Geförderte Projekte im Rahmen des Förderprogramms "Nachbarschaftsgespräche"

Ludwigsburg

Kochlöffeldialoge - Neckarweihingen schmeckt Zukunft

In Ludwigsburg wird unter dem Motto "Neckarweihingen schmeckt Zukunft" an vier Terminen der Kochlöffel geschwungen. Während der Kochrunden ist es den Teilnehmenden zum einen möglich, sich über Neckarweihinger Zukunftsthemen auszutauschen. Zum anderen können Projekte ausfindig gemacht werden, die für den Stadtteil notwendig sind und von den Teilnehmenden mit Unterstützung von städtischer Seite umgesetzt werden können.

Stuttgart

Nachbarschaftsgespräche "Zusammenleben! Aber wie?"

Im Stuttgarter Süden werden an unterschiedlichen Orten getreu dem Motto "Zusammenleben! Aber wie?" Gesprächsrunden abgehalten, die darauf zielen, Ideen zu sammeln und ihre Umsetzung zu besprechen. Die Gespräche werden als Fortsetzung des 2016/17 durchgeführten kommunalen Flüchtlingsdialogs gesehen, in dessen Rahmen Fragen offen blieben, die nun wieder aufgegriffen werden. Insgesamt sind die Dialogrunden in einen 5-Jahres-Plan eingebettet, der sich der Frage widmet: "Wie entwickeln wir gemeinsam das Zusammenleben im Quartier?"

Sulz am Neckar

Heimat, Sole und Kultur

Auf der Grundlage eines interkulturellen und intergenerativen Dialogs werden innerhalb von rund vier Monaten Gespräche mit Bürger_Innen geführt, um ein attraktives und vitales Quartier zu entwickeln. Die Dialoge tragen auch dazu bei, die Identifikation von Bürger_Innen mit ihrer Heimat zu stärken. Zu diesem Zweck werden Bürger_Innen aus dem Quartier "Innenstadt" zufällig ausgewählt.


Alpirsbach

Von Flüchtlingen zu Bürgern: Integration gestalten

An einem belebten Ort wie dem "Haus des Gastes" werden im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche in Alpirsbach Geflüchtete und die Stadtbevölkerung Perspektiven für ein künftiges Zusammenleben diskutieren und Maßnahmen erarbeiten. Bei einer Auftaktveranstaltung für alle Interessierten werden zunächst die örtlichen Herausforderungen ausfindig gemacht und Gruppendiskussionen ermöglicht. Darauf aufbauend wird es zusätzlich sowohl Engagierten als auch männlichen- und weiblichen Geflüchteten ermöglicht, ihre Sichtweise zu der derzeitigen Integrationsarbeit vor Ort mitzuteilen. Damit werden Wegweiser für die zukünftige gemeinsame Richtung ausfindig gemacht.


Rottweil

Von Flüchtlingen zu Nachbarn

Im Rahmen eines dialogorientierten Ideenworkshop-Formats werden an einem Tag gemeinsam mit Geflüchteten, Ansprechpartnern aus Schulen und Vereinen sowie ehrenamtlich Engagierten auf der Grundlage einer Ist-Analyse tragfähige Ideen für die lokale Integrationsarbeit erarbeitet. Dabei richtet sich der Fokus auf den Abbau von bestehenden Doppelstrukturen und auf den Austausch zwischen bestehenden Institutionen im Bereich des Engagements für Geflüchtete.


Ulm

Internationale Botschaft

Die Stadt Ulm lädt dazu ein, sich in einem aufgestellten Container-Pop-up-Raum mit dem Titel "Internationale Botschaft" zu Fragen wie "Dein Traum: Wie wünscht du dir deine Internationale Stadt Ulm im Jahr 2030?" Gedanken zu machen.  An dem Ausstellungs- und Begegnungsort können für zwei Wochen auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz partizipative Aktionen wie beispielsweise eine Fotoausstellung von auf Instagram hochgeladenen Bildern "betreten" werden. Das Ziel der Nachbarschaftsgespräche ist, Ulm durch eine internationale Brille zu sehen und die unterschiedlichen Stadtgesellschaftsakteure sichtbar werden zu lassen.


