Geförderte Projekte des Förderprogramms "Vielfalt gefällt Orte des Miteinanders!"

Aktuell laufende Projekte

Arbeitskreis Asyl Altdorf

Der Arbeitskreis Asyl in Altdorf plant einen interkulturellen Garten. Das "Gärtnern" soll als Medium genutzt werden, um Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und zum Austausch und zum Gespräch einzuladen.

die Kulturmacher / Theaterwerkstatt Heidelberg e.V.

Der Verein plant die Entwicklung eines Theaterstücks mit Personen aus unterschiedlichen Altersgruppen, die bereits Flucht und ihre Folgen erfahren haben. Eingeladen mitzumachen sind momentan Geflüchtete als auch Personen, die in Folge des Nationalsozialismus fliehen mussten. Es sollen aber auch Personen miteinbezogen werden, die diese Erfahrung nicht gemacht haben. Dabei sollen unterschiedliche Sichtweisen sowie Erfahrungen aus den verschiedenen Biografien miteinfließen und mit Elementen des Chors und der Bewegung dargestellt werden. 

Begegnungsraum-Initiative

Die Initiative besteht aus Studierenden, Geflüchteten und Engagierten, die gemeinsam einen Begegnungsraum in Stuttgart gebaut haben. Dieser Raum soll nun durch einen partizipativen und prozessorientierten Ansatz mit Inhalten gefüllt werden. Gemeinsam mit der Abteilung Integration wurden von April - Mai 2017 die Bedarfe abgefragt. Geflüchtete erhalten die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen.

pro familia Freiburg e.V.

Im Frauenfreibad Lollo in Freiburg kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Frauen. Der Verein hat hierzu bereits eine Erhebung über die Ursachen unternommen. Um den Spannungen nun entgegenzutreten, möchte pro familia, die Vielfalt im Frauenbad fördern und gleichzeitig die Öffentlichkeit für Diskriminierung und den Umgang mit Interkulturalität sensibilisieren. Dazu sind Kunstprojekte geplant sowie das Empowerment von muslimischen und nichtmuslimischen Frauen.

Trägerverein Freies Kinderhaus e.V.

Der Verein plant die Entwicklung von "Runden Tischen des Dialogs". Mit einem selbsterbauten Tiny House soll in Stadtteilen Nürtingens gefahren werden und hierbei temporäre Orte des Dialogs entstehen. Vor Ort soll erfragt werden, was Personen mit Nürtingen emotional verbinden und wie sie die Zukunft sehen. Daraus soll ein Kunstprojekt resultieren, das die Nürtinger Vielfältigkeit erlebbar macht.

Förderverein Familienforum Reutlingen e.V.

Menschen mit unterschiedlicher Herkunft wollen gemeinsam mit einer Künstlerin eine Mosaikskulptur in Form einer Sitzbank gestalten. Diese soll im öffentlichen Raum als Symbol der Vielfalt in Reutlingen sichtbar gemacht werden. Die Bank soll zudem als Treffpunkt der Begegnung dienen. Die Gestaltung der Bank findet in Workshops statt und ermöglicht durch gemeinsames Arbeiten das Knüpfen von Kontakten und den interkulturellen Austausch.

Vielfältiges Kork e.V.

Der Verein möchte die Vielfalt in Kehl deutlich machen und Begegnungen ermöglichen. Dazu sind Beteiligungsmaßnahmen geplant. In Arbeitsgruppen sollen Akteure der Inklusionsarbeit gemeinsam mit Geflüchteten Projekte entwickeln, die Begegnungen und Austausch in drei unterschiedlichen Sozialräumen ermöglichen. Die Ergebnisse sollen als Handlungsempfehlungen für ein vielfältiges Kehl formuliert und in einem Forum "Inklusion" mit Entscheidern der Stadt Kehl sowie Multiplikatoren_innen diskutiert werden. Die Ergebnisse sollen dann an den Bürgermeister der Stadt übergeben werden.

Förderverein "Runder Tisch für Menschlichkeit e.V."

Der Verein möchte durch viele Kleinprojekte, die Selbstständigkeit von Geflüchteten sowie das Kennenlernen von neuen Kulturen von Breisachern mit und ohne Fluchterfahrung fördern. Die geplanten Maßnahmen sind: gemeinsames Kochen, Unterstützung und Begleitung von Geflüchteten beim Lernen, Rechtskunde für Geflüchtete, Bürgerbeteiligung und Teilhabe an kulturellen Angeboten in der Stadt, Foto-Workshop, Fahrradwerkstatt und das Kennenlernen der Umgebung durch gemeinsame Ausflüge.

 

Abgeschlossene Förderprojekte

NISA Frauenverein e.V.

Elf Mädchen aus dem Raum Sindelfingen, Böblingen und Herrenberg engagieren sich seit Herbst 2016 im Medienprojekt "Lebenswege-Zeitung". Sie interviewen Bürgermeister, Staatsrätinnen, Menschen mit Fluchterfahrungen oder Weihnachtsmarktbesucher. Die Teilnehmerinnen sind zwischen neun und 15 Jahre alt und stammen aus Familien mit und ohne Zuwanderungserfahrung. Sie schreiben Berichte, machen Fotos und Videos und stellen sich und ihre Arbeit im Herbst in einer Projektzeitung sowie einer Ausstellung bei den Literaturtagen in Sindelfingen vor. Ola Momen vom NISA-Frauenverein e.V. Sindelfingen leitet, und die Journalistin und Autorin Liane von Droste begleitet und berät das Projekt.

FC Esslingen

Der FC Esslingen möchte ein Sportangebot schaffen, das Esslinger_innen unabhängig von Alter, Herkunft, Status und Geschlecht zusammenbringt. Über den Sport sollen Begegnungen ermöglicht werden.
Das Projekt setzt sich aus 5 Bausteinen zusammen:

  • Sport
  • Gemeinschaft/ Netzwerken/ Austausch
  • Schulung für Trainer + Multiplikatoren
  • Mitwirkung: Vielfalt im Verein und Quartier leben
  • Steuerung/ Orga/ Netzwerkaufbau/ Durchführung

Team COLA TAXI OKAY

Das Team COLA TAXI OKAY, bestehend aus jungen Studierenden und Personen mit Fluchterfahrung aus Karlsruhe, möchte einen Raum schaffen, der durch flexible Programminhalte gefüllt wird. Die Inhalte bereitet das Team gemeinsam mit interessierten Personen und Menschen mit Fluchterfahrung vor.


Wichtige Bausteine sind:

  • Empowerment/ Integration
  • Wissensförderung/ Aufklärung
  • Motivation

Arbeitskreis Asyl Bad Boll

Arbeitskreis Asyl Bad Boll

Der Arbeitskreis Asyl Bad Boll möchte das Dorf als interaktives Wörterbuch gestalten: Gegenstände, Gebäude usw. sollen gemeinsam mit Menschen mit Fluchterfahrung unter anderem in Deutsch, Arabisch und weiteren Sprachen beschriftet werden. Bedeutung und Bedeutungsinhalte sollen allen Personen in Bad Boll zugänglich gemacht werden und es soll zum  "Lernen im Vorübergehen" anregen. Zusätzlich sollen Fotografieren der Aktion ausgestellt sowie Gesprächsrunden dazu organisiert werden.

SPES Zukunftsmodelle e.V.

Der Verein SPES Zukunftsmodelle e.V. möchte die Entwicklung und Umsetzung eines Zeitbankmodells Conclusio realisieren, das ehrenamtliche Arbeit von Asylbewerber_innen erlaubt und befördert. Das Modell soll zunächst in zwei Kommunen im Neckar-Odenwald-Kreis eingeführt und getestet werden.

Ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit der Allianz für Beteiligung.

 

 

Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
Königstraße 10 A
70173 Stuttgart
Tel.: 0711 / 335 000 82
Fax: 0711 / 335 000 66
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Die Initiative Allianz für Beteiligung e.V. wird gefördert durch: