27. Februar 2018

Veranstaltungshinweis


Öffentlicher Raum und Demokratie

Warum eine freiheitliche Demokratie den Nahraum braucht

DI 20.03.18, 19:00 – 21:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33 70174 Stuttgart

Demokratie braucht den öffentlichen Raum. Doch Tendenzen seiner Nutzungseinschränkung, seiner Privatisierung, zunehmenden Kommerzialisierung und Inszenierung als Eventbühne sowie neue, durch digitale Medien hervorgerufene Verhaltensweisen der Stadtbewohner*innen lassen die Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums zu einem politischen Brennpunkt werden. Freilich ist zu sehen, dass sich Menschen auf ihr nachbarschaftliches Umfeld besinnen, sich für gemeinschaftliche Belange vor Ort engagieren und Mitbestimmung in der Stadtplanung einfordern. Werden daher die urbanen Quartiere zu neuen Kristallisationszentren der politischen Öffentlichkeit? Erlebt die Agora unter neuen gesellschaftlichen Bedingungen eine Renaissance und macht aus Städtern wieder Stadtbürger*innen, gar Staatsbürger*innen? Ist Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung im nahräumlichen Maßstab eine neue gesamtgesellschaftliche Chance oder nur Ausdruck eines Rückzugs auf lokale Überschaubarkeit angesichts globaler Mechanismen?

Und was bedeutet das konkret für partizipative Stadtgestaltung und unseren Umgang mit dem öffentlichen Raum?

Nach einem Impuls von Prof. Dr. Daniela Winkler, Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Stuttgart, soll mit VertreterInnen aus Verwaltung, Politik und der Stuttgarter Bürgerschaft darüber diskutiert werden.

Fishbowl-Diskussion mit Martin Holch (Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung), Veronika Kienzle (Bezirksvorsteherin Stuttgart-Mitte), Hanna Noller (Stadtlücken e.V.) sowie weiteren VertreterInnen aus der Politik.


Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
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