Waldachtal

Vom alten Rathaus zum Bürgerhaus

In Waldachtal-Hörschweiler wird das alte Rathaus zu einer attraktiven Begegnungsstätte umgestaltet. Vereine, Gruppen aus der Ortschaft, Menschen mit Migrationshintergrund, Geflüchtete, Senioren und Interessierte werden hierzu im alten Rathaus zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen. Daran anschließend werden die so gesammelten Ideen und Erwartungen der Teilnehmenden in Arbeitsgruppen weiter bearbeitet. Diese Gruppen treffen sich mehrmals, um schließlich ein Konzept für das entstehende Begegnungszentrum zu erarbeiten.


Tamm

Bürgerwerkstatt Integration. Zusammenleben - aber wie?

Eine Gruppe von zufällig ausgewählten Personen wird an einem Treffen in Tamm über die derzeitige Situation in der Gemeinde bezüglich der Flüchtlingssituation offene Fragen formulieren und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten. Letztere werden darauf folgend im Gemeinderat vorgestellt. Im Rahmen der Beteiligung soll die Transparenz und das Vertrauen der Bürger_Innen in die Verwaltung verbessert werden. Außerdem ist der Dialog als Hilfestellung für ein gutes "Eröffnungsmanagement" der neuen Flüchtlingsunterkunft gedacht. Als vorläufiger Prozessabschluss ist eine Eröffnungsfeier der neuen Unterkunft für Geflüchtete vorgesehen.


Pforzheim – Nordstadt

Nachbarschaftsgespräche Pforzheim-Nordstadt

Beginnend mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung der Pforzheimer Nordstadt und des Stadtteils Dillweißenstein, finden drei moderierte Veranstaltungen für die Nordstadt statt. An diesen Terminen sind zufällig ausgewählte Bürger_Innen sowie Vertreter von Politik und Verwaltung dazu aufgefordert, sich hinsichtlich des geplanten Sanierungsgebiets Nordstadt frühzeitig einzubringen. Eine Abschlussveranstaltung gemeinsam mit den Amtsleitungen der Verwaltung ist eingeplant. Die Ergebnisse werden schließlich dem Gemeinderat vorgelegt.

Pforzheim – Dillweißenstein

Nachbarschaftsgespräche Pforzheim - Dillweißenstein

Im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein werden die Nachbarschaftsgespräche mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung mit der Nordstadt eingeleitet. Analog zur Nordstadt werden auch hier drei moderierte Veranstaltungen durchgeführt. An diesen Terminen sind ebenso zufällig ausgewählte Bürger_Innen sowie Vertreter von Politik und Verwaltung dazu aufgefordert, sich zu ihrem Stadtteil, Dillweißenstein, Gedanken zu machen. Im Stadtteil selbst wird in absehbarer Zeit kein Sanierungsgebiet ausgewiesen. Daher tragen die Nachbarschaftsgespräche dazu bei, dass die Bürger_Innen dennoch weiter einbezogen werden. Eine Abschlussveranstaltung gemeinsam mit den Amtsleitungen der Verwaltung ist eingeplant. Die Ergebnisse werden schließlich dem Gemeinderat vorgelegt.

Zweckverband Pattonville

Nachbarschaftsgespräche in Pattonville

In Pattonville finden die Nachbarschaftsgespräche in der Realschule Pattonville statt.  Den Teilnehmenden wird zunächst in einer Auftaktveranstaltung die Gelegenheit geboten, sich über aktuelle Themen und Projekte zu informieren, mit Vertretern der Verwaltung in Austausch zu kommen, Fragen zu stellen, Handlungsoptionen aufgezeigt zu bekommen sowie Ärger und Frust äußern zu können. So soll mehr Transparenz entstehen und den Bürger_Innen die Möglichkeit geboten werden, ihre Meinung hinsichtlich des Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen und des Zusammenlebens mit Geflüchteten zu äußern. In der anschließenden Workshop-Phase werden die Teilnehmenden an den Themen weiterarbeiten. Die Ergebnisse werden dem Zweckverband Pattonville in einer Abschlussveranstaltung öffentlich präsentiert.

Dornstadt

Dornstadter Zukunftsdialog

Der Dornstadter Zukunftsdialog ist als "experimenteller Teil" in die Erarbeitung der nachhaltigen Gemeindeentwicklungskonzeption in Dornstadt eingebettet. Eine Auftaktveranstaltung läutet den Start der Nachbarschaftsgespräche zu wichtigen Zukunftsfragen der Gemeinde ein. Die Zielgruppe bei diesem Prozess sind 18- bis 45- Jährigen und Menschen mit nichtdeutscher Nationalität. Folgend werden acht Gesprächsrunden in Dornstädter Ortsteilen geführt, deren Ergebnisse in den anschließenden offenen Beteiligungsprozess einfließen.


Ühlingen-Birkendorf

Miteinander. Füreinander. Aber wie?

Gemeinsam mit dem Helferkreis Ühlingen-Birkendorf gehen Bürger_Innen bei den Nachbarschaftsgesprächen der Gemeinde der Frage nach: "Wie wollen wir zusammen leben und was kann der Einzelne dazu beitragen?". Am Ende sollen so Arbeitsgruppen entstehen, die sich mit den Themen beschäftigen, die den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort wichtig sind. Ein Thema, das dabei auf jeden Fall eine Rolle spielen wird, ist:  "Alt werden in vertrauter Umgebung".

Schwäbisch Gmünd

Salz und Suppe in der Gmünder Altstadt

In Schwäbisch Gmünd finden die Nachbarschaftsgespräche als Teil des Prozess "Gmünder Charta der Gemeinsamkeit" statt. In dem Beteiligungsprozess werden die von der Verwaltungsspitze im Jahr 2017 formulierten  Themen, wie zum Beispiel "eine sorgende Gemeinschaft",  diskutiert und konkretisiert. Im Stadtteil "Altstadt" kommt das Format "Salz und Suppe" zum Einsatz. Bürger_Innen bekommen so die Chance, sich an geplanten Kochrunden, bevorzugt in privaten Wohnungen, zu den genannten Themen einzubringen.

Schwäbisch Gmünd 2

Gmünder Charta der Gemeinsamkeit

In Schwäbisch Gmünd bearbeiten Schwäbisch Gmünder Bürger_Innen  bei den Nachbarschaftsgesprächen die "Gmünder Charta der Gemeinsamkeit". Ziel ist es, eine Leitlinie für die gesamte Stadt und damit für ihre internationale Bewohnerschaft - 140 Nationen -  zu erhalten. Deshalb finden in insgesamt 7 Stadtteilen Dialogrunden statt. Als Bürgerbeteiligung der "Gmünder Charta" werden die Ergebnisse der Nachbarschaftsgespräche dem Gemeinderat vorgestellt und dienen als Basis für den entsprechenden Beschluss der Charta.

Kornwestheim

Erzählsalon – GenerationenTALK

Ziel der Nachbarschaftsgespräche in Kornwestheim ist es, eine Willkommenskultur aufzubauen und den generationenübergreifenden Zusammenhalt zu stärken. Dazu finden Gesprächsrunden statt, in denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Migrationsgeschichte über Erfahrungen und Erlebnisse austauschen können. Junge und ältere Menschen sind eingeladen, daran teilzunehmen. So können sie sich untereinander kennen lernen und gemeinsam Ideen für ihre Nachbarschaft entwickeln.

Gottmadingen

Nachbarschaftsgespräch Quartier Rattenäcker

Im Quartier Rattenäcker können sich Bürger_Innen bei der Gestaltung einer 2019 frei werdenden 1,5 Hektar großen Fläche beteiligen. Die Dialoge sollen für jeden im Quartier offen gestaltet sein. Damit sich auch jeder und jede angesprochen fühlt, unterstützt eine Spurgruppe beim Ausfindig machen des richtigen Formats. Diese Spurgruppe besteht aus Vereinsvertretern und weiteren Schlüsselpersonen für das Quartier. Beispielsweise sind Interviews angedacht, die im Sinne eines "Nachbarn befragen Nachbarn" einen niedrigschwelligen Zugang in sich bergen. Auch Treppenhausgespräche in Mehrfamilienhäusern der Wohnbaugenossenschaft und in den Anschlussunterbringungen der Geflüchteten sind möglich. Im besten Fall finden sich Bürger_Innen im Verlauf des Prozess zusammen, um langfristig den weiteren Planungsprozess des Quartiers zu unterstützen.

Heilbronn

Quartiersentwicklung im Bereich des Südbahnhofs

Die Quartiersentwicklung im Bereich des Südbahnhofs wird in der Stadt Heilbronn als Haushaltsbefragung angegangen. Menschen aus 79 unterschiedlichen Kulturen leben in diesem Gebiet. Im Rahmen einer bereits stattgefundenen Auftaktveranstaltung kam die Idee einer Haushaltsbefragung mit Hilfe eines Fragebogens auf.  In diesem Zusammenhang ist es Bürger_Innen möglich, sich zur Frage zu äußern: "Was benötige ich für ein Älter werden in meinem Quartier?" Damit auch jedem die Chance gegeben wird, sich artikulieren zu können, werden bei der Befragung mehrsprachige Interviewer eingesetzt. In einem nächsten Schritt diskutieren teils zufällig ausgewählte Bürger_Innen des Areals die Ergebnisse in weiteren Gesprächsrunden und verarbeiten sie weiter. Eines der Ziele ist es dabei die Integration von insbesondere Zuwanderern und Flüchtlingen über das Projekt zu verbessern.

Ehingen

Reden wir miteinander!

Unter dem Motto "Reden wir miteinander!" kann die Bewohnerschaft des Quartiers "Wenzelstein" ihre Anliegen und Ideen für ihr Wohngebiet einbringen. Das Ziel dabei ist es, ein "Wenzelstein" für alle zu gestalten. Dafür stecken zunächst zufällig ausgewählte Bürger_Innen Themenbereiche für die weiteren Dialoge ab. An Orten wie temporären SpeakersCorners oder auch im Rahmen möglicher Straßeninterviews soll es unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen möglich werden, sich zu beteiligen. Die zusammengetragenen Themenfelder werden schließlich mit der Verwaltung rückgekoppelt und veröffentlicht.

Lichtenstein

Ausgestaltung des neuen Bürgertreffs

In der Gemeinde Lichtenstein erstellen zufällig ausgewählte Bürger gemeinsam ein Konzept für einen Bürgertreff vor Ort. Vor dem Hintergrund der ansässigen Menschen mit Fluchthintergrund ist es ein Ziel der dortigen Nachbarschaftsgespräche die unterschiedlichen Einwohner zusammenzuführen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dabei wirken Multiplikatoren wie der Arbeitskreis Asyl vor Ort mit, die Personengruppen erreichen können, die sonst eher beteiligungsfern sind.

Villingen-Schwenningen

Nachbarschaftsgespräche VS

Die Nachbarschaftsgespräche in Villingen-Schwenningen werden an fünf Projektabenden innerhalb von sechs Monaten durchgeführt. 20 Personen werden mit Hilfe der Zufallsauswahl ausfindig gemacht, die sich im Folgenden mit ihrem Stadtteil beschäftigen. Dabei können Projektideen entstehen, die auch über die Dialoge hinaus umgesetzt werden. Vertreter der Verwaltung, Vertreter des zivilgesellschaftlichen Kooperationspartners und engagierte Bürger werden eine Begleitgruppe gründen, die als unterstützendes Element im Prozess tätig wird.

Eine Liste aller geförderten Projekte können Sie HIER als pdf-Datei herunterladen.

BEI FRAGEN...

rund um das Förderprogramm "Nachbarschaftsgespräche" wenden Sie sich gerne an:

Cindy Hopfensitz
Initiative Allianz für Beteiligung e.V.,

Telefon: 0711 / 335 000 74
E-Mail: Cindy.Hopfensitz@afb.bwl.de

Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
Königstraße 10 A
70173 Stuttgart
Tel.: 0711 / 335 000 82
Fax: 0711 / 335 000 66
info@afb.bwl.de
Die Initiative Allianz für Beteiligung e.V. wird gefördert durch: