Projekt "Partyzipationssofa" können Esslingens Bürger an verschiedenen Orten in den Dialog zum Thema Klimagerechtigkeit kommen. Im Dialog sollen konkrete Ideen entstehen, die dazu beitragen können, Esslingen klimagerechter zu machen. Das Format ist niederschwellig angelegt und soll den Teilnehmenden Freude bereiten. Die Ergebnisse werden festgehalten und gemeinsam mit der Verwaltung und dem Gemeinderat auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.

Pflegende Runde

Der Aktionskreis PflegeKulturDemenz baut durch verschiedene Aktivitäten und Engagement von Menschen in Wangen ein Beziehungsnetz auf, um ein unterstützendes, offenes Klima für die Themen wie Pflege, Kultur, Demenz zu schaffen. Anknüpfend an bestehende Netzwerke im Quartier greift die Begegnungsstätte aktuelle Fragestellungen zu diesem Thema auf und bietet ein Forum für Diskussion und Auseinandersetzung. Beratung erhält die Initiative zu Bürgerengagement im Umfeld der Pflege, zu Inhalten und Methoden der Unterstützung.

Pflegewohngruppe

Der Arbeitskreis Pflegewohngruppe aus Frittlingen möchte eine eigenverantwortliche Pflegewohngruppe gründen und eine Seniorenbegegnungsstätte sowie eine Tagespflegegruppe einrichten. Auch soll im Dorf das „ZeitbankPLUS - Modell“ eingerichtet werden. Ziel ist es, die bestehende Initiative später in einen gemeinnützigen Verein zu überführen, der auch Träger und Verwalter der Zeitbank sein soll. Beratung erhält der Arbeitskreis zur bevorstehenden Vereinsgründung sowie zur Initiierung der Zeitbank.

Pilotbürger*innenrat Klimaschutz

Klimaentscheid Schorndorf ist eine Initiative von Bürger, die sich für die Einhaltung des 1,5 Grad Ziels einsetzen. Sie möchten den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt hinterlassen und möchte dafür direkt in der eigenen Stadt beginnen. Dazu haben sie einen Einwohnerantrag für ein klimaneutrales Schorndorf 2035 gestellt, der vom Gemeinderat mit großer Mehrheit angenommen wurde.
Die Initiative möchten diesen komplexen Prozess begleiten und ein Bewusstsein in der Bevölkerung dafür schaffen. Auf vielen Ebenen ist ein Umdenken notwendig, innovative Ideen, Verzicht und Veränderungsbereitschaft braucht es. Daher ist eine große Transparenz und die Einbindung breiter Bevölkerungsschichten wichtig. Die Initiative macht sich stark dafür, einen Bürgerrat einzusetzen, der Empfehlungen für die Politik erarbeitet. Um diese Idee erfahrbar zu machen, wird ein Pilotbürgerrat mit 25 zufällig ausgelosten Einwohner durchgeführt. Sie treffen sich einen Tag lang und diskutieren das Thema "Worin liegt die Chance von Solarstrom und wie kann es gelingen, mehr Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet zu realisieren?". Die TN bekommen Input von Experten und erarbeiten dann in Kleingruppen Vorschläge, die im Plenum diskutiert werden. Mit einer Punktvergabe wird abschließend eine Rankingliste erstellt, die der Stadtverwaltung und dem Stadtrat als Empfehlung vorgelegt wird. Die Veranstaltung wird von Medien begleitet und transparent nach außen kommuniziert.

Pixi goes Nachbarhilfe, Freiburg

Die „SAGES eG" ist eine Genossenschaft für Haushaltshilfen und Alltagsassistenz für Senioren und Familien in Freiburg. Seit 2019 ist sie gemeinnützig. Die SAGES betreibt ein digitales Helferportal, das den bürgerschaftlichen Nachbarschaftshilfen Synergieeffekte durch schnellere Vermittlung von Helfern für Menschen mit Behinderung, Alleinerziehende oder ältere Menschen ermöglicht. Mit dem „Pixi-Heft" im barrierearmen Comicstil visiert der Antragsteller zwei verschiedene Zielgruppen an: Zum einen hilfsbedürftige Menschen, denen es eine Anleitung an die Hand gibt, wie das digitale Helferportal genutzt werden kann. Zum anderen richtet sich das Heft an potentielle Helfer, denen es Einblicke in Abläufe, Rollen und Strukturen der SAGES-Arbeit ermöglicht. Dazu ist das Heft ein niederschwelliges Kommunikationsmedium für Anlässe wie Messen oder Infoveranstaltungen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für den Druck der Hefte anfallen.

Planung, Durchführung, Auswertung der Bürgerversammlung

Die Initiative „Miteinander – füreinander in Mettenberg“ engagiert sich für die Idee einer lebendigen Dorfgemeinschaft. Ziel des Projektes ist die Durchführung einer Bürgerversammlung unter dem Titel „Lebensqualität in Mettenberg – Zukunft gemeinsam gestalten“. Interessierte Bürgerschaft wurde eingeladen aktiv an einer nachhaltigen und generationengerechten Weiterentwicklung des Dorfes mitzuwirken. Das Netzwerk der informellen Nachbarschaftshilfe sollte dabei ausgebaut werden. Professionelle Beratung und Begleitung der Initiative bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Bewohnerversammlung war hier notwendig.

 

Planung, Durchführung, Auswertung der Bürgerversammlung

Die Initiative „Miteinander – füreinander in Mettenberg“ engagiert sich für die Idee einer lebendigen Dorfgemeinschaft. Die Durchführung einer Bürgerversammlung unter dem Titel „Lebensqualität in Mettenberg – Zukunft gemeinsam gestalten“ ist geplant. Interessierte Bürger werden eingeladen, aktiv an einer nachhaltigen und generationengerechten Weiterentwicklung des Dorfes mitzuwirken. Das Netzwerk der informellen Nachbarschaftshilfe soll dabei ausgebaut werden. Beratung und Begleitung der Initiative bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Bewohnerversammlung.

Platz für Jugendliche, Radolfzell

Auf Grundlage der Ergebnisse eines Jugendhearings gestalten Jugendliche zwei Grillplätze in Radolfzell zu attraktiven Versammlungsorten um. Das Hearing hat der Radolfzeller Jugendgemeinderat selbst durchgeführt. Die Stadt unterstützt die Gruppe durch Mitarbeiter der Abteilung „Landschaft und Gewässer“. Zusätzlich werden Anwohner, die bereits in einem Runden Tisch zur Vereinbarung einer Nutzungsordnung der Grillplätze einbezogen wurden, zu einer Baustellenbesichtigung eingeladen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für die Verpflegung beim Aufbau sowie der Baustellenbesichtigung anfallen.

Prima Hausen

Eine engagierte Bürgergruppe plant eine Begegnungsstätte mit drei Bausteinen: Dorfladen, Dorfcafé und Veranstaltungsort. Damit sollen fehlende Einkaufsmöglichkeiten ersetzt werden und ein Treffpunkt zur Stärkung und Belebung von sozialen Kontakten vor Ort eingerichtet werden. Ein altes Bauernhaus in der Mitte vor Hausen wird dafür umgebaut (Hofladen, Stall). Beratung erhält die Initiative zu möglichen Rechtsformen und zur Einrichtung von einem Dorfladen inklusive eines Dorfcafés.

Projektgruppe Lebensqualität

Die Initiative „Zukunft in Hinterzarten“ arbeitet an einer bürgerzentrierten, infrastrukturellen Ortsentwicklung. Innerhalb der Initiative sind acht Projektgruppen aktiv. Die Projektgruppe „Lebensqualität“ will in der Gemeinde Hinterzarten seniorengerechten Wohnraum für ältere Mitbürger schaffen. Hierzu will die Projektgruppe zunächst eine Befragung innerhalb der Bevölkerung durchführen, um die Bedarfe in Bezug auf Größe, Menge, Art, Örtlichkeit zu ermitteln. Die Befragung soll professionell begleitet werden. Unterstützung und Beratung erhält die Projektgruppe von der Fachhochschule Freiburg.

Projektschmiede Demokratiearbeit

Das Bürgerbündnis für Demokratie engagiert sich für eine lebendige Demokratie, aktive Bürgerschaft und die Hervorhebung der vorhandenen Vielfalt in Radolfzell. Die Initiative plant eine große Projektschmiede „Demokratiearbeit“ im Rahmen einer Demokratiekonferenz vor Ort durchzuführen, um vorhandene Beteiligungsideen in konkrete Projekte zu schmieden. Verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten werden in Workshops aufgezeigt und gefördert. Hilfestellung rund um die Entwicklung und die Durchführung der Projektschmiede „Demokratiearbeit“ wird als Beratung benötigt.

Qualitative Nahversorgung für Bad Boll

Ziel des Projektes ist der Erhalt des Dorfladens und einer lebendigen Ortsmitte in Bad Boll. Die Initiative Dorfladen Lindenblüte verhindert dadurch das Wegbrechen der direkten Grundversorgung. Der Erhalt einer qualitativen Nahversorgung stärkt den ländlichen Raum und trägt zur nachhaltigen Mobilitätsstruktur bei, in der Einkäufe zu Fuß ermöglicht werden. Der Beratungsgutschein wurde zur Erstellung eines Geschäftskonzeptes und zur Genossenschaftsgründung benötigt.

 

Qualitative Nahversorgung für Bad Boll

Das Projekt zum Erhalt des Dorfladens und einer lebendigen Ortsmitte in Bad Boll. Die Initiative Dorfladen Lindenblüte möchte das Wegbrechen der direkten Grundversorgung verhindern. Der Erhalt einer qualitativen Nahversorgung stärkt den ländlichen Raum und trägt zur nachhaltigen Mobilitätsstruktur bei, in der Einkäufe zu Fuß ermöglicht werden. Die Beratung zur Erstellung eines Geschäftskonzeptes und zur Genossenschaftsgründung.

Quartier am Ludwigsplatz

Das MGH Mosbach engagiert sich seit 2008 als Kooperationspartner für und mit allen Generationen in zahlreichen Projekten vor Ort. Das seit Jahren leerstehende Gebäude des ehemaligen Modehauses C&A soll wiederbelebt werden und zur Entstehung eines neuen Quartiers beitragen. Geplant sind das MGH im EG, eine Kindertagespflege und Wohnungen für Senioren im OG. Das MGH wird als offener Treff für gesellschaftliche und soziale Teilhabe, Bewegungsmöglichkeiten für Bürger, Vereine und Initiativen in Form eines nicht gewerblichen Bistros betrieben. Ziel des Projektes ist es, die Anliegen und Wünsche der Bürger in wöchentlichen Stammtischen und in größeren Ideenwerkstätten aufzunehmen und daraus neue bedarfsgerechte Projekte im MGH zu entwickeln. Die Initiative erhält Beratung zu praktischen Methoden der Bürgerbeteiligung sowie zur Projektinitiierung.

Quartier Q03 - Bürger entwickeln ihr Quartier

Der Verein „Hirschbachclub“ engagiert sich seit über 100 Jahren für die nachbarschaftlichen Beziehungen und sozialen Projekte vor Ort im kleinsten Stadtteil Hirschbach. Insgesamt gibt es 17 verschiedene Quartiere/Stadtteile in Aalen, derzeit entsteht ein neues. Über das Projekt „Quartier Q03 - Bürger entwickeln ihr Quartier“ soll die interessierte Bürgerschaft an einer Quartiersentwicklung beteiligt werden, die ein Zusammenwachsen aller bisherigen Stadtteile im neuen Q03 fördert und sicherstellt. Ziel des Projektes ist es, die Lebensqualität im Quartier nachhaltig zu verbessern, ansässige Akteure zu vernetzen sowie ein Zentrum für Begegnung und Beratung bedarfsgerecht aufzubauen. Die Bürgerschaft soll ein eigenes Profil entwickeln und  die Identität im Q03 fördern. Der Verein erhält hierfür eine qualifizierte Prozessberatung.

Quartiersentwicklung

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Heimbewohner in ihrem Alltag helfend zu begleiten, die Arbeit des Pflegedienstes und der Heimleitung ehrenamtlich zu unterstützen. Die Mitglieder des Freundeskreises helfen bei der Eingewöhnung, begleiten bei Arztbesuchen, Behördengängen oder Veranstaltungen außerhalb und engagieren sich bei Festen und Veranstaltungen im Jahresablauf. Neue Ideen sind die Kochkurse für Senioren und Kinder, Arabischer Abend im Café Rosa, Runde Tische, um die Wünsche der Bevölkerung zu ermitteln. Der Beratungsgutschein wird zur Professionalisierung von Beteiligungsprojekten sowie zur nachhaltigen Steigerung des ehrenamtlichen Engagements eingesetzt.

Quartiersentwicklung

Die Solidarische Gemeinde Reute-Gaisbeuren steht als Ansprechpartner für Ehrenamtliche, Vereine und Initiativen vor Ort. Der Verein vernetzt, koordiniert und fördert über die Fortbildungsangebote. Mehrere Bürgerbefragungen haben großen Bedarf an strukturellen Verbesserungen sowie an neuen Hilfeangeboten zu Seniorenhilfe, Betreuung von Asylsuchenden, Unterstützung von jungen Familien festgestellt. Professionelle Prozessberatung zur Konzeptenzwicklung und zur Durchführung von geeigneten Angeboten wird benötigt.

Quartiersentwicklung „Dorf im Dörfle

Die Gruppe plant ein generationsübergreifendes, alters- und pflegegerechtes Wohnprojekt zu bezahlbarer Miete. Sie ist aus dem Runden Tisch zum Thema „Alternative Wohnformen“ in Metzingen hervorgegangen. Weitere Ergebnisse des Runden Tisches werden ebenfalls aufgearbeitet: Durchmischung im Quartier, Inklusion, keine isolierten Zielgruppen, „Dorf im Dörfle“ mit gemeinsam genutztem Sozialraum. Ein Café oder kleinere Gewerbe sind denkbar. Beratung erfolgt zur Projektentwicklung und zur Projektplanung sowie zur Wahl der Rechtsform.

Quartiersentwicklung am Klosterberg

Das Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit dem Kloster und der Bürgergesellschaft ein Konzept zur Quartiersentwicklung auf dem Klosterberg zu erarbeiten. Der Klosterberg soll zu einem barrierefreien Quartier werden, und eine neue, offene Mitte erhalten. Wohnen, Nachbarschaft und Zusammenleben aller Altersgruppen stehen dabei im Zentrum, besonders Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alter. Dabei wird Historisches bewahrt und Neues gewagt. Die Pflege- und Wohnflächen sind von großer Bedeutung für die Gemeinde. Beratung zur Konzept- und Strukturentwicklung des Beteiligung Prozesses, sowie zur Durchführung und der Kommunikation.

Quartiersentwicklung in Veringenstadt

Der Trägerverein Mehrgenerationenhaus Veringenstadt e.V. setzt sich mit dem demografischen Wandel auseinander und begleitet generationsübergreifende Begegnungen in drei Ortsteilen der Stadt. Beratung erhält der Bürgerverein zum Prozess der Neuaufstellung bzw. der Umstrukturierung, zur Profilbildung in der Öffentlichkeit, zur künftigen Ausrichtung sowie zur Gewinnung von weiteren Mitgliedern.

Quartiersentwicklung Watterdingen-Weil

Die Initiative engagiert sich für ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld bis ins hohe Alter in den Bereichen Pflege, Betreuung und soziales Engagement. Aufbau eines Unterstützernetzwerks zur Verbesserung der Mobilität, zur Unterstützung beim Schriftverkehr, Bewältigung des Alltags, Begleitung von Pflegenden ist geplant. Der Beratungsgutschein wird bei der Konzeptentwicklung für den Aufbau eines Seniorennetzwerks eingesetzt.

Quartiershaus

Der Verein bietet seit den 70er Jahren klassische Altenhilfe an und ist fest im öffentlichen Leben und in der Bürgerschaft verankert. Aktuell ist die Eröffnung eines Quartierhauses geplant, mit den Angeboten wie betreutes Wohnen, ambulante Pflege, Tagespflege usw. für ein langes selbstbestimmtes Leben in Quartier. Im Mai 2019 findet ein Quartiersfest zur Vernetzung der im Quartier ansässigen Institutionen und der im Quartier lebenden Bürgerinnen und Bürgern statt. Beratung wird zur Konzeptentwicklung für das Fest, für die Aktivierung der Bürgerschaft im Quartier sowie für die Auslotung der Kooperationsmöglichkeiten eingesetzt.

Quartiersprojekt - Natur, Lernen, Wohnen

Die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft fördert und begleitet gelingendes Leben durch Erziehung, Bildung, Gemeinschaft und Pflege. Auf dem Gelände des Stammhauses entsteht ein Familien- und Bildungszentrum mit einer Naturwerkstatt. Zum neuen Zentrum gehören auch eine naturnahe KiTa, ambulante Tagespflege für Senioren, Beratungs- und Seminarräume sowie Wohneinheiten für generationsübergreifendes Wohnen in Gemeinschaft. Beratung Entwicklung eines Quartierskonzeptes und Erarbeiten der Beteiligungsformen, zu Projektorganisation.

Quartiersprojekt Wiedenhöfer Areal

Auf dem Areal „Wiedenhöferstift“ entstehen ein neues Pflegeheim, betreutes Wohnen und Wohnraum für Generationen. Das Ziel des Projekts ist es, ein nachhaltiges, integratives, alters- und generationsgerechtes Quartierskonzept zu entwickeln, welches auch die Anwohner des angrenzenden gewachsenen Stadtteils involviert. Der Verein erhält Unterstützung bei der Planung des Beteiligungsprozesses.

Quartierswerte im Wandel: Mobilität/Nachhaltigkeit/Umweltschutz

Im Freiburger Stadtteil Vauban soll basierend auf einem Impuls-Quartiersfilm ein Dialog mit den Einwohnern vor Ort angestoßen werden. Dabei soll eine bereits durchgeführte Bestandsanalyse als Basis dienen. In den anschließenden Nachbarschaftsgesprächen sollen die Werte im Quartier diskutiert und werden. Hierbei sollen Aspekte wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und die allgemeine Bereitschaft zum Teilen im Mittelpunkt stehen.

Schauen Sie sich gerne den bereits erstellten Impulsfilm an: https://www.youtube.com/watch?v=BUbqpdsvo7Q

Radolfzell für alle!

Die Initiative engagiert sich für die Schaffung der Möglichkeit zur Beteiligung und Einbringung in der Stadtgesellschaft für die gesamte Bürgerschaft. Die Integration aller, der betroffenen Menschen mit Migrationshintergrund, der Menschen mit Behinderung und der älteren Generation, bedeutet auch, dass Beteiligungsformate, die es bereits gibt, für möglichst alle Beteiligten zugänglich sind. Was es dafür braucht und wie so etwas ermöglicht werden kann, wurde bisher nicht hinterfragt. Dies wird gemeinsam erforscht, was geht und was vielleicht gar nicht von Interesse ist. Die Arbeit des bestehenden Behindertenrates wird langfristig neu aufgestellt, die bisherigen Abläufe werden dabei optimiert. Beratung zur Organisation des Beteiligungstages.

Rauf auf's Rad - Bötzingen sattelt um!

Gemeinsam für Morgen setzt sich für Klimaschutz ein, denkt dabei global und handelt lokal. MORGEN steht dabei für Mobilität, Offenheit, Regionalität, Generationengerechtigkeit, Energie und Nachhaltigkeit.
Der Aktionstag "Rauf auf's Rad" motiviert alle Menschen der Gemeinde aufs Rad umzusteigen. Der Vorteil des Radfahrens wird anhand von unterschiedlichen Aktionen und Stationen aufgezeigt, um langfristig eine möglichst große Beteiligung zu erzielen. Geplant sind Informationsstände, Bastelaktionen, Workshops zum Fahrrad flicken und ein Fahrradkino mit Kurzfilmen zum Radfahren, das durch gemeinsam erzeugten Strom durch Radfahren betrieben wird.
Vereine, Kindergärten, Schulen, Ärzte und Betriebe sind daran beteiligt und werden durch einen Wettbewerb eingeladen, ihre Fahrradstellplätze auszubauen.

Raum für Ideen

Beim Projekt „Raum für Ideen“ geht es um das Mehrgenerationenhaus mit einem integrierten offenen Bürgertreff. Neues bürgerschaftlichen Engagement wird mit dem Projekt initiiert und koordiniert. Das Mehrgenerationenhaus schafft einen Rahmen für aktive Bürgerschaft, in dem sie ihre Ideen zu Gestaltung ihres Lebensraums einbringen, gemeinsam weiterentwickeln und dafür Unterstützung erfahren. Beratung zur Vorbereitung und Durchführung einer Zukunftswerkstatt, zur Öffentlichkeitsarbeit.

 

Raum für Ideen

Beim Projekt „Raum für Ideen“ geht es um das Mehrgenerationenhaus, in dem ein offener Bürgertreff seinen Platz haben könnte. Neues bürgerschaftliches Engagement soll mit dem Projekt initiiert und koordiniert werden. Mit dem Mehrgenerationenhaus soll ein Rahmen für aktive Bürgerschaft geschaffen werden, in dem sie ihre Ideen zu Gestaltung ihres Lebensraums einbringen, gemeinsam weiterentwickeln und dafür Unterstützung erfahren können. Beratung zur Vorbereitung und Durchführung einer Zukunftswerkstatt, o.Ä.

Reaktivierung des Gasthauses "Zur Flasche" in Rottweil

Das ehemalige Traditionsgasthaus „Zur Flasche“ soll durch die Initiative „Freunde der Flasche“ wiederbelebt werden. Im Stadtteil fehlt ein lebendiger Treffpunk. Ziel der Initiative ist es, das Gebäude zu erwerben, zu sanieren und zu betreiben. Das Haus wird durch Ehrenamtliche getragen, Strafgefangene sowie Geflüchtete werden miteinbezogen. Eine Genossenschaft als Rechtsform wird geprüft. Dafür benötigt die Initiative professionelle Begleitung.

Realisierung eines Wohnkomplexes durch Seniorenorganisation

Die Bürgergemeinschaft ist ein Zusammenschluss von vier Senioren-Organisationen. Im Projekt soll in Kooperation mit der Gemeinde und der Bürgergemeinschaft die Realisierung des Wohnkomplexes durchgeführt werden. Die Gemeinde betreut das Bauprojekt und die Bürgergemeinschaft möchte sich um den anschließenden Betrieb kümmern. Dafür wird Beratung für die gemeinsame Erarbeitung eines organisatorischen Konzeptes der Wohngemeinschaft benötigt.

Reparatur Café

Das Ziel der Initiative ist die Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema Nachhaltigkeit sowie bewusste Gestaltung der Gemeinschaft und Begegnung mit den anderen. Das ehrenamtliche Team bringt verschiedene Fähigkeiten beim reparieren der unterschiedlichen Dinge im Holz- oder Elektrobereich mit, in der Organisation von Veranstaltungen, der EDV oder beim Catering mit ausgebackenen Kuchen und fair gehandelten Kaffee. Das Reparatur Café hat folgende Ziele: der Wegwerfgesellschaft etwas entgegenbringen, Müll vermeiden, Ressourcen schonen und sparen, aktiven Umweltschutz praktizieren, Hilfe zur Selbsthilfe initiieren, damit die Menschen lernen ihre defekten Sachen selbst zu reparieren.

Rettet das Arbachtal, Pfullingen

Die Bürgerinitiative "Rettet das Arbachtal" setzt sich gegen weiteren Flächenverbrauch im Arbachtal im Außenbereich von Pfullingen ein. Das Ziel der Initiative ist es, die Stadt Pfullingen zu überzeugen, dass auch ohne weiteren Flächenverbrauch ausreichend Bauflächen für Wohnen und Gewerbe vorhanden sind. Die Stadt Pfullingen arbeitet ihrerseits gemeinsam mit dem Nachbarschaftsverband Reutlingen-Tübingen an einer Überarbeitung des Flächennutzungsplans (FNP), um auf einem Teilstück im Arbachtal eine Bebauung für Gewerbe und Wohnbau in Zukunft zu ermöglichen. Die Initiative will den weiteren Planungsprozess mit eigenen Informationsveranstaltungen begleiten, um zum geänderten Flächennutzungsplanentwurf eigene Stellungnahmen sowie Alternativvorschläge zur Bebauung im Außenbereich bekannt zu machen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für die Initiative im Rahmen der Informationsveranstaltungen anfallen.

Runder Tisch „Ehrenamt Naturraum Wutach“

Der Runde Tisch „Ehrenamt Naturraum Wutach“ umfasst eine Gruppe bestehend aus unterschiedlichen Vereinen aus drei verschiedenen Landkreisen rund um die Wutachschlucht. Diese haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam an den Themen Mitgliederschwund, Nachwuchsarbeit und Optimierung der Vernetzungsstruktur zwischen den einzelnen Vereinen zu arbeiten.

RW 2030

Der PRO|RIWO e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die Attraktivität der Gemeinde Rielasingen-Worblingen zu steigern. Im Rahmen des Projekts „RW 2030“ soll ein Bürgerbeteiligungsprozess initiiert werden, der der Weiterentwicklung der Gemeinde dienen soll. Anhand von Workshops sollen Ideen erarbeitet sowie Alleinstellungsmerkmale der Gemeinde herausgearbeitet werden, um gemeinsam die Fragen anzugehen: Wie wollen wir in Zukunft in Rielasingen-Worblingen leben? Wie können wir gemeinsam die Zukunft gestalten? Beratung erhält der Verein zu Prozessmanagement und Prozessdurchführung des geplanten Bürgerbeteiligungsprozesses.

Schaffung eines nachhaltigen Bürgerzentrums

Die Einrichtung eines Bürgerzentrums im Stadtteil Plattenwald von Bad Friedrichshall, in dem 59 Nationen zuhause sind. Dadurch soll noch bessere Integration gelingen, weil die Anliegen und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger unkompliziert und in lockerer Atmosphäre in Erfahrung gebracht werden können. Außerdem werden neue Netzwerke und das „WIR Gefühl“ generiert. Der Verein erhält hierfür qualifizierte Projektberatung.

Schräglagen Tag

Der Vereinszweck des Heimatverein Backhäusle e.V. ist die Förderung, Pflege und Erhaltung von Kultur und Landschaft im mittleren Enztal. Um die Wertschätzung für die Steillagen und ihre Produkte zu erhöhen sowie die lokalen „Wengerter“ in der Bewirtschaftung der Flächen zu unterstützen soll jährlich ein „Schräglagen-Tag“ veranstaltet werden. Im Vordergrund stehen dabei zum einen die Weiterbildung der „Wengerter“ und der fachliche Austausch und zum anderen sollen die Steillagen und ihre Produkte für die Öffentlichkeit erfahrbar werden. Beratung erhält der Verein zur Projekt- und Konzeptentwicklung.

Schulungen für Stadtteilkoordinator im Thema Bürgerbeteiligung

Der Förderverein JuFuN ist für die Quartiersarbeit (Kinder- und Jugendarbeit, Familienarbeit und Gemeinwesenarbeit) in zwei Stadtteilen Schwäbisch Gmünds zuständig. Gemeinsam mit sechs weiteren Stadtteilen soll das Thema Bürgerbeteiligung in der Quartiersarbeit vor Ort verankert werden. Hierzu sollen bürgerschaftliche Akteure und die Stadtteilkoordinatoren gemeinsam geschult und beraten werden.

Schützenplatz - Nachbarschaft Selbstgemacht

Im Rahmen des Projektes führen die Bewohner des Schützenplatzes in Workshops Analysen und Installationen für ihre Nachbarschaft rund um das Thema Recycling-Lösungen durch. Der öffentliche Raum dient dabei gleichzeitig als gemeinsamer Bildungsraum, als Beteiligungs- und Kommunikationsplattform. Im Fokus der Beratung liegen die Kommunikationsinfrastrukturen, die im Rahmen von „Schützenplatz – selbst gemacht“ mit Anwohnern entwickelt, realisiert und darüber hinaus genutzt werden können. Fachliche Beratung wird für die Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Konzepterstellung genutzt.

Selbstbestimmtes, solidarisches Wohnen Wiehre

Ziel des Projektes war die Entstehung des nachhaltigen, bezahlbaren Wohnraum mit Pflege- und Versorgungsmöglichkeiten in Form einer Wohnungsbaugenossenschaft als gemeinschaftliches Wohnprojekt für Menschen ab 50 Jahren im Freiburger Stadtteil Wiehre. Die Beratung wurde zur Gründung einer Genossenschaft mit Entwicklung der Organisationsstrukturen sowie zur Projektplanung einer altersgerechten Wohnform für ein gutes nachbarschaftliches Leben im Quartier benötigt.

 

Selbstbestimmtes, solidarisches Wohnen Wiehre

Die Entstehung der Wohnungsbaugenossenschaft als gemeinschaftliches Wohnprojekt für Menschen ab 50 Jahren im Freiburger Stadtteil Wiehre. Dort soll ein nachhaltiger, bezahlbarer Wohnraum mit Pflege- und Versorgungsmöglichkeiten entstehen. Die Beratung zur Gründung einer Genossenschaft mit Entwicklung der Organisationsstrukturen sowie zur Projektplanung einer altersgerechten Wohnform für ein gutes nachbarschaftliches Leben im Quartier.

Seniorengerechtes barrierefreies Einkaufen

Das Ziel des Projekts ist seniorengerechtes, barrierefreies Einkaufen. Die Bürgerschaft im Ort soll so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Dafür werden die Heimsheimer Unternehmen für die Barrierefreiheit sensibilisiert. Für alle zugängliche Nahversorgung ist wichtig für die Sicherung des Lebensstandards und den kommunikativen Austausch der Bürger in unterschiedlichen Lebensphasen. Der Beratungsgutschein wird zur Erfassung des Ist-Zustands und zur Ausarbeitung möglicher Lösungen eingesetzt. Die erarbeiteten Vorschläge werden zur Umsetzung an die einzelnen Unternehmen weitergeleitet.

Seniorenmobil

Das Seniorenmobil ist ein bürgerschaftlich getragenes Projekt des Trägervereins "Seniorenmobil Weinstadt e.V." für Weinstädter Bürgerschaft ab 60 Jahren. Aufgrund von Mobilitätseinschränkungen oder fehlender Infrastruktur erfahren ältere Menschen einen Verlust der gesellschaftlichen Teilhabe, da sie Dienstleistungen oder soziale Kontakte nicht mehr hinreichend aufsuchen und pflegen können. Dazu zählen ein Arzttermin, ein Wocheneinkauf, eine kulturelle Veranstaltung oder ein Friedhofbesuch. Das Seniorenmobil ermöglicht der älteren Bürgerschaft aktiv am Stadtgeschehen teilzuhaben. Die Fahrten erfolgen im Stadtgebiet Weinstadts und sind kostenlos. Übergreifendes Ziel ist es, die Mobilität von älteren Menschen im Ort zu verbessern und zu fördern. Die Themen Altersarmut und Einsamkeit stehen ebenfalls im Vordergrund, bürgerschaftliches Engagement und Nachbarschaftshilfe werden bei dem Projekt gestärkt. Regelmäßige Pressearbeit und die Sicherheitsschulungen sind notwendig für das Etablieren und gutes Funktionieren des Seniorenmobils.

Seniorenprojekt Hohenwart

Ziel des Antrags ist die Konzeption einer Pflegeeinrichtung im Pforzheimer Stadtteil Hohenwart, der einzige Stadtteil ohne Pflegeeinrichtung. Dabei soll die Konzeption unter Beteiligung der Betroffenen und unter Einbezug spezifischen Bedarfe entsprechend entwickelt werden. Beratung wird zu Fragen aktivierender Beteiligung, zur Bedarfsanalyse sowie zur fachspezifischen Konzeptentwicklung gefordert.

Seniorenratgeber für die Gemeinde Grünkraut

Die Bürgergemeinschaft erstellt ehrenamtlich einen Seniorenratgeber, in dem alle ehrenamtlichen Angebote sowie weitere Angebote aus der örtlichen Infrastruktur für Senioren dargestellt sind. Professionelle Anbieter von Unterstützungsangeboten werden von der Gruppe auch miteinbezogen. Für Neubürger soll der Ratgeber als schnelle Orientierungshilfe dienen. Die Gruppe schafft mit dem Ratgeber dazu einen niederschwelligen Überblick über die Versorgungsinfrastruktur für alle Senioren vor Ort. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Erstellung des Layouts des Ratgebers anfallen.

Shared Reading

Das Kulturparkett Rhein-Neckar setzt sich für kulturelle und soziale Teilhabe ein. Ihr Kernprojekt ist "Kultur für alle", dabei werben sie Kartenspenden für Kulturveranstaltungen ein und stellen diese Kartenkontingente Menschen mit geringem Einkommen kostenfrei zur Verfügung. Neben der Kartenvermittlung gestaltet der Verein niedrigschwellige Räume für Austausch und Begegnung zwischen Menschen, die sonst nicht zusammen kommen würden - so auch mit dem Projekt Shared Reading. Hier kommen Menschen in ungezwungener Atmosphäre freitags für 90 Minuten zusammen und lesen gemeinsam qualitativ hochwertige Literatur. Über das Gelesene kommt die Gruppe ins Gespräch, angeleitet von einer ausgebildeten Leseleiter. Ziel ist es, dass Menschen aus verschiedenen sozialen Milieus über das gemeinsame Lesen Zusammenkommen. Jeder kann mitmachen, es wird kein Vorwissen benötigt. Während der Corona-Pandemie finden die Veranstaltungen digital statt.

Shared Reading Regionalzentrum_Förderung eines Netzwerktreffens

Shared Reading ist ein partizipatives Leseformat, das Teilhabe und gesellschaftlichen Austausch fördert. Vermittelt durch die Literatur entstehen neue Begegnungsräume, in denen die vielfältigen Gruppen der Stadtgesellschaft niedrigschwellig ins Gespräch kommen können, unabhängig von Alter, Bildung, sozialem Hintergrund und Herkunft. Auf das gemeinsame Lesen muss sich niemand vorbereiten, es gibt in der Regel keine Anmeldepflicht und die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Shared Reading Gruppen werden von ehrenamtlich tätigen, ausgebildeten Facilitators (Leseleiter*innen) geleitet. In Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen gibt es inzwischen rund 40 ausgebildete Facilitators.
Die Vernetzung und das Treffen der Facilitator ist wichtig für den Erfahrungsaustausch. Daher ist ein Netzwerktreffen geplant.

Sitzplatz jetzt - Stühle für den Gemeinschaftsraum

OEKOGENO eG hat das Wohnprojekt Tischardter Straße als Leuchturmprojekt für gemeinschaftliches, ökologisches und inklusives Wohnen in Nürtingen gegründet. Das Wohnprojekt besteht aus 33 Wohnungen, darunter 2 Wohngemeinschaften für Menschen mit geistigem oder körperlichem Handicap. Teil des Wohnprojekts ist ein Gemeinschaftsraum, der von allen Bewohner*innen genutzt werden kann. Die AG Gemeinschaftsraum hat die Aufgabe, Infrastruktur und Regeln für die Nutzung zu entwickeln und der Hausgemeinschaft zur Abstimmung vorzulegen. Sie hat in einem breiten Beteiligungsprozess die Nutzung und Möblierung abgefragt. Ergebnis daraus ist, dass Flexibilität in der Ausstattung große Bedeutung hat, um den unterschiedlichen Nutzungen gerecht zu werden.

Smart Club

„Smart Club“ – ein Projekt für das kreative Gestalten und Selbermachen eines (oder mehreren) mit digitalen Technologien bedienten Produkts. Die Idee entstand aus der großen Nachfrage seitens der Jungs, die den Verlauf von „Zahramagazin.com“ mitverfolgt haben. Das Projekt wurde im Rahmen von „Gut Beraten!“ gefördert und erfolgreich durchgeführt. Es ging dabei um den interkulturellen Austausch für Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund in einem Medienblog. Beratung erhält der Verein zur erfolgreichen Projektdurchführung.

Sonnentreff Leutkirch

Eine Gruppe von Ehrenamtlichen hat in Leutkirch den Sonnentreff aufgebaut, ein offenes Café mit einer Foodsharing Fairteiler-Station. Der Sonnentreff hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit gelebt wird. Unabhängig von Alter, Konfession, Nationalität und Familiensituation finden hier Menschen unterschiedliche Nachbarschaftsangebote wie beispielsweise Eltern-Kind-Treffs, Näh- und Ideentreff, Foodsharing Station, Gesprächskreise und ein offenes Café mit Foodsharing-Produkten. Um die Corona-Auflagen umsetzen zu können werden Hygieneartikel benötigt, zudem Ausstattung für die Foodsharing Fairteiler Station und das Café.

SoNo – Ein Dorf hilft sich selbst!

Das „Soziale Netzwerk Ortenberg e.V.“ möchte ganz nach dem Motto „Ein Dorf hilft sich selbst!“ die Versorgungskette im Dorf schließen, durch die Einrichtung einer ambulanten Wohngruppe. Ein Grundstück sowie ein Bauträger wurden bereits gefunden. Das Projekt wird begleitet durch Workshops und Bürgerforen, in den umfassend über den aktuellen und weiteren Planungsstand informiert wird. Das Projekt erhält juristische Beratung für die Stabilität und Sicherheit des Projekts.

Sorgende Gemeinde Untermünkheim

Die Gemeinde Untermünkheim hat sich im Jahr 2019 auf den Weg zur Sorgenden Gemeinde gemacht. Im Rahmen des im Förderprogramms „Nachbarschaftsgespräche“ durchgeführten intensiven Bürgerbeteiligungsprozess wurden die Vorstellungen der Bürgerschaft zu einem guten Zusammenleben in der Nachbarschaft erhoben und dokumentiert. Die Vorschläge und Ideen, die dabei erarbeitet wurden, sollen nun umgesetzt werden. Eine Initiativgruppe koordiniert die Aktivitäten und sucht nach Realisierungsmöglichkeiten. Beratung erfolgt zur Koordinierung der Initiativgruppe und zur Organisation des Umsetzungsmodells. Fachliche Begleitung zur Prozessberatung bei der Umsetzung von Ideen ist dabei notwendig.

Sorgende Gemeinde Untermünkheim 

Der Verein für Diakonie und Seelsorge ist 2005 entstanden, um die Arbeit der Krankenschwestern der örtlichen Diakoniestation zu unterstützen sowie durch ein Netzwerk von Ehrenamtlichen selbst Hilfe anzubieten. Im Rahmen des Programms "Nachbarschaftsgespräche" fand 2019 ein Beteiligungsprozess im Ort statt. Dabei wurden Ideen der Untermünkheimer Bürgerschaft für ein gutes Zusammenleben in der Nachbarschaft gesammelt. In dem aktuellen Projekt "Sorgende Gemeinde Untermünkheim" geht es darum, die im Rahmen des Beteiligungsprozesses erarbeiteten Ideen umzusetzen und nachhaltig zu organisieren. Konkret soll eine Anlaufstelle geschaffen werden, die nachbarschaftliche Unterstützung vor Ort initiiert und koordiniert. Das aktive Miteinander wird dabei gefördert. Eine Infomappe über die vorhandenen Angebote hilft, die unterschiedlichen Möglichkeiten im sozialen und kommunikativen Bereich gezielt der Öffentlichkeit zu transportieren.

Sorgende Gemeinde werden

Ziel des Arbeitskreises ist es, in Graben-Neudorf eine „Sorgende Gemeinde“ aufzubauen. Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses werden einzelne Initiativen zusammengeführt, neue Impulse und Angebote für das Quartier entwickelt. Beratung zu Professionalisierung des Beteiligungsprozesses.

Sorgende Gemeinde werden, Graben-Neudorf

Der Arbeitskreis arbeitet in Graben-Neudorf am Aufbau einer sorgenden Gemeinde. Mit diesem Projekt möchte die Gruppe auch das umgebaute Gemeindehaus gemeinsam mit den Bürgern als Anlaufstelle für das Quartier öffnen. Damit wird eine „neue Mitte" in der Stadt rund um das Gemeindehaus entstehen. Der Arbeitskreis hat ein Bürgerbeteiligungskonzept entwickelt, das auf agile Methoden setzt und so viele interessierte Beteiligte wie möglich einbeziehen soll. Die vier Beteiligungsschritte umfassen folgende Formate: Ein Auftaktworkshop mit verschiedenen Stakeholdern, ein World-Cafe-Format „Goldener Herbst", ein Zukunftsworkshop sowie ein Mitmachtag zur weiteren Aktivierung von Ehrenamtlichem Engagement. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für das Catering an den Beteiligungsveranstaltungen anfallen.

Sozialer Dorfmittelpunkt für Rheinsheim

Die Interessengemeinschaft Bürgerhaus Löwen möchte ein altes Gebäude im Ort ankaufen, mit dem Ziel es für die Bürgerschaft zu nutzen und gleichzeitig ein altes Gebäude im Ortskern zu erhalten. Es sollen Einkaufsmöglichkeiten für den Grundbedarf angeboten werden sowie ein Ort der Begegnung sein. Beratung erhält die Initiative zur Gründung einer Genossenschaft.

Stadt Achern: Bürgerbeteiligung Gestaltung Dorfzentrum Önsbach

Die Ortsverwaltung Önsbach und der Bürgerverein Önsbach legen Wert darauf Ideen, Wünsche und Vorschläge der Bürger*innen in die Planung des neuen Dorfzentrums einfließen zu lassen und die Bürgerschaft an der Entscheidung über die Gestaltung des neuen Dorfzentrums zu beteiligen. So ist das Projekt „Bürgerbeteiligung Gestaltung Dorfzentrum Önsbach“ entstanden. Ziel des neuen Dorfzentrums ist es, den Bürger*innen jeden Alters – vor allem aber den älteren Generation – in Önsbach ein gutes Leben mit Teilhabe an einer lebendigen Dorfgemeinschaft zu ermöglichen. Durch die Bürgerbeteiligung wird zum einen der Erfolg des Gesamtprojektes Dorfzentrum Önsbach gesichert. Gelichzeitig wird mit dem Projekt „Bürgerbeteiligung Gestaltung Dorfzentrum Önsbach“ auch eine beispielhafte Erfahrung gelingender Bürgerbeteiligung bei kommunal bedeutsamen Bauprojekten ermöglicht.

Stadt Alpirsbach: Von Flüchtlingen zu Bürgern: Integration gestalten

An einem belebten Ort wie dem „Haus des Gastes“ diskutierten in Alpirsbach im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche Geflüchtete und die Stadtbevölkerung Perspektiven für ein künftiges Zusammenleben. Bei der entsprechenden Auftaktveranstaltung für alle Interessierte aus Alpirsbach wurden zunächst die örtlichen Herausforderungen bezüglich der Fragen „Wo stehen wir in Alpirsbach?“, „Was klappt gut?“ sowie „Wo besteht Handlungsbedarf“ ausfindig gemacht. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden an verschiedenen Thementischen. Dabei wurden Themen wie „Kindergarten/Schule/Ausbildung/Arbeit“, „Akzeptanz in der Bevölkerung“, „Wohnen“ und „Freizeit“ als Schwerpunkte für die weiteren Diskussionen festgehalten.

In weiteren zwei, geschlechterspezifisch aufgeteilten Abenden hatten zum einen weibliche, zum anderen männliche Geflüchtete die Gelegenheit, in einem kleinen, vertrauten Rahmen ihre Sicht auf ihren Integrationsprozess in Alpirsbach zu reflektieren und vorzustellen. Aufgrund der teils stark voneinander abweichenden Lebenswelten der geflüchteten Frauen und Männer sollten durch die getrennten Abende geschützte Räume für ein offenes Gespräch geschaffen werden.

Nach einem weiteren Workshop für ehrenamtlich Engagierte zur Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation bezüglich des Engagements vor Ort, wurden alle Teilnehmenden zu einer Abschlussveranstaltung eingeladen. An dieser Veranstaltung präsentierten die Teilnehmenden die Ergebnisse der vier Nachbarschaftsgespräche. Es konnten alle Personengruppen über die größeren und kleineren, konkret umsetzbaren Maßnahmen ins Gespräch kommen. Auch der Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder waren bei den Veranstaltungen anwesend.

Stadt Bad Saulgau: Zukunftsweisend Wohnen in Gemeinschaftswohnformen

Unter dem Titel „Neues Wohnen für Jung und Alt im sozialen Umfeld der Stadt Bad Saulgau“ soll im Rahmen eines aktiven und transparenten und ergebnisoffenen Bürgerbeteiligungsprozesses (Stadt Bad Saulgau, Verein „Bürger helfen Bürger e.V.“ und interessierten Bürger*innen) ein Konzept für ein neues, zukunftsweisendes Wohnen in Gemeinschaftsformen über alle Generationen hinweg entwickelt werden und auf diese Weise die Lebensqualität vor Ort gestärkt werden.

Stadt Bad Waldsee: Quartiersimpulse - Solidarische Gemeinde 2020

Die Stadt Bad Waldsee unterstützt die Solidarische Gemeinde Gaisbeuren-Reute (SG) als zivilgesellschaftliche Organisation beim (weiteren) Aufbau von verlässlichen, bürgerschaftlichen Engagementstrukturen für ein seniorenfreundliches Älterwerden im Teilort Reute-Gaisbeuren. Die Solidarische Gemeinde ist seit 7 Jahren in Form einer bürgerschaftlichen Vereinsstruktur organisiert. Sie hat in dieser Zeitspanne unter dem Motto: „Selbsthilfe, Selbstorganisation und Solidarität“ unterschiedlichste Bedarfe im Sozialraum ermittelt, vielfältige Ehrenamtsstrukturen aufgebaut und für initiierte Projekte Verantwortung übernommen. Gelingende Nachbarschaften sind Leitlinie für gute Lebensqualität, auch um selbstbestimmt zu altern. Die Antragstellung im Förderprogramm „Quartiersimpulse“ soll die Themen und Ressourcen hierfür erweitern und ausbauen. Die Stadt Bad Waldsee erhofft sich von diesem „Pilot“ einen möglichen Transfergewinn für weitere Stadtteile/ Teilorte, mit Erfahrungen zu Bürgerbeteiligung, Engagementförderung und zu „Pflege-Mix-Konzepten“.

Stadt Böblingen: Gut älter werden im Grund: Aufbruch 2020

Der „Grund“ ist ein Böblinger Stadtteil mit einem hohen Anteil älterer Bürger*innen. Viele davon haben einen Migrationshintergrund. Im Rahmen eines Stadtteilentwicklungsprozesses „Wir sind der Grund: Gut älter werden im Stadtteil“ fanden von Januar bis August viele Beteiligungsveranstaltungen statt. Folgende Anregungen daraus sollen im Projekt „Gut älter werden im Grund: Aufbruch 2020“ umgesetzt werden:
1. Veranstaltungen zum Thema Mobilität & Barrierefreiheit
2. Planungstreffen für Interessierte und Aktive (Bürger-Idee trifft Raum-Angebot & Unterstützung von Kooperationspartnern und Stadt)
3. „Auf dem Weg zum Treff im Grund“: Aktivierung von Bürger*innen zur Beteiligung an der Ausgestaltung des neuen Stadtteiltreffs, zum Thema Kommunikation im Stadtteil (Schwarzes Brett, Amtsblatt) und zum Thema „Alltagshilfe von Tür zu Tür“
4. Erstellung einer Konzeption „Seniorenbüro vor Ort“ mit Beteiligung, erste Umsetzungsschritte vernetzt mit bürgerschaftlichen Aktivitäten.

Stadt Böblingen: Nachbarschaftsgespräche auf der Diezenhalde

Bei den Nachbarschaftsgesprächen auf der Diezenhalde wurden alle Bürger dazu eingeladen, über das Zusammenleben im Stadtteil zu diskutieren.

Zunächst wurde eine Umfrage zur Zufriedenheit der Einwohner im Stadtteil mit zufällig ausgewählten Personen durchgeführt. Für die Ansprache wurden öffentliche Orte genutzt wie der lokale Markt, die Stadtteilbibliothek, ein Grünstreifen mit Erholungsmöglichkeit und die vor Ort vorzufindenden Spielplätze.

In einem nächsten Schritt wurden die Umfrageergebnisse gesammelt, vorgestellt und diskutiert. In diesem Kontext ergaben sich Arbeitsgruppen, die einzelne Themenbereiche vertieft bearbeiteten und Vorschläge zur Umsetzung formulierten. Aufgrund der Corona-bedingten Situation wurden die Gespräche hauptsächlich digital in Form von Videokonferenzen durchgeführt.

Im Zuge der Gespräche wurde deutlich, dass verschiedene Gruppen im Stadtteil aktiv sind ohne voneinander zu wissen oder miteinander zu kooperieren. Im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche vor Ort ist es gelungen, diese Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen. In der Folge sind nun gemeinsame Aktionen angedacht.

Schauen Sie sich gerne auch den Film der Nachbarschaftsgespräche auf der Diezenhalde an.

 

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Stadt Ehingen: Generationenstadt Ehingen

Wir möchten im Rahmen der Quartiersimpulse mit dem Projekt "Generationenstadt Ehingen" unsere Erfahrungen in der Kommunikation mit älteren Menschen und in der Unterstützung von älteren Menschen aus der Corona-Zeit überprüfen und weiterentwickeln, um das Miteinader der Generationen zu fördern und zu einem Netz der gegenseitigen Unterstützung beizutragen. Das Netzwerk und die Aktivitäten sollen in stark partizipativen Formaten entwickelt werden, um Tragfähigkeit und nachhaltiges Engagement zu gewährleisten. Die Steuerungsgruppe besteht aus relevanten zivilgesellschaftlichen und kommunalen Akteuren und ist ein offener Kreis. Vorerfahrungen aus den Nachbarschaftsgesprächen "Reden wir miteinander" werden in der Generationenstadt Ehingen aufgegriffen und weiter bearbeitet.

Stadt Ehingen: Reden wir miteinander!

Unter dem Motto „Reden wir miteinander!“ konnte die Bewohnerschaft des Quartiers „Wenzelstein“ ihre Anliegen und Ideen für ihr Wohngebiet einbringen. Das Ziel dabei war es, ein „Wenzelstein“ für alle zu gestalten.

Um eine breite Beteiligung der Quartiersbewohner und eine situative Themen-Landkarte zu erhalten, wurden zunächst nach dem Zufallsprinzip Bewohner zur Befragung per Fragebogen eingeladen. Alle Themendimensionen wurden in einer ersten Projektphase mit den Dialogteilnehmern in einem moderierten Prozess zusammengetragen und soweit möglich vorpräferiert. Themen waren unter anderem "Begegnungsräume und Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen", "Jugend" und "Verkehr".

Weitere Gespräche fanden in der Folge am Wenzelstein statt:  Podiumsdiskussionen im öffentlichen Raum, ein internationales Muttertagsfest, ein Speakers-Corner beim Frühlingsfest des örtlichen Handels, Interviews auf der Straße und das Aufsuchen der Bürger zu Hause.

Die zusammengetragenen Themenfelder wurden schließlich mit der Verwaltung rückgekoppelt und veröffentlicht.

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Stadt Elzach: Gemeinsam wohnen, leben und alt werden in Elzach

Das Projekt in der Stadt Elzach mit all seinen Ortsteilen stellt die Entwicklung eines alters- und generationengerechtes Lebensumfeld in den Mittelpunkt. Ein gesamtstädtisches Verfahren mit Bürger*innen aus allen Ortsteilen, behandelt allgemeine Entwicklungsthemen rund um Alters- und Generationengerechtigkeit so, dass es eine positive Wirkung sowohl auf die Gesamtstadt als auch auf die Ortsteile haben wird. in einem thematisch offen angelegten Prozess werden mit unterschiedlichen Verfahren der Bürgerbeteiligung möglichst viele Menschen aktiv mit einbezogen. "Lokal", bezogen auf die Ortsteile und "global" mit Blick auf die Gesamtstadt will Elzach sich den Themen konkret annehmen, die insbesondere mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft das Leben in der Stadt attraktiv hält. Im Blick sind jedoch auch alle Altersgruppen, daher wird auch zu einem Generationendialog eingeladen.

Stadt Emmendingen: Bürgerkonzept "Älter werden in Mundingen"

Mit dem Projekt „Bürgerkonzept Älter werden in Mundingen“ soll durch Beteiligungsveranstaltungen in Form von Bürgertischen intensiv durch die Einwohnerinnen und Einwohner Ideen und mögliche Lösungen erarbeitet werden, wie ein gutes Älter werden in Mundingen aussehen kann. Methodisch werden die Veranstaltungen so aufgebaut, dass zum Ende tatsächlich greifbare Ergebnisse stehen, die die nächsten Schritte ermöglichen.

Stadt Eppelheim: Bürgerbegegnungsstätte

Ziel des Projekts ist, eine Anlaufstelle und Plattform für den aktiven Austausch und eine dauerhafte Bürgerbeteiligung zu schaffen. Neue Aktivitäten und bestehende Angebote sollen hier gebündelt werden. Die Projektidee ist im Rahmen des Landesprogramms "Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft" in breiter Beteiligung entstanden. Nun gilt es, diese in einer zweiten Phase umzusetzen. Die Stätte richtet sich an Menschen aller sozialen Schichten, Kulturen, Generationen. Im Fokus stehen u.a. Maßnahmen einer alters- und generationengerechten Gestaltung des Lebensumfeldes sowie die aktive Einbeziehung von Gruppierungen, die sich bisher weniger in unsere Gesellschaft einbringen, insbesondere Migrantinnen und Migranten.

Stadt Fellbach: Quartiersarbeit - Fellbach macht sich auf den Weg

Wohnen bedeutet mehr, als in der durchaus glücklichen Lage zu sein, eine Wohnung zu haben. Das Wort „Quartier“ ist heute in aller Munde. In Fellbach entstehen durch die Wohnbauoffensive diverse neue Quartiere, andere Quartiere verändern sich beispielsweise durch den demografischen Wandel. Nun möchte sich Fellbach auf den Weg machen, um Quartiersarbeit in der Stadt zu verankern. Auf einem Weg führt jeder Schritt Richtung Ziel. Deshalb soll im Rahmen des Pilotprojektes vorrangig ein Gebiet „Wohnen für alle“, entwickelt werden. Die Ziele sind zunächst das Quartier, die Themengebiete und bestehende Angebote zu identifizieren. Außerdem die Zielgruppen zu benennen und zu aktivieren und die Kooperationspartner*innen zu vernetzen. Geplant ist geeignete Beteiligungsverfahren, mit dem Ziel konkrete Projekte und Maßnahmen für das Quartier zu erarbeiten, durchzuführen und eventuell bereits Projekte umzusetzen.

Stadt Freiburg: Für- und Miteinander: Haslach kann mehr

Haslach ist ein vielseitiger und sehr traditioneller Stadtteil Freiburgs.

Aufgrund von COVID konnten die Nachbarschaftsgespräche nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden. Deshalb wurde das Projekt vornehmlich digital durchgeführt. Die Aktivierung der Bürger erfolgte über klassische Medien wie ein Informationsblatt "Haslacher Bote" sowie über Flyer. Hierauf wurden die weiteren nutzbaren digitalen Kanäle kommuniziert. Auf der Kommunikationsplattform www.freiburghältzusammen.de wurde eine Gruppe eingerichtet, in der sich Mitglieder der Begleitgruppe sowie andere Teilnehmer der Nachbarschaftsgespräche austauschen und organisieren konnten.

Ein Online-Fragebogen wurde in sechs Sprachen ausgefertigt. Dieser wurde gemeinsam mit dem, ebenfalls in sechs Sprachen übersetzten, Flyer dafür genutzt, um auf die Online-Beteiligungsmöglichkeiten hinzuweisen. Außerdem wurde ein ganzseitiger Artikel und eine Werbeanzeige im Haslacher Boten gebucht, um die gesamte Bevölkerung mit dem Informationsangebot zu erreichen.

In der Folge hatten die Bürger von Haslach die Möglichkeit diese Fragebögen auf einer Webseite zu beantworten. Alternativ war es auch möglich, den Fragebogen per Post zu erhalten. Der Fragebogen diente dazu, gewünschte Schwerpunktthemen für die weiteren Gespräche sowie die insgesamte Zufriedenheit mit der Lebenssituation im Stadtteil bei den Bürgern abzufragen.

Im Zuge der Auswertung der Befragungsergebnisse wurden Schwerpunkte wie beispielsweise "bessere Verkehrssituation" sowie "Aufenthaltsmöglichkeiten/Treffpunkte" identifiziert. Da COVID nach wie vor die Gesamtsituation beherrschte, wurden diese Schwerpunkte in digitalen Austauschrunden - Dialog-Cafés -  weiter diskutiert.

In den moderierten Dialog-Cafés wurden "Break-out"-Gruppen eingerichtet, um es kleineren Gruppen zu ermöglichen, ihre Projektideen zu konkretisieren. Im Plenum, dem Gesamtraum der Videokonferenz, wurde dann ein Feedback der anderen Teilnehmer eingeholt. Ziel war dabei die Verstetigung und Vernetzung der jeweiligen Projektidee und die kritische Prüfung der Möglichkeiten und Resonanzfähigkeit im Stadtteil. Außerdem war es den Teilnehmern so möglich, gegenseitig die jeweilige Projektidee im Austausch zu reflektieren.

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Stadt Fridingen: Miteinander - aktiv umsorgt

Unter dem Titel „Stadt Fridingen: Miteinander – aktiv umsorgt“ streben die Stadt Fridingen und ihr zivilgesellschaftlicher Partner, der Nachbarschaftshilfeverein St. Elisabeth, einen umfassenden Bürgerbeteiligungsprozess an, mit dem Ziel die Lebensqualität aller – besonders den älteren Generationen – vor Ort zu verbessern. Auf der Grundlage einer Bestandsanalyse der Lebens- und Wohnsituation der Bürger*innen sollen unter anderem die Begegnungs- und Selbsthilfeangebote gestärkt, die häusliche Situation des Wohnens bzw. die Weiterentwicklung von Wohnformen unterstützt und der Aufbau von Mobilitätsangeboten und die Einrichtungen einer Tagespflege gefördert werden.
Das Quartiersprojekt wird durch die Beteiligung der Bürger*innen, d.h. durch die Einbindung der älteren aber auch der jüngeren Mitbürger*innen, generationsübergreifend zu einem neuen und aktiven Miteinander und zu einem veränderten Verständnis eines umsorgten Gemeinwesen der Stadt Fridingen führen.

Stadt Gammertingen: Entwicklung bürgerschaftliches Konzept "Älterwerden in Gammertingen"

Entwicklung einer umfassenden Gesamtkonzeption für das Leben und Wohnen im Alter in unserer Stadt gemeinsam mit der Bürgerschaft und weiteren Sozialpartnern. Die Entwicklung besonderer Sozialformen zur niederschwelligen ehrenamtlichen wie professionellen Unterstützung älterer Mitbürger*innen mit zukunftsfähigen Betreuungs-, Pflege- und Wohnformen steht dabei im Fokus eines Bürgerbeteiligungsprozesses „Älter werden in Gammertingen“. Quartiersraum für diesen Beteiligungsprozess ist dabei das gesamte Stadtgebiet, Kernstadt und alle weiteren 5 Stadtteile.

Stadt Geislingen: MACH5: Gemeinsam leben im Quartier

Entwicklung einer Konzeption für Maßnahmen zur Implementierung eines Quartiersentwicklungsprozesses als Basis zur Umsetzung weiterer Projektideen in Geislingen an der Steige. Im Rahmen des MACH5-Prozesses hat sich Gesilingen auf den Weg gemacht, um ein nachhaltiges Stadtentwicklungskonzept im Trialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zu erarbeiten. Der MACH5-Prozess soll im Rahmen dieses Projektes auf Quartiersebene heruntergebrochen werden. Beginnend mit der Oberen Stadt sollen die Bewohne*innen (v.a. auch beteiligungsferne Zielgruppen) frühzeitig in die Ideenfindung, Planung und Umsetzung von quartiersbezogenen Projekten im Rahmen von MACH5 eingebunden werden. Das hilft nicht nur dabei, die Projekte passgenauer zuzuschneiden, es erhöht auch die Akzeptanz der Projekte deutlich. Das Vorgehen und die Struktur der Quartiersentwicklung Obere Stadt können dann mit den entsprechenden Erfahrungen auf die anderen (noch zu definierenden) Quartiere in Geislingen übertragen werden.

Stadt Göppingen: Gut Leben und Wohnen im Quartier

Das Wohnen und Leben in dem Göppinger Stadtbezirk Ursenwang, Manzen und St. Gotthardt zeichnet sich dadurch aus, dass eine große Anzahl der Menschen bereits mit der Gründung des Stadtbezirks in den 1950er Jahren ein Zuhause gefunden haben. Entsprechend ist der Altersdurchschnitt - knapp 1/3 (31 %) der Bewohner des Stadtbezirks sind älter als 61 Jahre - der Anteil der Frauen liegt dabei höher als der der Männer. Zu der Überalterung kommt die hohe Zahl von Menschen mit Migrationsgeschichte. Das Quartier ist durch soziale wie infrastrukturelle Benachteiligung gekennzeichnet. Unter dem Fokus ein selbstbestimmtes Leben im Alter in der vertrauten Umgebung zu führen, ist angedacht neben den verschiedenen Akteuren vor Ort auch externen Anbietern die Möglichkeit zu eröffnen ihre Angebote zu implementieren, damit eine Verbesserung der Lebensqualität und die Teilhabe von älteren Menschen mit und ohne Pflegebedarf im Quartier möglich wird. Wir verfolgen dabei ein generationenübergreifendes Konzept.

Stadt Göppingen: Nachbarschaftsgespräche Faurndau

Im Göppinger Ortsteil Faurndau konnten Bürger für die Räumlichkeiten des dortigen "Alten Farrenstalls" Ideen erarbeiten sowie Maßnahmen für ein gutes Zusammenleben entwickeln und vernetzen. Die Zielgruppen waren dabei Menschen unterschiedlicher Herkunft und Menschen verschiedener Generationen.

Eine Steuerungsgruppe aus, für das Thema und für den Prozess, notwendigen Akteuren unterstützte die Nachbarschaftsgespräche. Sie übernahm vor allem Aufgaben in den Bereichen Ergebnissichtung und -sicherung.

Im Rahmen eines Workshops mit Vereinen und Initiativen vor Ort konnte zunächst eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden. In zwei weiteren Nachbarschaftsgesprächen waren Bürger gefragt, um Ideen und Maßnahmen bezüglich eines generationenübergreifenden und interkulturellen Angebots zu diskutieren.

Um Personen zu erreichen, die sich weniger beteiligen, wurde die Methode der Zufallsauswahl eingesetzt. Hierbei wurde unter anderem nach Zuwanderungsgeschichte und Alter gewichtet. In diesem Zuge wurden 640 zufällig ausgewählte Faurndauer durch das Einwohnermeldeamt ausfindig gemacht und offiziell angeschrieben.

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Stadt Göppingen: Nachbarschaftsgespräche Ursenwang

In den Göppinger Ortsteilen Ursenwang und Manzen entwickelten Bürger unterschiedlicher Herkunft und verschiedener Generationen neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements. Vorrangiges Ziel war es, die stetige Vernetzung der verschiedenen Akteure in den Ortsteilen sowie das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Dies sollte über das Initiieren von generationenübergreifenden Projekten passieren. Auch war es der Stadt Göppingen ein Anliegen Willkommensräume im Quartier zu stärken.

Aufgrund der Corona-bedingten Situation wurde die ursprüngliche Planung, die auf Präsenz-Veranstaltungen aufbaute, über Bord geworfen. Für die weitere Planung traf sich zunächst eine Steuerungsgruppe, die über das Vorhaben informiert und um ihre Mitwirkung gebeten wurde. An dem Treffen wurden außerdem die Ziele für das weitere Vorgehen verabredet und erste Ideen für das Konzept zusammengetragen. Auf dieser Basis wurde beim nächsten Treffen das Konzept für die Nachbarschaftsgespräche sowie die Mitwirkung der Akteure besprochen und abgestimmt.

Das Konzept für die Nachbarschaftsgespräche sah eine sehr niederschwellige Form der Information und der Aktivierung in Form einer Postkarten-Aktion vor. Dafür wurde eine einfache Info- und Abfragepostkarte über die Mitglieder der Steuerungsgruppe verteilt. Es gab ein Set an zwölf Boxen zum Einsammeln der Karten in Ursenwang und in Manzen.

Nach der Postkartenumfrage wurde eine kurze Plauderrunde von ca. eineinhalb Stunden angeboten, um den Kontakt bis zu den weiteren Nachbarschaftsgesprächen nicht abreißen zu lassen. Nach einem Kennenlernen über ein digitales Speeddating konnten ein paar Einblicke in die Ergebnisse der Postkartenumfrage gegeben werden. Das Herzstück des Treffens war ein Kleingruppen-Austausch über die Frage: Welche Themen sind Ihnen für das nächste Nachbarschaftsgespräch wichtig?

Die weiteren zwei virtuelle Nachbarschaftsgespräche richteten sich an unterschiedliche Zielgruppen und hatten eine Dauer von etwa zwei Stunden. Das Ziel war es, darüber zu informieren, welche Mitgestaltungsmöglichkeiten anvisiert wurden und herauszuarbeiten, was den Teilnehmern für ein gutes Zusammenleben aktuell fehlt. Ebenso sollte herausgefunden werden, bei welchen Aktivitäten sich die Teilnehmer selbst gerne einbringen würden. Schließlich wurde gemeinsam darauf geschaut, wie die künftigen Umsetzungsschritte aussehen könnten.

Wie schon zum digitalen Plaudern richtete die lokale Schule auch bei den zwei weiteren virtuellen Nachbarschaftsgesprächen die Möglichkeit ein, dass Menschen ohne digitale Endgeräte entsprechend an den PCs der Schule teilnehmen konnten.

Werfen Sie auch einen Blick in unseren Blogbeitrag.

Stadt Hayingen: Gutes Leben und Wohnen in der Stadt Hayingen

Das Projekt erarbeitet Erwartungen, Impulse, Lösungen und Maßnahmenempfehlungen für verschiedene Themenbereiche. Beispielsweise werden die Themenfelder Zusammenleben der Generationen Veränderung der Versorgungsstruktur weg von der Familie hin zur versorgenden Gemeinschaft;Nachbarschaft neu gedacht (Bereich Pflege, Begegnung, Tagesbetreuung, Infrastruktur, etc.); Pflege und Demenz – Neue Varianten des Wohnens; etc.; angesprochen und aufgearbeitet. Im Rahmen von offenen Bürgertischen werden unter externer Moderation Erfahrungen ausgetauscht, Bestehendes reflektiert und in kreativer, visionierender Weise Zukunftspläne und Maßnahmen entwickelt. Die Konzeptidee besteht darin, die durch einen öffentlichen Fragebogen ermittelten Themengebiete in zwei Bürgertischen à fünf Einzelveranstaltungen zu beleuchten und zusammen mit den Einwohner*innen der Gesamtstadt Hayingen Lösungsansätze zu erarbeiten und diese in einer Bürgerkonzeption zusammenzuführen.

Stadt Heidelberg: Nachbarschaft macht Hasenleiser

Im Heidelberger Stadtteil Hasenleiser wurden die Themen „Integration“ und „aufsuchende Beteiligung“ im Rahmen des Förderprogramms auf vielfältige Weise an neuen und spannenden Orten umgesetzt.

Es konnten sich Menschen von Jung bis Alt in mehreren moderierten Nachbarschaftsdialogen in Rohrbach zu verschiedenen Themen von Religion über Migration bis hin zu ehrenamtlichem Engagement, Jugendpartizipation und weiteren Säulen des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Rohrbach-Hasenleiser austauschen. Um diesen Austausch zu ermöglichen, wurden bewusst niederschwellige und experimentelle Begegnungsorte und -formate gewählt: Zum Beispiel das Fastenbrechen in der mongolischen Quartiersjurte, ein Speeddating am Rohrbacher Marktplatz und ein Jugendworkshop mit Graffitikunst im Raumfänger des Deutsch-Amerikanischen Instituts. Bei der Abschlussveranstaltung berichteten Teilnehmer von ihren Eindrücken der Veranstaltungen. Zudem diskutierten sie miteinander über die Bedeutung des nachbarschaftlichen Dialogs und zivilen Engagements für die Stärkung der demokratischen Gesellschaft.

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Stadt Heidenheim: Leben in der Oststadt

Generationengerechtigkeit bedeutet in der Heidenheimer Oststadt, kulturell und religiös sehr heterogen, zwingend das Thema Integration mit zu denken. In allen Bevölkerungsgruppen sind alle Generationen gleichermaßen vertreten und nur gemeinsam können die Herausforderungen für Alter und Pflege gemeistert werden. Die Stadtteilarbeit in der Oststadt knüpft an die im Rahmen des städtebaulichen Sanierungsprojektes "Soziale Stadt" begonnene Arbeit an, sichert Nachhaltigkeit, greift erfolgreiche Ansätze auf, unterstützt, ergänzt, bündelt, koordiniert die Arbeit und sucht weitere Akteure und bezieht sie mit ein. Ziel ist es, Teilhabe zu fördern, der Segregation im Stadtteil entgegen zu treten und eine lebendige, gut funktionierende Nachbarschaft zu fördern, die Vielfalt und Unterschiede als Ressource begreift. Medium zur Umsetzung kann ein "Kulturbasar" sein, in dessen Rahmen die Stärken, die sich aus der Vielfalt ergeben, sichtbar werden und gegenseitige Unterstützung ermöglichen.

Stadt Heilbronn: Quartiersentwicklung im Bereich des Südbahnhofs

Unter dem Motto „Älter werden im Quartier“ führt die Stadt Heilbronn ein Pilotprojekt im Bereich Quartiersentwicklung durch: Ein ehemaliges Bahngelände Heilbronns, das Südbahnhofareal, bietet aufgrund seiner Neubebauung und sozialen Vielfalt ideale Möglichkeiten für die Erprobung einer intensiven, bedürfnisorientierten und attraktiven Quartiersentwicklung. Ziel ist es, den Menschen das Älterwerden im Quartier zu ermöglichen und über diverse Beteiligungsformen die Bedarfe der Quartiersbewohner zu erheben. Dies geschieht in Form einer Haushaltsbefragung mit Hilfe von interkulturellen Interviewern und mit eigens für die Nachbarschaftsgespräche entwickelten Moderationsformaten. Unter Einbindung der Quartiersakteure ist es der Stadt Heilbronn ein Anliegen, zum bürgerschaftlichem Engagement zu motivieren, Ideen zur Verbesserung des Miteinanders zu sammenln und anschließend Maßnahmen umzusetzen.

Stadt Heilbronn: Wir im Quartier - Vielfältige Nachbarschaft

Im Heilbronner Stadtteil Böckingen mussten die Nachbarschaftsgespräche aufgrund der Corona-Pandemie neu gedacht werden: Über Spaziergang-Aktionen sollte es gelingen, im Vorfeld der Hauptaktionen mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. So wurden Fotospaziergänge unter dem Motto "Böckingen Bewegt" durchgeführt. Über Social Media der Stadt Heilbronn und des Quartierszentrums Böckingen, über städtische Zeitungen, über Flyer und Plakate wurden Einwohner eingeladen, mit einzelnen Vertretern aus dem Projektteam durch den Stadtteil spazieren zu gehen. Sie sollten dabei Gelegenheit haben, ihre Lieblingsplätze sowie ihre unbeliebten Plätze zu zeigen, sie zu fotografieren und etwas dazu zu berichten. Die Bilder aus den Spaziergängen wurden für das spätere Vorhaben eingesetzt - als sogenannte "Aufhänger".

Die weiteren Gespräche sollten in einer lockeren, vertrauensvollen Atmosphäre durchgeführt werden. Bei der Auswahl der Plätze, an denen Nachbarschaftsgespräche stattfinden sollten, wurde der Bezug zu den Fotospaziergängen und den dabei genannten Lieblingsplätzen hergestellt. Insgesamt wurden an sechs Orten Nachbarschaftsgespräche durchgeführt: An diesen Orten führten mehrsprachige Interviewer Befragungen mit zufällig vorbei laufenden Einwohnern durch. Die Aktionsplätze wurden mit Bildern und Plakaten aus den Fotospaziergängen gestaltet, die an mehreren faltbaren Infowürfeln angebracht wurden. Neben den Plakaten war ein großer Stadtplan von Böckingen an den Würfeln angebracht, der die Gespräche unterstützen sollte. Darüber hinaus wurden 14 Gartenzwerge aufgestellt, die Schilder mit verschiedenen Sprüchen in unterschiedlichen Sprachen in der Hand hielten. Die Zwerge und die Schilder sollten die Aufmerksamkeit von Passanten wecken und sie dazu bewegen, mit den Interviewern ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss wurden drei weitere digitale Gesprächsrunden mit Böckingern geplant und durchgeführt. Hierfür wurde zum Beispiel der "Internationale Tag der Muttersprache" und die  "Internationale Antirassismus-Woche" als Anlass genommen.

Werfen Sie auch einen Blick in unseren Blogbeitrag.

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Stadt Herbolzheim: Dorftreff Wagenstadt

Das Gelände und Gebäude des ehemaligen ZG-Raiffeisenmarktes in Herbolzheim-Wagenstadt wurde Ende 2018 aufgegeben. Neuer Eigentümer ist die Stadt Herbolzheim. Dort soll ein multifunktionales neues Dorfzentrum mit Dorftreff für den Ortsteil Wagenstadt sowie alle fünf Bleichtalgemeinden entstehen. Im Konzept ist auch ein Dorfcafé, evtl. auch als Bistro mit Mittagstisch vorgesehen. Ebenso soll die Nahversorgung gestärkt werden. Das Gelände weist Potential für eine vielfältige Nutzung auf, die vor allem für generationenübergreifende Wohnangebote im sozialen, kommunikativen sowie pflegerischen Bereich genutzt werden kann.

Stadt Herrenberg: Begegnung - Teilhabe - Dialoge

Das Quartier Kernstadt ist der "urbanste" Stadtteil Herrenbergs: 15.700 Menschen aller Generationen, mit vielfältigen kulturellen & sozialen Hintergründen, manche tief verwurzelt, andere eher lose mit der Stadt verbunden, leben auf engem Raum und doch recht anonym nebeneinander. Die Folgen des demografischen Wandels sowie teifgreifende bauliche Veränderungen stellen das Quartier bereits heute, erst recht in Zukunft, vor große Herausforderungen. Intensive Quartiersarbeit trägt dazu bei, dass aus dem Nebeneinander ein Miteinander wird, Menschen aktiviert und vernetzt werden und sich ein Wir-Gefühl entwickelt. Im Rahmen der "Quartiersimpulse" sollen die Erfahrungen aus dem Modellprojekt "Altstadt" auf den größeren Bereich der Kernstadt übertragen werden, mit besonderem Fokus auf a) stille gruppen aller Generationen sowie b) die Stärkung des Stadtseniorenrats als Partner und Experte für intergenerationelle Projekte.

Stadt Holzgerlingen: Wir sind Holzgerlingen

In Holzgerlingen wurden die Nachbarschaftsgespräche durch das kommunale Integrationsmanagement initiiert. Das Ziel dabei war es, vor allem den Austausch zwischen der etwa 200 vor Ort lebenden Geflüchteten mit den Einheimischen zu intensivieren. Gegenseitiges Kennenlernen und das Verstehen der unterschiedlichen Kulturen standen hier im Mittelpunkt. Für die Ansprache der unterschiedlichen Zielgruppen und für die Gesprächsdurchführung wurden vorab vielfältige Kooperationspartner wie die Kirche, Vereine und informelle Gruppen zur Unterstützung ausfindig gemacht.

Den Startpunkt der Gespräche bildete eine Umfrage, in der zunächst Ideen und Impulse für ein Miteinander in Holzgerlingen unter anderem auf dem Wochenmarkt erfragt wurden. Vor diesem Hintergrund starteten die sechs Gesprächsrunden jeweils unter einem anderen Motto. Dabei waren die Termine stets zielgruppenorientiert konzipiert. Für die Gesprächsrunden wurden beispielsweise Orte aufgesucht, die bereits als Treffpunkt vor Ort genutzt werden. Auch wurde aufgrund einer möglichen Befangenheit der Teilnehmenden darauf geachtet, dass Gespräche teilweise geschlechtergetrennt stattfanden. So zum Beispiel im Rahmen des wöchentlichen Stricktreffs in einem Wolleladen vor Ort. Damit konnte ein Raum für offene Gespräche in gewohnter Atmosphäre geschaffen werden.

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Stadt Karlsruhe: Gut leben und älter werden in Beiertheim-Bulach

"Gut leben und älter werden in Beiertheim und Bulach" stellt gute Pflege und Versorgung im vertrauten Umfeld des Stadtteils ins Zentrum eines zweijährigen Projekts zur sozialen Quartiersentwicklung. Darin werden neue Lebensformen im Alter, vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und Aktivität in den Blick genommen. Aufbauend aus das große Engagement der Initiative von Bürgervereinen, Kirchengemeinden und Bürgerschaft im Stadtteil, die sich aus ihrer Perspektive ebenso wie die Kommune mit der Zukunftsfrage des demografischen Wandels auseinandersetzt, findet ein wissenschaftlich begleiteter Lern- und Entwicklungsprozess statt. Innovative und nachhaltige Lösungen werden möglich, wenn zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement und professionelle Hilfeangebote zielgerichtet ineinandergreifen und geeigente Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Stadt Karlsruhe: Nachbarschaftsgespräche Oberreut

Die Nachbarschaftsgespräche sind in die Anfangsphase eines umfangreichen Stadtteilentwicklungsprozesses für Oberreut eingebettet. Mit dem Instrument der "aufsuchenden Beteiligung" in Form einer aktivierenden Befragung wurde der Bürgerbeteiligungsprozess vor Ort eröffnet. Die Befragung fand an verschiedenen öffentlichen Plätzen und im Rahmen von bereits bestehenden Angeboten in Oberreut statt. Hierüber sollten Interessierte für die weiteren Nachbarschaftsgespräche gewonnen werden. Auch die gezielte Ansprache von Bürgern durch Schlüsselpersonen des Stadtteils wurde miteingeschlossen.

Die relevanten Themenfelder für die weiteren Gesprächsrunden konnten im Zuge eines Akteurs-Workshops zunächst ausfindig gemacht werden. Daraufhin diskuteirten in den weiteren vier Nachbarschaftsgesprächen unterschiedliche Interessengruppen zu Themen wie "Treffpunkte für Jugendliche", "Angebote für Kinder und Familien", "Vorzeigestadtteil - soziale Entwicklung - Bildung - Kulturangebot" sowie "generationenübergreifendes Miteinander - Begegnungsräume". In den entsprechenden Workshops wurden Bedarfe ermittelt, Themen identifiziert, Maßnahmenideen diskutiert und erste Projektskizzen für mögliche Bürgerprojekte entwickelt.

Im Zuge einer abschließenden öffentlichen Veranstaltung im Stadtteilforum Oberreut konnten diese Ergebnisse schließlich zusammengeführt und verdichtet werden.

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Stadt Konstanz: Wir im Quartier - Klimawandel hier und dort

"Wir im Quartier - Klimawandel hier und dort" - unter diesem Motto wurden in Konstanz die Nachbarschaftsgespräche durchgeführt. Dabei sollten die Themen Bürgerbeteiligung im Klimaschutz und die Integration von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund verknüpft werden.

Die Gespräche fanden im Stadtteil Wollmatingen in der Anschlussunterbringung für Geflüchtete statt. Der Prozess begann mit einer Auftaktveranstaltung, zu der Personen verschiedenster Hintergründe, wie etwa "Alteingesessene" und Menschen mit Migrationshintegrund eingeladen wurden. In dieser Veranstaltung wurden Fragen gestellt wie: Was ist Klimawandel? Welche Fragen beschäftigen Sie hier (in Konstanz) und dort (wo Sie herkommen)? Was braucht es für ein gutes Leben?

Im Anschluss wurden zwei vertiefte Nachbarschaftsgespräche in Form von Workshops und Open Space-Formaten durchgeführt. Beispielhafte Fragen waren: Was heißt Klimawandel für Sie in Ihrem Heimatland und hier vor Ort? An was denken Sie bei Klimaschutz? Was macht der Klimawandel mit unserer Stadt und Ihrer Region? Was braucht es, um über kulturelle Unterschiede hinweg zusammen dem Klimawandel zu begegnen? Diese Fragen wurden in Gruppen diskutiert und in Form einer Fotoausstellung beantwortet.

Die Ergebnisse der Gespräche wurden anhand einer Fotodokumentation festgehalten.

Zum Abschluss war eine Eröffnung der Fotoausstellung geplant. Die Ergebnisse der Gespräche sollten in diesem Rahmen Verantwortlichen der Stadt, wie etwa der Integrationsbeauftragten und interessierten Gemeinderäten vorgestellt werden. Coronabedingt konnte diese Veranstaltung nicht stattfinden. Stattdessen wurde die Fotoausstellung online gestellt und im Energiepavillon der Mainau für die Projektteilnehmenden zugänglich gemacht. Die Ausstellung wurde gleichzeitig mit der Veranstaltung "Energiesysteme im Wandel" fertiggestellt und während dieser Veranstaltung beworben.

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Stadt Kornwestheim: Erzählsalon -GenerationenTALK

"Generationen-TALK - nicht übereinander, sondern miteinander" lautete das Motto bei den Nachbarschaftsgesprächen in Kornwestheim. Zentral war der Gedanke Bewohner unterschiedlicher Bevölkerungsschichten, Generationen und Kulturen, Neu hinzugezogene und Alteingesessene, die Möglichkeit zu bieten, über eigene Geschichten zu berichten und sich über Erfahrungen auszutauschen.

Im Rahmen von vier GenerationenTALKs wurden jeweils ein Zeitzeuge oder Personen eingeladen, die aus einer persönlichen Perspektive zum jeweiligen Thema berichten konnten. An den Veranstaltungen selbst war die Oberbürgermeisterin vor Ort. Nach einem Interview wurde das Publikum entsprechend aufgefordert im Zuge der Fishbowl-Methode mitzudiskutieren. Die Themen der vier Gesprächsrunden waren:

1.) "Krieg, Flucht, Vertreibung" in und um Kornwestheim zur Zeit des Zweiten Weltkriegs

2.) Aufbruch, Aufbau, Zukunft - Die Nachkriegszeit in Kornwestheim

3.) Demokratie, Bürgerrechte, Meinungsvielfalt - Die sechziger Jahre und die Folgen

4.) Gesellschaft im Wandel: Gegenwart und Zukunft gemeinsam gestalten

Bei der Auswahl der Veranstaltungsorte war es der Stadt Kornwestheim ein Anliegen, auch die Räumlichkeiten den jeweiligen Generationen entsprechend auszuwählen. Ebenfalls wurde auf ein ausgeglichenes Generationenverhältnis geachtet. So fanden die Gesprächsrunden in Kooperation mit dem Jugendzentrum Kornwestheim sowie dem Ortsseniorenrat Kornwestheim statt. Zu jedem GenerationenTALK wurden zudem zufällig ausgewählte Bürger eingeladen.

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Stadt Leonberg: Gemeinsame Quartiersentwicklung Leo-Mitte-Nordwest

Die demografische Entwicklung und große Neubauprojekte im Zentrum sind die Initialzündung für eine bürgerorientierte, partizipative Quartiersentwicklung für einen lebendigen Sozialraum mit starkem bürgerschaftlichem Engagement im Quartier Leonberg Mitte-Nordwest. In Beteiligungsprozessen sollen Wünsche benannt und Bedarfe insbesondere der sozialen Architektur im Quartier transparent werden. Die Bewohner*innen übernehmen für von ihnen initiierte Projekte Verantwortung, unterstützt von Hauptamtlichen. Dafür entsteht ein Bürgertreff als Raum fürs Quartier. Der Projekt-Fokus liegt konsequent auf vorhandenen Themen und Ressourcen der Bewohner*innen mit dem Ziel, Selbsthilfe, Selbstorganisation und solidarisches Handeln auch im Sinne eines Seniorennetzwerks für Menschen mit Unterstützungsbedarf zu fördern. Gelingende Nachbarschaften sind Bausteine für mehr Lebensqualität, für selbstbestimmtes Altern im Quartier und intergeneratives Miteinander. Institutionen im Quartier vernetzen sich als lernenden Einrichtungen.

Stadt Lörrach: Gemeinsam für mehr Lebensqualität in den Ortsteilen

Lörrach möchte gemeinsam mit der Bevölkerung und zivilgesellschaftlichen Akteuren die Zukunft der Stadt und ihrer Ortsteile weiterentwickeln. In einem ersten Stimmungsbild wurde für die Ortsteile Brombach und Hauingen angemerkt, dass Angebote und Treffpunkte für ältere Menschen fehlen - ebenso generationenübergreifende Angebote sowie alternative Wohnformen. Eine repräsentative Bürgerbefragung unter Senioren - vorbereitet durch "Gut Beraten!" - soll dazu im August Bedarfe und Vorstellungen sowie persönliches Engagement und Mitwirkung gezielt abfragen. Die Ergebnisse bilden die Ausgangsbasis des Projekts, in dessen Mittelpunkt die Entwicklung und Umsetzung quartiersbezogener Maßnahmen und Angebote sowie die nachhaltige Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure steht.
Das Projekt entspricht dem Wunsch der Stadt, die im November 2019 mithilfe von Fördermitteln aus dem Sonderprogramm einen ersten gesamtstädtischen Beteiligungsprozess zum Thema "Gutes Älterwerden in Lörrach" in Gang gesetzt hat.

Stadt Ludwigsburg: Kochlöffeldialoge - Neckarweihingen schmeckt Zukunft

Im Ludwigsburger Stadtteil Neckarweihingen bilden die Nachbarschaftsgespräche wichtige Grundsteine zur Vorbereitung eines breiter angelegten Beteiligungsprozess zur Fortschreibung des dortigen Stadtteilentwicklungsplans.

Im Rahmen von vier Kochnachmittagen mit dem Titel „Kochlöffel-Dialoge“ diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung zu unterschiedlichen Themenfeldern: Gesundes Neckarweihingen, Junges Neckarweihingen, Familienfreundliches Neckarweihingen, Altersfreundliches Neckarweihingen.

Vor dem Ziel möglichst unterschiedliche Personengruppen mit den Kochlöffel-Dialogen zu erreichen, enstchied sich die Stadt Ludwigsburg für einen Mix aus Zufallsauswahl, öffentlicher Einladung sowie direkter Ansprache. Für die zielgruppengerechte Ansprache wurden neben digitalen und klassischen Medien auch Flyer-Verteil-Aktionen vor beispielsweise einem Supermarkt umgesetzt.

Auch die Veranstaltungsorte sollten für die Gespräche möglichst im Stadtteil bekannt und einfach erreichbar sein. So fand zum Beispiel der Kochlöffel-Dialog zum Thema "Familienfreundliches Neckarweihingen" im Kinder- und Familienzentrum statt.

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Stadt Mengen und Stadt Scheer: MenSchen Räume

Vier Teilgemeinden von Mengen sowie die Stadt Scheer mit ihrer Teilgemeinde Heudorf knüpfen an die Quartiersentwicklung im Mengener Teilort Blochingen an. In engem Zusammenwirken von Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft werden die Impulse aus Blochingen auf ihre Übertragbarkeit hin überprüft und auf die Bedarfe des jeweiligen Quartiers angepasst. Pro Quartier entstehen eigene Begegnungstreffs. die am Ende zu einem interkommunalen Mehrgenerationenhaus zusammengefasst werden. Auf diese Weise werden für jedes Quartier passgenaue Lösungen entwickelt. Langfristiges Ziel ist die Anstellung einer interkommunal beauftragten MGH-Koordination, die die unterschiedlichen Quartiere fachlich unterstützt und miteinander vernetzt.

Stadt Mengen: Generationenwerkstatt Blochingen

Die Bürger*innen von Blochingen haben in einer Umfrage im Jahr 2016 großen Bedarf an Begegnungsmöglichkeiten und sozialem Kontakt signalisiert. Deshalb soll in Zusammenarbeit von Gemeinde, Bürgerverein "Alt werden in Blochingen" und den Bürger*innen das Konzept für ein Begegnungszentrum erarbeitet werden, in dem sich alle willkommen fühlen und im Bedarfsfall auch Unterstützungs- und Beratungsangebote in Anspruch nehmen können. Hierzu wird eine enge Vernetzung mit Akteuren wie z.B. Sozialstattion, Nachbarschaftshilfe, Kindertagesstätte, Landratsamt, Vereinen, Gewerbetreibenden usw. angestrebt. Gleichzeitig sollen die Bürger*innen einen Raum vielfältiges, ehrenamtliches Engagement erhalten. Am Ende wird ein lebendiges und konstruktives Miteinander die Basis für eine unterstützende Dorfgemeinschaft bieten, die tragfähige und nachhaltige Lösungen zur Gestaltung des demografischen Wandels entwickelt.

Stadt Mengen: Mengener Nachbarschaftsgespräche

Mit den "Mengener Nachbarschaftsgesprächen" sollte zur Stärkung der Gemeinschaft in allen Ortsteilen sowie zu einer Vernetzung aller Ortsteile beigetragen werden. Die Gespräche sollten in allen Teilgemeinden angeboten werden. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Nachbarschaftsgespräche nicht in analoger Form stattfinden. Auch der Aufbau der Steuerungsgruppe konnte nicht wie geplant durchgeführt werden. Das Vorgehen wurde angepasst und es wurden in intensiver Abstimmung mit den Ortsverwaltungen neue, kreative und für den jeweiligen Teilort passende Lösungen entwickelt.

In Beuren, Rosna und Rulfingen fanden digitale Nachbarschaftsgespräche statt. Das Catering erfolgte über direkte Verteilung an die angemeldeten Haushalte zu Beginn der Veranstaltung. Im Vorfeld dieser Gespräche wurden kleine Steuerungsgruppen gebildet, die sich jedoch analog zur ursprünglichen Planung so bald als möglich vergrößern sollen.

Der Ortsteil Blochingen hat auch während des Lockdowns intensiv an seiner Quartiersentwicklung weitergearbeitet, so dass in Abstimmung mit der Ortsverwaltung das für Blochingen geplante Nachbarschaftsgespräch im benachbarten Stadtteil Walke angeboten wurde. Die Walke besteht aus zwei Straßenzügen mit ca. 50 Haushalten, verteilt auf Einfamilienhäuser und vier Wohnblöcke. Der durch das Gespräch deutlich werdende Bedarf in diesem Stadtteil hat dazu geführt, dass dieser Stadtteil in der Quartiersentwicklungsstrategie einen eigenen Platz erhalten wird.

Im Ortsteil Ennetach besteht schon lange die sogenannte "Dorfgemeinschaft" - ein Verbund fast aller Vereine und Institutionen. Da diese aufgrund der Corona Verordnungen nicht tagen durfte, wurde hier in einer Ortschaftsratssitzung alle Vorbereitungen für ein Treffen getroffen und auch Akteure, die in diesem Kreis bisher fehlen, eruiert.

Stadt Mössingen: Miteinander in Mössingen

Die Satdt Mössingen sieht in der Quartiersentwicklung des Nachbarschaftshilfe-Netzwerks eine gute Möglichkeit, den Anforderungen des demografischen Wandels aktiv zu begegnen. Mit dem Aufbau eines losen Dachverbunds der Nachbarschaftshilfe wird, unter Beteiligung von Stadt, Bürgern, Fachkräften und Initiativen ein Netzwerk aufgebaut. Dieses stellt den Menschen in den Mittelpunkt - mit seinen Potentialen gleichermaßen, wie mit seinem Unterstützungsbedarf. Der Teilort Öschingen dient dabei als Modell, wie mit einem breiten Bürgerbeteiligungsprozess, aus dem Ort heraus, nachbarschaftliche Hilfen im Bereich der häuslichen Versorgung und Betreuung aufgebaut werden können. Ein Konzept zum Thema "Wohnen im Alter" mit der dazu benötigten Infrastruktur wird schwerpunktmäßig erarbeitet und in die Umsetzung gebracht. Die gemeinsam herausgearbeiteten Rahmenbedingungen können auf andere Verbundspartner des Nachbarschaftshilfe-Netzwerks Mössingen übertragen werden.

Stadt Nürtingen: Nachbarschaftsgespräche Braike. Hören, was gut tut

Der Nürtinger Stadtteil Braike ist ein Quartier mit einer hohen Dynamik. Dies stellt das Zusammenleben als Quartiersgemeinschaft vor große Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig ein hohes Potential für ein vielfältiges, interkulturelles und interreligiöses Miteinander. Mit dem Ziel, Menschen aus dem Quartier zu erreichen und mit ihren Anliegen, Wünschen und Ideen zum Zusammenleben in der Braike zu Wort kommen zu lassen, starteten die Nachbarschaftsgespräche vor Ort.

Zunächst wurde eine Begleitgruppe für die Projektumsetzung aus etwa 12-15 Personen gegründet. Sie setzte sich aus Vertretern der Kirchengemeinde, der Grundschule, des Jugendgemeinderats, der Stadtseniorenvertretung, der Flüchlingsarbeit, der lokalen Vereine sowie Mitwirkender aus dem Integrations- und Inklusionskonzepts zusammen.

Um möglichst eine breite Bevölkerung vor Ort zu erreichen, wurden Aktionen an Orten geplant, an denen sich Menschen in ihrem Alltag aufhalten. So zum Beispiel ein Spielplatz, ein Einkaufszentrum sowie der Schulhof. Die hierbei aufkommenden Ideen wurden auf einer begleitenden, moderierten Online-Plattform dokumentiert. Auch konnten die Ideen und Anliegen direkt auf eine Pinnwand auf der Online-Plattform notiert werden.

Daran anschließend wurden Workshops durchgeführt. Um einen möglichst repräsentativen Querschnitt der Bewohner zu generieren, wurden neben wichtigen Interessenvertretern Bürger per Zufallsauswahl zu ein bis zwei Workshopgesprächen eingeladen werden. Ziel war es dabei, die bis dato eingegangenen Ideen und Anliegen zu sichten, zu bündeln und konkrete Projektideen zu entwickeln. Ebenfalls waren Mitglieder aus der Verwaltung sowie des Gemeinderats bei den digital durchgeführten Workshops anwesend.

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Stadt Oberndorf am Neckar: EinTopf und viele Ideen

Mit den Nachbarschaftsgesprächen in Oberndorf am Neckar sollte vorwiegend ein Grundgerüst für das Mehrgenerationenhaus Linde 13 erarbeitet werden. Hierfür wurde das Projekt auf dem Wochenmarkt vorgestellt sowie zufällig ausgewählte Personen angesprochen, um auf das Projekt an sich aufmerksam zu machen. Im Katholischen Gemeindehaus vor Ort fanden acht Kochrunden statt, an denen zwischen sechs bis zehn Teilnehmende anwesend waren. An den Terminen wurde anhand von Leitfragen über das soziale Zusammenleben und über die Stadtentwicklung mit einem Schwerpunkt auf das Mehrgenerationenhaus Linde 13 diskutiert. An den Terminen wurden unterschiedliche Eintöpfe mit Blick auf unterschiedliche Nationalitäten gekocht. Auch der Bürgermeister war an ein paar Terminen mit am Tisch und konnte den Anwesenden auf drängende Fragen direkt antworten. Die Vielzahl an Ideen, die in diesem Kontext entstanden sind, wie beispielsweise intergenerative Angebote in der Linde 13 sowie praktische Ideen wie ein „offenes Wohnzimmer“ wurden anschließend im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats öffentlich vorgestellt. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern des Projekts, den Teilnehmenden der Kochrunden sowie der interessierten Öffentlichkeit wurden die Nachbarschaftsgespräche im neuen Generationenhaus Linde 13 beendet.

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Stadt Offenburg: Das Mühlbachareal - ein Quartier im Wandel

Soziales Netzwerk, solidarisches Miteinander, stabile Nachbarschaften, Begegnungsräume, wohnortnahe Beratung und Begleitung, Bürgerbeteiligung - für die Entwicklung stabiler nachbarschaftlicher Netzwerke im Neubauquartier Mühlbachareal, zur Gestaltung von Prozessen, die das soziale Miteinander und bürgerschaftliches Engagement unterstützen und begleiten, sind innovative Impulse und Ideen nötig. Das erfordert die frühzeitige Einbindung von Bewohnern und Nutzern. Verbindliche Formen der Zusammenarbeit sichern Transparenz und Kontinuität - und das von Anfang an. Im Mühlbachareal sollen innovative Ideen "von unten" im Mittelpunkt stehen und umgesetzt werden. So entstehen Dialoge, Denkanstöße, Diskussionsgrundlagen, neue Ideen und Verbindungen.

Stadt Offenburg: Seidenfaden - Miteinander verwoben und vernetzt

Aktivierung, Generationengerechtigkeit und Integration sind Stichworte für die Entwicklung des neuen Quartiers Seidenfaden in der Offenburger Oststadt. An erster Stelle des Projekts "Seidenfaden - Miteinander verwoben und vernetzt" steht die Einbeziehung und Aktivierung der Bewohner dieses Stadtviertels. Dabei sollen die Themen und Ideen der Bewohner im Mittelpunkt stehen. Ebenso wichtig sind Beteiligungsstrukturen, die mit den Beteiligten entwickelt werden und Ihnen entsprechen. Darüber hinaus ist die Einbeziehung weiterer Akteure wie Vereine, Kirchengemeinden, Gewerbe, öffentliche Verwaltung und die Träger sozialer Einrichtungen für die gute Entwicklung des neu entstandenen Quartiers Seidenfaden zielführend.

Stadt Ostfildern: Heimatgespräche

In den beiden Stadtteilen Kemnat und in der Parksiedlung von Ostfildern wurden Nachbarschaftsgespräche unter dem Titel „Heimatgespräche“ mit Unterstützung des Freundeskreis Asyl Ostfildern durchgeführt. In einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung wurde der Öffentlichkeit das Konzept der Heimatgespräche vorgestellt. Daran anschließend fanden in den beiden Stadtteilen je drei Kochnachmittage mit einem durchmischten Teilnehmerkreis statt. Dieser setzte sich aus fünf Personen, die durch Multiplikatoren ausfindig gemacht wurden sowie aus zusätzlichen 15 zufällig ausgewählten Personen zusammen. Mit dieser durchmischten Gruppe wurde im Rahmen von 3 Stunden beim gemeinsamen Kochen eine Diskussion über das Thema „Heimat finden – die Rolle der Nachbarschaft“ geführt. Daran anschließend wurden die Ergebnisse der beiden Stadtteile in einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung dem Oberbürgermeister, der Verwaltung, den Gemeinderäten sowie den involvierten Multiplikatoren wie u.a. der Kirchen vorgestellt. Das Ziel an der Abschlussveranstaltung war es, eine Zwischenbilanz zum Thema „Integration“ zu ziehen.

Stadt Ostfildern: Maßnahmenumsetzung - Gutes Älterwerden in Nellingen

Die Quartiersentwicklung Nellingen "Gutes Älterwerden in Nellingen - Wir gestalten unsere Zukunft" startete im September 2018 mit vier themenorientierten Bürgertischen an denen sich ca. 100 Bürger*innen beteiligten. Mit dem Projekt "Erarbeitung einer Konzeption zu Aufbau und Betrieb einer bürgergestützten, selbtsverantworteten ambulant betreuten Wohngemeinschaft" in Nellingen sowie mit der Initiierung eines "Zeitbank-Projektes" werden in einem ersten Schritt zwei bürgergestützte Projekte, die von Bürger*innen in den Bürgertischen favorisiert wurden, aufgebaut und umgesetzt.

Stadt Ostfildern: Quartiersbüro für Bürgerbeteiligungs-Prozess

Der Bürgerbeteiligungs-Prozess „Wir in der Parksiedlung (WiPs) besteht seit 2016 und wurde 2017 im Rahmen des Wettbewerbs „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gesatlten“ prämiert. Es wurden inzwischen eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, u.a. wurde der Prozess strukturiert. Nun soll der Bürgerbeteiligungs-Prozess ein Quartiersbüro an einem prominenten Platz im Stadtteil erhalten. Die räumliche Präsenz, in Verbindung mit weiteren Maßnahmen, soll anregen, sich an dem Prozess zu beteiligen. Die Quartiersentwicklung soll so auf eine breitere und nachhaltige Basis gestellt werden, wozu auch eine sozialpädagogische Fachkraft als Quartiersmanagerin eingesetzt wird. In den Räumlichkeiten sollen zudem die Angebote für ältere Menschen im Stadtteil verbessert werden sowie deren Teilhabe am Bürgerbeteiligungsprozess ermöglicht werden.

Stadt Pforzheim: Nachbarschaftsgespräche Pforzheim - Dillweißenstein

Zu Beginn der Nachbarschaftsgespräche wurde eine gemeinsame Begleitgruppe für die Stadtteile Dillweißenstein und Nordstadt eingerichtet. Diese bestand aus Akteuren der Verwaltung, Kooperations- und Netzwerkpartnern sowie aus einem Teilnehmer der Pilotgespräche aus 2017. Die Begleitgruppe wurde von einem externen Moderationsbüro unterstützt und traf sich drei Mal: vor der Auftaktveranstaltung, während der Vor-Ort-Gespräche und vor der Abschlussveranstaltung. Ihre Aufgabe war es den Gesamtprozess zu begleiten.

Vor der ersten Begleitgruppensitzung fand eine Auswahl von Zufallsbürgern statt. Hierzu wurden in der ersten Runde 200 Bürger zufällig aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt und mit einem Schreiben des Oberbürgermeisters zur Teilnahme an den Nachbarschaftsgesprächen eingeladen. Der Rücklauf in Dillweißenstein erfolgte sehr schnell und zeigte großes Interesse. Innerhalb kürzester Zeit erklärten sich 16 "Zufallsbürger" und vier im Stadtteil bereits Engagierte zur Teilnahme bereit. Die zuvor festegelegte maximale Gruppengröße wurde so erreicht.

Mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung der Stadtteile Nordstadt und Dillweißenstein starteten die Gesprächsrunden. In der Auftaktveranstaltung wurde das Pilotprojekt im Rahmen eines Interviews mit Teilnehmern des Pilots aus 2017 reflektiert. Exemplarisch wurden einzelne Ergebnisse aufgezeigt sowie der Ablauf der Nachbarschaftsgespräche vorgestellt. Im Anschluss fanden sich die Teilnehmer in ihren Stadtteilgruppen zusammen, lernten sich kennen und sammelten bereits erste Themen.

Aus der Erfahrung mit den Nachbarschaftsgesprächen entschied sich die Stadt Pforzheim für ein Projektbudget in Höhe von 3.000 Euro für die Umsetzung von im Rahmen der Gespräche erarbeiteten Projekten. Je Stadtteil wurde ein solches von der Stadt Pforzheim eingeplant.

Im ersten Dillweißenstein-Gespräch fand eine Fortführung der Themensammlung aus der Auftaktveranstaltung satt. Die Teilnehmer brachten weitere Ideen ein und ergänzten die Themensammlung. Im Laufe der Diskussion entstanden bereits erste Projektideen. Zudem hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, anwesende Verwaltungsvertreter zu verschiedenen Themen direkt zu befragen.

Im zweiten Gespräch kam die Themensammlung zum Abschluss. Durch die Bepunktung der Themen durch die Teilnehmer konnte die Gruppe gemeinsam einschätzen, welches die
wichtigsten Aspekte für den Stadtteil sind. Das so entstandene Meinungsbild diente als Grundlage für die Auswahl der Projektideen.

Diese Projektideen wurden in einer dritten Gesprächsrunde weiter bearbeitet. Es wurden Maßnahmen für die Projektideen entwickelt und entsprechend detaillierter bearbeitet. Hierzu wurden Kleingruppen von je zwei bis vier Teilnehmern gebildet. Es wurden sechs Projekte ausgearbeitet.

Nach den Gesprächen vor Ort fand eine gemeinsame Abschlussveranstaltung für beide Stadtteile statt. Es nahmen zahlreiche Amtsleitungen, Verwaltungsvertreter sowie (Ober-)bürgermeister teil. Nach einem kurzen Rückblick auf die gesammelten Themen in den Stadtteilen, wurden die ausgearbeiteten Projekte diskutiert. Die anwesenden Verwaltungsvertreter gaben hierzu eine Einschätzung zur Realisierbarkeit, Zeitplan, Kosten und den notwendigen Ämtern, die zur Umsetzung notwendig sind. Nach der Diskussion wählte die Stadtteilgruppe ihre Projekte für die Weiterarbeit aus.

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Stadt Pforzheim: Nachbarschaftsgespräche Pforzheim-Au

Im Pforzheimer Stadtteil Au wurden zu Beginn des Projekts 500 Bürger zufällig aus dem Einwohnermederegister ausgewählt und mit einem Schreiben des Oberbürgermeisters zur Teilnahme an den Nachbarschaftsgesprächen eingeladen. In Kooperation mit den Integrationsmanagern wurde das Einladungsschreiben der bereits durchgeführten Nachbarschaftsgesprächsprojekte der zwei weiteren Stadtteile - Dillweißenstein und Pforzheim Nord - überarbeitet, stark vereinfacht und in leichte Sprache übersetzt. Zudem wurden mit Unterstützung des Familienzentrums Au und des Internationalen Beirats der Stadt Pforzheim auch nochmals Menschen persönlich angesprochen. Die zuvor festgelegte Gruppengröße von maximal 25 Zufallsbürger wurde in der Folge zunächst überschritten. Tatsächlich von Anfang bis Ende der Gespräche blieb eine Gruppengröße von etwa 15 Zufallsbürgern bestehen.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Familienzentrum Au wurden die bisher stattgefundenen Nachbarschaftsgespräche reflektiert und exemplarisch Ergebnisse vorgestellt. Dann wurde der Ablauf der Gespräche in der Au vorgestellt. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer kennenlernen und sammelten erste Themen. Aufgrund eventueller Sprachbarrieren wurden hierfür kleinere Murmelrunden als Format gewählt. Nach der Auftaktveranstaltung fanden drei moderierte Veranstaltungen in der Au statt - wechselweise im Familienzentrum Au und im Quartierszentrum Innenstadt. Hier wurden die teilnehmenden Bürger von Netzwerkpartnern unterstützt und es kamen Vertreter von Politik und Verwaltung vor Ort, um ihnen zuzuhören, Themen aufzunehmen und Fragen zu beantworten. Beide Einrichtungen sind zentral und gut bekannt.

Im ersten Gespräch fand eine Fortführung der Themensammlung aus der Auftaktveranstaltung statt. Im zweiten Gespräch fand ein Austausch mit der Bürgermeisterin statt. Nachdem das QuarZ Innenstadt sein Angebot vorgestellt hatte, konnten die Bürger weiter an den erarbeiteten Ideen in Projektgruppen mit Hilfe von Projektblättern weiterarbeiten. Im dritten Nachbarschaftsgespräch richtete sich der Fokus auf den Rückblick bisher zusammengetragener Themen und Projektideen sowie auf die Rückmeldung hierzu aus der Verwaltung. Schließlich fand eine Abschlussveranstaltung mit Amtsleitungen, Vertretern der Verwaltung sowie dem Sozialbürgermeister statt. Unter anderem konnten hier offene Punkte zum weiteren Vorgehen besprochen werden.

Die Ergebnisse wurden aufgrund der Corona-bedingten Situation in Form eines Videofilms von teilnehmenden Bürgern im Gemeinderat vorgestellt. Eine Dokumentation wurde ebenfalls verschickt.

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Stadt Pforzheim: Nachbarschaftsgespräche Pforzheim-Nordstadt

Zu Beginn der Nachbarschaftsgespräche wurde eine Begleitgruppe eingerichtet. Diese bestand aus Akteuren der Verwaltung, Kooperations- und Netzwerkpartnern sowie aus einem Teilnehmer der Pilotgespräche aus 2017. Die Begleitgruppe wurde von einem externen Moderationsbüro unterstützt und traf sich drei Mal: vor der Auftaktveranstaltung, während der Vor-Ort-Gespräche und vor der Abschlussveranstaltung. Ihre Aufgabe war es den Gesamtprozess zu begleiten.

Vor der ersten Begleitgruppensitzung fand eine Auswahl von Zufallsbürgern statt. Hierzu wurden in der ersten Runde 200 Bürger zufällig aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt und mit einem Schreiben des Oberbürgermeisters zur Teilnahme an den Nachbarschaftsgesprächen eingeladen. Da der Rücklauf in der Nordstadt auch nach Erinnerung und Ermunterung zur Teilnahme in der ersten Runde gering war, wurden in einer zweiten Runde nochmals 200 neue Bürger zufällig ausgewählt und angeschrieben. Insgesamt erklärten sich 15 "Zufallsbürger" sowie fünf im Stadteil bereits Engagierte zur Teilnahme bereit. So wurde die zuvor festgelegte maximale Gruppengröße erreicht. Dennoch blieben zwei Personen trotz Anmeldung den Gesprächen fern.

Mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung der Stadtteile Nordstadt und Dillweißenstein starteten die Gesprächsrunden. In der Auftaktveranstaltung wurde das Pilotprojekt im Rahmen eines Interviews mit Teilnehmern des Pilots aus 2017 reflektiert. Exemplarisch wurden einzelne Ergebnisse aufgezeigt sowie der Ablauf der Nachbarschaftsgespräche vorgestellt. Im Anschluss fanden sich die Teilnehmer in ihren Stadtteilgruppen zusammen, lernten sich kennen und sammelten bereits erste Themen.

Aus der Erfahrung mit den Nachbarschaftsgesprächen entschied sich die Stadt Pforzheim für ein Projektbudget in Höhe von 3.000 Euro für die Umsetzung von im Rahmen der Gespräche erarbeiteten Projekten. Je Stadtteil wurde ein solches von der Stadt Pforzheim eingeplant.

Im ersten Nordstadt-Gespräch fand eine Fortführung der Themensammlung aus der Auftaktveranstaltung satt. Die Teilnehmer brachten weitere Ideen ein und ergänzten die Themensammlung. Im Laufe der Diskussion entstanden bereits bereits erste Projektideen. Zudem hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, anwesende Verwaltungsvertreter zu verschiedenen Themen direkt zu befragen.

Im zweiten Gespräch kam die Themensammlung zum Abschluss. Durch die Bepunktung der Themen durch die Teilnehmer konnte die Gruppe gemeinsam einschätzen, welches die wichtigsten Aspekte für den Stadtteil sind. Das so entstandene Meinungsbild diente als Grundlage für die Auswahl der Projektideen.

Diese Projektideen wurden in einer dritten Gesprächsrunde weiter bearbeitet. Es wurden Maßnahmen für die Projektideen entwickelt und entsprechend detaillierter bearbeitet. Hierzu wurden Kleingruppen von je zwei bis vier Teilnehmern gebildet. Es wurden fünf Projekte ausgearbeitet.

Nach den Gesprächen vor Ort fand eine gemeinsame Abschlussveranstaltung für beide Stadtteile statt. Es nahemn zahlreiche Amtsleitungen, Verwaltungsvertreter sowie (Ober-)bürgermeister teil. Nach einem kurzen Rückblick auf die gesammelten Themen in den Stadtteilen, wurden die ausgearbeiteten Projekte diskutiert. Die anwesenden Verwaltungsvertreter gaben hierzu eine Einschätzung zur Realisierbarkeit, Zeitplan, Kosten und den notwendigen Ämtern, die zur Umsetzung notwendig sind.

Stadt Radolfzell: Verlässliche Nachbarschaftshilfe in Möggingen

Ziel des Projektes ist es, in Möggingen eine generationsübergreifende, verlässliche und zukunftsgewandte Nachbarschaftshilfe zu initiieren,die durch eine breite Bürgerbeteiligung getragen und weiterentwickelt wird. Die Bürgerinitiative "Zukunft Möggingen" ist ein Projekt der Bürgerbeteiligung und arbeitet seit 2017 an verschiedenen Projekten zur Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Lebens im Dorf.
Im Rahmen der ersten Mögginger Dorfwerkstatt und weiterführender Bürgerbeteiligungsprojekte ist der Wunsch der Bürger*innen nach einer verlässlichen Nachbarschaftshilfe klar geworden. Diese verlässliche Nachbarschaftshilfe soll eine Verschränkung der Generationen ermöglichen, ein gemeinschaftliches Leben im Dorf unterstützen und eine Entwicklung des Dorflebens nachhaltig fördern und absichern. Diese Initiative kann beispielhaft sein für die weiteren fünf außerhalb des Zentrums liegenden Ortsteile.

Stadt Rastatt: Das Bahnhofsviertel verändert sich – und wie?!

Das Rastatter Bahnhofsviertel verändert sich und wird dies auch weiter tun. Die Frage ist wie?!

Um diesen Veränderungsprozess zu begleiten, Einfluss zu nehmen und unterschiedliche Interessen sowohl von Bewohnern als auch von Gewerbetreibenden aufzunehmen und in Einklang zu bringen, wurden Nachbarschaftsgespräche durchgeführt.

In diesem Zusammenhang wurden Bedarfe vor Ort erfragt. In der Bahnhofstraße sowie an Plätzen im Viertel wurde hierfür zunächst mit einem mobilen Stand Präsenz gezeigt. Die Aktion hatte zum Ziel, den Passanten zuzuhören und möglichst niederschwellig mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Teilweise wurden auch Gespräche an der Haustüre oder über den Balkon durchgeführt. Aus diesen Gesprächen heraus konnten vier Themenbereiche für die weiteren Nachbarschaftsgespräche heraus gefiltert werden: Wohnen und Wohnumfeld, Gewerbe und Dienstleistungen, Sozialer Zusammenhalt und der Bereich Sicherheit.

Aufgrund der Corona-bedingten Situation musste bei der Projektumsetzung immer wieder flexibel geplant werden. Schließlich war es möglich, eine Pop-up Aktion in einem zu renovierenden Ladenlokal durchzuführen und hierbei mit Menschen im Viertel vertieft ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls wurde eine Fotoaktion auf dem "roten Sessel auf der Straße" angeboten, um den Anwohnern Gelegenheit zu geben, ihre Geschichte zum Bahnhofsviertel zu erzählen und über ihre Themen ins Gespräch zu kommen. Die Bilder sollten beim "großen Nachbarschaftsgespräch" zum Abschluss gezeigt werden und eine Verbindung ins Viertel herstellen. Dies konnte in der Form nicht durchgeführt werden - die Abschlussveranstaltung musste digital stattfinden.

Während des gesamten Projektes wurden Termine und Zwischenergebnisse stets über die örtliche Presse, die städtische Homepage und soziale Medien kommuniziert. Geworben und eingeladen zu den Gesprächen wurde aber auch ganz klassisch über Plakatierungen, Briefkasteneinwürfe sowie eine persönliche Ansprache.

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Stadt Rastatt: Gut Zusammenleben in Rheinau Nord

Wie funktioniert gutes Zusammenleben im Rastatter Stadtteil Rheinau-Nord? Was bewegt die Bürger im Sinne einer guten Integration?

Um die Gemeinschaft der unterschiedlichen Menschen im Stadtteil zu stärken und um Rheinau Nord noch lebenswerter zu gestalten, wollte die Stadt Rastatt die Bewohner motivieren, sich für ihr Wohnumfeld zu engagieren. Dafür sollten Gespräche gemeinsam mit Vertretern aus Politik und aus Verwaltung stattfinden. Hierbei sollten Vorschläge diskutiert und verbindliche Maßnahmen für das künftige Zusammenleben vor Ort vereinbart werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatten sich sowohl die Voraussetzungen als auch die Umsetzung grundlegend geändert. Es konnte weder eine Großveranstaltung durchgeführt werden, noch waren nach den ersten beiden Treffen der Projektgruppe weitere Präsenztreffen möglich, bei denen sich Projektteilnehmer hätten kennenlernen und niederschwellig austauschen können.

Das Kernteam musste den Plan mehrmals an die aktuellen Gegebenheiten anpassen und einigte sich nach Erörterung aller Möglichkeiten letztlich auf eine digitale Version des Nachbarschaftsgesprächs.

Die Erwartungen mit dem Nachbarschaftsgespräch neue und vor allem auch stille Gruppen zu erreichen wurden somit nur teilweise erfüllt. Es zeigte sich, welche Hürden digitale Veranstaltungen mit sich bringen und dass sie selbst mit unterschiedlichsten Angeboten - technische Unterstützung, betreute Internetplätze - nicht gänzlich aufzuheben sind. Einzelnen Personen konnten durch diese Angebote jedoch eine Teilnahme ermöglicht werden. Die Möglichkeiten, durch vorheriges Kennenlernen Berührungsängste abzubauen und persönliche Kontakte herzustellen, waren jedoch nur sehr eingeschränkt möglich.

Trotzdem waren im Stadtteil persönliche Gespräche mit Bewohnern vor Ort möglich. Unter dem Motto "Mein Herz schlägt für die Rheinau" waren die Mitglieder der Projektbegleitgruppe mit einem Stand an unterschiedlichen Plätzen im Stadtteil präsent. Außerdem wurden Gespräche bei der Einschulung, nach dem Gottesdienst vor der Kirche sowie bei Stadtteilrundgängen geführt. Die Herzpostkarten ermöglichten einen guten Gesprächseinstieg. Außerdem konnten die Bewohner notieren, welche Themen ihnen auf dem Herzen liegen. 130 Herzpostkarten wurden ausgefüllt im Stadtteiltreff abgegeben und über 200 Gespräche wurden geführt und Interessierte über einen Rundbrief auf dem Laufenden gehalten.

Abschließend wurde ein Online-Nachbarschaftsgespräch durchgeführt, an dem Bewohner des Stadtteils, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Oberbürgermeister mit dabei waren.

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Stadt Ravensburg: Eine Gemeinschaft für Oberzell

Die Quartiersentwicklung im Teilort Oberzell soll eine alters- und generationengerechte Gestaltung des Lebensumfeldes und einen Sozialraum für die gesamte Ortschaft schaffen. Bestehende Angebote, insbesondere in den Bereichen gemeinwesenorientierter Institutionen und im öffentlichen Nahverkehr sollen optimiert und ausgebaut werden, Infrastrukturen und Hilfsangebote für ältere Bürger sollen durch gezielte Maßnahmen etabliert und entwickelt werden. Die Lebensqualität älter werdender Bürger soll nachhaltig verbessert werden, der Unterstützungsbedarf ist daher zu ermitteln und muss bedarfsgerecht ausgerichtet werden, um die Integration ins soziale Umfeld zu unterstützen. Ziel ist es gemeinsam mit den Bürgern der Ortschaft ein Gesamtkonzept zu entwickeln, den Bedarf an Plätzen für betreutes Wohnen, stationäre/teilstationäre Pflegeangebote sowie ambulante Pflege zu konkretisieren und darüber hinaus ein Zentrum mit Begegnungsmöglichkeiten und begleitenden Angeboten aufzubauen.

Stadt Reutlingen - Nachbarschaftshilfe Reicheneck

Reicheneck ist eine Bezirksgemeinde von Reutlingen mit 900 Einwohner*innen. In der Regel kennt im Dorf jeder jemanden, der besondere Fähigkeiten und Talente hat. Man hilft sich gegenseitig, wenn Bedarf ist. So war das zumindest früher. Heute sind diese Nachbarschaftshilfen nicht mehr so selbstverständlich, da sich die Bürger*innen durch Zuzug von Neubürger*innen und die Entfremdung der Arbeitswelt vom Dorf immer weniger begegnen und kennen.
Für eine lebendige Gemeinde ist aber gerade die Kommunikation und gegenseitige Unterstützung unabdingbar. 2016 gründete der Förderverein "Dorfmitte Reicheneck" einen Genossenschaftsladen, der nicht nur die Dorfmitte reaktivierte, sondern auch ein Bewusstsein für ein neues verantwortliches Miteinander schuf. Daran anknüpfend, will der Förderverein nun eine koordinierte Nachbarschaftshilfe aufbauen, die Angebote und Anfragen miteinander verknüpft und Nachbarschaftshilfe dadurch wieder zum Bestandteil des alltäglichen Lebens macht.

Stadt Reutlingen: Nachbarschaftsgespräche "Plattform lebenswert"

Mit den Nachbarschaftsgesprächen wollte die Stadt Reutlingen Bürgern, die oft nicht gehört werden, ein Ohr leihen und ihnen eine Stimme geben. Die Stadt Reutlingen wollte Mut machen, sich im Gemeinschaftsleben aktiv zu beteiligen und die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen einzubringen. Es sollten Brücken zwischen den verschiedenen Milieus und zwischen unterschiedlichen Menschen geschlagen werden. Mit den Nachbarschaftsgesprächen sollte damit die Lebensqualität der Menschen gestärkt sowie das Wohnquartier Ringelbach qualitativ weiterentwickelt werden.

Aufgrund der Corona-bedingten Situation musste das Vorhaben mehrfach neu geplant werden. Schließlich wurde auf digitale Nachbarschaftsgespräche umgestellt.

Um auch Menschen, die weniger Erfahrung mit digitalen Formaten haben, eine entspannte Teilnahme zu ermöglichen, wurde angeboten, dass man sich bereits 30 Minuten vor Beginn des Online-Treffens digital trifft und eine technische Einführung erhält.

Im Rahmen der digitalen Treffen konnten Themen für die Weiterarbeit vor Ort ausfindig gemacht werden. Diese betrafen u.a. Müll, Verkehr, Parken sowie Begegnung und Sicherheit. In Kleingruppenarbeit konnten die Themen vertieft besprochen und erste Vorschläge gesammelt werden. Diese Kleingruppen wurden während eines Nachbarschaftsgesprächs von Mitgliedern der eingerichteten Steuerungsgruppe moderiert.

Während der Nachbarschaftsgespräche kamen Fragen auf, die während der Treffen nicht direkt beantwortet werden konnten. Diese Punkte wurden entsprechend bis zum nächsten Nachbarschaftsgespräch in die Verwaltung hineingetragen und Rücksprache gehalten. So konnten die offenen Punkte bereits in der nächsten digitalen Runde weiter angegangen werden.

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Stadt Rheinfelden: Quartier im Wandel - gemeinsam gestalten

Das Projekt "Quartier im Wandel - gemeinsam gestalten" beschreibt einen Entwicklungsprozess für die Quartiere in der Kernstadt Rheinfeldens. Mit dem Ausbau der bestehenden Quartiersarbeit und der Erstellung eines Rahmenkonzeptes wollen wir Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen in strukturierter und lokal angepasster Weise fördern. Das Ziel ist die langfristige Verbesserung und Sicherung des sozialen Zusammenhalts, der Lebensqualität und der Identifikation mit dem je eigenen Umfeld im Zusammenleben der verschiedenen Generationen und unabhängig von der eigenen Herkunft. Zentral ist dabei ein partizipatorischer Ansatz, der die Einrichtungen und Vereine vor Ort zu einem Netzwerk Quartier aktiviert und die lokale Bevölkerung zur Mitarbeit an der Planung und Umsetzung des Projekts und damit an der Gestaltung ihrer eigenen Lebenswelt motiviert.

Stadt Rottenburg am Neckar: Zuhause in Seebronn - wir gestalten Zukunft

Im Rahmen der Stadtkonzeption 2030 der großen Kreisstadt Rottenburg, welche im September 2019 startete, wurde die Ortschaft Seebronn als Pilot-Quartier zum Themenbereich "Leben und Wohnen im Alter" ausgewählt. Unter dem Motto "Zuhause in Seebronn - wir gestalten Zukunft" gestalten Bürger, soziale und kulturelle Akteure der Ortschaft nun ein Zukunftskonzept mit den Themen/ Anliegen/ Visionen vor Ort und konkreten Handlungsfeldern. Ein Ortschaftsmodell soll entwickelt werden, in welchem die aktuelle Situation erhoben, reflektiert und neue, spannende Ziele und Maßnahmen gestaltet werden. Impulse, Projektideen und Beteiligungsmöglichkeiten sollen in die städtischen Leitgedanken einfließen.

Stadt Rottweil: Von Flüchtlingen zu Nachbarn

In Rottweil sollte im Zuge der Nachbarschaftsgespräche die aktuelle Situation vor Ort betrachtet und diesbezüglich Bilanz gezogen werden. Hierfür haben sich etwa 40 Teilnehmer zusammengefunden. Gemeinsam mit dem Berater des Projekts wurden diese methodisch durch ein dialogorientiertes Ideenworkshop-Format in die Lage versetzt, innerhalb eines Nachmittag eine Ist-Analyse der Integration vor Ort durchzuführen. Verbesserungspotentiale, Probleme und Angebotslücken sollten erkannt, Ideen hierfür erarbeitet und in ersten Ideenkonzepten festgehalten werden. Dies geschah in vier Themengruppen: "Wohnraum/Situation auf dem Wohnungsmarkt", "Begegnung und Freizeit", Schule und Ausbildung/Arbeit" sowie "Sprache". Die Anwesenden konnten sich den Gruppen nach eigenem Interesse zuordnen. Jeder Themenbereich beschäftigte sich intensiv mit folgenden Fragen:

- Wo stehen wir in Rottweil mit der Flüchtlings-Arbeit? (Ist-Stand)

- Wo wollen wir hin?

- Welche weiteren Schritte müssen geplant werden? (Ideensammlung)

Am Ende des Tages war so ein Überblick erarbeitet worden, welche Themen in Rottweil noch Änderungs- und Verbesserungsbedarfe in sich bergen und was bereits gut läuft. Auch entstanden in den Gruppen konkrete, tragfähige Ideen und Aufgaben, um Stolpersteine bei der lokalen Integrationsarbeit zu beseitigen oder auch neue Impulse zu setzen.

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Stadt Schorndorf: L(i)ebenswerte Nachbarschaft

Die Wiesenstraße ist ein Industrie- und Wohngebiet im Schorndorfer Norden, das von einer vielfältigen Bürgerschaft geprägt ist. Zum Zeitpunkt der Förderung befand sich das Wohngebiet in einer großen Umbruchphase aufgrund einer Umstrukturierung und neuen Bebauung.

Die Stadt Schorndorf wollte mit den Nachbarschaftsgesprächen vor Ort Bürger dafür gewinnen, sich für ihren Stadtteil einzubringen. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Partnern und politischen Akteuren sollten Konflikte und verbindende Elemente zur Sprache und die Nachbarn vor Ort gemeinsam ins Gespräch gebracht werden.

Aufgrund der Corona-bedingten Situation sowie personeller Veränderungen konnten die Gespräche nicht wie geplant durchgeführt werden. Der Fokus der Befragung vor Ort richtete sich auf bauliche Veränderungen und die Lebensqualität vor Ort. Die umliegenden Gebäude wurden alle mit Handzetteln zum Vorhaben informiert, um das Interesse zu wecken und die Beteiligung an der Befragung zu fördern. Die Befragungen wurden mit entsprechendem Abstand aufgrund des Infektionsschutzes durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung wurden zusammengetragen und für ein gemeinsames digitales Treffen mit allen Beteiligten aufbereitet.

Geplant war eine Online-Veranstaltung, die jedoch aufgrund sehr geringer Zusagen abgesagt werden musste. Ziel war es, die Bürger über das geplante Vorhaben und die Zugangsmöglichkeiten zu den entstehenden Wohnungen zu informieren. Die Informationen wurden schriftlich gesammelt und den Bürgern über einen Schaukasten und weitere Aushänge vor Ort zur Verfügung gestellt.

Die Ergebnisse sollen bei weiteren Veranstaltungen wieder aufgenommen werden.

Stadt Schorndorf: L(i)ebenswertes Schorndorf

L(i)ebenswertes Schorndorf - Die Remstal-Gartenschau 2019 bringt Schorndorfer*innen auf eine ganz neue Art zusammen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und gemeinsames Gestalten gehen Hand in Hand. In diesem Schwung entsteht ein neues Quartiersprojekt. L(i)ebenswertes Schorndorf ist ein gestalterisches und schöpferisches Projekt. Ausgehend von dem Sozialraum Au werden kreative Beteiligungsformen mit integrierter Sozialplanung kombiniert. Ausgehend vom Zentrum für internationale Begegnungen entwickelt sich eine neue nachbarschaftliche Perspektive für die Menschen vor Ort, die ihre Anliegen thematisieren und aktiv gestalten.

Stadt Schwäbisch Gmünd: CARING POINT

"Gut alt werden in den eigenen vier Wänden und im Ortsteil" - das ist der grundlegende Gedanke der städtischen Konzeption der Seniorenarbeit in Schwäbisch Gmünd. Seit 2015 wurden in den Stadtteilen Sorgenden Gemeinschaften als Netzwerke installiert. Seit 2017 baut man mit dem Projekt Weitblick unterstützende Netzwerke für pflegende Angehörige auf.

Mit CARING POINT soll in zwei Ortsteilen von Schwäbisch Gmünd, Großdeinbach und Rehnenhof-Wetzgau, quartiersbezogen ein Beratungs- und Vermittlungsknoten aufgebaut werden. Der CARING POINT soll zum einen durch aktiv geplante Hausbesuche Versorgungslücken bei älteren Bürger*innen aufdecken und Unterstützung vermitteln, zum anderen Informationsveranstaltungen vor Ort rund um das Thema Fürsorge und Pflege gemeinsam mit ansässigen Netzwerkpartnern planen und organisieren. Das Projekt ist Teil der quartiersbezogenen städtischen Seniorenarbeit.

Stadt Schwäbisch Gmünd: Ein Hospiz für 23 Kommunen - Ein Bürgerprojekt

Die Leitideen des Vorhabens – die Entwicklung einer Caring Community, das Stärken der Sorgekultur, die Etablierung eines Palliativnetzwerkes mit dem Umsetzungsansatz der Bürgerbeteiligung – reichen weit über die bestehende professionelle Versorgung hinaus. Sie erfordern eine neue partnerschaftliche Sorge im Miteinander und Füreinander mit einem Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen, in welches auch bedürftige Menschen und vulnerable Zielgruppen als wertvolle Partner einbezogen werden.
Die geplanten Maßnahmen und Impulse verfolgen mit den partizipativen Formaten der Beteiligung, Einbindung und Information – als sog. Bürgerprojekt – das Ziel, das Hospiz in seinem Umfeld der Quartiere von Schwäbisch Gmünd und den 23 Kommunen der Raumschaft bereits während Bauphase als wichtiges Angebot zu etablieren und in bestehende Sorgenetzwerke zu integrieren. So kann es nachhaltig gelingen, dass ein stationäres Hospiz von Anfang an von den Kommunen und ihrer Bürgerschaft unterstützt wird.

Stadt Schwäbisch Gmünd: Gmünder Charta der Gemeinsamkeit

In Schwäbisch Gmünd wurden im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche die Fragen nach dem Funktionieren des gemeinsamen Zusammenlebens in einer Stadt gestellt. Damit verbunden ist die Frage, nach den Werten, die die Einwohner als Stadtgesellschaft zusammenhalten. Dafür wurde ein Format erarbeitet, durch das möglichst viele Einwohner in den Prozess involviert werden. In einem nächsten Schritt war es das Ziel, ein gemeinsames Wertesystem zu erarbeitet, das von allen Einwohnern gemeinsam getragen wird: Die „Charta der Gemeinsamkeiten“.

In der ersten Phase „Charta on Tour“ wurden Empfehlungen zu den entwickelten Thesen gefunden. Mit Hilfe der Bewohner wurden in diesem Kontext die Lücken gefüllt, die bezüglich dieser Themen bestanden.

In der zweiten Phase wurden in allen Stadtteilen Nachbarschaftsgespräche durchgeführt. Hierzu wurden Fragen gestellt wie: „Wie könnte eine Charta aussehen?“ „Was fehlt euch am ersten Vorschlag?“ Der gesamte Prozess wurde dabei von einem Charta-Beirat begleitet.

Abschließend wurde die "Charta der Gemeinsamkeiten" vom Gemeinderat verabschiedet sowie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.gmuendercharta.de/nachbarschaftsgespraeche.

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Stadt Schwäbisch Gmünd: Salz und Suppe in der Gmünder Altstadt

In Schwäbisch Gmünd fanden die Nachbarschaftsgespräche als Teil des Prozess „Gmünder Charta der Gemeinsamkeit“ statt. In dem Beteiligungsprozess werden die von der Verwaltungsspitze im Jahr 2017 formulierten Themen, wie zum Beispiel „eine sorgende Gemeinschaft“, diskutiert und konkretisiert. Im Stadtteil „Altstadt“ kommt das Format „Salz und Suppe“ zum Einsatz. Die Projektidee "Salz und Suppe" stammt von der Landeshauptstadt Stuttgart.

Eine Vorbereitungsgruppe bestehend aus vier Mitarbeitern des Projektteams hatte vor Beginn des Nachbarschaftsgesprächs ein Probekochen durchgeführt. Hierbei wurde das Projekt vorbereitet und insgesamt getestet wie die Idee hinter Salz und Suppe funktioniert. Nach der Vorbereitungsphase und einer Schulung der Moderatoren für die Kochgruppen fand eine Auftaktveranstaltung statt. An dieser Veranstaltung haben sich in einer zwanglosen Atmosphäre Teilnehmer für die vier Kochgruppen gefunden.

Für jeden der Kochabende wurde eine eigene Aufgabe gestellt:

1.) Was macht das Zusammenleben in der Altstadt manchmal schwierig?

2.) Was könnte in der Innenstadt anders und was könnte besser sein?

3.) Wählen Sie eine dieser Ideen zur Verbesserung des Zusammenlebens aus und konkretisieren Sie diese.

4.) Vorbereitung der Präsentation für die Abschlussveranstaltung.

Die Kochgruppen begannen stets mit einem Spaziergang zu einem jeweils anderen Ort im Stadtteil. Dadurch wurden die Altstadtorte im Prozess präsent. Danach wurde beim gemeinsamen Vorbereiten der Zutaten und anschließenden Kochen über die oben genannten Aspekte gesprochen. Am Ende der jeweiligen Kochabende wurden die besprochenen Punkte auf Papieren festgehalten.

Die Kochgruppen präsentierten ihre Ideen auf einer Abschlussveranstaltung. Auch hier war entsprechend dem Format ein schwäbisches Buffet vorzufinden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.gmuendercharta.de/nachbarschaftsgespraeche.

Stadt Sigmaringen: Nachbarschaftsgespräche

Die Stadt Sigmaringen wollte mit den Nachbarschaftsgesprächen Bürger miteinander und mit der Stadtverwaltung selbst ins Gespräch bringen. Hierfür wurden alle Einwohner aus allen Stadt- und Ortsteilen öffentlich eingeladen. Weitere 500 Bürger wurden per Zufallsprinzip postalisch angeschrieben. Schließlich kamen etwa 40 Personen zur Auftaktveranstaltung. Sie beschäftigten sich in vier Gesprächsgruppen mit den Themen: "Baum des Lebens", Projekt und Kommunikation", "Begegnung" und "Sicherheit".

Jede Arbeitsgruppe wurde von einem Moderator unterstützt. In einem weiteren Schritt wurden Termine für Folgetreffen vereinbart, um die neuen Gedanken und Impulse weiter zu verfolgen. Die Gruppen arbeiteten entsprechend weiter. Die Ergebnisse wurden an die enstprechenden Stellen weitergegeben.

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Stadt Singen: Quartiersentwicklung in der Stadt Singen

Aufgrund eines entsprechenden Antrags von vier Fraktionen des Gemeinderates beschloss der zuständige Ausschuss im Januar 2020, dass die Quartiersarbeit ein ressortübergreifender Handlungsschwerpunkt der Stadt Singen wird. Der Verein InSi e.V. erstellt dazu in Kooperation mit der Stadt Singen ein ganzheitliches Grundlagenkonzept. Dieses soll Basis für weitere Entscheidungen des Gemeinderates im Oktober/ November 2020 über räumliche und inhaltliche Schwerpunkte sowie Prioritäten sein. Auf dieser Grundlage sollen dann in einem oder maximal zwei ausgewählten Stadtteilen Prozesse der Bürgerbeteiligung und Sozialraumanalyse beginnen. Bereits vorhandene sozialräumliche Handlungsansätze werden dabei weiterentwickelt und in das Gesamtkonzept integriert. Die Quartiersarbeit soll in mehreren Schritten weiter ausgebaut werden. Ziel ist die Etablierung einer ganzheitlichen Quartiersarbeit mit tragfähigen Strukturen der Nachbarschaftshilfe und des bürgerschaftlichen Engagements.

Stadt Stuttgart: Gemeinsam: Quartiersentwicklung am Wiener Platz

Am Wiener Platz, direkt am Bahnhof in Stuttgart-Feuerbach gelegen und neues „Tor zu Feuerbach“, soll nach Instandsetzung der Fläche ein altersgerechtes, innovatives, nachhaltiges und multifunktionales Quartier entstehen. Das Quartier mit Mischgebietscharakter (ca. 30% gewerblicher Anteil) soll sich durch ein lebendiges und aktives Gemeinwesen sowie Innovationselemente im Bau und im sozialen Miteinander auszeichnen. Um das zu erreichen, arbeiten alle Projektpartner eng zusammen. Neue Verantwortungs- und Entscheidungsstrukturen in der Zivilgesellschaft sollen in Kombination mit einem guten Älterwerden erprobt werden. Neben Wohnraum werden soziale Einrichtungen, vor allem auch für Pflege und Unterstützung (z.B. Tagespflege, ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften, Kita) eine Heimat finden. Miet- und Eigentumswohnungen für verschiedene Zielgruppen (teilweise mit Unterstützungsbedarf) werden durch verschiedene Akteure ((Mieter-)Baugemeinschaften, Genossenschaft, Bauträger) geschaffen.

Stadt Sulz am Neckar: Denkwerkstatt Bürgerengagement analog/digital

Ein gesamtstädtischer Treffpunkt für Engagementförderung & Bürgerbeteiligung wird analog in der Sulzer Innenstadt aufgebaut und mit einer digitalen Mitmachzentrale und Beteiligungsplattform kombiniert. Eine DENKWERSTATT mit partizipativen Elementen des Design-Thinking wird integriert. Der Einsatz digitaler Technik wird für Engagierte, Senioren, Zuwanderer, Menschen mit und ohne Handicap sowie ihre Angehörigen erschlossen. Mit Qualifzierungsprogrammen und einem Technik-Assistenzpool wird die Anwendung (Smartphone, Tablet, Videotelefonie, digitale Mitmachzentrale, Beteiligungsplattform) für Interessierte, Gruppen und Einzelpersonen in Kooperation mit der Zivilgesellschaft zugänglich gemacht. Eine Telefonkette für ALLE sowie ein "Skype-Projekt" für Menschen mit Behinderung sind geplant. Aufsuchende Beteiligung, Bürgerrat mit Zufallsbürgerauswahl, eine Zukunftswerkstatt und ein begleitendes Online-Cafe begleiten den Aufbau.

Stadt Sulz am Neckar: Heimat, Sole und Kultur

Unter dem Motto „Heimat, Sole und Kultur“ wurden die Nachbarschaftsgespräche in Sulz am Neckar vor dem Ziel durchgeführt, die Bürger aktiv in die Entwicklung für ein attraktives und vitales Quartier „historische Altstadt“ einzubinden.

Hierfür wurde eine Begleitgruppe eingerichtet, die sich unter anderem aus Vertretern des Arbeitskreises Flucht und Asyl, des Kultur- und Heimatvereins Sulz und auch des Kernstadtbeirats zusammensetzte. Sie übernahm im Prozess eine reflektierende Rolle.

Im Zuge von Markplatzgesprächen wurden Bürger in der historischen Innenstadt an unterschiedlichen Plätzen direkt angesprochen. Das Ziel dabei: mit unterschiedlichen Personengruppen ins Gespräch kommen und auf die geplanten Bürgerwerkstätten aufmerksam machen. An den Bürgerwerkstätten selbst wurden die Schwerpunkte auf folgende Themen gelegt: Mobilität, öffentliche Plätze und Handel, gute Nachbarschaft. Dabei übernahmen Bürger, die sich im Vorfeld im Zuge einer Qualifizierung zu „Bürgermoderatoren“ ausbilden lassen hatten, die Moderation von Kleingruppen.

Die dabei erarbeiteten Aspekte stellten im Weiteren die Basis für die Treffen zum Thema „Handwerkskunst und Bürgerbeteiligung“ dar. Hierbei war die Aufgabe der Teilnehmenden, die Erfahrungen und Ergebnisse aus den zuvor geführten Gesprächen weiter zu verarbeiteten.

Die erarbeiteten Maßnahmen wurden an die entsprechenden Stellen weitergegeben und teils bereits in die Umsetzung gebracht.

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Stadt Tettnang: Nachbarschaftsgespräche Tettnang

Innerhalb der Nachbarschaftsgespräche sollte ein integratives und praxisorientiertes Quartierskonzept für die künftige Gemeinwesenarbeit entstehen. Auch war damit verbunden, den neuen Quartierstreff gemeinsam zu entwickeln. Der Stadt Tettnang war es dabei ein Anliegen, dass sich die Vorhaben eng an den Interessen und an den Bedürfnissen der Bewohner aus St. Anna sowie der anliegenden Nachbarschaft orientieren.

Aufgrund der Corona-bedingten Situation konnte das Vorhaben nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt werden. Dennoch konnten erste Schritte in Richtung Quartierskonzept gegangen werden. So bildete sich eine Begleitgruppe, die sich auch über das Projekt hinaus weiterhin trifft.

Die Nachbarschaftsgespräche wurden als Quartiersspaziergänge durchgeführt. Dies war unter Pandemie-Bedingungen möglich. Des Weiteren konnten sogenannte "Hausumtrunke" stattfinden, die dazu dienten, erste Kontakte untereinander zu knüpfen und Bedarfe vor Ort ausfindig zu machen. Hierfür wurden in die Häuser des Wohnquartiers Flyer in deutscher und englischer Sprache eingeworfen, um so auf das Angebot aufmerksam zu machen.

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Stadt Tübingen: Unterjesingen.gut.leben - in jedem Alter

Im ersten Schritt der Quartiersentwicklung unter dem Motto "Unterjesingen.gut.leben - in jedem Alter" ging es um die Entwicklung des Teilortes Unterjesingen mittels Bürgerbeteiligung und Aktivierung unter dem Fokus Wohnen, Leben und Pflege im Alter und mit besonderem Blick auf das Zusammenleben aller Bewohner*innen. Ziel ist eine ausreichende Versorgung mit vollstationärer Pflege und die Entwicklung des Teilortes, sodass ein Leben zu Hause bzw. im Stadtteil so lange als möglich erreicht werden kann. Im bisherigen Verlauf des Beteiligungsprozesses wurden von den Bürger*innen verschiedene Projekte identifiziert und favorisiert. Jetzt geht es im nächsten Schritt darum, die Projekte auszuarbeiten, zu konkretisieren und umzusetzen. Ein weiteres Ziel stellt die Verstetigung der Bürgerbeteiligung dar.

Stadt Ulm: Diglusiver Alter Eselsberg

Das Projekt begegnet aktuellen Herausforderungen sozialer Arbeit, die insbesondere in Zeiten von Corona zu Tage traten. In der Verknüpfung analoger und digitaler Lösungen wird diesen Herausforderungen Rechnung getragen und die digitale Kluft zu benachteiligten Personengruppen überwunden. Dabei steht Diglusion in einem erweiterten Verständnis des Zusammenspiels "inklusiv und digital".
Nach dem Motto "so analog wie möglich (im persönlichen Kontakt zu den Menschen) - so digital wie nötig" werden neue Formen professionellen Handelns erprobt und benachteiligte Personengruppen gezielt im Umgang mit digitalen Techniken gefördert und unterstützt. Durch die zielführende Weiterentwicklung der bestehenden raumbezogenen Fachdienste als Kümmerer vor Ort sowie der bestehenden Quartierszentrale zu einem diglusiven Ort der Begegnung werden nachhaltig wirksame Sorgestrukturen im Nahfeld der Menschen entwickelt, die in die gesamte Stadt übertragen werden können.

Stadt Ulm: Internationale Botschaft

Das Nachbarschaftsgespräch fand im Rahmen des Projektes „Internationale Botschaft“ statt. Für das Projekt „Internationale Botschaft“ schuf die Stadtverwaltung einen festen Ort in der Stadt Ulm. Dafür wurde ein Pop-up Raum (Container in schick) als temporäre Architektur für zwei Wochen auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz gegenüber des Ulmer Rathauses installiert. Der Hans-und-Sophie-Scholl-Platz ist ein zentraler und belebter Teil des öffentlichen Raumes im Sozialraum Mitte/Ost. Der Sozialraum Mitte/Ost war aufgrund seiner Bedeutung als Stadtmitte besonders geeignet, um die vielfältige und breite Stadtgesellschaft an einem Ort der Begegnung zu erreichen.

Die Bürgerbeteiligung fand im Projekt „Internationale Botschaft“ auf mehreren Ebenen statt. Hier Beispiele:

1) Es wurde versucht eine möglichst niederschwellige Zugangsmöglichkeit zum Bürgerdialog zu schaffen. Dies gelang, indem die „Internationale Botschaft“ als ein Ort der Begegnung, als Anlaufstelle, als Beratungsstelle und Treffpunkt im Ulmer Stadtgebiet verortet wurde. Ziel war es auch junge Menschen für die Beteiligungsformate zu gewinnen, was durch die unkonventionelle und moderne Gestaltung des Pop-up Raumes erreicht wurde. Durch die Schaffung eines Platzes der Zusammenkunft und durch verschiedene Veranstaltungsformate gelang es den informellen Austausch zwischen der Stadtgesellschaft untereinander aber auch zwischen der Stadtgesellschaft, Stadtpolitik und Stadtverwaltung anzuregen.

2) Die „Internationale Botschaft“ wurde bespielt, um eine tiefere Ebene der Bürgerbeteiligung zu erreichen. Innerhalb eines Kulturell-/ Künstlerischen- Programmes hatten verschiedene Akteure die Möglichkeit die temporäre Architektur einen Tag, im Rahmen eines vom jeweiligen Akteur individuell gestalteten Konzeptes, für Aktionen zu nutzen. Die Koordinierungsstelle Internationale Stadt und der entsprechende Berater des Projekts waren zusätzlich täglich vor Ort. Wann möglich auch der zivilgesellschaftliche Partner ZEBRA e.V. Ziel war es die Akteure innerhalb der Stadtgesellschaft bekannter zu machen sowie eine leichtere Zugangsmöglichkeit zu den jeweiligen Akteuren zu schaffen.

3) Das Nachbarschaftsgespräch/der Bürgerdialog fand innerhalb der partizipativen Aktion „inter(national)personal Ad“ statt. Das Format „inter(national)personal Ad“ wurde zusammen mit der Agentur „Hahn15“, ZEBRA e.V. und der deutsch-amerikanischen Community-Künstlerin Carly Schmitt entworfen und umgesetzt.

Idee: Aktion - Inter(national)personal Ad
Angelehnt an die Idee der Kontaktanzeige haben Menschen unterschiedlicher Herkunft mit und ohne internationale Wurzeln miteinander kommuniziert - zu Themen des Miteinanders in der Internationalen Stadt Ulm. So wurde eine Teilhabemöglichkeit für alle Mitglieder der Ulmer Stadtgesellschaft geschaffen. Dies funktionierte wie eine Art Tauschbörse über die Abgabe von Angeboten und Gesuchen. Die Angebote und Gesuche konnten ein breites Spektrum umfassen und sowohl abstrakt als auch konkret sein. Thematisch stand jedoch die nachhaltige Entwicklung im Sinne eines kulturellen, sozialen, inklusiven und generationenübergreifenden Miteinanders im Vordergrund. Vor allem junge Menschen wurden bei der Aktion an der Frage beteiligt, wie die Gestaltung des Zusammenlebens in einer internationalen Stadtgesellschaft gelingt.
Den Rahmen bildeten immer die Kernfragen der Internationalen Stadt. Diese wurden in 7 Labels übersetzt, mit denen die jeweiligen Kontaktanzeigen versehen wurden. Jedes Angebot/ Gesuch bezog sich also automatisch auf eines dieser Labels:

1. Internationales Lebensgefühl / International Lifestyle
2. Gesellschaftlicher Dialog / Social Dialogue
3. Engagement / Involvement
4. Beruf / Profession
5. Glaube / Beliefs
6. Demokratie / Democracy
7. Digitales Leben / Digital Life

Der Bürgerdialog „Inter(national)personal Ad“ war sowohl digital als auch analog angelegt. Die Ergebnisse beider Arten des Bürgerdialoges wurden sowohl digital als auch analog dokumentiert und gesichert.

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Stadt Vellberg: Vellberger Bürgerforum - Ihr Zentrum für Rat + Tat

Ziel des Projektes ist, das in der Stadt Vellberg vorhandene soziale Kapital, im Sinne einer "Sorgenden Gemeinschaft", zu bündeln und die Akteure (Bürger*innen sowie Vereine und Institutionen) auf der Basis des gegenseitigen Vertrauens zu vernetzen.
Dazu werden sich zum einen die örtlichen Vereine und Institutionen, die rund um die Themen Daseinsfürsorge und soziales Miteinander aktiv sind, im Vellberger Bürgerforum zusammenschließen, um die einzelnen Angebote zu koordinieren und besser bekannt zu machen. Zum andere soll eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden, die allen Bürger*innen für sämtliche Fragen im sozialen und gesellschaftlichen Leben offen steht, über vorhandene Aktivitäten informiert, sie unterstützt und berät sowie bedarfsgerechte Dienstleistungen und Angebote vermittelt. Die Anlaufstelle soll darüber hinaus Menschen mit Ideen zusammenführen und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen.

Stadt Villingen-Schwenningen: Nachbarschaftsgespräche VS

Die Nachbarschaftsgespräche in Villingen-Schwenningen wurden an fünf Projektabenden innerhalb von sechs Monaten durchgeführt. Dafür wurden zunächst 240 Bürger zufällig angeschrieben. Nachdem die Resonanz hierauf nicht ausreichend war, wurden weitere 240 Bürger angeschrieben. Zusätzlich wurden im Zuge der aufsuchenden Ansprache Personen vor allem mit Migrationshintergrund erreicht. So fanden sich etwa 16 Personen an den Treffen zusammen.  Nachdem zunächst Empörung über Aspekte in Villingen-Schwenningen geäußert wurde, konnten über den gemeinsamen Austausch mit der Stadtverawaltung daraus bearbeitbare Anliegen gefiltert werden.

Die Treffen der Nachbarschaftsgespräche wurden stets von der Teilnehmern aus der eingerichteten Begleitgruppe moderiert. Die Treffen fanden alle im Neckarforum statt. Dies ist ein im Stadtgebiet zentral gelegener Veranstaltungsraum. Von hier aus konnte am zweiten Treffen auch ein Stadtteilspaziergang erfolgen, zu den für die Teilnehmer wichtigen Orte. Die Ergebnisse der Gespräche wurden dokumentiert. Der Wunsch danach besteht, dass sich die Teilnehmer nach einem Jahr wieder treffen, um die Arbeit an den Themen bis zu diesem Zeitpunkt auszuwerten.

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Stadt Waiblingen - Gemeinsam auf der Höhe

Der in den 70er Jahren entstandene Stadtteil Korber Höhe bietet Menschen vieler unterschiedlicher Nationalitäten eine Heimat. Das Projekt „Gemeinsam auf der Höhe – für ein gutes Miteinander“ hat das Ziel, eine gute Gemeinschaft und ein selbstbestimmtes Älterwerden in der vertrauten Umgebung im Stadtteil zu fördern. Im Rahmen von „Quartier 2020“ wurden mit großer Bürgerbeteiligung viele Projektideen entwickelt. „Quartiersimpulse“ soll der Umsetzung und Verstetigung dienen und das Quartier mit neuem Engagement beleben. Zwischen den interessierten Bürger*innen, den lokalen Initiativen und der Stadtverwaltung sollen die Themen „Nachbarschaftskontakte und Netzwerke“, „Öffentlichkeitarbeit und Image“ sowie „öffentlicher Raum und Grün“ im Stadtteil gestärkt werden. Dazu zählt auch die programmatische und räumliche Weiterentwicklung des „Forum Nord“, eine Begegnungsstätte für die Bewohner*innen des Stadtteils, welche Unterstützungsstrukturen und Vernetzung bietet.

Stadt Waldkirch: Aufbau eines Quartierstreffs in Kollnau

Unter Beteiligung der Bevölkerung wird im Waldkirchner Stadtteil Kollnau ein Quartierstreff entstehen. Ziel ist es, ein Ort der Begegnung und des Miteinanders für und mit der Bevölkerung zu schaffen. Besonders angesprochen werden hierbei Senior*innen, Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge, Familien und die Nachbarschaft des Hauses. Auch verschiedene schon bestehende Gruppierungen und Vereine aus Kollnau werden in diesem Haus ein Zuhause finden können. Der gesamte Prozess wird durch eine extern moderierte Begleitgruppe gestaltet und evaluiert. Durch eine niedrigschwellige Auftaktveranstaltung, Multiplikatoren und aufsuchende Werbung wird die Bürgerschaft Kollnaus frühzeitig in das Projekt eingebunden. Weitere Feste und Projektveranstaltungen sind geplant. Ein Quartierssekretariat wird die Arbeit im Stadtteil und im Treff selbst koordinieren.

Stadt Weil am Rhein: Bürgerbeteiligung 60Plus

Im März 2019 soll mit einer Bürgerbeteiligungsmaßnahme für Senior*innen eine zunächst auf anderthalb Jahre angelegte Maßnahme beginnen, welche die Entwicklung und Umsetzung von alters- und generationengerechten Angeboten in Weil am Rhein zum Ziel hat. Hierbei stehen neben der Angebotsentwicklung und -umsetzung auch die nachhaltige Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteure im Mittelpunkt. So werden von einer zunächst stadtweiten angelegten Bürgerbeteiligung quartiersbezogene Maßnahmen und Angebote entwickelt, die die gesellschaftliche Teilhabe von Senior*innen unterstützt und fördert. Der Prozess wird durch eine Lenkungsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates, Vertreter*innen des zivilgesellschaftlichen Partners sowie Mitgliedern der Verwaltung, begleitet.

Stadt Weil der Stadt: BürgerTreff in Weil der Stadt im Lindeareal

In der Weiler Innenstadt soll ein BürgerTreff entstehen. Aus einer von der Stadt initiierten Zukunftswerkstatt wurde von den Bürgern der Wunsch vorgetragen, in Weil der Stadt einen BürgerTreff zu schaffen. Eine aus der Bürgerschaft entstandene Projektgruppe hat sich drei Jahre intensiv mit einer möglichen Konzeption und mit der Suche nach passenden Räumlichkeiten beschäftigt. Eine Beteiligung aller Bürger war über den gesamten Untersuchungszeitraum möglich und wurde seitens der Stadt über die Fachstelle "Bürgerschaftliches Engagement" eng bekleidet. Der zukünftige BürgerTreff in Weil der Stadt soll sich zu einem sozialen Mittelpunkt der Stadt entwickeln. Dort sollen vielfältige Beratungs- und Informationsmöglichkeiten für alle Bürger generationenübergreifend möglich sein. Der zukünftige BürgerTreff wäre eine zusätzliche Anlaufstelle für alle Ehrenamtlichen der Stadt. Jede Person oder Gruppe, die kostenfrei etwas für andere Weil der Städter anbietet, soll hierfür den BürgerTreff nutzen

Stadtteilfest Stadelhofen, Konstanz-Stadelhofen

Die Gruppe „Gemeinsam in Stadelhofen" organisiert ein autofreies und integratives Stadtteilfest in Konstanz-Stadelhofen. Den Anwohnern und Festgästen bietet das Fest die Möglichkeit, sich auf den Stadelhofener Straßen kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Der entstehende autofreie Raum wird für einen Tag den Bürgern zur Verfügung gestellt. Alle Bewohner werden im Vorfeld des Fests durch eine Flyeraktion eingeladen, sich am Fest zu beteiligen. Jeder erhält damit die Möglichkeit, ein eigenes Projekt im Rahmen des Stadtteilfests vorzustellen. Dazu können die Besucher in einem „Straßenatelier" ihren Wunsch an die Stadt Konstanz richten - in künstlerischer Darstellungsform. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Öffentlichkeitsarbeit für das Stadtteilfest anfallen.

Stadtteilzeitschrift BB-Kurier, Freiburg-Brühl

Die Stadtteilzeitschrift BB-Kurier ist ein ehrenamtliches Medienprojekt im Freiburger Stadtteil Brühl. Die Zeitschrift erscheint vier Mal im Jahr und wird an insgesamt 4000 Haushalte verteilt. Der BB-Kurier sorgt für ausgewogene Stadtteilinformationen sowie die Beteiligung der Quartiersbewohner. Das Redaktionsteam, das von der Quartiersarbeit Freiburg-Brühl betreut wird, verfasst selbst Artikel und lädt weitere Bewohner des Stadtteils zum Verfassen von Artikeln oder Bekanntmachungen ein. Auch das Austragen der Stadtteilzeitschrift erfolgt ehrenamtlich. Im BB-Kurier ist Meinungsbildung und –äußerung zu verschiedenen Themen im Stadtteil möglich. Dazu dient das Projekt als Inkubator für Stadtteilentwicklungsprojekte. Die Redaktionssitzungen finden zwei bis drei Mal im Voraus des Erscheinens einer Ausgabe statt und werden partizipativ und an den Bedürfnissen und Themeninteressen der ehrenamtlichen Redakteure ausgerichtet. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für den Druck der Stadtteilzeitschrift anfallen.

Stände der Vielfalt, Forst

Der Badisch-Kamerunische e.V. fördert vor Ort den kulturellen Austausch verschiedener Gesellschaftsgruppen. Ein Projekt sind die "Stände der Vielfalt" auf dem Forster Weihnachtszauber. Zusammen gestalten dort Asylbewerber und Vereinsmitglieder thematische Stände zu den verschiedenen Herkunftsnationen und Kulturen der in Forst untergebrachten Asylbewerber. Durch die Darbietung von traditioneller Kaffeeröstung oder spezieller Tänze werden Barrieren zwischen Asylbewerbern und Forstern abgebaut. Parallelstrukturen werden mit dieser Maßnahme aktiv bekämpft und die bekannte Veranstaltung um ein spezielles Angebot erweitert. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für den Aufbau und die Gestaltung der Stände anfallen.

Stärkung d. Nachbarschaftlichen Miteinanders m. Hilfe einer Vernetzungsplattform

Die Nachbarschaftshilfe Schlier verfolgt das Ziel alte, beeinträchtigte und alleinstehende Menschen sowie Familien darin zu unterstützen, so lange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung zu leben. Sie ist ein unterstützender Dienst in der Pflege und im Alltag, der auf ehrenamtlicher Basis erfolgt. Die organisierte Nachbarschaftshilfe leistet mit ihren alltagspraktischen Angeboten einen wichtigen Beitrag in der kommunalen sozialen Daseinsvorsorge in Baden-Württemberg.
Mit der Einführung der Nachbarschaftsplattform nebenan.de möchte die Nachbarschaftshilfe neue Helfer gewinnen und die Unterstützungsangebote organisieren. Darüber hinaus wird die Nachbarschaft belebt und die Gemeinschaft gestärkt durch gegenseitiges Unterstützen.
Im Zeitalter der Digitalisierung erscheint die Plattform als geeignet, um schnell und einfach in der Nachbarschaft zu kommunizieren und vor allem auch jüngere Bürger anzusprechen.

Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, der Eigeninitiative und der gegenseitigen Hilfe

Der Verein Betreutes Wohnen Generationen Netzwerk Hohberg e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, eine stärkere Vernetzung und Kooperation bereits bestehender Pflege- und Betreuungsangebote zu realisieren. Beratung erhält der Verein zu den Fragen, was Seniorenarbeit und gute wohnortnahe Betreuungs- und Versorgungsangebote benötigen, um eine intensive und nachhaltige Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort gewährleisten zu können.

Stärkung des Nachbarschaftlichen Miteinanders, Grünkraut

Die Bürgergemeinschaft etabliert zur Organisation verschiedener bürgerschaftlicher Unterstützungsangebote und zur Gewinnung weiterer Helfer eine „Bürgeronlineplattform“ in Grünkraut. Damit stärkt die Gruppe die bürgerschaftlich getragenen Angebote und optimiert die Informationsweitergabe an Ehrenamtliche und weitere Interessierte in der Gemeinde im ländlichen Raum. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Einrichtung der Online-Plattform anfallen.

Sterne Kosovas e.V.

Ziel des Vereins ist die Förderung der Völkerverständigung und die Förderung der Bildung und Erziehung. Zum 10-jährigen Jubiläum ist eine Feier inklusive einem Theaterprojekt über den Integrationsweg in Deutschland geplant. Das Stück soll gemeinsam entwickelt und von Vereinsmitgliedern sowie Mitbürgern dargestellt werden. Viele Kosovaner sind in den 90er Jahren aus dem Kriegsgebiet geflohen und haben sich gut in der Stadt integriert. Sie befanden sich in der ähnlichen Situation wie die Geflüchteten heutzutage und wollen diesen Weg künstlerisch reflektieren. Beratung erhält der Verein bei der professionellen Umsetzung des Theaterstücks.

Strategieprozess Engagementförderung Freiburg

Treffpunkt Freiburg e.V. engagiert sich seit 1997 als Dachverband für Engagierte, die Unterstützung in Form von Räumen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Erfahrungsaustausch benötigen. Ziel des Projekts ist es, einen Weiterentwicklungsprozess auf der Basis einer breiten Akteursbeteiligung zu initiieren. Die Vertreter der Zivilgesellschaft, die Fachleute aus Engagementförderung und –forschung sowie die Stadtverwaltung analysieren auf der Grundlage einer Umfrage unter Vereinen und Gruppen den Unterstützungsbedarf und entwickeln bedarfsorientierte neue Engagementförderungsangebote. Der Beratungsgutschein wird für die konzeptionelle Projektentwicklung angewendet.

Streuobsttage Herrenberg

Das Bürgerprojekt „Streuobsterlebnis Herrenberg“ entstand aus einem Beteiligungsaufruf der Stadt 2012. Seitdem hat das Bürgerprojekt Streuobsterlebnispfade etabliert und möchte 2016 die ersten Herrenberger Streuobsterlebniswochen durchführen. Hierbei soll zum einen ein Bewusstsein für den Wert der Streuobstwiesen und der regionalen Produkte geschaffen werden, zum anderen soll das Projekt aber auch die Vernetzung der unterschiedlichen Bürgergruppierungen vor Ort vorantreiben. Beratung erhält das Bürgerprojekt zu Marketingaspekten.

Südstadt setzt Impulse!

Die Südstadt Heidelberg verändert sich stark aufgrund der Entwicklung ehemaliger US-Flächen zu Wohngebieten. Die Zahl der Einwohnerschaft hat sich verdoppelt. Die Initiative Transition Town setzt sich für eine lebendige Nachbarschaft von Alt- und Neubürgern ein, die die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit bewusst angeht, insbesondere die Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Heidelberg. Ein umweltfreundliches Quartier könnte eine bundesweite Signalwirkung auslösen und gesellschaftlichen Wandel beschleunigen. Das Potenzial besorgter und aktiver Bürgerschaft sowie notwendige Verhaltensänderungen sind Gegenstände der Beratung.

Teilhabe von Senioren stärken und befördern

Der Seniorenkreis Au am Rhein möchte Themen rund um die Seniorenarbeit erarbeiten und durchführen. Dazu gilt es das bereits bestehende Angebot des Kreisseniorenbeirats auszuweiten und die Aktivitäten mit anderen Anbietern wie der Kirche, und Vereinen vor Ort abzustimmen. Beratung erhält der Seniorenkreis zur Verbesserung des Konzeptaufbaus und zur Programmentwicklung.

Treff Miteinander

Das Netzwerk Miteinander möchte einen offenen Treff mit internationalem Fingerfood als Ort der Begegnung und des Austausches für Geflüchtete, zugewiesene Personen und Einheimische in Schutterwald gründen. Es werden Events und thematische Vorträge geplant: Live Musik, ein Badischer Abend, ein Afghanischer Abend, Vorträge zu Asylrecht, Infoabende zu Fluchtprävention, Internationales kochen, Weihnachtsbacken und Erste Hilfe Schulung stehen dabei auf dem Programm.

Treffpunkt für Jung und Alt

Eine Bürgergruppe aus Isny engagiert sich für neue Ideen im Ort. Aktuell soll das historische „Appretur“ Haus wiederbelebt werden. Das Konzept für das Begegnungszentrum wird gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Gastronomie und Kultur-Boden für Veranstaltungen sind geplant. Beratung wird zu Begleitung bürgerschaftlicher Gemeindeprozesse benötigt.

Treffpunkt für Jung und Alt

Der Verein Freunde der Appretur Isny e.V. setzt sich für den Erhalt des historischen Hauses Appretur ein. Das denkmalgeschützte Gebäude bekommt als Treffpunkt für Jung und Alt eine vielfältige Nutzung unter dem Motto: „Ein Ort für alle! Gemeinschaftlich genutzt! Von vielen getragen! Heimisch werden im Appretur!“ Der Beratungsgutschein wird für die Suche nach der Rechtsform und für die Entwicklung eines Finanzierungsmodells verwendet. Die Form der Genossenschaft wird dabei geprüft. Das Haus Appretur wird mit Leben unter der aktiven Beteiligung der Bürgerschaft gefüllt.
Es handelt sich dabei um einen Folgeantrag. Die erste Bewilligung erfolgte im Oktober 2018 für die Erstellung eines Nutzungskonzepts.

Tünews INTERNATIONAL goes Homeoffice, Tübingen

„Tünews INTERNATIONAL“ ist ein Medienprojekt von und mit Geflüchteten im Landkreis Tübingen. Die Themen werden von den Geflüchteten im Projekt selbst gesetzt. Die Redaktion der „Tünews" besteht aus Redakteuren mit Flucht- und Migrationshintergrund, ehrenamtlichen Coaches sowie Hauptamtlichen zur Unterstützung. Das Medium bildet vor Ort einen Knoten in einem Netzwerk des bürgerschaftlichen Engagements, in das Verwaltung, Geflüchtete, Ehrenamtliche sowie weitere Einrichtungen einbezogen sind. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde zum Beispiel das Angebot „CoronaBreakingNews" entwickelt, das sorgfältig recherchierte Nachrichten in vier verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari/Farsi) einem Publikum mit Flucht- und Migrationserfahrung zugänglich macht. Folgende Medienkanäle werden dabei bespielt: Online (inklusive Social Media), Print und Radio. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für das technische Equipment des internationalen Redaktionsteams anfallen.

Umbau einer alten Gaststätte in einen sozialen Treffpunkt und Mehrgenerationenhaus

Der Verein „Jung & Alt Attraktives Dorfleben e.V. Stühlingen“ möchte eine alte Gaststätte im Ort in einen sozialen Treffpunkt und ein Mehrgenerationenhaus umgestalten. Da Mauchen sehr schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist, soll zudem ein Bürgerbusprojekt ins Leben gerufen werden. All dies soll mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung umgesetzt werden. Hierfür und für die Konzeptentwicklung der Gestaltung des Mehrgenerationenhauses braucht der Verein Beratung.

Umgestaltung MGH

Der Bürgerverein Veringenstadt e.V. hat sich zur Absicherung der Nachhaltigkeit von Projekten und zur Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements gegründet. Innerhalb des Vereins ist die Engagierten-Gruppe „Veringen trifft sich“ angesiedelt, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die alte Dorfschule im Ort zu erhalten und zu eine Dorftreffpunkt und Dorfladen auszubauen. Beratung erhält der Verein zu Fragen des Prozessmanagements.

Ums Stöckle

Der Arbeitskreis Mobilität und Verkehr setzt sich seit mehreren Jahren für die Neuorganisation des ÖPNV ein und führt verschiedene Aktionen rund um das Thema Mobilität durch. Die Aktion „Fahr Rad“ wurde mit dem Verkehrs-Präventionspreis 2005 ausgezeichnet. Ziel des neuen Projektes „Ums Stöckle“ ist die Platzierung von Querungsmöglichkeiten, ggf. Zebrastreifen, zur Verbesserung des Rad- und Fußgängerverkehrs. Der Arbeitskreis erhält dafür die Fachberatung.

Umsetzung eines genossenschaftlichen Dorfladen-Projektes in Durlangen

Die Initiativgruppe „Dorfladen Durlangen“ möchte in der Gemeinde ein genossenschaftliches Dorfladenprojekt umsetzen. In jeweils drei Arbeitskreisen arbeiten derzeit die Bürger an einem Konzept. Die Arbeitsgruppen stehen allen Interessierten offen. Eine ganzheitliche Beratung zur Erarbeitung des geplanten Konzeptes des Dorfladens erhält die Initiative vom Genossenschaftsverband, von einem Steuerbüro sowie Fachberatern für den Bereich Sortiment.

Umwelttag Engstingen

In Engstingen arbeitet eine Bürgergruppe mit mehr als 30 aktiven Personen an einem Umwelttag in der Gemeinde. Auf die Idee ist die Gruppe durch eine Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Gemeindeentwicklungsplan 2035 gekommen. In einer Bürgerwerkstatt arbeitete die Gruppe die konkrete Idee des Umwelttags mit verschiedenen Angeboten zu Themen wie nachhaltiger Mobilität, Energie oder Konsum weiter aus. Auf dem Umwelttag soll die interessierte Bevölkerung animiert werden, selbst mehr Engagement in Umweltthemen zu entwickeln oder sich bereits aktiven Gruppen im Themenfeld anzuschließen. Dazu können sich die Bürger an der Veranstaltung über bestehende Umwelt- und Nachhaltigkeitsansätze in Engstingen informieren und diese diskutieren. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten wie zum Beispiel die Raummiete finanziert, die durch den Umwelttag anfallen.

Unser Friedlingen - Einwohner*innen im Dialog

"Unser Friedlingen" ist ein Projekt, das Einwohner*innen des Stadtteils Weil am Rhein - Friedlingen miteinander in den Dialog bringen soll. Es soll u.a. durch die Pandemie drohender Anonymität entgegentreten. Dazu unterstützt und motiviert das Projekt die Einwohner*innen bei der Identifikation mit ihrem Stadtteil und fördert die Beteiligung bei dessen Gestaltung.

Unser Quartier Nordstadt Heilbronn

Gemeinsam mit vielen Akteuren im neuen Quartier Nordstadt sollen Nachbarschaftsgespräche in Form von Zukunftswerkstätten stattfinden. Geplant sind mehrere Termine zu verschiedenen Themen. Per Zufallsgenerator werden Einwohner der Nordstadt eingeladen, gemeinsam mit Stakeholdern sollen die verschiedenen Themen miteinander besprochen und bearbeitet werden. Dadurch soll das Miteinander im Quartier befördert, aber auch Bedarfslücken aufgedeckt und gemeinsam Lösungen gefunden werden.

Unverpacktladen Offenburg

Das Ziel des Projekts ist die Gründung eines umweltfreundlichen Unverpacktladens in der Innenstadt von Offenburg als Versorgungs- und Begegnungsstätte. Das Warensortiment umfasst ein Vollsortiment an Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sowie einen Non-Food-Bereich. Die Lebensmittel werden vorrangig saisonal und aus der Region bezogen, um lokale Betriebe zu unterstützen. Durch Kooperationen mit dem Seniorenbüro wird das eigentliche Ladengeschäft zur generationenübergreifenden Begegnungsstätte erweitert. Ältere Menschen können hier verweilen, ausruhen, einkaufen mit Begleitung, gemeinsam kochen nach Rezepten von der „Oma“. Qualifizierte Beratung erhält die Initiative für die Gründung einer Genossenschaft sowie für steuerliche und rechtliche Fragen rund um das Einrichten eines Unverpacktladens.

Unverpacktladen Offenburg

Die Initiative Unverpackt Offenburg arbeitet vor Ort an der Eröffnung eines Unverpacktladens im Stadtzentrum. Der Laden soll gleichzeitig auch die Funktion eines generationenübergreifenden Treffpunkts haben. Deswegen kooperiert die Gruppe mit dem Seniorenbüro der Stadt Offenburg. Hinter dem Konzept des Unverpacktladens steht eine heterogene Bürgergruppe, der das Thema Umweltschutz und regionale Lebensmittelversorgung am Herzen liegt. Die Idee des Ladens sowie die geplante Rechtsform als Genossenschaft wird in der Offenburger Innenstadt der breiten Öffentlichkeit an Infoständen präsentiert. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für den Druck von Flyern und Plakaten sowie weiteren Materialien zur Bewerbung des Projekts anfallen.

Vellberger Generationennetzwerk

Das Generationenbündnis Vellberg e.V. setzt sich dafür ein, dass Bürger möglichst lange und selbstbestimmt Zuhause wohnen bleiben können. Darüber hinaus bietet der Verein Raum für Begegnungen und Beziehungen und veranstaltet gesellige Veranstaltungen. Zur Stabilisation der Vereinsstrukturen und der Bedarfsanalyse für ein gemeinsames Netzwerk mit anderen Vereinen in der Gemeinde Vellberg erhält der Verein Beratung zu Fragen der Konzeptionierung.

Vellberger Kümmerei - Anlaufstelle und Netzwerk

Ziel des Vereins ist die gegenseitige Hilfe im Alltag für ein selbstbestimmtes Leben Zuhause. Darüber hinaus schafft der Verein einen Raum für Begegnungen und Beziehungen und bietet regelmäßige Veranstaltungen an. In einem Beteiligungsverfahren äußerten Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche zur Angebotsentwicklung. Nun sollen drei davon umgesetzt werden: zentrale Anlaufstelle für Hilfesuchende, Etablierung eines Vellberger-Sozial-Netzwerkes sowie Gründung von „Kochgemeinschaften“. Fachliche Beratung und Begleitung bei der Umsetzung werden benötigt.

Veranstaltungsreihe zum Thema Bürgerbeteiligung

fairNETZt ist eine Plattform für gesellschaftspolitisch aktive Menschen und Initiativen in Lörrach. Sie koordiniert gemeinsame Aktionen und die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen, um den Wandel und das bürgerschaftliche Engagement zu stärken. Die Initiative möchte den in Lörrach laufenden Leitbildprozess begleiten, indem sie Impulsgeber zum Thema einlädt, die den Prozess durch theoretische Inputs untermauern sollen. So sollen Bürger, Verwaltung und Politik über das Thema Bürgerbeteiligung gemeinsam ins Gespräch kommen.

Verbesserung der Mobilität im Brenztal

Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Mobilität als Ergänzung zum ÖPNV und allen anderen Verkehrsangeboten - auch Bürgerbussen und Taxis - zu leisten. Der ÖPNV fährt vorrangig zu Schwerpunkzeiten, eine zivilgesellschaftliche Lösung kann daher zur Verbesserung der Mobilität beitragen und die Gemeinde Hermaringen an die Zentren der Umgebung flexibler anbinden. Eine Erhöhung der Lebensqualität vor allem älterer Menschen ist damit verbunden. Der Beratungsgutschein wird für die Durchführung einer Bedarfsanalyse eingesetzt, daraufhin sollen konkrete Lösungsansätze im Brenztal gemeinsam erarbeitet werden.

Vereinsstrukturen neu denken

Die ARBES e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss von etwa130 bürgerschaftlich engagierten Initiativen und Vereinen in Baden-Württemberg und unterstützt als Dachverband das bürgerschaftliche Engagement. Zur Weiterentwicklung der Verbandsarbeit und um weiterhin bedarfsorientierte Unterstützung den Mitgliedsvereinen anbieten zu können, erhält der Verein Beratung zur Neuausrichtung seiner Strukturen.

Vielfalt als Chance wahrnehmen

Die Dettenheimer Flüchtlingshilfe möchte im Rahmen verschiedener Projekte den demographischen Wandel vor Ort begleiten und erfolgreich gestalten. Durch unterschiedliche Kursangebote, Vortragsabende und Workshops für ehrenamtliche Bürger und interessierte Einwohner sollen Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten geschaffen werden. Beratung erhält die Dettenheimer Flüchtlingshilfe zur Konzepterstellung eines Beteiligungsprozesses.

Vielfalt im Lollo - Freiburger*innen schwimmen in Vielfalt

Im Frauenfreibad Lollo in Freiburg kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Frauen. Der Verein hat hierzu bereits eine Erhebung über die Ursachen unternommen. Um den Spannungen nun entgegenzutreten, möchte pro familia, die Vielfalt im Frauenbad fördern und gleichzeitig die Öffentlichkeit für Diskriminierung und den Umgang mit Interkulturalität sensibilisieren. Dazu sind Kunstprojekte geplant sowie das Empowerment von muslimischen und nichtmuslimischen Frauen.

Vielfalt in Kehl - inklusiv!

Der Verein möchte die Vielfalt in Kehl deutlich machen und Begegnungen ermöglichen. Dazu sind Beteiligungsmaßnahmen geplant. In Arbeitsgruppen sollen Akteure der Inklusionsarbeit gemeinsam mit Geflüchteten Projekte entwickeln, die Begegnungen und Austausch in drei unterschiedlichen Sozialräumen ermöglichen. Die Ergebnisse sollen als Handlungsempfehlungen für ein vielfältiges Kehl formuliert und in einem Forum "Inklusion" mit Entscheidern der Stadt Kehl sowie Multiplikatoren_innen diskutiert werden. Die Ergebnisse sollen dann an den Bürgermeister der Stadt übergeben werden.

Virtueller Jugendkonvent #digitaldemocracy

Als gemeinnütziger Verein engagiert sich die Allianz für WERTEorientierte Demokratie e.V. seit März 2017 für die Erhaltung und Stärkung demokratischer Werte. Bisher führte der Antragsteller zum Beispiel folgende Beteiligungsformate in Freiburg durch: Haustür- und Marktplatzgespräche, Tag der Demokratie sowie das Freiburger Netzwerktreffen. Die Formate richteten sich bislang an ganz verschiedene Zielgruppen. Nun möchte der Antragsteller einen digitalen Jugendkonvent durchführen, da sich seiner Ansicht nach viele Jugendliche immer mehr aus konventionell geführten politischen Diskursen zurückziehen. Viele Debatten verlegen sich zunehmend in den virtuellen Raum, was Chancen und Risiken mit sich bringt. Mit Jugendlichen möchte der Antragsteller auf dem Onlinekonvent gemeinsam diesen Prozess aufgreifen und damit die demokratische Gesellschaft mitgestalten. Unter der Leitfrage: "#digitaldemocracy: Welche Veränderung der demokratischen Gesellschaft wünschen wir uns – in, durch & nach der Krise? Welche Rolle spielen dabei die Chancen & Risiken der digitalen Medien?" will der Antragsteller jungen Menschen in einem virtuellen Konvent ermöglichen, sich zu vernetzen, zu aktuellen Fragen auszutauschen & Ideen zu entwickeln. Der Konvent wird gemeinsam mit den Jugendlichen geplant und konzipiert. Wesentliches Ziel ist die positive Aktivierung junger Menschen, deren Vernetzung und das "Empowern" der Zielgruppe zur Realisierung eigener Projektideen.

Visionsworkshop

Der Freundeskreis Asyl aus Gerlingen möchte seine Arbeit neu ausrichten und einen Prozess mit Beteiligung unterschiedlicher Zielgruppen (Jugendgemeinderat, Asylbewerber, etc.) zur inhaltlichen und organisatorischen Weiterentwicklung des Freundeskreises durchführen. Ziel ist es, den künftigen Anforderungen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit besser gerecht zu werden und die eigenen Ressourcen optimal einbringen zu können. Beratung erfolgt zur Projekt- und Prozessweiterentwicklung.

Vollversammlung AK Asyl, Filderstadt

Der AK Asyl Filderstadt unterstützt in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteuren vor Ort die Integration von geflüchteten Menschen. Im Arbeitskreis bringen sich Menschen mit verschiedenen Alters sowie Bildungs- und Motivationshintergründen ein. In Filderstadt führt der Arbeitskreis eine große Vollversammlung durch, um einerseits die rund 100 Engagierten zusammen zu bringen, aber auch weitere Menschen vor Ort in die Arbeit einzubinden. In einem World-Café werden aktuelle Themen diskutiert und die Arbeit des AK Asyls in der Zukunft geplant. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die für das Honorar der Moderation und das Rahmenprogramm der Veranstaltung anfallen.

Vom Bürgerbus zum Rufbus

Der Bürgerbus Kressbronn e.V. möchte das Bürgerbusprojekt bei sich im Ort weiterentwickeln, da in der bisherigen Laufzeit u.a. neue Zielgruppen identifiziert wurden, die es fortan gilt miteinzubeziehen. Beratung erhält der Verein zu Fragen der Bedarfsanalyse, Öffentlichkeitsarbeit und Betreibermodells.

Vom Flüchtling zum Mitbürger

Der Freundeskreis Asyl Baiersbronn möchte einen Geflüchteten-Dialog mit dem Titel „Vom Flüchtling zum Mitbürger – Integration gemeinsam gestalten“ durchführen. Beratung erhält die Initiative zu Fragen und Organisation des Beteiligungsprozesses.

Von der Bürgerstiftung zur Mitmachstiftung

„Von Bürgerstiftung zur Mitmachstiftung – Menschen verbinden und die Zukunft in Dußlingen gestalten!“ Im Mittelpunkt des Projektes und als Ort des Mitmachens steht H13, das renovierte Fachwerkhaus. Die Bürgerstiftung Dußlingen initiiert dafür differenzierte Beteiligungsformate, um neue Perspektiven zu schaffen und den Dialog zu bereichern, inklusiv, generationsübergreifend und frei von Vorurteilen. Die ehrenamtlich getragenen und gemeinsam erarbeiteten Angebote stärken die soziale Gemeinschaft und erhöhen die Lebensqualität in der Gemeinde. Beratungsgutschein zur Konzeption und Planung der Beteiligung, zur Durchführung der Visions- und Ideenwerkstatt sowie zur zukünftigen Ausrichtung des Projektes.

Vorbereitung Beteiligungsprozess Alter-Wohnen-Pflege

Die Bürgergemeinschaft „Alter-Wohnen-Pflege“ setzt sich dafür ein, dass ältere Mitbürger auch bei hohem Pflege- und Unterstützungsbedarf, bei Demenzerkrankungen oder auch Vereinsamungstendenzen in der Gemeinde bleiben können. Das Ziel des Projekts ist es, einen bürgergestützten Quartiersprozess vorzubereiten, um ein Netzwerk an Angeboten, Diensten, Hilfen und eine betreute Wohn- und Pflegeeinrichtung zu entwickeln und umzusetzen. Der Beratungsgutschein wird für die fachliche Begleitung rund um die Projektkonzeption benötigt.

Vorfahrt für Horben

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes in der Gemeinde Horben bei Freiburg, um den Einwohnern und Besuchern ressourcenschonende Alternativen zum eigenen PKW zu bieten. Als Inspiration dazu diente das Projekt "Vorfahrt für Jesberg e.V." - in Jesberg wurde die Mobilitätssituation analysiert und ausgehend von dieser Analyse unter Einbezug der Bürgerschaft ein ortsspezifisches Konzept entwickelt. Die Beratung wurde zur Datenerhebung und Konzeptentwicklung für ein vergleichbares Prozess in Horben genutzt.

 

Vorfahrt für Horben

Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes in der Gemeinde Horben bei Freiburg, um den Einwohnern und Besuchern ressourcenschonende Alternativen zum eigenen PKW zu bieten. Als Inspiration dazu diente das Projekt "Vorfahrt für Jesberg e.V." - in Jesberg wurde die Mobilitätssituation analysiert und ausgehend von dieser Analyse unter Einbezug der Bürgerschaft ein ortsspezifisches Konzept entwickelt. Dieses Prozesses soll in Horben durchgeführt werden.  Die Beratung zur Datenerhebung und Konzeptentwicklung.

Vorlesen in verschiedenen Sprachen

Ziel des Vereins ist der Aufbau und der Ausbau eines Netzwerkes für Leseförderung im Ortenaukreis. Dafür sollen zahlreiche Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für die Leseförderung gewonnen werden. Während der Beratung wurde eine Strategien entwickelt, wie der Verein mehr Ehrenamtliche bei der Lesewelt gewinnen, einbinden, qualifizieren und betreuen kann. Der Beratungsgutschein wurde zur Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes benötigt.

 

 

Vorlesen in verschiedenen Sprachen

Ziel des Vereins ist der Aufbau und der Ausbau eines Netzwerkes für Leseförderung im Ortenaukreis. Dafür sollen zahlreiche Menschen mit und ohne Migrationshintergrund für die Leseförderung gewonnen werden. Während der Beratung soll eine Strategie entwickelt werden, wie der Verein mehr Ehrenamtliche bei der Lesewelt gewinnen, einbinden, qualifizieren und betreuen kann. Beratung zur Entwicklung eines Konzeptes sowie der Projektumsetzung.

Vortragsreihe Lebensstufenakademie, Lenningen

Seit 2005 entwickelt der Verein "Unser Netz" bedarfsgerechte Angebote für alle Generationen in der Gemeinde Lenningen. Dabei arbeitet er eng mit Kirchen, anderen Vereinen sowie sozialen Organisationen vor Ort zusammen. Mit der Zeit ist ein enges und zuverlässiges Netz der sozialen Versorgung entstanden. Gerade deshalb treibt den Verein das Thema des Miteinanders der Generationen weiter um. Mit einer Vortragsreihe zum Thema weckt Unser Netz mehr Verständnis und hofft perspektivisch auch auf noch größeren Unterstützungswillen der jüngeren Generation vor Ort. Insgesamt gibt es vier Vorträge unter anderem zum Thema „Resilienz - über Leben in schwierigen Zeiten". Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Öffentlichkeitsarbeit des Vortragsprojekts anfallen.

Wege

Der Verein plant die Entwicklung eines Theaterstücks mit Personen aus unterschiedlichen Altersgruppen, die bereits Flucht und ihre Folgen erfahren haben. Eingeladen mitzumachen sind momentan Geflüchtete als auch Personen, die in Folge des Nationalsozialismus fliehen mussten. Es sollen aber auch Personen miteinbezogen werden, die diese Erfahrung nicht gemacht haben. Dabei sollen unterschiedliche Sichtweisen sowie Erfahrungen aus den verschiedenen Biografien miteinfließen und mit Elementen des Chors und der Bewegung dargestellt werden.

Weil ES mehr als Sport ist

Der FC Esslingen ist aktiver Partner der Stadt im Entwicklungsprozess “Soziale Stadt“ der angrenzender Stadtteile rund um das Stadion in Esslingen-Weil. Die frisch sanierte Multifunktionshalle auf dem Gelände des Sportparks bietet neue Möglichkeiten soziales Engagement mit Sport zu verbinden. Ziel des Projektes ist es, die Sozial- und Gruppenräume in einem offenen Beteiligungsprozess inklusiv und partizipativ zu konzeptionieren und auszugestalten. Die Beratung erhält der Verein zu Beteiligung von Netzwerkpartnern, gemeinsame Arbeit von verschiedenen Generationen, Verknüpfung zur Quartiersentwicklung.

 

Weil ES mehr als Sport ist

Der FC Esslingen ist aktiver Partner der Stadt im Entwicklungsprozess “Soziale Stadt“ der angrenzender Stadtteile rund um das Stadion in Esslingen-Weil. Die frisch sanierte Multifunktionshalle auf dem Gelände des Sportparks bietet neue Möglichkeiten soziales Engagement mit Sport zu verbinden. Ziel des Projektes ist es, die Sozial- und Gruppenräume in einem offenen Beteiligungsprozess inklusiv und partizipativ zu konzeptionieren und auszugestalten. Die Beratung zu Beteiligung von Netzwerkpartnern, gemeinsame Arbeit von verschiedenen Generationen, Verknüpfung zur Quartiersentwicklung.

Weiterentwicklung des Diakonievereins Großaspach

Der Verein beschäftigt sich mit der Gestaltung des demografischen Wandels sowie mit dem Thema „Alterung der Gesellschaft“. Gemeinsam mit den Bürger werden aktuelle und kommende Unterstützungsangebote ermittelt und anschießend in die bestehenden Strukturen aufgearbeitet. Drei Bausteine sind vorgesehen: Unterstützung im Alter, Generationenbeziehungen, Teilhabe. Beratung wird zur Umsetzung von Veranstaltungen, zur Auswertung der Ergebnisse, zur Entwicklung neuer Angebote benötigt.

Weiterentwicklung und Ausbau der Bürgerbeteiligung

Die DENKBAR ist ein öffentliches Forum für die Bürger der Stadt Isny, mit der Möglichkeit sich am Stadtgeschehen zu beteiligen. Zahlreiche Projekte rund um die Bürgerbeteiligung wurden bisher umgesetzt. Aktuell steht das Projekt „Bürgerbeteiligung - Der Isnyer Weg“ im Fokus, um ein geregeltes und transparentes Miteinander zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Bürgern der Stadt Isny auf der Basis der gemeinsam erarbeiteten Spielregeln zu entwickeln. Beratung zu Prüfung der Wirksamkeit und die damit verbundene Weiterentwicklung des Konzepts der Bürgerbeteiligung.

Weiterwurf - das Klimaforum Schallstadt

Im Rahmen des Klimaforums werden konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz in der Gemeinde erarbeitet, um ein gutes Leben für Mensch und Natur jetzt und für kommende Generationen in Schallstadt zu ermöglichen. Beratung bei der Entwicklung und Organisation des Beteiligungsprozesses.

Welcome on board! Die digitale Eltern-Konferenz der Arche Nora

Der Verein Arche Nora wurde von alleinerziehenden Müttern zur gegenseitigen Unterstützung gegründet und hat sich über die Jahre zu einem Kinder- und Familienzentrum entwickelt. Zu ihrem Angebot gehören eine betreute Spielgruppe für Kleinkinder, Eltern-Kind-Treffs mit Themenschwerpunkten und ein Kinder Second-Hand Laden. Ein neues Angebot ist die digitale Eltern-Konferenz zum Thema Elternsein und Erziehung. In diesem Format werden Fragen und Herausforderungen der Eltern aufgegriffen, die in der Corona-Zeit stärker gefordert sind und teilweise dringende Unterstützung brauchen. Sie können sich online austauschen und vernetzen, Anregungen für ihren Alltag aufgreifen und ihre Fragen thematisieren. Mit der digitalen Eltern-Konferenz wird eine neue Form der Interaktion geschaffen, sodass im Falle eines zweiten Lockdowns, die Verbindung zu den Eltern aufrecht erhalten werden kann.

Werkstatt W4. Wie wollen wir wohnen?

Die Werkstatt möchte Menschen mit und ohne Migrationserfahrung zusammenbringen und gemeinsam die Frage diskutieren: "Wie wollen wir wohnen?". Dabei sollen Beiträge zu Wohnformen, Stadt- und Quartiersentwicklung und Zusammenleben gesammelt und diskutiert werden.

WERTE WÄHLEN: In welchem Deutschland wollen wir leben?

Allianz für WERTEorientierte Demokratie setzt sich für die Erhaltung und Stärkung demokratischer Werte ein. Ihre Zielgruppe ist dabei sehr vielfältig und ebenso die Formate wie z.B. Tag der Demokratie, Demokratiekonvent, Jungedkonvent #digitaldemocracy. Ziel ist es durch Dialogbereitschaft der jeweiligen Parteien zu mehr Engagement in der Gesellschaft, interkulturellem Austausch, Toleranz und verstärkter Bürger*innenbeteiligung zu kommen.
Die Veranstaltung WERTE WÄHLEN: In welchem Deutschland wollen wir leben? hat das Ziel Aktivierung und Partizipation der Bürger, Stärkung der Selbstwirksamkeit, werteorientierten Dialog zwischen Bürger und Politik, Entgegenwirken der gesellschaftlichen Spaltung, Extremismus und Politikverdrossenheit. Das Konzept sieht vor, die Bürger in den Fokus zu stellen, die Politik nimmt die Vorschläge entgegen, stellt Verständnisfragen und ist angehalten keine Parteiwerbung zu machen.

Wir für Nehren - das Gasthaus bleibt im Dorf

Bereits 2015 wurde das Projekt „Wir für Nehren – das Gasthaus bleibt im Dorf!“ als Leuchtturm der Bürgerbeteiligung ausgezeichnet. Mittlerweile wird das Dorfgasthaus in Form einer Bürgergenossenschaft gepachtet und betrieben. Das denkmalgeschützte Haus wurde von der Kommune aufwändig saniert. Das Gasthaus Schwanen ist zu einem Ort für Begegnungen und zum sozio-kulturellen Mittelpunkt des Dorfes geworden (Gaststätte, Hotel, Veranstaltungsort). Der Beratungsgutschein wurde für die Gründung einer Genossenschaft, für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit genutzt.

Wir gestalten Zukunft

Der Schwarzwaldverein Waldkirch-Kandel möchte mit dem Projekt „Wir gestalten Zukunft“ eine Strategie erarbeiten, die über die Einbindung möglichst vieler Menschen zukunftsfähige Strukturen für den Verein als Teil der Gesellschaft aufzeigt. Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit sollen Konzepte für Kooperationen und Synergien entwickelt werden. Beratung erhält der Verein zum Prozessmanagement.

Wir sind alle Gleich!

Der Türkische Arbeitnehmerverein Herrenberg hat Seminare mit Politikern und Parteien aus der Region durchgeführt, um Migranten darüber zu informieren, auf welchen lokalen politischen Entscheidungsebenen sie Einfluss nehmen können.

Wir sind da

„Wir sind da“ ist eine Jugendinitiative des Freundeskreises Flüchtlingshilfe in Böblingen. Die Gruppe plant Nachmittagstreffen mit themenbezogenen Vorträgen im Rahmen des Café Culturé durchzuführen, um aktive Mitglieder aus Afghanistan, Gambia und Syrien zu stärken und ihnen eine Stimme zu geben. Es soll dabei um Themen wie Schulsystem, Gesundheitsvorsorge, Wohnen usw. gehen und vor allem um den Abbau von Vorurteilen zwischen den Geflüchteten und den Einheimischen. Konkrete Handlungsvorschläge werden in diesen Nachmittagen gemeinsam erarbeitet und an die Kommune weitergeleitet. Die Initiative erhält eine Prozessberatung und fachkundige Unterstützung in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit.

Wir sind da!

Aus dem Muhajer Cafè Asyl ist eine Gruppe aktiver Jugendlicher hervorgegangen, die sich regelmäßig trifft und sich „Wir sind da“ nennt. Die Gruppe besteht aus Geflüchteten aus Böblingen und Sindelfingen. Sie hat eine Jugendkonferenz in Sindelfingen und Böblingen zum Thema „Demokratie und Integration: Wie wollen wir zusammen leben?“ durchgeführt.

Wir sind dran die Zukunft zu gestalten, Altheim-Heiligkreuztal

Der Regionalentwicklungsverein Donau(T)Raum Oberschwaben unterstützt die Strukturentwicklung im Ländlichen Raum. Der Verein stellt selbst Fördermittel zur Verfügung und engagiert sich im Rahmen von Netzwerken und Beteiligungsformaten vor Ort. Gemeinsam mit weiteren Partnern bietet der Verein die Tagung "Wir sind dran die Zukunft zu gestalten! - ökonomisch, ökologisch und sozial" im Kloster Heiligkreuztal an. Der Fokus der Tagung liegt auf der Frage, wie eine enkeltaugliche Zukunft im ländlichen Raum mitgestaltet werden kann. In verschiedenen Formaten in den drei Themenblöcken Wirtschaft/ Unternehmen, Bürgerschaftliche Initiativen/ Kommunen und Landwirtschaft wird an der Frage gearbeitet. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten  finanziert, die für die Vergütung der Referenten anfallen.

Wir spielen zusammen: Integrative Weltkarte an unserem Schulhaus

Das Netzwerk "Willkommen Lauterbach" möchte durch ein Kunstprojekt die Gestaltung der Schulfassade mit einer integrativen Weltkarte durch die Lauterbacher Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund gestalten lassen. Begleitend sind sportliche Aktivitäten mit verschiedenen länderspezifischen Spielen geplant. Das Ergebnis soll auf die Schulwand gesprayt werden und ist durch die Lage der Schule gut im Ort für alle BewohnerInnen sichtbar.

Woher? Wohin? Asylkreis?

Der AK Asyl plant in der Kooperation mit der Gemeinde ein Beteiligungsformat für alle aktiven Helfer. Die bisherige Arbeit des Helferkreises soll dabei analysiert werden. Die zukünftige Arbeit wird auf Basis der Analyse neu ausgerichtet, um die integrative Wirkung der Angebote des Arbeitskreises zu verbessern. Beratung in Form der Prozessbegleitung (Planung + Moderation)

Wohn- und Lebensprojekt für ein würdevolles Alter

Vor allem ältere Menschen sind vom demografischen Wandel betroffen, da sie immer weniger auf familiäre Unterstützung zurückgreifen können. Generationsübergreifendes Wohnen, bezahlbarer Wohnraum, Barrierefreiheit und Stärkung sozialer Netzwerke sind heutzutage zentrale Ziele der städtischen Sozialpolitik. Zivilgesellschaftliches Engagement schafft Impulse für neue Formen des Zusammenlebens in Verantwortungsgemeinschaft. Beratung zur Gestaltung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten sowie zur Stärkung von sozialen Strukturen und Teilhabe im Stadtteil wird benötigt.

wohnen - leben - gemeinsam !

Der Lindenhof e.V. als Initiative für eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz wurde von der Stadt eingeladen bei der Entwicklung vom gemeinschaftsorientierten und generationsübergreifenden Mehrgenerationenwohnen mitzuarbeiten. Das neue Wohnprojekt soll wechselseitige Hilfe und Unterstützung für das Haus selbst und für das Quartier ermöglichen. Der Beratungsgutschein wird für die fachliche Expertise rund um die Entstehung der neuen Wohnform benötigt.

Wohnen im Alter

Der Arbeitskreis „Miteinander Helfende Hände“ aus Oberreichenbach hat sich zum Ziel gesetzt, generationenübergreifend ein lebenslanges Wohnen in der Gemeinde zu ermöglichen. Um ein adäquates Konzept hierfür zu entwickeln, findet ein großer Beteiligungsprozess statt, in welchem über die mögliche Form diskutiert wird. Beratung benötigt der Arbeitskreis zu den Fragen: Wie kann das Ziel des Projekts, ein lebenslanges Wohnen in Oberreichenbach, am besten umgesetzt werden? Welche Alternativen gibt es und was wären die nächsten Schritte?

Wohnen und leben in einer lebendigen Nachbarschaft

Das Quartier um die Karl-Olga-Altenpflege liegt im Stuttgarter Osten und bietet seit 1994 bedarfsgerechte Wohn- und Unterstützungsleistungen für Senioren. Im Zuge des Projekts sollen die Bewohner im Quartier eingeladen werden sich mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Ziel ist es, das Zusammenleben bedarfsorientiert zu gestalten. Dies soll geschehen, indem soziale, kulturelle und generationenübergreifende Vernetzungs- und Angebotsstrukturen geschaffen werden.

Wohnen, Gewerbe und Kultur auf dem Flurstück 277, Freiburg

Der Verein „Flurstück 277" umfasst eine Gruppe von Menschen, die sich mit einem Areal nahe des Freiburger Hauptbahnhofs beschäftigt, in dem derzeit unter anderem die Szenediskothek „Crash" untergebracht ist. Mit Anwohnern hat die Gruppe in Workshops bereits an Ansätzen gearbeitet, wie das Gelände mit Nutzungen für Kleinkultur, geförderten Wohnbau oder Kleingewerbe ausgestaltet werden könnte. Diese ersten Ideen für das „Flurstück 277" möchte die Gruppe mit Interessierten aus dem Quartier nun in Informationsveranstaltungen und Workshops weiter ausarbeiten und diskutieren. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für das Catering bei Veranstaltungen und Workshops anfallen.

Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

Der Verein greift den Wunsch der Bürger nach lebenslangem Wohnen in ihrem Stadtteil auf und plant die Gründung einer Seniorenwohnanlage mit verschiedenen Angeboten und einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz im Quartier Weststadt. Beratung wird zu Organisationsstrukturen, Einbindung im Quartier, Auswahl der Mietergemeinschaft und Angestelltenteams benötigt.

WohnWerkstatt KN - Gemeinschaft fürs Quartier

Die WohnWerkstatt möchte in Konstanz ein generationsübergreifendes, gemeinschaftliches Wohnprojekt realisieren. Die Kleingruppen haben sich bereits intensiv mit Wohnformen und Grundrissen auseinandergesetzt und ein Konzept für das gemeinschaftliche Wohnen entwickelt. Ziel der Initiative ist es, Angebote für das ganze umgebende Quartier zu schaffen. Beratung zu Analyse von Bedarfen im Quartier und Entwicklung von Ideen, die umsetzbar und integrativ sind sowie einen Mehrwert für das Quartier und die Stadtgesellschaft haben.

Workshop zur regionalen Vernetzung

Die Initiative Murg im Wandel möchte die regionale Zusammenarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Gruppierungen intensivieren und in Form eines Vernetzungsworkshops besser strukturieren. Dadurch sollen Synergieeffekte erzielt und Ressourcen im ländlichen Raum gebündelt werden. Die bereits bestehende Vernetzungsarbeit soll so erweitert, fortgesetzt und gestärkt werden.

Workshop-Wochenende für Mentoren, Stuttgart

Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart (DTF) fördert als Bürgerinitiative die Begegnung und kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschen und in Stuttgart lebenden türkeistämmigen Menschen. Ein Angebot des Vereins ist das Stipendien- und Mentoringprogramm „Ağabey-Abla". Auf Basis der Idee des Vorbildlernens unterstützen Mentoren im Programm junge türkeistämmige Stuttgarter in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. Zur Schulung der Mentoren führt der Verein ein Workshopwochenende für die Mentoren durch, um sie von professionellen Referenten schulen zu lassen. Dazu wird vor Ort das Kennenlernen und Netzwerken der Mentoren gezielt gefördert. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für das Honorar der Referenten anfallen.

Zahra Mädchen Magazin

Zahra Magazin ist ein Magazin von Mädchen für Mädchen. Es ist eine Plattform für die jungen Korrespondentinnen und Botschafterinnen gegenüber Publikum. Für das Zahra-Team werden verschiedene Workshops und Aktionen während des Schuljahrs angeboten. Die gedruckte Ausgabe erscheint jährlich im Oktober. Die Beratung bekommt der Verein zu strategischer Entwicklung, zu Social-Media-Design und Filme machen sowie zu Teammanagement. NISA Frauenverein e.V. hatte im Rahmen von „Gut Beraten!“ ein vergleichbares Projekt in Sindelfingen erfolgreich durchgeführt.

Zahra Mädchen Magazin, Freiburg

Das interkulturelle Redaktionsteam des Zahra Mädchen Magazins besteht aus Mädchen im Alter von 10-18 Jahren aus acht verschiedenen Herkunftsländern. In zehn Monaten lernen die Mädchen verschiedene Textdarstellungsformen (Portrait, Artikel, etc.) kennen. Dazu setzen sich die Mädchen mit verschiedenen Lebenshintergründen durch die Arbeit mit den anderen Teilnehmerinnen auseinander. Durch eigene Artikel zum Beispiel zur Kultur des Herkunftslands werden die Mädchen zu Botschafterinnen vor Ort. Sie leisten damit einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung. Mit dem Beteiligungstaler werden Druckkosten sowie das Honorar für eine Fachperson für das Magazinlayout finanziert.

Zahramagazin.com

Der Nisa Frauenverein aus Holzgerlingen möchte mit einer Gruppe junger Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund anhand eines Medienblogs den interkulturellen Austausch und das soziale Miteinander fördern. Beratung erhält der Verein zum Ausbau der Medienkompetenz, zur Erstellung des Jugendblogs und zu Maßnahmen zur Stärkung der Gruppendynamik.

Zaungäste

Zaungäste ist ein soziokulturelles Projekt von Haus der Begegnung, Projektwerkstatt Kubus 3 und der Netzwerkgruppe KunstLandWasser. Die Netzwerkgruppe besteht aus kunstinteressierten und kunstschaffenden Bewohner*innen des Stadtteils Landwasser, sie übernimmt die inhaltliche Ausrichtung des Projekts. Die beiden anderen Projektpartner übernehmen die künstlerische und pädagogische Begleitung.
Der Abriss eines Einkaufszentrums im Stadtteil Landwasser reißt eine große Lücke in das Quartier, von der auch soziale Beziehungen betroffen sind, da Räume für Begegnung wegfallen. Für die Projektgruppe ist der Zaun Zeichen für Begrenzung und Absperrung, auch in Bezug auf Kultur und Miteinander. Die Projektgruppe Zaungäste inszeniert zusammen mit den Bewohner*innen ein Stück vom Bauzaun als Ort der künstlerischen Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Thema Ausgrenzung/Begrenzung. Vor Ort finden dazu Aktionen, Ausstellungen und Gespräche mit den Bewohner*innen statt.

ZEITBANKplus

Der Arbeitskreis Zeitbankplus Sozialgemeinschaft Villingendorf möchte in der Gemeinde einen ZEITBANKplus Verein gründen, zur Verbesserung des sozialen Miteinanders vor Ort. Weiter soll der Verein dazu beitragen die Pflege von nachbarschaftlichen Beziehungen und Hilfestellungen zu befördern, so dass vor Ort eine wertschätzende Haltung und Solidarität mit hilfebedürftigen Menschen entsteht. Beratung benötigt der Arbeitskreis zur Initiierung eine ZEITBAKplus Vereins.

ZeitbankPLUS-Modell

DIE ARCHE, Förderverein für gemeinschaftliches Wohnen aus Waldkirch, möchte das „ZeitbankPLUS-Modell“ in ihrer Gemeinde einrichten, um die gegenseitige Unterstützung in der Gemeinde zu (be)stärken.

Zeltlager Baltersberg - Freizeit für Alle, Bodnegg

Das Zeltlager Baltersberg ist eine inklusive Sommerferienfreizeit in Bodnegg. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von zehn bis sechzehn Jahren - unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht oder körperlicher oder geistiger Behinderung. Themen wie Interkulturelle Kompetenz, Diversität oder Mitbestimmung sind Teil des Programms der Freizeit. In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Kultureinrichtungen sowie der Integrationsbeauftragten des Landkreises Ravensburg werden Teilnehmer gezielt angesprochen, denen aufgrund von verschiedenen Hürden ein vergleichbares Angebot bisher nicht gemacht werden konnte. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für die Einrichtung der Infrastruktur des inklusiven Zeltlagers anfallen.

Zirkusfreizeiten 2020

Der Verein organisiert verschiedene Zirkusprojekte, Kurse und Aufführungen für Kinder, Jugendliche und Familien. Neben wöchentlichen Kursen werden in den Ferien die Freizeiten für Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren durchgeführt. Hier lernen die Kinder und Jugendlichen nicht nur artistische Fähigkeiten, wie Akrobatik und Balance Techniken, sondern entdecken auch eigene neue Talente, werden Selbstbewusster und Mutiger. Dabei steigen ihr Verantwortungsbewusstsein für sich und andere sowie die Fähigkeit mit anderen zusammen zu arbeiten. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist es, dass bei allen Projekten jede*r teilnehmen kann. Kinder mit Behinderung, Migrationshintergrund oder speziellem Betreuungsbedarf finden ihren Platz, erleben eine ganz besondere Zeit und lernen miteinander ihre Zeit zu gestalten. Die Aufführungen sind ohne Eintritt und für ein breites Publikum jederzeit zugänglich.

Zuhause in Seebronn

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts zur Durchführung eines Bürgerbeteiligungsprozesses für altersgerechtes und generationsübergreifendes Wohnen in Seebronn. Die Bürgerschaft, bestehende Initiativen, Institutionen, Vereine und Einrichtungen werden in den Prozess aktiv eingebunden. Bisher standen zwei Themen im Fokus: Kinderbetreuung und Nahversorgung. Das „Kinderhaus Seebronn“ und der „Dorfladen Seebronn“ befinden sich derzeit in der Umsetzung. Nun wird das Thema „Zuhause in Seebronn“ priorisiert. Die Kommune stellt ein Grundstück in der Dorfmitte für ein alters- und generationengerechtes Wohnen zur Verfügung. Die Initiative erhält fachliche Begleitung für die Erstellung eines Quartierskonzepts.

Zukunft der ehemaligen Musikkneipe Krone

Die ehemalige Musikkneipe Krone steht seit Jahren leer. Jahrelang war sie ein beliebter Treffpunkt für die Bürger von Schabenhausen. Im Rahmen der Quartiersentwicklung der Gemeinde sind unter anderem Themen der Begegnung der Generationen und Mehrgenerationenwohnen angesprochen worden. Mit dem Beratungsgutschein wird darüber nachgedacht, ob und wie sich beide Aspekte und ggf. weitere für die Dorfgemeinschaft relevante Angebote auf dem großen Areal und in dem ehemaligen Gebäude realisieren lassen. Ebenfalls wird überlegt, wie sich die Bürger der Gemeinde in diesen Prozess einbinden lassen, sodass am Ende ein von vielen getragener Ort entsteht.

Zukunft der Mediathek als Quartierstreffpunkt“

Seit 15 Jahren fungiert die Mediathek in Denkingen als wichtiger kultureller Begegnungsort. Sie wird ehrenamtlich betrieben. Es geht dabei um die Ausleihe von Medien sowie um Lesungen, Flohmärkte, weitere Events. In einem Beteiligungsprojekt soll die in die Jahre gekommene Mediathek zukunftsfähig gemacht werden, um diesen kulturellen und sozialen Begegnungsort attraktiv und nutzerfreundlich zu gestalten. Die Initiative erhält Beratung zu Methoden und Formaten der Bürgerbeteiligung sowie zur Angebotsentwicklung der Mediathek als Kultur- und Quartiersmittelpunkt.

Zukunft im Quartier Eislingen Süd

Ziel des Projektes ist die Quartiersentwicklung für Eislingen Süd. Die Bahnlinie trennt die Stadt in zwei Bereiche. Auf der Nordseite liegen der Markplatz und ein schönes lebendiges Zentrum. Auf der Südseite soll ein Quartierstreff entstehen, um die Belange der Bürger direkt aufzunehmen und den Eislinger Norden zu beleben. Aktive Nachbarschaften und gemeinsame Projekte schaffen eine Plattform für bürgernahe Quartiersentwicklung im neu geplanten Quartier. Die Beratung wird zu Gestaltung und Begleitung eines Ideenworkshops zu Veranstaltungsplanung und Moderation benötigt.

Zukunft von Mobilität und Energieversorgung in Au

Die Gemeinde Au liegt vor den Toren der Stadt Freiburg im Hexental. Für die Mehrheit der Bürgerschaft ist das eigene Auto das bevorzugte Transportmittel. Der Arbeitskreis Klimaschutz Au, jetzt! setzt sich für das Voranbringen von Alternativen zum individuellen PKW-Verkehr ein. Das Ziel des Projekts ist es, mittels Bürgerbeteiligung eine umweltverträgliche und zukunftsfähige Mobilität in Form von Mobilitätsstationen für E-CarSharing und E-Lastenräder und von Fahrgemeinschaften einzurichten. Der Arbeitskreis erhält hierfür eine qualifizierte Beratung.

Zukunft von Mobilität und Energieversorgung in Au im Hexental

Der „Arbeitskreis Klimaschutz Au, jetzt!" hat sich schon Anfang der 2000er Jahre mit dem Thema Verkehr in Au auseinandergesetzt. In dieser Zeit wurde ein Konzept mit mittlerweile umgesetzten Maßnahmen wie einem Tempo-40-Gebot auf der Dorfstraße oder der Markierung eines Fahrradschutzstreifens erstellt. Die Gruppe, der sich weitere Bürger angeschlossen haben, gestaltet nun einen Bürgerbeteiligungsprozess zur Erarbeitung von Alternativen zum PkW-basierten Individualverkehr und zu einer Energiewende vor Ort in engem Kontakt mit der Gemeinde. Dazu werden auch die Möglichkeiten der interkommunalen Aufstellung von Mitfahrbänken, die Optimierung der Busverbindungen oder die Prüfung von partizipativen Ansätzen zur regenerativen Energiegewinnung im Beteiligungsprozess besprochen. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für das Catering an den Veranstaltungen anfallen.

Zukunftsimpulse für Schlierbach

Die Aktion „Zukunftsimpulse für Schlierbach“ soll neue Ansätze zur Quartiersentwicklung in einem bevölkerungsschwachen Stadtteil in Randlage in Heidelberg stärken. Die Einrichtung eines Bürgerzentrums ist geplant. Prozessberatung für die gesamte Projektinitiierung wird benötigt, um eine solide Vorbereitung und Planung gewährleisten zu können.

Zukunftsmobilität Ettenheim

Ziel des Projektes ist die Förderung der multimodalen Mobilität in Ettenheim. Die Bevölkerung wird für die Nutzung von Stadtbus-, CarSharing- und Lastenfahrrad-Angeboten in öffentlichen Veranstaltungen zur Zukunftsmobilität sensibilisiert. Beratung erhält die Initiative für die Organisation von Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung sowie zur Etablierung der Projektidee.

Zukunftsmobilität Ettenheim

Die Initiative „Zukunftsmobilität Ettenheim“ arbeitet an einer multimodalen Mobilität in Ettenheim. Die Gruppe möchte die Bürger für Angebote wie den Stadtbus, das (E)-Carsharing und einen geplanten Lastenfahrradverleih gewinnen. Dadurch erhofft sich die Initiative auch eine Reduktion des privaten Individualverkehrs vor Ort und eine Luftverbesserung durch gesenkte CO²-Emissionen. Informiert werden die Bürger über die Angebote per Infoflyer, der zum Beispiel auch Neubürger und Touristen ansprechen soll. Dazu führt die Gruppe Ausprobieraktionen für die Mobilitätsangebote durch. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die zum Beispiel für den Druck der Infoflyer anfallen.

Zukunftsprozess Rickenbach

Der „Schwarzwaldverein e.V.“ engagiert sich bereits seit 1864 für Natur, Landschaft, Kultur und das Wandern in Baden-Württemberg. Im Zukunftsprozess „Schwarzwaldverein 2030“, der in Form von Regionalkonferenzen aufgebaut ist, beschäftigt sich der Verein mit den Fragen der Zukunftssicherung und der Weiterentwicklung der verschiedenen Vereinsstandorte. Der Verein erhält Beratung zur Durchführung der Konferenzen.

Zukunftssicherung des Vereins

Der Verein „Unser Netz e.V.“ koordiniert soziale Aufgaben in der Gemeinde Lenningen und der Stadt Owen. Im Rahmen einer Klausurtagung sollen neue Herausforderungen professionell angegangen werden, um die Zukunftsfähigkeit des Vereins zu erhalten und zu stärken. Beratung erhält der Verein zu Fragen des Prozessmanagements.

Zukunftswerkstatt Ağabey-Abla, Stuttgart

Das Deutsch-Türkische Forum in Stuttgart führt eine moderierte Zukunftswerkstatt durch. Anlass ist das zehnjährige Jubiläum des Stipendien- und Mentoringprogramms "Ağabey-Abla", das gezielt junge, türkeistämmige Schüler fördert. Zum Jubiläum kommen Stuttgarter Einwohner mehrerer Generationen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen. Sie entwickeln Ideen für die Zukunft des Ağabey-Abla-Programms in der Zukunftswerkstatt. Dabei steht auch die Frage im Vordergrund, wie das Programm die Zusammenarbeit der Stuttgarter Stadtgesellschaft in den Themenfeldern Umwelt, Sozialraum und Armut befördern kann. Durch den Beteiligungstaler werden Sachkosten finanziert, die rund um die Ausrichtung der Zukunftswerkstatt anfallen.

Zukunftswerkstatt Entwicklung der Innenstadt West

Ziel des Bürgervereins ist die Durchführung von Zukunftswerkstätten im Quartier Weststadt zum Thema der nachhaltigen Entwicklung des Viertels unter Beteiligung der Bewohner sowie anderer im Quartier ansässiger Akteure. Beratung erfolgt zur Prozessgestaltung und -begleitung, zur Schaffung sozialer Räume unter Einsatz identifikationsstärkender Formate.

Zukunftswerkstatt Integration

Der Arbeitskreis engagiert sich seit 30 Jahren für die Asylarbeit in Weinheim. In den vergangenen drei Jahren hat sich viel verändert – neue Aufgaben, Differenzen zwischen Haupt- und Ehrenamt. Diese Veränderungen werden in einem moderierten Prozess analysiert, die Tätigkeit des Arbeitskreises wird dabei kritisch betrachtet und hinterfragt. Ziel des Prozesses ist die Optimierung der eigenen Organisation, des Angebots, bessere Vernetzung von Haupt- und Ehrenamt sowie die Neugewinnung von Ehrenamtlichen.

Zukunftsworkshop

Die Initiative Murg im Wandel ist eine der Transition Town verbundene zivilgesellschaftliche Initiative, die es sich u.a. zum Ziel gesetzt hat einen Beitrag zur sozialen Kohärenz in der Gemeinde zu schaffen. Zur weiteren Organisationsentwicklung und Ausrichtung der Arbeit der Initiative erhalten Sie Beratung.

zusammen kaffee

Neben dem inklusiven Gemeinschaftsgarten in Freiburg-Vauban betreibt zusammen leben e.V. das Sozialcafé "zusammen kaffee" in der Freiburger Innenstadt. Denn Essen und Trinken verbindet: Der internationale Mittagstisch von Dienstag bis Donnerstag ist offen für Alle. Egal ob mit oder ohne Geld, hier kann lecker bio-regional und interkulinarisch geschlemmt werden. Außerdem gibt es Kochkurse, Workshops und eine lebhafte Café Community aus über 40 Ehrenamtlichen, vier Köchinnen und vielen Gästen. Der Beratungsgutschein wird für einen Beratungsprozess mit einem professionellen Steuerberater eingesetzt, um das erprobte Konzept auf zukunftsfähige finanzielle Beine zu stellen.

Zusammenarbeit Haupt- und Ehrenamt

Der Arbeitskreis Asyl Owen strebt mit Hilfe eines Runden Tisches bessere Kommunikationsstrukturen zwischen den unterschiedlich agierenden Akteuren im Themenfeld „Flucht und Asyl“ an. Zudem ist ein auf Dauer angelegter Prozess der Zusammenarbeit geplant, der die freiwillig Engagierten, die Hauptamtlichen und auch Menschen mit Fluchterfahrungen aktiv einbindet. Beratung erhält der Arbeitskreis zu Fragen des Prozessmanagements.

Zweckverband Pattonville: Nachbarschaftsgespräche in Pattonville

Um die Nachbarschaftsgespräche organisieren zu können wurde zunächst eine Begleitgruppe eingerichtet. Diese bestand aus Vertretern der Stadtverwaltungen, der Beratung, Vertretern der Grundschule und des Bürgertreffs sowie Vertretern der Grundschule und des Bürgertreffs. Auch waren Vertreter des Bürgervereins und des Sportvereins Pattonville vertreten. Die Begleitgruppe erstellte vor den eigentlichen Gesprächsrunden eine Themenlandkarte und einen Zeitplan für die Nachbarschaftsgespräche.

Die Bevölkerung Pattonvilles wurde zu einer Auftaktveranstaltung in die Mehrzweckhalle der Realschule Pattonville eingeladen, um allumfassend über die aktuellen Themen und Projekte informiert zu werden. Die Vertreter der Stadtverwaltung standen hierbei für Fragen zur Verfügung. Es sollte eine Transparenz geschaffen werden sowie aufgezeigt werden, welche Gestaltungsspielräume und Handlungsoptionen für die Bürgerschaft bestehen. Zudem bekamen die Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Frust, Ängste und Ärger loszuwerden.

Mit den Themen der Stadtverwaltung und den weiteren Themen aus der Bevölkerung startete in der Folge die Workshopphase. Diese fand im Mensatrakt der Realschule Pattonville statt. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt wurde herausgefiltert welche Themen für die Pattonviller von Bedeutung sind. An einem weitere Treffen wurden aus den Themenschwerpunkten Arbeitsgruppen gebildet, die weiter an ihren Projekten und Ideen arbeiteten. Es entstanden hieraus drei Arbeitsgruppen: Verkehr, Zusammenleben/Pattonviller Geist, Integration.

Durch die Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse im Gemeinderat Remseck und Kornwestheim wurde die Wichtigkeit der Nachbarschaftsgespräche hervorgehoben.  Dies sollte auch eine Rückkopplung an die Bürger sein, wie mit den Anliegen weiter verfahren wird. Durch die Beteiligung sollte die Verantwortung der Bürger für die Entwicklung ihres Stadtteils gesteigert und gestärkt werden.

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