27. Juni 2018

Beteiligung fördert Integration


Die Universität Hohenheim hat zusammen mit der Bertelsmann Stiftung die kommunale Flüchtlingsdialoge der Landesregierung untersucht. Die Landesregierung entschied im Oktober 2015, auch das Thema Integration partizipativ anzugehen. Im Rahmen des Landesprogramms "Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft" entwickelte sie die "Kommunalen Flüchtlingsdialoge", um Bürgerbeteiligung zu Fragen der Integration auf kommunaler Ebene zu unterstützen. Das Ergebnis: Eine intensive Bürgerbeteiligung trägt zu einer gelungenen Integration bei.

Bürgerbeteiligung ist guter Weg, komplexe Aufgaben zu lösen

"Dieses erfreuliche Ergebnis bestätigt unsere Ausgangshypothese, dass Beteiligung immer ein guter Weg ist, um gesellschaftlich komplexe Aufgaben anzugehen. Darüber hinaus bringt jede Form der Beteiligung motivierende Wertschätzung für Menschen mit sich, die sich ehrenamtlich engagieren", betonte Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung.

Aus den Flüchtlingsdialogen heraus wurden die "Nachbarschaftsgespräche" entwickelt, die die Landesregierung im vergangenen Jahr beispielhaft in den Städten Freiburg, Mannheim und Pforzheim mit zufällig ausgewählten Bürgern durchgeführt hat. "Hier wird das Format der Flüchtlingsdialoge weiterentwickelt fortgeführt und alle Fragestellungen des Zusammenlebens einbezogen, die den Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt auf der Seele brennen können - inklusive Integration", erklärte Ministerpräsident Kretschmann. Die

Nachbarschaftsgespräche werden nun flächendeckend im Land weitergeführt. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER


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